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An was soll der Mensch heute noch glauben wo es nichts mehr gibt das bestand hat
Antworten (10)
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2Antwort von
bloodrose04bloodrose04
in erster linie - würd ich sagen an sich selbst. an das gute. an das leben und das es immer weiter geht. irgendwie... alles ist dualität...schwarz weiß, tag nacht, unten oben usw..gut böse auch... - les mal ein gutes buch, das könnte helfen...manche menschen beballern sich mit zu vielen halt-losen...drogen, party, alkohol, falsche freunde, freudlose zeit... nutze dein jetziges leben, du hast nur dieses, das du nutzen kannst... es liegt an jeden selber
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1Antwort von
RudigemsRudigems
Nun ja, schon der Begriff, "Glauben", hat die unterschiedlichsten Bedeutungen.
Am bekanntesten, dürfte die Definition sein, "Man glaubt anderen Menschen, Dinge, die diese als die "Wahrheit" bezeichnen." Das ist aber sehr gefährlich, läd zu Missbrauch, geradezu ein und ist auch wenig niveauvoll."
Dann wird "Glauben", im Sinne von Vermuten oder Annehmen benutzt. "Ich glaube, morgen kommt schönes Wetter." wäre ein Beispiel.
Glauben wird aber auch im Sinne, von Töten oder "Arg beschädigen" verwendet, wie es in dem Beispiel, "Einer musste dran glauben", zum Ausdruck kommt.
Und schließlich, heißt es noch, "Ich glaube, hier ist einer zu viel im Zimmer." was, als Drohung zu verstehen ist.
In der Frage, wird aber sicher, die erste Variante gemeint sein. Ja, dann handelt es sich wohl um Religion. Religionen kommen ohne Glauben nicht aus. Diesen Unsinn, der ein großes Teil der Religionsbücher ausmacht, kann man eben nur dann verinnerlichen, wenn man Glaubt.
Fast immer, sind es die Eltern, die bei Kindern, die Grundlagen legen, damit Kinder glauben. Oft wird mit fragwürdigen Methoden, wie Indoktrination oder gar Gehirnwäsche, bei Kindern gearbeitet, um Kinder zu "gläubigen Menschen" zu machen.
Alleine schon diese Methoden, die man bei Kindern anwendet, um sie zu "Gläubige" zu machen, sollten bei einem intelligenten Menschen, alle Alarmglocken schrillen lassen. M.E. sollte sich jeder intelligente Mensch fragen, "ob er überhaupt noch bereit ist, irgend etwas Religiöses zu glauben?"
Natürlich, ist das "Glauben", ein fester Bestandteil einer jeden Ausbildung oder Information. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor, bleibt bei jedem Beweis und bei jeder Theorie. Und solange es keine neuen Erkenntnisse, in einer Wissenschaft gibt, muss man das glauben, was Stand ist, und was sich weitestgehend bewährt hat. Auch bei Informationen, muss man dem Informanten, vertrauen, was letztlich auch nichts anderes, als Glauben ist. Anders geht es wohl nicht.
Das aber der "Bestand", abhängig davon sein soll, was geglaubt wird, halte ich für eine gewagte Theorie. Im Gegenteil, m.E., sind Bestände, die nur durch Glauben aufrecht erhalten werden können, die wackeligsten Angelegenheiten, überhaupt. Bestand, oder Nachhaltigkeit, kann m.E. nur dann erzeugt werden, wenn man besonders kritisch vorgeht, und sich auf so wenig Glauben wie möglich verlässt. Die Kombination, von Logik, Tatendrang, Intelligenz und Wissenschaft, dürften allemal, beständigere Dinge hervorbringen, als das schnöde Glauben. Das Glauben und das Lügen, haben kurze Beine. Bestand, kann man damit, wohl kaum erzeugen.
Grüße, Rudi Gems
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Annamierl Es gibt bestimmt viele dinge an die du noch glauben kannst...
du darfst bloß die Hoffnung nicht aufgeben.
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KUGVINCKUGVINC
Was hatte denn früher Bestand?
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laberhanneslaberhannes humanistische Werte und der Glaube zum Beispiel.
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nicnac96nicnac96
an die Vergänglichkeit des Nichts und den Bestand aller Sachen und die Hoffnung
Kommentar von
GronkorGronkor Das ist eine sehr vernünftige Antwort.
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laberhanneslaberhannes
Das mußt du schon konkretisieren. Ich kann dir aber jede Menge Dinge auflisten, an die wir heute nicht mehr glauben können. Selbst die Familie ist nicht mehr, was sie mal war.
Ich habe einen festen Glauben, aber man treibt es mit mir wie mit Hiob.
das glaub ich nicht, Tim! (jedenfalls nicht bei DER moderation)