hatte er einen Glauben? ...hatten die Größen der Naturwissenschaften zusammengefasst überhaupt an etwas Übernatürlichem geglaubt oder herrschte hauptsächlich der Atheismus.
Antworten (9)
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6Antwort von
ProgoProgo
Bei Albert Einsteins Sichtweise des Universums findet man deistisches Gedankengut, auch wenn Einstein dafür nie direkt den Begriff Deismus verwendete.
Richard Dawkins prägte den Begriff der Einsteinschen Religion; er selbst interpretierte die Äußerungen Einsteins dahingehend, dass Einstein den Begriff Gott nicht im deistischen/theistischen Sinn, sondern nur als Metapher für die Summe aller Naturgesetze verstand.
Einsteins berühmte Aussage, „Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns doch nicht näher. Jedenfalls bin ich überzeugt davon, dass der nicht würfelt.“, oft verkürzt als „Gott würfelt nicht“ wiedergegeben und reflektiert eine pandeistische Gottesvorstellung. Einstein distanzierte sich von der Unterstellung, er vertrete eine theistische Gottesvorstellung: „Es ist selbstverständlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, eine Lüge, welche systematisch wiederholt wurde. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe dies niemals bestritten, sondern es klar ausgedrückt. Wenn es etwas in mir gibt, was man als religiös bezeichnen kann, dann ist es meine ungeheure Bewunderung für die Struktur dieser Welt, soweit sie die Wissenschaft erforscht hat.“
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5Antwort von
DraschomatDraschomat
"Gott würfelt nicht!"
Das sagt alles ;-)
Ein weiteres Zitat passt zu GF:
"Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden einig sind, ist ein verlorener Abend."
^^
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4Antwort von
SolipsistSolipsist
In dem Brief sagt er: „Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das (für mich) ändern.“
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Quelle:
„Kindischer Aberglaube“: Einstein über Religion
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3Antwort von
Aatheist Natürlich war er ein Aatheist, er wusste es damals nur noch nicht;)
Er wird wohl nur selber wissen was er wirklich geglaubt hat. Das was er darüber zu erzählen wagte, wird bei seiner Prominenz zwangsläufig sehr zurückhaltend sein müssen. Als Wissenschaftler kann er darüber keine Emotionalitäten verbreiten sondern muss sachlich bleiben. Selbst wenn er einer Religion Recht gegeben hätte wäre er von hundert anderen verteufelt worden. Das war ihm zuwider und dagegen musste er sich immer wehren. So kam es wohl zu dem Ausspruch:
"Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemühen würden, im Geiste der Begründer dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann würde keine auf den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben würden sich als unwesentlich herausstellen."Trotz der ständigen Abwehrbereitschaft gegen religiöse Vereinnahmung seiner Arbeit und seiner Person hatte doch das Überirdische seinen Platz im Leben und in der Forschung. Sei es dass er die Natur bewunderte, dann auch wieder ganz selbstverständlich von Gott sprach, als auch der Religion einen gewissen Stellenwert in der Erkenntnisgewinnung einräumte. Er kannte eben auch die Schwächen des logischen Denkens, das allein nicht ausreicht:
"Der Intellekt hat ein scharfes Auge für Methoden und Werkzeuge, aber er ist blind gegen Ziele und Werte."
Und wichtig ist vor allem, dass er seine Einstellung nicht unbedingt als vorbildlich verstanden wissen wollte:
"Liebe Nachwelt!
Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind, bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen."
Albert Einstein -
3Antwort von
PlaysWithWolvesPlaysWithWolves
Was Sie über meine religiösen Überzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, so weit unsere Wissenschaft ihn offenbaren kann. - Albert Einstein
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Ich bin ein tief religiöser Ungläubiger. Das ist eine irgendwie neue Art von Religion.Ich habe der Natur nie einen Zweck oder ein Ziel unter-stellt, oder irgendetwas anderes, das man als anthropomorph bezeichnen könnte. Was ich in der Natur sehe, ist eine großartige Struktur, die wir nur sehr unvollkommen zu erfassen vermögen und die einen denkenden Menschen mit einem Gefühl der Demut erfüllen muss. Dies ist ein echt religiöses Gefühl, das mit Mystizismus nichts zu tun hat.
Der Gedanke an einen persönlichen Gott ist mir völlig fremd und kommt mir sogar naiv vor. - Albert Einstein
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3Antwort von
sanne172sanne172
Einstein glaubte nicht an Gott.
Kommentar von
sanne172sanne172 "Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann." ALBERT EINSTEIN
HerrWandpilz - ich habe mich mal eben bei deinen Antworten bedient. Hoffe, du nimmst es mir nicht übel ;-))
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2Antwort von
Saarland60Saarland60
Einstein war meines Wissens durchaus gottesgläubig, wenn auch vielleicht nicht religiös.
""Gott würfelt nicht!" Das sagt alles ;-)"
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"Grüß Gott" hat er vielleicht auch mal gesagt.
Stimmt ;-)
Das sagt tatsächlich alles! Ich würde gerne sein verdutztes Gesicht sehen, wenn die Quantenphysik ihm mitteilen würde, dass er Unrecht hatte :=)