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An was glauben die Leute, die an Odin glauben?

Frage von 22222 22222

Ich meine, die Christen glauben durch Christus an die Auferstehung von den Toten. An was glauben die Leute die an Odin glauben? Und wie werden diese Leute bezeichnet?

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Antworten (11)

  • 6
    Antwort von WolfRichter WolfRichter

    Wer an Odin bzw. Wotan glaubt, glaubt je nicht nur an ihn, sondern an einen Götterhimmel. Man kann polytheistische Auffassungen nur sehr bedingt mit monotheistischen Religionen vergleichen. Es gibt dort eben kein verbindliches Prinzip oder eine einzige Wahrheit. Es gibt durchaus eine Jenseitsvorstellung, aber das wird nicht so verklärt, wie bei den von Dir angesprochenen Christen. (Und nicht nur bei denen.)

    Christen bezeichnen diese Leute als Heiden. Sie selbst bezeichnen sich als Menschen.

  • 4
    Antwort von rudraz rudraz

    Diese "Religion" ist nicht mehr zeitgemäß. Es verherrlicht den Krieger, der in Walhalla ( das Paradies dieser Gläubigen) einziehen darf, wenn er besorderst im Kampf gestorben ist. Wie sie sich nannten, es waren hauptsächlich Germanen und Wikinger, sprich die Nordeuropäischen Volker. Eine Glaubensbezeichnung ala Christen, Moslem oder Hindunisten gab es für diese Leute nicht. Man könnte diesen Multigötterglauben durchaus mit dem der Griechen vergleichen oder dem der alten Römer.

    Kommentar von MinasMorgul MinasMorgulMinasMorgul

    Was hat eine Religion mit Zeit zu tun? Das Christentum ist meiner Meinung nach seit 1000 Jahren nicht mehr Zeitgemäss (nur mal das Zölibat als Beispiel). Es verherrlicht ausserdem nicht im Grundsatz kriege und Gewalt, sondern ist nur eine weitere Antwort von Menschen auf das Unverständnis des Höheren.

  • 3
    Antwort von barnabas barnabas

    Gerade bei dieser Art von Kult habe ich den Eindruck, dass sich da verschiedene Dinge vermischen. Die heutigen Neuheiden, die vorgeben, an Odin und Co. glauben, sind sicher nicht mit den alten nordischen Völkern zu vergleichen. Die alten Völker lebten aus dem Glauben an die nordische Götterwelt und dementsprechend richteten sie ihr ganzes Leben ein. Diesen Eindruck habe ich von den heutigen Odin-Verehrern nicht. Will sagen (in aller Vorsicht und um political correctness bemüht): Da scheinen sich zumindest manche zu einem selbstgebastelten Weltbild und Selbstkonzept einen modisch klingenden Götterhimmel hinzugefügt zu haben. Zumindest sind mir bisher nur solche Exemplare begegnet. Einen Menschen, der allen Ernstes an Odin, Thor und Co. glaubt, habe ich noch nicht getroffen.

    Dass es kaum detailierte Jenseitsvorstellungen gab, wundert einen nicht. Der christliche Glaube ist da weit plastischer, denn auf das Leben bei Gott durch die Erlösung durch Jesus Christus ist ja Hauptzielpunkt. Bei Odin musstest Du Dich nur bemühen, im Kampf zu sterben, um an die große Festtafel in Walhalla zu kommen. Wen wundert's also, dass zu mehr Aussagen kaum Anlass war.

    Die EDDA beschreibt recht nett die Legenden des nordischen Götterhimmels. Als Glaubensgrundlage aber wie etwa die Bibel oder der Koran ist sie jedoch nicht zu gebrauchen.

    Gruß Barnabas

    Kommentar von Wodan11 Wodan11

    Hallo, das Christentum hat sich gewandelt. Viele Ansichten und " Gesetze " wurden verändert und gelockert. Aber Exorzismus und ähnliches soll es ja noch heute geben. Ist noch nicht lange her da wurden Hexen und Ketzer verbrannt und gefoltert. Im Odenwald vor 250ig Jahren. Der Glaube hat sich gewandelt und angepasst. Die Bibel wurde ja auch von Menschen geschrieben und es gibt viele Evangelien die der Kirche nicht passten und verboten wurden. Der nordische Glaube hätte sich auch angepasst wenn es ihm erlaubt gewesen wäre. Selbst die Edda ob alt oder neu wurde ja erst geschrieben als der Glaube an die germanischen Götter längst vom Christentum unterdrückt war. Ich finde es auch sehr unwahrscheinlich und unglaublich dass es Menschen gibt die an die Dreifaltigkeit und Christus glauben. Ich halte dies für mehr wie blöde. Aber es gibt Millionen die es tun. Nur weil sie hoffen dass es eine Auferstehung gibt. Den jüngsten Tag haben die Christen so wieso der Götterdämmerung abgeschaut. Das Eine ist so unreal wie das Andere. Bei mir ist es eine Sache der Sympathie Odin statt Jesus. LG Dieter

  • 3
    Antwort von cougarweibchen cougarweibchen

    Odin bzw. Wotan war der Hauptgott der Germanen. Wie auch in anderen nicht monotheistischen Releigionen gab es viele Götter, die für die verschiedensten Aspekte des Lebens zuständig waren. Ihnen wurden bei Bedarf Opfer gebracht.

    Darüber hinaus gabe es auch heilige Bäume, Steine usw.

  • 3
    Antwort von koira1975 koira1975

    Wenn Du Odin googlest, kommst Du sofort auf ziemlich interessante Artikel und kannst Dich dann weiterklicken.

  • 2
    Antwort von fensal fensal

    Eigentlich wollte ich ja in keinem Forum mehr Antworten aber irgendwie geht mir die Galle über wenn ich etwas von Höllenfahrt höre. Ich habe Webseiten über die germanische Göttersage. Ich achte nur die Religion unserer Vorfahren und außerdem glaubt keiner an Odin. Bis auf 2 Götter waren sie laut Überlieferung nach der Götterdämmerung alle Tot. Nur die Werte, die in der modernen Gesellschaft kein Belang mehr hat, sind schon von einfacher verständlicher Ehrlichkeit. Hoffendlich unterstellt mir der nette Herr, der mir in seiner intolleranz Götzenverehrung vorwirft, nicht auch noch ich wäre ein rechter. Mit den habe ich nichts am Hut.

    Fensal

    Kommentar von MinasMorgul MinasMorgulMinasMorgul

    Wurde mal Zeit, dass jemand das äussert. Aller Asen Gunst!

  • 2
    Antwort von Szintilator Szintilator

    Das sind alles tote Götter, erfundene Götter, weil sie was anderes wollten, als nur den einen einzigen Gott. Sowas ist Götzenverehrung, und der Teufel freut sich auf Nachwuchs in der Hölle, frisch auf zur Höllenfahrt!

    Kommentar von MinasMorgul MinasMorgulMinasMorgul

    Lieber in die Hölle, als so radikal zu denken wie du!

    Kommentar von Wodan11 Wodan11

    So viel GEMORDET wie im Namen deines Gottes wurde noch nie!! Ich glaube auch an Odin und die Germanischen Götter. Habe mich in der fünften Klasse von dem Christengott getrennt. Bin jetzt 57. Als ich mich schlau machte und erfuhr wie viel Millionen Menschen wegen ihrer Götter und angeblich des falschen Glaubens abgeschlachtet wurden und heute noch werden, waren mir unsere Götter lieber. Die Muslime glauben an denselben Gott wie die Christen. Nur nicht dass Jesus Gottes Sohn wäre. Ist ja verständlich – aber wieder wird gemordet. Außerdem haben wir immer noch Krieger. Auch diese Sicht, hätte sich sofern der Glaube nicht unterdrückt worden wäre gewandelt. Welcher Schwule hätte sich vor 20ig Jahren in die Öffentlichkeit getraut? Das war von der Kirche verboten. Auch Odin kennt unsere Waffengesetzte und hätte verstanden, dass es kaum noch möglich ist mit dem Schwert in der Hand zu sterben. Es ist doch nur wichtig sich anständig der Natur und seinen mit Lebewesen gegenüber zu verhalten. Massenmörder wie Karl der Große, der Typ mit dem Schnurrbart können Menschen terrorisieren und töten – aber nicht den Glauben. Ich glaube – und die Gedanken sind frei. Möglich dass wir nie erfahren wer das Richtige geglaubt hat. Ist doch egal Hauptsache es macht Spaß. Und kein Zwang!!

    Dieter.

    Kommentar von Yvttischnappi Yvttischnappi

    Ich kann nur hoffen dass die ganzen Christen ihre Augen mal aufmachen und endlich mal darüber urteilen, wie die Oberhäupter der Kirche über sie richten! Z. B. das Kondomverbot is doch das Unzeitgemäßeste was es gibt! Vielleicht kommt ja Hermod auf Sleipner geritten um das Christentum zu bitten die Götter freizulassen:D

    Mein Blut für Thor!

  • 2
    Antwort von strick4a strick4a

    Odinisten.Dieser Glaube war indirekt einer der Vorläufer des christlichen Glaubens.

    Kommentar von MathiasMuench MathiasMuenchMathiasMuench

    Schön, wenn man sich als Erwachsener seine kindliche Phantasie bewahren kann. (-;

    Kommentar von barnabas barnabasbarnabas

    Sorry, aber das hatte nun überhaupt nichts miteinander zu tun.

    Kommentar von MinasMorgul MinasMorgulMinasMorgul

    Voll daneben.

  • 1
    Antwort von Thecount Thecount

    Für viele "Neuheiden" bietet die polytheistische Auffassung eine Alternative zum monotheistischen Weltbild, das nur schwarz und weiß kennt, also nur gut und böse, und das sich mit dem dünnen Argument "Gottes wege sind unergründlich" nicht zufrieden geben. Die nordischen Götter sind eben nicht allwissend, allmächtig und allgegenwärtig, und somit den Menschen viel ähnlicher. Odin musste ein Auge geben, um Wissen zu erhalten, wie seine Welt funktioniert. Diese "Götzenverehrung" bietet viel mehr Toleranz, weil sie auch Graustufen kennt. Und solche Beiträge wie der von Szintilator sind es nicht zuletzt, die deutlich offenbaren, wie intolerant das Christentum ist, und wie nötig Alternativen dazu sind.

    Kommentar von MinasMorgul MinasMorgulMinasMorgul

    Langsam nervts. Immer wird mit Götzenverehrung angefangen. Viele "christliche Bräuche" basieren auf dem Paganismus. Mal begonnen bei Weihnachten (früher Julfest!). Also WER verehrt Götzen? Der Rest vom Beitrag ist wohl oder übel wahr.

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    Antwort von Wolle20 Wolle20

    Also ich glaub selbst an Odin und soviel ich weiß gehören die zu den Heiden. So steht es zummindest im Wikipedia. Aber in den Museum usw. nennen die Alte Germanische Religion.

    Ich hoff das ich da weiter geholfen hab.

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    Antwort von Wolle20 Wolle20

    Also ich glaub selbst an Odin und soviel ich weiß gehören die zu den Heiden. So steht es zummindest im Wikipedia. Aber in den Museum usw. nennen die Alte Germanische Religion.

    Ich hoff das ich da weiter geholfen hab.

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