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An Reiter und Pferde besitzer/in

gefragt von grada13grada13 am 03.12.2008 um 8:03 Uhr

Was hält Ihr von Bodenarbeit?? Ein User/in hat das geschrieben " Wortwörtliche wiedergabe: "Bodenarbeit ist was für doof spießer die meinen das sie oder ihr dummer ackergaul was besseres ist"... Wie findet iHr das und wie denkt Ihr über bodenarbeit?? Ich hoffe, auf vielen antworte von Euch. Danke


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anonym
beantwortet von cldl2008 am 3. Dezember 2008 10:43
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So unqualifizierte Bemerkungen ignoriert man am besten vollkommen, wer so eine Aussage macht hat vom Umgang mit Pferden Null Plan. Die Bodenarbeit fängt meiner Meinung nach schon beim Putzen an, das Pferd lernt wie es sich beim Putzen verhalten soll: nicht rumzappeln, nicht schnappen etc. Die Bodenarbeit ist auf jeden Fall wichtig, sie bietet Abwechslung zum Reiten und gymnastziert andere Muskeln, da das Pferd ohne Reitergewicht gearbeitet wird.

Ein weiterer Vorteil: vom Boden aus kann ich sehr gut beobachten, ob das Pferd korrekt gearbeitet wird. Ob es also zum Beispiel die Hinterhand wie gewünscht einsetzt. Die Bodenarbeit ist auch ganz praktisch, wenn man mal nicht so viel Zeit hat. Es lohnt sich auch für 20 Minuten mit der Bodenarbeit anzufangen, beim Reiten geht diese Zeit allein schon für´s Fertigmachen drauf. Also eine praktische und effektive Arbeit 'für zwischendurch'.


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UllaM
beantwortet von UllaM am 3. Dezember 2008 08:09
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Bodenarbeit ist eine sehr wichtige Grundlage zur Gymnastizierung des Pferdes. Gleichzeitig ist es eine wunderbare Übung zur Förderung von Gehorsam, Arbeitsbereitschaft und auch Vertrauensbildung. Man kann so auch bestens das Pferd für die höhere Dressur vorbereiten und trainieren.

Kommentar von ananasie am 4. Dezember 2008 06:01

seh ich genauso, dh! wenn ein pferd neben dir geht und nicht mehr vor dem großen gelben regenschirm erschrickt dann bleibt es auch auf turnieren ruhiger wenn mal was unvorhergesehenes geschieht.. das ist wichtig für reiter und zuschauer, letztere haben manchmal vom reiten und der reaktion der pferde leider zu wenig ahnung...


thetanet
beantwortet von thetanet am 3. Dezember 2008 08:12
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Diese Aussage sagt etwas über den User, aber nichts über Bodenarbeit.

Kommentar von spunkspu am 3. Dezember 2008 08:40

Dito!


Initiale
beantwortet von Initiale am 3. Dezember 2008 08:06
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Darf ich Antworten, wenn ich kein Pferd besitze????

Besitze kein Pferd, aber wer sich so ein Tierchen hält, muss sich auch mit der dazugehörigen Arbeit abfinden.

Kann mir ja auch kein Hund oder Katze anschaffen und dann behaupten, die Leute, die die Hinterlassenschaften dieser Tierchen beseitigen oder Gassi gehen, wären Spießer ;o)

Kommentar von E85fb514d762db091683e10b29af095dsmallgrada13 am 3. Dezember 2008 08:11

Du hast recht. natürlich kann man meine frage erweitern (hunde etc...) danke für deine Antworte.


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 3. Dezember 2008 08:07
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Abgesehen davon, dass der Satz grammatikalisch völlig falsch ist, verstehe ich ihn nicht. Bodenarbeit? Also Acker umpflügen mit Pferd?

Na gut, hat man früher auch so gemacht. Warum sollten diese Pferde was Besseres sein? Wo liegt das Problem?

Ich brauch noch ´nen Kaffee...

Kommentar von E85fb514d762db091683e10b29af095dsmallgrada13 am 3. Dezember 2008 08:10

Kristall08. Bodenarbeit hat mit acker pfügen nichts zu tun. Und wiedermal muss mich verteidigen wegen mein schrifftdeutsch. Deutsch ist nicht meine muttersprache, muss ich deswegen rausoder mich entschuldigen?? Und wenn du nichts mit pferde zu tun hast, kannst du auch nicht wissen was mit bodenarbeit. gemeint ist.

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 3. Dezember 2008 08:18

Da muss ich Dich loben, denn an Deinem Deutsch hätte ich nicht erkannt, dass es nicht Deine Muttersprache ist. Natürlich macht es nichts, wenn jemand Fehler macht. Manchmal geht mir aber der durchgehend schlechte Sprachstil einiger Muttersprachler hier gehörig auf den Sender. Zuwanderer ausdrücklich ausgenommen.

Reiten halte ich seit Jahren für Tierquälerei, sowohl Dressur als auch Springen. Es ist völlig gegen die Natur eines Pferdes. Den Begriff Bodenarbeit hatte ich noch nie gehört. Dabei habe ich früher selbst geritten und stamme aus einer Familie von Pferdezüchtern.

Kommentar von A5bb04f074709a110775ec4cdfead851smallMaultier am 4. Dezember 2008 18:28

"Früher" war Bodenarbeit, sofern angewendet eher als Langzügelarbeit (z.B. Spanische Hofreitschule Wien) bekannt. Wer sich wagte, seinem Pferd vom Boden was "abzuverlangen" wurde belächelt und verspotet. LG b.

Kommentar von WhitneyB am 1. März 2009 17:18

Wieso hast Du denn dann selbst geritten, wenn das für Dich Tierquälerei ist? Was würdest Du mit Pferden tun - wenn nicht reiten? Ist Kutsche fahren der bessere Sport? Bist Du auf Kriegsfuß mit deinen Eltern, weil die Pferde züchten? - Nur Interessehalber!!!


Babsi1985
beantwortet von Babsi1985 am 3. Dezember 2008 08:09
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Reite zwar schon lange nicht mehr! Bodenarbeit musst du glaub ich nochmal erklären!

Kommentar von E85fb514d762db091683e10b29af095dsmallgrada13 am 3. Dezember 2008 08:18

Bodenarbeit kann in allerlei ausgeübt werden. das pferd wird ohne das mann drauf sitzt gelenkt über verschiedene hinderniss, eher stangen oder plastick plane, verschiedene gegenstand stehen da rum wie regenshirm, pilonen einfach alles möglich um das vertrauen zwischen mensch und pferd zu festigen etc... in ein paar worte kann man das nicht gut erklären. Aber so in der richtung geht es.

Kommentar von 13d4d23207ad08f1625f21e114ca8c0fsmallBabsi1985 am 3. Dezember 2008 10:30

Kenn mich schon aus :-) Ich finde das gut, wenn es dir und dem Pferd Spaß macht! Was die anderen reden, muss dir egal sein, dass ist wahrscheinlich der Neid, weil du so ein gutes Verhältnis zum Pferd hast!


Taraa
beantwortet von Taraa am 3. Dezember 2008 08:10
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Ich verstehe den Quell des Problems nicht. Pferde sind Arbeits- / Nutztiere genau wie Esel, Schweine, Kühe, Enten, Hühner.....

Wer ist dann wo was besseres???


elysa2
beantwortet von elysa2 am 3. Dezember 2008 08:11
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ich muß fragen die <<bodenarbeit<< mit dem pferd oder mit dem boden des gelädes wo sich das pferd aufhält ?

Kommentar von 1268e4e554282eb0142110f680fc41c9smallelysa2 am 3. Dezember 2008 08:20

sorry mein <n< gelände muß das heißen, aber es ist auch egal-- beides ist in ordnung- was den boden (sprich koppel) betrifft , muß ich sagen der muß sogar recht regelmäßig bearbeitet werden und die <<bodenarbeit<< mit dem pferd wie immer sie auch gemeint ist - kann nur gut sein für pferd und reiter ;)oder eben besitzer


anonym
beantwortet von spacewitch am 4. Dezember 2008 10:30
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Bodenarbeit ist für die Gymnastizierung, Losgelassenheit, Vertrauen/Umgang mit dem Pferd und auch als Grundlage für hohe/spanische Schule etc. unentbehrlich, egal ob an der Hand, der Doppellonge, mittels Stangen/Dualgassen etc.

Was hat das mit „was besserem zu tun“ – außer dass Pferd und Reiter höchstens besser werden….

Bodenarbeit ist übrigens auch für „ängstliche“ Reiter gut zur Vertrauensfassung, sollte aber genauso korrekt und vollständig aufgebaut und ausgeführt werden wie eine Reitstunde, nur dann bringt´s wirklich was.

Ich mache bei 4 x die beim Woche Pferd einmal entweder freispringen, Doppellonge oder Bodenarbeit mit Stangen, diese Abwechslung danken mir auch meine Pferde.


Maultier
beantwortet von Maultier am 4. Dezember 2008 19:03
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Bodenarbeit bezeichnet (meiner Meinung nach) erst mal alles, was ich mit dem Pferd vom Boden mache, also das Pferd bewegt sich nach meinen Vorgaben (außerhalb von Stall, Offenstall, Auslauf, Weide, etc.). Das geht vom Führen am durchhängenden Strick (an Traktoren, Mähdreschern, Baggern oder LKWs vorbei) über Stangenarbeit, Clickern, Zirkuslektionen, Seitengänge, Langzügelarbeit, Doppellonge, Vorbereitung des Anreitens junger Pferde bis hin zu Gewöhnung an Unbekanntes/Gruseliges und noch vielen anderen Sachen. In der Regel muss das Pferd bis zu einem gewissen Grad selbstständig mitarbeiten, denn man kann als Mensch vom Boden nicht soviel Druck anwenden wie von Oben (natürlich kann man auch vom Boden "Druck" aufbauen/machen). Die Pferde haben meistens wirklich Spaß daran. Sie können Neues lernen ohne den Menschen oben drauf auch noch auszubalancieren. Wenn sich der Mensch dann über den "Erfolg" wie ein Schneekönig freut, wird das Pferd stolz sein und beim nächsten mal mit noch Spaß dabei sein (meiner wird dann direkt nen halben Meter größer und strahlt richtig) Ist man neben dem Pferd, sieht man besser, ob und wie das Pferd die geforderten Sachen umsetzt, wo es noch mehr Hilfen braucht. Pferde mit Haltungsproblemen können durch gezielte Bodenarbeit ihre Defizite aufarbeiten/abbauen und ich sehe, ob der eingeschlagene Weg richtig ist. Ich kann meinem Pferd keine größere Freude mache, als mit ihm z.B. spazieren zu gehen. Dabei flechte ich alle paar Meter unauffällig verschieden Übungen ein, die er dann auch noch toll findet. Soll er auf dem Reitplatz eine Volte um mich machen, zeigt er deutlich seine Unlust. Draußen findet er solche Sachen dann total witzig. Viel Elemente der klassischen Bodenarbeit verknüpfen wir mit Clickern. Bodenarbeit kann ich auch im Winter so machen, das mein Offenstall- Fellbündel nicht ins schwitzen kommt und trotzdem beweglich bleibt. Oder wenn der Gute mal wieder ein ausgiebiges Schlammbad genommen hat und ich ihn beim besten Willen in der Sattel- und Gurtlage nicht soweit vom Matsch befreit bekomme, um ihn "Satteldruck-Los" zu satteln, ist Bodenarbeit eine echte Alternative. Auch Pferde/ bei mir ein Muli, die sich sonst gegen Gymnastik beim reiten wehren, machen so meistens mit (in Verbindung mit dem clickern geht's nochmal besser) geht unser Muli auf Kommando über eine Entfernung von 5-8 Metern frei rückwärts (vorher hätte man sie nur mit einer Dampfwalze rückwärts bekommen; darin sah sie halt keinen Sinn, und deshalb hat sie das nicht gemacht). Wenn sie das nicht "für mich" freiwillig machen würde und weil sie das jetzt möchte, würde sie das auf diese Art bestimmt nicht machen. Jetzt sind wir an den Seitengängen (Travers, Renvers, Traversalen u.a.) und die Anfänge macht sie freiwillig auf Entfernung.
DAS ist für mich das aller Beste Zeichen, das Bodenarbeit Spaß macht.
LG b.


waswollewisse
beantwortet von waswollewisse am 15. Dezember 2008 13:22
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Bodenarbeit ist die erste Grundlage überhaupt ein Pferd darauf einzustimmen mit ihm weitere Übungen anzutrainieren und Leute die kein Bock auf Bodenarbeit haben sollten meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Nähe eines Pferdes kommen bzw. eines Besitzen In Unserem Stall gibt es auch so ne Trantute die meint ich komm und setz mich aufs Pferd und los gehts wenn Pferd nicht läuft kommts wieder in die Box und bekommt zum abschied noch einen Schlag ab mit den ach so wunderschönen Worten bis zum nächsten mal du Sch... Gaul Ich hab sie mal darauf angesprochen ob das normal wäre was Sie da macht und bekam dann zur Antwort ich solle meine Klappe halten sonst würd ich auch noch einen Abkriegen. Was soll man von solchen Leuten halten Ich sag nur Abstand


Hannah36
beantwortet von Hannah36 am 20. März 2009 16:24
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Ich finde Bodenarbeit gut weil es auch mal Abwechslung für das Pferd ist un nicht immer nur reiten, reiten ,reiten ... und man kann dem Pferd z.B.Zirkuslektionen beibringen.


Sutzgili
beantwortet von Sutzgili am 21. Mai 2009 12:27
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Ich finde Bodenarbeit ist sehr wichtig!!! Erstens bringt es sowohl dem Reiter als auch dem Pferd Abwechslung, was wiederum wichtig ist, dass das Pferd nicht die Lust an der Arbeit mit seinem Reiter verliert. Außerdem gibt es viele gute Gründe für die Bodenarbeit mit dem Pferd... 1) sie verbessert die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter 2) man kann viele Reitlektionen vom Boden aus vorbereiten, sodass es das Pferd unter dem Sattel dann besser versteht 3) Konzentrationsfähigkeit und Körperbeherrschung, sowie Körpersprache von Reiter und Pferd werden gestärkt 4) es ermöglicht dem Reiter sein Pferd effektiv, ohne Reiterlast zu bewegen...was sehr von Vorteil ist, wenn das Pferd eine Verletzung in der Sattellage hat o.ä.

Also ich finde Bodenarbeit sehr wichtig.Außerdem bin ich sogar der Meinung, dass es auch gut ist, wenn man mit seinem Pferd einfach mal spazieren geht ö.ä. Meiner Meinung nach geht es nicht darum sein Pferd jeden Tag zu reiten und zu reiten und zu reiten... Mir ist die Bindung und das gegenseitige Vertrauen wichtig und gerade deshalb mache ich gerne Bodenarbeit mit meinem Pferd!!!


anonym
beantwortet von JoJo014 am 22. Mai 2009 21:19
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ohne bodenarbeit geht doch gar nix es is eine wichtige grundlage und es is gut fürs pferd


anonym
beantwortet von Juliaundine am 24. Mai 2009 07:47
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Tja, dazu fällt mir nur ein:

Jeden Tag steht ein Dummer auf!!!


Juliii23
beantwortet von Juliii23 am 28. Mai 2009 12:36
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bodenarbeit ist wichtig gut fürs pferd& für den reiter!!


Familienauto
beantwortet von Familienauto am 24. September 2009 11:54
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Ganz abgesehen von der Wichtigkeit für Pferd (wie schon mehrfach beschrieben) bin ich ganz "eingebildet" der Meinung, dass ein Besitzer/Reiter, der das Pferd "putzt, sattelt, auftrenst, reitet, absattelt, abtrenst, wegstellt" (und das war gar nicht böse gemeint, das ist der "normale Ablauf") niemals eine so intensive Bedinung zu seinem Pferd hat, als wenn er Bodenarbeit macht.

Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber mir geben meine Pferde bei der Bodenarbeit immer das Gefühl "wir machen das zusammen/ ist nicht schlimm, du (Reiter) machst das ja auch". Es ist ein anderes Gefühl...


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