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An Gott glauben "lernen"?

Frage von StefaniexD StefaniexD

Hey ^_^

Ich bin Atheist, aber mein Relilehrer quatscht mich immer voll "Du findest den weg zu Gott auch noch, blablabala"

Ich habe zwar nicht vor mich zu bekehren, aber ich frage mich wieso gerade ich nicht glaube.. Kann man das lernen oder ist das in den Genen? Wie kommt es das einige Menschen glauben die anderen nicht?

Und überhaupt: wie kann man so fest an etwas glauben? Einfach so bedingungslos, ohne ein Zeichen?

Vielleicht klingt die Frage jetzt etwas nach: die weiß ja garnix, aber das beschäftigt mich.

Und als letzten Punkt wollte ich Fragen: Kann ich Reli abwählen? Denn manchmal macht mich das gerede von unserem Lehrer echt wütend und dann beleidige ich Gott und so.. ich weiß man sollte sowas nicht machen, aber manchmal überkommts mich bei seinem blinden Gerede. ... und auf dauer Protokolle schreiben wird schwer xD

Fetten gruß vom Pfarrer pflümlii :D

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Antworten (26)

  • 10
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Couchjumper Couchjumper

    Ach, manche fallen auf Trickbetrüger rein, der nächste spielt Lotto, der nächste glaubt an Gott. Kann passieren, muss aber nicht.

    Was man manchmal hier liest, dass du Gott "fühlen" könntest, wenn du doch nur möchtest, ist Quatsch, da du ALLES fühlen wirst, was du möchtest, solange du es halt bloss fühlen möchtest: Gott, deine Liebe zu einer Strassenlaterne, die Farbe blau oder auch ausserirdische Frequenzen vom Planeten RU37P5.

    Gründe zu glauben gibt es viele. Man wird religiös erzogen und macht sich dann keine weiteren Gedanken über das, was man als selbstverständlich betrachtet. Oder macht sich gerne selbst etwas vor, ein Leben nach dem Tod ist ja auch eine schöne, wirksame Vorstellung. Manche interpretieren in zufällige Geschehen etwas hinein, was dort nicht ist. Und so weiter.

    Wenn du 14 oder älter bist, kannst du Reli abwählen, weiss aber nicht ob das auf einer Schule unter kirchlicher Trägerschaft auch möglich ist. Einfach im Sekretariat fragen. Und denke dran, noch vor Beginn deiner späteren Ausbildung offiziell aus der Kirche auszutreten, sonst wird dir Kirchensteuer abgezogen.

  • 5
    Antwort von cornyriegel cornyriegel

    Glauben ist laut Bibel ". . .die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht." (Hebräer 11:1)

    siehe auch meine Antwort auf:

    Woher stammt das Wort "Glauben" und warum definiert man es so ? gefragt von HardstyleChicoFragant am 12.04.2010 um 13:42 Uhr


    Man lernt im Laufe seines Lebens immer mehr kennen, seien es Realitäten um uns herum oder Personen oder Beweise für irgendwelche Dinge. Diese sind dann für uns klar erkennbar - offenkundig - und auch sicher, weil wir uns selbst davon überzeugt haben.

    Und das unabhängig davon, ob es allen anderen Menschen auch so geht oder nicht.


    Beziehen sich nun diese Wahrheiten/Wirklichkeiten auf Gott; lernen wir ihn als Person kennenwie einen guten Freund; erkennen wir Beweise, die uns überzeugen - - - - - - - - - - - - dann LERNEN WIR ZU GLAUBEN auf der Grundlage unseres erworbenen Wissens und unserer eigenen Überzeugung.

    Kommentar von Abundumzu AbundumzuAbundumzu

    Hallo cornyriegel

    Du gestattest, dass ich Dir ein wenig zur Hilfe komme und Deinen oben erwähnten Link hier noch einmal einfüge?

    Woher stammt das Wort "Glauben" und warum definiert man es so ?

  • 4
    Antwort von EStrano EStrano
    Kommentar von EStrano EStranoEStrano
    Kommentar von FreundGottes FreundGottesFreundGottes

    wunderschöne Links.

  • 3
    Antwort von ravemouzze ravemouzze

    was is das fürn schlechter reli lehrer, wenn er dir den glauben aufdrücken will? den will ich mal kennen lernen, dem würd ich was erzählen, ich schwör dir, der würde auch nicht mehr an gott glauben :D

    Kommentar von sandburgGbg sandburgGbgsandburgGbg

    Das Problem mit Religion in der Schule... Häufig (nicht immer) wird Religion von stark gläubigen Lehrern (manchmal auch Priestern) unterrichtet, je nachdem wie sie ihren Glauben verstehen und ausleben ist es ihr Job Schäfchen zu sammeln.

    Kommentar von StefaniexD StefaniexDStefaniexD

    wegen Lehrermangel wurden Pfarrer eingestellt >_<

    Kommentar von ravemouzze ravemouzzeravemouzze

    mein reli lehrer ist auch pfarrer und total locker,wir diskutieren immer gut, und er akzeptiert unsere (von denen die nicht glauben) meinungen..

  • 2
    Antwort von horne horne

    Dein Relilehrer ist vielleicht Kind geblieben. Aber es ist ja sein Job, so was zu reden. Ich habe als kleiner Junge auch noch an Gott geglaubt. Das ist genauso wie mit dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann. Aber meine Klassenkameraden haben mir dann endlich die Augen geöffnet. Aber Du wirst doch jetzt erwachsen. Da ist es völlig normal, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zur Kenntnis zu nehmen. Die Wissenschaftler haben so viele Bücher über die Evolution geschrieben, da wundert es schon, dass erwachsene Leute allen Ernstes noch an Gott glauben können.

  • 2
    Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Erwidere ihm doch: "Bevor ich anfange, zu glauben, fallen Sie von ihrem Glauben ab!" Dass du nicht glauben kannst, wird Gott oder der große Kürbis so vorgesehen haben ^^

  • 1
    Antwort von viktorel viktorel

    Hallo Stefaniexl,

    nein, "an Gott" kann man nicht "glauben lernen", Glaube ist ein Geschenk von Ihm (Apg.28,26-27).

    Aber man kann Gott darum bitten, Er erhört (oft) unsere Gebete, wenn sie ernstlich sind (Jak.5,16).

    Ob du "Reli abwählen" kannst, kann ich nicht beantworten. Dich aber darauf hinweisen, dass die Bibel etwas anderes sagt als der Unterricht in der Schule lehrt.

    Viktorel

  • 1
    Antwort von horne horne

    Dein Relilehrer ist vielleicht Kind geblieben. Aber es ist ja sein Job, so was zu reden. Ich habe als kleiner Junge auch noch an Gott geglaubt. Das ist genauso wie mit dem Osterhasen und dem Weihnachtsmann. Aber meine Klassenkameraden haben mir dann endlich die Augen geöffnet. Aber Du wirst doch jetzt erwachsen. Da ist es völlig normal, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zur Kenntnis zu nehmen. Die Wissenschaftler haben so viele Bücher über die Evolution geschrieben, da wundert es schon, dass erwachsene Leute allen Ernstes noch an Gott glauben können.

  • 1
    Antwort von ATJPP ATJPP

    Zunächst zur Wortabstammung von 'glauben': das leitet sich vom alten 'ga laub jan' her, was man mit 'für lieb halten' übersetzen kann. Die Silbe 'laub' steckt beispielsweise auch in erlauben und meint, etwas liebevoller Weise gestatten.... Dieses 'ga laub jan' war für unsere Altvorderen die Übersetzung des lateinischen 'credo' von lateinisch: cor do = ich gebe mein Herz.... ('Hand aufs Herz' schlägt ähnliche Töne an...) Ein anderer lateinischer Ausdruck ist fides, Treue.

    Im Hinblick auf Glauben ist nicht die Antwort auf Fragen nach Wissen und Beweis vorrangig, sondern die Antwort auf die Frage: 'Mit wem hab ich es zu tun?' (Das impliziert nicht nur die Identität eventueller Partner, sondern auch die eigene...)

    So spielten seit jeher und in allen Völkern Begrüssungsrituale eine grosse Rolle, - es war eben wichtig zu erkennen wem man da begegnete; Lächeln, die entwaffnete Hand, das Entblössen des Hauptes von Helm und Visier, Verneigung, Kniebeuge, ja Prostration, das alles und manches mehr, sollten friedliche Absicht glaubhaft machen. Es war und ist von vitalem Interesse, Gewissheit darüber zu gewinnen, mit wem man es zu tun hat.

    Die Glaubensfrage ist allerdings zuerst an sich selbst zu richten - das entgeht manchem. Man kann nämlich nicht anderen Identität zusichern, wenn man sich seiner selbst nicht gewiss ist. Was wäre denn von einem Bergführer zu halten, der selbst nie Bergerfahrung gemacht hat, oder von einem Anwalt, der nie Jus studiert hat - oder wäre es etwa klug, sich von einem Atheisten ausgerechnet Religion erklären zu lassen ??? - Den Bock zum Gärtner zu machen?... Das ist so wesentlich für uns Menschen, dass man sicher sein kann: Das war immer so und wird auch stets so bleiben. Beliebig viele Beispiele wären möglich: Ob man nun an Kontakte zur Geschlechterbegegnung von Mann und Frau denkt, sie wollen voreinander bestehen und sich von der besten Seite zeigen,wollen wissen, ob der Partner treu ist, oder an Vorstellungsgespräche bei der Jobsuche - man will einfach wissen, mit wem man es zu tun hat. Bei solchen Urfragen des Glaubens, jenes Vertrauens, das Grundlage aller menschlichen Gemeinschaft ist, fragt doch keiner danach, ob die Erde Scheibe oder Kugel sei, oder was interessiert den Polizisten, der den Verbrecher stellt und mit 'Hände hoch!' begrüsst, was sein Widersacher zur Evolutionstheorie zu sagen hat ....

    Halten wir also fest: Glauben ist für den Menschen Grundlage, was Gemeinschaft und Begegnung betrifft. Für den Einzelnen gilt es, sein Tun an seinen frei gewählten Grundsätzen auszurichten. Wo das nicht geschieht, kann kein wahres Selbstvertrauen aufkommen.

    Routine und Gewohnheiten können hilfreich sein, aber nicht hinterfragte Gewohnheiten könnten sich leicht die Freiheit der Entscheidung in Frage stellen. So sollte, was ursprünglich Liebe war, nicht zur Gedankenlosigkeit verkommen...

    Religiöser Glaube geht noch viel weiter. Der religiöse Mensch weiss, dass er höchste Ansprüche an sich selbst stellen muss, wenn er nicht nur Menschen - seinesgleichen - begegnen will, sondern dem Schöpfer selbst. Es wäre schon menschlichen Partnern gegenüber höchst unangemessen, sich gehen zu lassen, sich anders zu geben als man wirklich ist - man wäre wohl schnell durchschaut... Wer aber Gott begegnen will, der hat keine Chance von dem 'ernst'-genommen zu werden, der jedes Menschen Herz durchschaut, wenn er nicht zuallererst danach trachtet selbst durch und durch echt zu sein und darüber hinaus Ehrfurcht zu zeigen. Gottesfurcht = Ehrfurcht vor Gott ist da Anfang der Weisheit!

    Das höchste Wesen, Gott, der alles durchschaut, interessieren nicht Deine Ansichten über 'Gott und die Welt', oder wie 'wissenschaftlich' Du Dich gebärdest, sondern Deine Wahrheit! 'Deine Wahrheit': das meint Deine Glaubenssätze, das was Du wirklich Dein Leben, Deine Taten bestimmen lässt... Setz Dich also mal hin und überleg, warum Du alltäglich tust, was Du tust...

    Manche - besonders hier auf GF - verwechseln Glaube und religiöse Gefühle; was sind denn 'Gefühle'? Im Volksmund sagt man: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!' - also setzen Gefühle auch Wissen voraus... falsches, von Irrtümern verdorbenes 'Wissen' kann also keine irgendwie wünschenswerte Gefühle begründen. Wissenschaftlich ausgedrückt: Gefühl ist ein Interessenzustand, der auf Erkenntnis beruht. Verstand und Wille sind daran beteiligt.

    Es wurde schon gesagt: Der Mensch, der Gott begegnen will, muss sich darauf vorbereiten, indem Er sich um existentielle Wahrhaftigkeit bemüht. Wer verlogen, verbogen, in sich selbst verkrümmt und dabei auch noch hochmütig ist, der kann nicht damit 'rechnen', dass Gott diese Unwahrhaftigkeit ehrt und jemanden zum Partner macht, der solche Vermessenheit an den Tag legt.

    Halten wir zunächst fest: Gottesbegegnung kann nicht durch Bemühung menschlichen Denkens und Forschens allein herbeigeführt werden; schon gar nicht ist sie als 'Selbstüberlistung' mittels religiöser Gefühle zu begreifen. Glaube ist also weder Produkt des Wissens, noch ist er Gefühl! Auch wenn alles Wissen in der 'dunklen Nacht der Seele' untertaucht und in der Wolke des Nichtwissens die Erfahrung hochkommt, dass alles Wissen nur ein babylonischer Turm ist, der nie den Himmel erreichen kann, selbst wenn alle Gefühle wie ein Strom im Wüstensand versickern kann das bleiben, was Glaube ausmacht: Gewissheit einer gnadenhaften Begegnung! Wenn es Gott gefällt, - und zahlreiche Berichte aus dem Leben Heiliger zeugen dafür - dann schenkt ER dem, den ER solcher Begegnung würdigt, Erkenntnisse und Evidenzen, die durch keinen noch so raffinierten Beweis erreichbar sind.

    Eingeschworene 'Atheisten' seien daran erinnert, dass moderne Wissenschaft, denken wir an Kosmologie, Physik, Para-wissenschaften das überkommene Weltbild schon so sehr durchlöchert hat, dass atheistische Positionen mehr als fragwürdig erscheinen. Auch wenn es menschlicher Freiheit möglich ist Glaubenszustimmung zu verweigern, muss ehrlich gesagt werden, dass es dumm ist diese Zustimmung als intellektuelle Schwäche auszugeben. Der Glaubende Mensch soll wissen, dass er nichts unversucht lassen darf, sich der Gottesbegegnung würdig zu erweisen. Gnade und eigenes Bemühen sollen transparent machen, was sein Tun und Unterlassen bestimmt, woran er also wirklich glaubt; in der Gottesbegegnung zählen und gewichten nicht nur menschlich-irdische, sondern mehr und mehr auch geoffenbarte Wirklichkeiten, die anders nicht zugänglich wären. Wer um diese Zusammenhänge weiss hat die Pflicht sie zu bezeugen, aber auch das Recht seine Mitmenschen auf deren Glaubwürdigkeit hin zu hinterfragen.

    Kommentar von FreundGottes FreundGottesFreundGottes

    lieber APP, deine Beiträge sind zu lang

    Kommentar von ATJPP ATJPPATJPP

    Nur für 'Atheisten' - die können da nicht mit; aber ich schreibe, um gläubigen Menschen zu helfen ... Da hilft Gott mit - denk ich halt ...

  • 1
    Antwort von Nowka Nowka

    glaube ist immer eine gefühlssache.

    atheist sein hängt immer mit dem verstand zusammen.


    wenn du mit dem verstand an grenzen stößt, kann es sein, daß bei dir der glaube beginnt (muß es aber nicht.


    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Ja, und wenn der Glaube Dir abartige Dinge (nach ganz gesundem Menschenverstand) vorgaukelt, dann fange an zu denken (oder mach es am besten von Anfang an!)

    Kommentar von Nowka NowkaNowka

    oder werde fanatiker (mit sprenggürtel)

  • 1
    Antwort von dreadnought dreadnought
    1. Du kannst Religion abwählen, für Ethik, außer in Brandenburg, da mußt Du so eine Art Ethik machen, nennt sich LER und hat mit Reli nur eher abwehrend zu tun.

    2. Glauben kann man nicht lernen und ist auch überhaupt keine moralische Frage (also gläubig = sch... und Atheist ist super oder umgekehrt). Wie Glaube zustande kommt, ist eine Frage, die jede Religion oder Ideologie anders beantwortet.

    3. Innerhalb des Christentums ist dafür Gott selber zuständig. Du kannst dich nicht dazu zwingen (und niemand sonst) und es im Zweifelsfall nicht verhindern. ;-) Womit auch erklärt ist, daß manche Leute ohne "Beweise" (wie immer die aussehen sollten?) glauben.

  • 1
    Antwort von FalkTauberle FalkTauberle

    Man kann fast alles lernen. Man kann lernen, Opium zu rauchen und auch, an einen Gott zu glauben - aber: Warum?

    Es ist einfach zu unwichtig. Es ist so unwichtig, daß man sich noch nicht einmal damit auseinandersetzen muß. Laß ihn reden.

    (Religion sollte man in den meisten Ländern abwählen können.)

  • 1
    Antwort von EinKommentar EinKommentar

    glauben kann man nicht lernen, glauben tut man oder nicht. Was du machen kannst ist dich damit mal zu beschäftigen, vorurteilslos! Damit du überhaupt weißt warum du glaubst und vorallem woran du nicht glaubst, einfach so blind etwas abzulehnen ist genau so falsch wie es anzunehmen. Du findest auch noch den Weg zu Gott hehee Spaaassss aber beschäftige dich mal näher mit der Frage, ich bin sicher du lernst dadurch was.

  • 1
    Antwort von Memmenie Memmenie

    es ist auch christlich einen menschen so zu akzeptieren wie er ist und denkt.Nicht allein der glaube zählt, auch die taten :)

    Kommentar von StefaniexD StefaniexDStefaniexD

    ich hab nix gegen Christen. ich habe viele Freunde die Christen sind :)

    Kommentar von Memmenie MemmenieMemmenie

    ich meinte das nicht deinetwegen.

    Kommentar von StefaniexD StefaniexDStefaniexD

    huh. fail.

  • 0
    Antwort von olandemi olandemi

    Hallo PP,

    ich kann dich gut verstehen, weil Der Glaube an Gott in unserer Zeit verpönt ist und die Priester nicht dazu beitragen Gott auf eine verständliche Form näher zu bringen, da sie in Ihre Traditionen und damit verbundenen Machtgebarden verhaftet sind. dabei ist Gott liebevoll und hilfreich. Les mal in der Bibel im neuen Testament Jakobus 1 Vers 5:

    "So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket's niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird."

    Ich habe das getan und viele Antworten bekommen. Habe Vertrauen!

    Christus sprach vom Glauben und verglich ihn mit einem Samenkorn. Hier eine schöne Umschreibung:

    Und nun, meine geliebten Brüder, da ihr von mir wissen wolltet, was ihr tun sollt, weil ihr bedrängt und ausgestoßen seid—nun wünsche ich nicht, daß ihr meint, ich wolle über euch urteilen, außer gemäß dem, was wahr ist — denn ich meine nicht, daß ihr, alle von euch, gezwungen worden seid, euch zu demütigen; denn ich glaube wahrhaftig, daß es einige unter euch gibt, die sich demütigen würden, in welchen Umständen sie sich auch immer befinden mögen.

    Nun, wie ich vom Glauben gesagt habe — daß er nicht eine vollkommene Kenntnis sei — so ist es auch mit meinen Worten. Ihr könnt zunächst nicht bis zur Vollkommenheit wissen, daß sie gewiß und wahr sind, ebensowenig wie der Glaube vollkommenes Wissen ist. Aber siehe, wenn ihr eure Geisteskraft weckt und aufrüttelt, um mit meinen Worten auch nur einen Versuch zu machen, und zu einem kleinen Teil Glauben ausübt, ja, selbst wenn ihr nicht mehr könnt, als daß ihr den Wunsch habt zu glauben, dann laßt diesen Wunsch in euch wirken, ja, bis ihr auf eine Weise glaubt, so daß ihr einem Teil meiner Worte Raum geben könnt.

    Nun wollen wir das Wort mit einem Samenkorn vergleichen. Wenn ihr nun Raum gebt, daß ein Samenkorn in euer Herz gepflanzt werden kann, siehe, wenn es ein wahres Samenkorn oder ein gutes Samenkorn ist, wenn ihr es nicht durch euren Unglauben ausstoßt, so daß ihr dem Geist des Herrn Widerstand leistet, siehe, so wird es anfangen, in eurer Brust zu schwellen; und wenn ihr dieses Schwellen spürt, so werdet ihr anfangen, in euch zu sagen: Es muß notwendigerweise so sein, daß dies ein gutes Samenkorn ist oder daß das Wort gut ist, denn es fängt an, meine Seele zu erweitern; ja, es fängt an, mein Verständnis zu erleuchten; ja, es fängt an, mir köstlich zu sein.

    Nun siehe, würde dies nicht euren Glauben vermehren? Ich sage euch: Ja; und doch ist er noch nicht zu einem vollkommenen Wissen herangewachsen. Aber siehe, wenn das Samenkorn anschwillt und sproßt und zu wachsen anfängt, dann müßt ihr notwendigerweise sagen, daß das Samenkorn gut ist; denn siehe, es schwillt und sproßt und fängt zu wachsen an. Und nun siehe, wird das nicht euren Glauben stärken? Ja, es wird euren Glauben stärken, denn ihr werdet sagen: Ich weiß, daß dies ein gutes Samenkorn ist; denn siehe, es sproßt und fängt zu wachsen an. Und nun siehe, seid ihr dessen gewiß, daß dies ein gutes Samenkorn ist? Ich sage euch: Ja; denn jedes Samenkorn bringt nach seiner gleichen Art hervor.

  • 0
    Antwort von schmalf36 schmalf36

    Hallo StefaniexD,

    ja, das kann man. Wie soll man denn an einen Gott glauben, den man gar nicht kennt?! Ich merke aber , dass du eine Sehnsucht nach Gott hast und ihn wirklich kennenlernen möchtest. Im September finden wieder Grundkurse des Glaubens statt. In meiner Gemeinde ist es der Alpha-Kurs. Er fängt am Mittwoch den 1.09. an, vormittags um 10h. Wenn du mehr darüber wissen willst, geh in die Homepage der Christengemeinde Elim. www.elim-hamburg.de Herzlich Willkommen! Helga

  • 0
    Antwort von latifa86 latifa86

    Ich war noch nie ein Freund von Religionsunterricht, obwohl ich an Gott glaube. Ich bin der Meinung, dass die Schule in religiösen Dingen neutral sein sollte. Wenn du 14 Jahre alt bist kannst du Religion abwählen und in den Ethik/Philosophieunterricht gehen. Falls du allerdings in eine Bekenntnisschule gehst wird das wahrscheinlich nicht möglich sein. Die einen Menschen glauben an Gott, die anderen nicht, das liegt nicht an den Genen oder ist erlernbar. Für mich persönlich ist die Welt einfach nicht anders erklärbar, als dass eine Macht die ich Gott nenne, alles lenkt. Mach dir keine Gedanken. Vielleicht glaubst du irgendwann an Gott, vielleicht aber auch nie....

  • 0
    Antwort von Melkoun Melkoun

    Sowas kann man net lernen ^^ Du musst einfach net daran denken, dass iwie momentan kein zeichen gekommen ist von gott und solche sachen, denn die religion ist wie..wie dein geist sagen wir es so. Du fühlst dich geborgen glaubs mir ;) Atheist ist man vom verstand.. der glaube kommt meist von den Eltern bzw du interessierst dich und weisst halbwegs wasu machst..

  • 0
    Antwort von Bliinq28 Bliinq28

    Der Glaube an Gott ist Liebe, entweder du hast diese Liebe im Herzen oder nicht. Man kann die Liebe nicht lernen, es muss von allein kommen du kannst die Religionen kennen lernen aber nicht glauben lernen;)

    Kommentar von StefaniexD StefaniexDStefaniexD

    vielleicht hab ich das jetzt falsch verstanden ('schuldigung, wenns so ist :x), aber natürlich liebe ich.. ich schätze mal ich habe auch liebe in meinem Herzen, soweit ich das in meinem Alter beurteilen kann xD

    Kommentar von Bliinq28 Bliinq28Bliinq28

    Jaa du hast es falsch verstanden:D Ich meine damit, dass das sowas wie eine Denkweise ist nur vom Herzen gespührt aber auch gedacht. Keine Ahnung das kann man nicht erklären, das ist eine ganz andere Art von Liebe. Natürlich kann jeder Mensch lieben, egal ob Moslem oder Atheist aber die Liebe zu Gott ist einfach ein Geschenk, was nicht jedem gesegnet wurde. Es kommt, oder es kommt niemals

    Kommentar von sandburgGbg sandburgGbgsandburgGbg

    Kann man so generell nicht sagen. Im islamischen Glauben tritt die "Unterwerfung" an die Stelle, die Du als "Liebe" bezeichnest. Auch im christlichen Glauben würde ich es wiederrum nicht als Liebe bezeichnen, mein Leben- als religiöse Person einem eifersüchtigen, ungerechten, nachtragenden Kontroll-freak, einem rachsüchtigen, blutdurstigen, frauenfeindlichen, homophoben, rassistischem, sadomasochistischem (...) Gott zu widmen. (sinngemäße Aufzählung nach Dawkins)

    Kommentar von PeterGideon PeterGideon

    Auch ein Dawkins wird eines Tages vor Gott stehen - ob es ihm passt oder nicht... Die Bibel sagt, dass alle Spoeter in Seiner Gegenwart verstummen werden...

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Ja, in der Bibel stehen so manche "seriöse" Dinge! Übrigens schließt genau das der Herr Dawkins gar nicht explizit aus, man müsste ihn nur mal richtig lesen! Ob der allerdings "verstummen" wird angesichts "seiner" Gegenwart...?

  • 0
    Antwort von mia68 mia68

    ...denke, das ist letztlich keine Entscheidung, die "im Kopf" getroffen wird (und wenn sie das wird, dann ist das für mich noch weit von dem entfernt, was einen Glauben im Kern ausmacht).

    Insofern kann man das sicher auch nicht "lernen". "Fühlen" kann man das aber (wobei die zweite Betonung zudem auf dem Wort "kann" liegt). Und das ist eine sehr individuelle und persönliche Angelegenheit (übrigens für mich sehr gern fernab der Kirche als Institution!).

    Missionieren hat noch keinem was gebracht, ganz im Gegenteil. Schade, dass damit immer wieder so unsensibel hantiert wird (auch und sogar seitens der Lehrer...).

    Kommentar von mia68 mia68mia68

    ...das noch eben: Es ist nichts, das plötzlich da "ist". Sondern etwas, das sich entwickelt und "wird" - sofern es irgendeinen Anstoß gab, in irgendeiner Form.

    Und es ist etwas im Innern, zu allererst. Sollte dein Pfarrer Pflümli dann wohl auch noch lernen müssen... ;-)

    Kommentar von sandburgGbg sandburgGbgsandburgGbg

    Und genau das, will die Wissenschaft und Auflärung vermeiden. Das "denken aus dem Bauch oder Herzen" heraus. Wissenschaft ist überprüfbar und wiederholbar - hier braucht man nicht glauben und auf irgendwelche übernatürlichen Eingebungen hoffen sonder schaut sich Fakten an, an denen man seine Entscheidung abwägt.

    Kommentar von mia68 mia68mia68

    ...richtig - und nu´!?

  • 0
    Antwort von rosenstrauss rosenstrauss

    vielleicht brauchst du noch zeit um an gott zu glauben, man muß auch nicht an ihn glauben indem man täglich zur kirche läuft und betet und so. ich zum beispiel bin mir garnicht so sicher, ob ich tatsächlich an gott glaube. ich möchte es gern, denn in dieser hektischen und zum teil unmenschlichen gesellschaft braucht man etwas, an das man glaubt. du wirst noch zu jung sein, es kann doch sein, daß du erst später an gott glaubst.

    ich wünsch dir alles gute! kannst mich gern wieder anschreiben.

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Rosenstrauss, wenn Du den Ausweg aus deiner "hektischen und zum teil unmenschlichen gesellschaft" nur in Gott siehst, dann mein aufrichtiges Beileid!

    Kommentar von rosenstrauss rosenstraussrosenstrauss

    ich bin für vorschläge immer offen.

  • 0
    Antwort von BlnSteglitz BlnSteglitz

    du kannst es nicht LERNEN, entweder du glaubst (ab wann auch immer) oder eben nicht.

    Mit 14 bist du religonsmündig....

    Ab Vollendung des 14. Lebensjahres wird in Deutschland eine uneingeschränkte Religionsmündigkeit erworben. Diese Religionsmündigkeit beinhaltet sowohl das Recht, aus der bisherigen Religionsgemeinschaft auszutreten als auch das Recht, sich einer anderen Religionsgemeinschaft anzuschließen. Auch eine Abmeldung vom schulischen Religionsunterricht ist ab diesem Zeitpunkt (außer in Bayern und dem Saarland) möglich.

    Der Gesetzgeber hat durch diese Teilmündigkeit des Kindes im Rahmen einer Kollisionsregel einen verfassungsrechtlichen Grundkonflikt zwischen Elternrecht, Art. 6 Grundgesetz (GG), und sich entwickelnder Grundrechtsmündigkeit des Kindes (Art. 1 und Art. 4 GG) zu lösen versucht. http://de.wikipedia.org/wiki/Re ligionsm%C3%BCndigkeit kopieren

  • 0
    Antwort von Ermittler Ermittler

    IMO gibt es drei Arten der Religiöswerdung.

    1. Die Eltern sind religiös. Dann hat das Kind keine Chance auf eigene Religionsfindung.

    2. Dir "erscheint" irgendwas, dass Deine Logik überwindet. Das berichten bekehrte Typen in unterschiedlichste Begebenheiten.

    3. Du begegnet einem guten Überzeuger/Bekehrer/Guru.

  • 0
    Antwort von Mosch Mosch

    ja religion kann man abwählen unter 18 müssen das aber deine eltern klären. ob man lernen kann an gott zu glauben weiß ich nicht. meistens kommt das ja von den eltern...

    Kommentar von sandburgGbg sandburgGbgsandburgGbg

    Nicht ganz richtig, man kann bereits mit 14 aus der Kirche austreten und/oder sich vom Religionsunterricht befreien lassen.

  • 0
    Antwort von mikrokosmos mikrokosmos

    Hauptsache du glaubst nicht an das, was andere dir sagen, sondern an das, was dein Herz dir sagt!

    Kommentar von sandburgGbg sandburgGbgsandburgGbg

    Blödsinn. Bsp.: Wenn Du "glaubst", dass eine Impfung nicht gut für Dich ist, dann höre auf Dein Herz?! Nein! Du machst Dich schlau drüber, mit nachprüfbarem Faktenwissen! Das ist der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft. Wissenschaft verläßt sich nicht auf "Glauben".

    Kommentar von mikrokosmos mikrokosmosmikrokosmos

    Also mein Herz sagt mir schon, dass die Impfung gut ist (mit Hilfe seines Asisstenten namens Verstand).

  • 0
    Antwort von Dipolar Dipolar

    ich glaube du kannst ne mänge von diesem typ hier lernen ich war vorher selber im zweifel aber er macht alles sehr klar http://ordi.blogspot.com/

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