Grundvoraussetzung ist, dass man möglichst viel an der Kamera manuell einstellen kann. Möglichst lange Belichtungszeiten erhält man dann, wenn man
1. eine kleine Blende(nöffnung) wählt, d.h. eine hohe Blendenzahl (z.B. Blende 16 oder 22)
2. eine geringe Empfindlichkeit (ISO-Zahl) wählt: ISO 100 oder, wenn möglich ISO 50.
Wenn dann die Sonne nicht allzu hell scheint oder man z.B. im schattigen Wald ein Bächlein fotografiert, sollte die Belichtungszeit schon lang genug werden. Man kann dann z.B. die Blendenvorwahl an der Kamera nutzen (AV-Programm). Stativ ist natürlich wichtig, sonst wird nicht nur das Wasser, sondern u.U. auch alles andere verwischt, weil während der Belichtung die Kamera wackelt.
Erst wenn die obigen Einstellungen nicht ausreichen (weil's zu hell ist) oder man genau eine bestimmte bzw. eine noch längere Belichtungszeit erreichen will, dann kommt der Neutralfilter ins Spiel. Zum Ausprobieren des Effekts ist er aber meiner Meinung nach nicht erforderlich.
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