Frage von lovelifee6899, 60

An die Pferdebesitzer: was für Versicherungen haltet ihr für sinnvoll?

Hallo zusammen! Ich hätte mal eine frage zu den Pferdeversicherungen... Es gibt ja sowohl OP als auch Krankenversicherungen für Pferde... Wie teuer sind die beiden denn im Monat und haltet ihr es für sinnvoll beide zu haben? Bei welchen Versicherungen seid ihr denn und wie viel übernehmen diese dann von zum Beispiel einer OP, also muss man dann immer noch selbst etwas dazu zahlen? Liebe grüße

Antwort
von VanyVeggie, 16

Hallo, 

also die Haftpflichtversicherung finde ich in jedem Fall sinnvoll. Die Op-Versicherung auch, wenn man kein Ersparnis von über 10.000 Euro hat. Ich habe anfangs eine abgeschlossen bis ich für einen OP-Fall finanziell alles beisammen hatte. Dann kann man ja immer noch kündigen. 

Was die alles übernehmen kommt drauf an, was alles einkalkuliert ist. Bei uns gab es das Übliche, Premium und Premium Plus mit verschiedenem Inhalt. Ebenso kam es drauf an, ob du im Fall der Fälle was zu zahlst und wenn ja, wie viel. Kann man so pauschal nicht sagen. Ich zahle an Haftplichtversicherung ca. 70 Euro. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von sukueh, 26

Krankenversicherungen für Tiere sind immer ziemlich teuer.

Was beide Versicherungen aber gemeinsam haben dürften ist die Tatsache, dass man immer das Geld für den Tierarzt vorauszahlen muss (zumindest habe ich es immer so gehandhabt). Zuerst wird die TA-Rechnung überwiesen, dann die Rechnung bei der Versicherung eingereicht und dann bekommt man die (Teil)Erstattung.

Was von einer Behandlung bezahlt wird, hängt wohl von der Versicherung ab, die man abgeschlossen hat. Aber auch bei einer OP-Versicherung wird nicht zwingend alles bezahlt, denn es können ja auch Tierarztkosten entstehen, die nicht unmittelbar mit der OP in Verbindung stehen.

Oder das Tier kommt in die Klinik wegen einer geplanten OP, die dann doch nicht stattfindet, weil die Behandlung z. B. medikamentös erfolgen kann (ist mir mal passiert). Die Klinikrechnung musste ich demzufolge alleine bezahlen, denn keine OP bedeutet, keine Möglichkeit, sie bei der Versicherung einzureichen. Die Behandlung, die das Pferd in der Klinik hatte, hätte man auch im Stall machen können, die OP wurde aber aus zeitlichen Gründen (es kam in der Klinik ein Notfall dazwischen) verschoben und dann hat sich der Zustand soweit verbessert, dass die geplante OP nicht durchgeführt werden brauchte. Langer Rede kurzer Sinn: Auch mit OP-Versicherung kann es passieren, dass du auf ungeplanten Klinikkosten sitzt (zumal nicht jeder Klinikaufenthalt zwingend mit einer OP verbunden ist).

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde, 18

Sinnvoll ist meines Erachtens beim Normal-Freizeitpferd nur die Tierhalterhaftpflicht mit möglichst hoher Deckungssumme (wenn das Pferd einen Auto-Kotflügel schrammt, kann man das auch selbst zahlen, löst es ein Zugunglück aus, dann nicht mehr) und möglichst wenigen Vorgaben, mit welcher Ausrüstung man sein Pferd auszustatten hat.

Evtl. noch die reine OP-Versicherung, wobei die Tarife, wo auch Sedierte Eingriffe versichert sind, extrem teuer sind und man bei Pferden ja die Vollnarkose vermeidet.

Die Krankenversicherung ist meist zu teuer für die paar Leistungen, die sie bietet.

Antwort
von junior173, 35

Moin,

Krankenversicherung lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Ich hab die OP Versicherung von der Uelzener. OP- Premium Pro oder so heißt der. Kostet 20 Euro im Monat.

Antwort
von basiswissen, 12

Grundsätzlich eine Tierhalterhaftpflichtversicherung und eine Tier-OP-Versicherung.

Alles andere ist meines Erachtens überflüssig, teuer und völlig unnütz.

Antwort
von hennahemma, 8

👍👍👍👍👍

Antwort
von lavre1, 31

Kommt ganz darauf an, welche "rasse" pferde du hast. ein edles springpferd wird nicht das gleiche sein zum versichern wie ein ackerpferd.

Deshalb rate ich dir, auf eine seite von einem Versicherer zu gehen und dort nachzuforschen.

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