An die Mitchristen: Glaubt ihr der Mensch muss Christ sein?

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18 Antworten

Hallo askingyou22, wer an einen liebenden und gerechten Gott glaubt, der kann nicht gleichzeitig daran glauben, daß dieser Gott jemanden verdammt, nur weil der in seinem Leben nichts von ihm oder Jesus Christus gehört hat. Es muß einen Maßstab geben, den dieser Gott an alle anlegen kann, wenn und weil er gerecht ist. Dieser eine Maßstab heißt: liebe - und sonst nichts!

Wenn man unter diesem Gesichtspunkt das Jesu-Wort "Keiner kommt zum Vater denn durch mich" verinnerlicht, bekommt es einen anderen, einen richtigen Sinn. Denn dann geht es nicht mehr um den Namen oder die Person, sondern dann geht es um das, was Jesus verkörpert hat, nämlich die bedingungslose Liebe.

Und dann heißt das Wort: "Keiner kommt zum Vater, wenn er nicht die Liebe lebt." Ob man sich Christ nennt oder nicht, einer christlichen Kirche angehört oder nicht: Sich zu bemühen, die Liebe zu leben "reicht", auch wenn gerade das eine der schwersten Übungen ist.

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Kommentar von vonGizycki
11.02.2016, 18:26

Einen christlichen Gott kann man nicht lieben. Er ist unberechenbar.

Vater der Du bist im Himmel,

Dein Wille geschehe

NEIN DANKE!

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Ich finde mehrere Beobachtungen in der Bibel ziemlich spannend.

Gleich am Anfang heißt es: "Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbild" (und zwar (gleichberechtigt) männlich wie weiblich).

Es heißt nicht: Gott schuf "Christen" zu seinem Ebenbild. Oder: Gott schuf "Juden" zu einem Ebenbild. 

Dabei ist "Ebenbild" ein verantwortungsvoller Titel, den an sich üblicherweise der König für sich allein beanspruchte. Das war etwa in Ägypten, Assyrien, Babylonien so üblich. Alle anderen mussten sich vor ihm in den Staub werfen.

Meines Wissens gab es umgekehrt im alten Ägypten kein Wort für "Mensch", sondern nur für "Ägypter". Wer kein Ägypter war, musste sich unterordnen.

In der Bibel haben das hilfebedürftige Baby und der demente Greis ebenso Anspruch auf Menschwürde wie z.B. ein wichtiger Beamter, die Bundeskanzlerin - und es ist egal, welcher Religion sie jeweils angehören.

Am Brudermörder Kain kann man sehen, dass Gott auch ihn nicht im Stich lässt.

Jesus, der von sich behauptet, der Weg und die Wahrheit zu sein, ohne den niemand zu Gott kommt, nannte sich selbst immer "Ben Adam", Sohn des Menschen, und im jüdischen Verständnis ist der Sohn eines Menschen selber ein Mensch. Vielleicht müssten viele Christen wieder begreifen, dass dieser eine schwere Weg viel universaler ist, als sie es sich vorstellen können. Dass es sein Weg war, nicht so sehr auf Einhaltung religiöser Vorschriften und Ansichten zu schauen, sondern darauf, Mensch und Menschen zu sein.

Das ist für viele Christen völlig ungewohnt. Aber ich finde, es spricht auch eine ganze Menge dafür, es so zu sehen.

Also: Niemand muss Christ sein. Aber ich finde es ausgesprochen spannend, diesen Gott zu kennen, von dem Paulus sagt: Glaube und Hoffnung ist dabei ziemlich wichtig. Aber es gibt etwas, was noch wichtiger ist, und das ist die Liebe (1. Kor 13,13).

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Ich bin auch Christ. Finde aber jeder darf seine Religion haben. Da ist nichts schlechtes dran.

Nur an der Auslegung hapert es bei manchen Menschen, egal welcher Religion sie angehören

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Ich für meinen Teil halte garnichts von jeder der nahöstlichen Monotheistischen Religionen sei es Judentum, wovon Christentum und seine weiteren Ableger ja nur eine Weiterführung sind oder Islam und seine einzelnen Abzweige.

Auch wenn bestehende Glaubensrichtungen sicher vielen einen halt im Leben geben bin ich der Meinung das man nicht blind der Idee eines Anderen Folgen sollte und sich zum Thema Glauben selber eine Meinung bilden sollte.

Ich habe mich besonders mit Naturreligionen so wie asiatischen Glaubensrichtungen beschäftigt und bin mit meiner Auslegung einer viel Zahl von Gedanken aus diesen sehr zufrieden.

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Nein, nicht unbedingt!

Nicht jeder hat Kenntnis von Jesus Christus, oder er hat etwas über Ihn erfahren, aber diese wichtige Botschaft nicht – oder noch nicht – verstanden. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass jeder Mensch nach seinem besten Wissen und Gewissen beurteilt wird.

Aber Jesu Christi Lehren, sein Tod und seine Auferstehung sind von so grundlegender Bedeutung, dass Er früher oder später von jedem, spätestens aber bei seiner versprochenen Wiederkehr zwangsläufig als Sohn Gottes und unser Erlöser erkannt und anerkannt werden muss.

Philipper 2:6-11: „Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt.“

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Wahrer Glaube kommt nur von einem selbst und auch dann nur freiwillig. Mit müssen oder sollen ist da gar nichts zu machen. Von daher und weil der christlichen Lehre nach die Entscheidungsfreiheit mit das Wichtigste ist, hat niemand das Recht dazu, über die Sichtweise oder gar den Glauben eines Anderen zu bestimmen. Jeder sollte die Freiheit haben für sich selbst zu wählen und von daher ist die Kurzfassung meiner Antwort auf Deine Frage ein klares Nein. Kein Mensch muss müssen.

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Kommentar von vonGizycki
11.02.2016, 18:15

Mit müssen oder sollen ist da gar nichts zu machen. Von daher und weil der christlichen Lehre nach die Entscheidungsfreiheit mit das Wichtigste ist, hat niemand das Recht dazu, über die Sichtweise oder gar den Glauben eines Anderen zu bestimmen. Jeder sollte die Freiheit haben für sich selbst zu wählen und von daher ist die Kurzfassung meiner Antwort auf Deine Frage ein klares Nein. Kein Mensch muss müssen.

Ich glaube, da könnte ein Irrtum vorliegen.

Es gibt klare Voraussetzungen was man glauben muss, um sich redlicherweise Christ nennen zu dürfen. Das ist bis heute nicht aufgehoben worden.

1) Jesus ist der Sohn Gottes

2) Jesus ist am Kreuz zum Heil aller Menschen auf Erden gestorben und hat die Sünden aller Menschen auf sich geladen.

3) Er ist von den Toten auferstanden

4) Gott ist die Trinität: Gottsohn, Gottvater und der Heilige Geist

5) Die Bibel ist das Wort Gottes

Das nicht zu glauben heißt, kein Christ zu sein


Zwei Zitate aus der Bibel

Römer 1:18

Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbart über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten.

Jesaja 65,11-14: 

Aber ihr, die ihr den HERRN verlasst, meinen heiligen Berg vergesst und einem fremden Gott opfert, will ich mit dem Schwert zähmen. Ihr müsst euch zur Schlachtung hin knien, weil ihr nicht geantwortet habt, als ich rief, weil ihr nicht zugehört habt, als ich redete, sondern Übles tatet und einen Weg gewählt hattet, der mir nicht gefiel. Darum spricht der Herr: Wer an mich glaubt, soll essen, trinken und fröhlich sein, ihr aber sollt hungern, dürsten und zu Schanden werden. Siehe, meine Knechte sollen vor gutem Mut jauchzen, ihr aber sollt vor Herzeleid schreien und vor Jammer heulen...

Ich will hier kein Gericht halten, aber in der Bibel (sie gilt immer noch als das Wort Gottes!) werden demjenigen unglaubliche Strafen angedroht, der nicht an Gott glaubt. Das stammt aus einer ganz anderen Zeit und die ist 2000 Jahre her. Heute lässt man diese Stellen weg und puhlt sich das heraus, was gerade noch vertretbar ist. Ist wohl auch besser so. Aber man sollte es im Kopf behalten.

Die Krux ist: das ist kein Abbild des eigentlichen Christentums, sondern ist säkularisiert. Und die Säkularisation ist gegen die Kirche, die der amtliche Vertreter des Christentums ist,  über die Aufklärung erfolgt,  

Die Entscheidungsfreiheit  ist mitnichten ein Bestandteil der christlichen Religion,...

... sondern hat sich herausgenommen, gegen das Christentum und damit gegen den Zorn Gottes zu richten, weil solch ein Gott intolerabel ist. Da musste man irgendwas machen, sonst wäre alle keine Christen mehr. Der Name ist geblieben, aber in Wirklichkeit ist die sittliche Einstellung der Humanismus und der ist wahrlich keine Erfindung des Christentums. Reste einer überheblichen Indoktrination sind trotzdem immer noch geblieben. 

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das christentum hat gerade erst angefangen. alles andere bisher war nur vorbereitung.

am ende der erdenmission werden die meisten menschen christusdurchdrungen sein. 

und dann erst beginnt die göttliche entwicklung des menschen auf der erde

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Man kann und soll niemanden zwingen . Jeder wird nach dem Tod vor Gott Rechenschaft ablegen müssen . 

Genau so wenig kann ein Mensch gezwungen werden Verkehrsregeln zu beachten . Es gibt halt dann Konsequenzen .....

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"Müssen" bestimmt nicht. Wichtiger ist mir der Charakter der Menschen, Hilfsbereitschaft, Respekt gegenüber Anderen usw.

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Nein. Ist eher hinderlich, wenn man zu Gott finden will. 

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Es kommt darauf an, was man mit dieser Frage verknüpft...

Generell muss ein Mensch kein Christ sein, da der Glaube eine persönliche und freiwillige Entscheidung ist.

Nach der Bibel ist aber klar, dass Menschen an Gott glauben und ihm vertrauen müssen, um errettet zu werden und das ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott geschenkt zu bekommen (vgl. Joh 3,16; Joh 5;24; Röm 6,23 usw.), denn "ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

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Grüß Dich askingyou22!

* Ein klares NEIN! *

Noch immer wird ist die Bibel selektiv ausgelegt. Was schön klingt, wird als Christentum ausgelegt. Klar, sonst würde sich keiner mehr drum scheren. Aber so ist es nicht. Die Bibel strotzt vor Gemeinheiten und Blutrünstigkeit. Das wird aber weggegelassen.

Hier ein Artikel aus dem Humanistischen Pressedienst (mit Bildern)

http://hpd.de/artikel/12666

Ich würde eher sagen, um ein guter Mensch zu sein oder zu werden, ist die humanistische Denkweise gefragt. Man kann sehr wohl ein guter Mensch sein, ohne Christ zu sein.

Ich habe hier eine Schrift, die Dich in diesem Zusammenhang interessieren könnte.

Sind Christen bessere Menschen?

https://db.tt/aBAIOKHG

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von askingyou22
10.02.2016, 21:16

Vielen lieben Dank!

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Die Hauptsache ist, dass der Mensch Frieden mit Gott hat. Wenn er das hat ist er Christ, egal in welche "Kirche" er geht.

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Kommentar von vonGizycki
11.02.2016, 18:28

Bleibt die Frage: Was bitte ist unter Gott zu verstehen?

Und da hört es ja schon auf und man sieht überall nur dicke Backen und es wird herumgestottert.

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Ich bin zwar kein Mitchrist, aber warum sollte jeder Mensch Christ sein? Das wär doch auch irgendwie langweilig.

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Nein !

Der Mensch braucht keine Sekten..

Der Mensch brauch n Gewissen und Moral !

Der Mensch braucht Sozialverhalten und Respekt vor der Natur !

Dann ist die Welt, wie sie sein sollte.

Leider ist sie das nicht, weil Juden, Christen und Muslime in die Kirchen und Moscheen rennen um Wasser zu predigen und Wein zu saufen.

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Kommentar von DottorePsycho
10.02.2016, 18:34

Was meinst Du mit Moral?

Ist das das Ding, das dem Wandel der Zeit unterliegt, wo heute erlaubt ist, was gestern verpönt war? Wo in einem Land das eine, im nächsten das andere "moralisch" oder "unmoralisch" ist?

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Nicht unbedingt, aber es erleichtert schon einige Dinge.

Im Christentum geht es ja nicht darum, ein guter Mensch zu sein. Das ist eher ein positiver Kollateralschaden davon. Es geht darum sich aus Gnade erretten zu lassen, weil es niemand aus eigener Anstrengung kann.

Natürlich werden jetzt alle Humanisten aufschreien, das sie ja die alleinseligmachende Wahrheit glauben gepachtet zu haben, aber so ist es nun einmal. Gute Werke bringen niemanden in den Himmel, da schon die Übertretung eines einzigen Gebots (z.B.: Du sollst nicht begehren) die Trennung von Gott und damit vom Heil bewirkt.

Allein die Vergebung durch das Blut Jesu macht den Weg zu Gott frei.

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In der Bibel gibt es kein MUSS zum Glauben, aber für das ewige Leben MUSS man Christ oder Jude sein.

LG.

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Jeder Jeck ist anders. Das gefällt mir.

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