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An die Männer: ich bin sooooo misstrauisch, ...

Frage von VielesNeu1968 VielesNeu1968

Unsere Ehe war schwerstens belastet; mein Mann ist aber nun nach anderthalb Jahren bei-der-Freudnin-wohnen wieder seit gut einem Jahr zurück bei mir und den Kindern im Haus.

Immerwieder spüre ich Misstrauen in mir, wenn er alleine unterwegs ist, ...

An die Männer: kann ein Mann zu seiner Ex-Frau zurückfinden?

Er war wirklich komplett weg, mit vollem Programm: andere Frau, andere Wohnung, Geld getrennt, Kinder-Hin-und-Her, ...

Würde ich es spüren, wenn er bei mir angekommen wäre? Warum spüre ich es nicht?

Es ist sooo schwer: wenn er da ist, fühle ich mich uner Druck, ihm verzeihen zu müssen, alles vergessen zu müssen, mit ihm schlafen zu müssen, ... und gehe auf Distanz.

Wenn er weg ist (unterwegs), dann habe ich Angst, dass er wieder anfängt mich zu belügen und wünsche ihn mir zurück.

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Antworten (11)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von paloma232 paloma232

     

    das ist eine schwierige Situation.

    FRAGE:

    kann es sein,dass du dich gar nicht wirklich Deinen Mann zurück haben möchtest .sondern einen vertrauensvollen Partner mit dem du ein glückliches familienleben führen kannst ?

    Den Du sicherlich nicht in Deinen Mann finden wirst!!!!

    Denn wer einmal betrügt neigt dazu es immer wieder zu tun.

    Ich persönlich würde es meinen Kindern nicht zumuten Expirimente zu machen,denn die  können am wenigsten für Euer Zerwürfniss.

    Dir alles Liebe und eine glückliche Zukunft

     

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Ja, ich glaube, dass es so ist: Ich kann oder will noch immer nicht wahrhaben, was geschehen ist, was Wirklichkeit ist, ...

    Wünsche mir noch immer ... Kann den Traum nicht aufgeben, obwohl er längst brutal zertreten ist.

    Muss mich lösen von diesem Traum. Ein ganz andres Lebenskonzept finden. Akzeptieren, dass es nie so sein wird, wie ich es wollte.

  • 6
    Antwort von baer1 baer1

    Das scheint mir nix halbes und nix ganzes zu sein. Ist doch klar, dass du misstrauisch bist; wahrscheinlich kannst du ihm einfach noch nicht verzeihen und hast Angst, dass er dich wieder betrügt oder verlässt.  Vergewaltige dich nicht selbst, indem du meinst, mit ihm schlafen zu müssen - tu es, wenn du das Bedürfnis hast, aber nicht unter Druck. Gönn dir eine Auszeit und schau dir an, was deinerseits noch an Gefühlen vorhanden ist und dann schliess die Sache ab. So oder so. Viel Glück.

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Sehr gute Antwort.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    "schliess die Sache ab" wie?

    abschliessen heisst für mnich nicht vergessen - ich kann nicht vergessen, verstehst Du: manchmal, bei Geräuschen, einer bestimmten Geste, einer bestimten Wortwahl, ... leuchten alle Warnlampen bei mir, ...

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Dann solltest du dich trennen, es ist bestimmt besser als so weiter zu machen.

  • 5
    Antwort von jennyblomma jennyblomma

    Ich hätte ihn erst gar nicht wieder zurückgenommen, ich würde mit so einer Situation absolut nicht klar kommen. Und wenn du alles für ihn bzw. die Ehe machen MUSST, ist es wirklich nicht das Richtige für dich.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Ja, ich mache das derzeit. Wahnsinn.

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Aber du musst gar nichts, jetzt ist dein Mann an der Reihe dir was zu beweisen und das sollte er auch tun.

  • 4
    Antwort von cuckoo cuckoo

    Bin zwar kein Mann, aber ich versuche trotzdem mal eine Antwort ;)

     

    Leider kennen wir nicht ausreichend Aspekte eurer Geschichte, um sie wirklich beurteilen zu können (interessant wäre zum Beispiel, WARUM dein Mann zurückgekommen ist.)

    Ich kann also nicht sagen, wie glaubhaft und vertrauenswürdig er ist.

    Aber eines kann ich sagen: verzeihen funktioniert nur ganz oder gar nicht. Ein bisschen Vergebung gibt es nicht.

    Wenn du es schaffst, Dein Misstrauen zu überwinden, dann kannst du ihm richtig vergeben.Das bedeutet, seine Untreue, und sein Weglaufen haben keinerlei Bedeutung mehr für eure jetzige Beziehung. Er muss dann auch nicht bis ans Ende eurer Tage ein schlechtes Gewissen haben. (falls er das denn hat).

    Wenn du das jedoch nicht schaffst (was durchaus nachvollziehbar wäre), dann sehe ich wenig Möglichkeiten und auch wenig Sinn, eure Ehe aufrecht zu erhalten. Du MUSST gar nichts, vor allem musst du nichts erzwingen. Aber ohne Vergebung werdet ihr nicht wieder glücklich miteinander.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Ein wichtiger Grund für seine Rückkehr war die Tatsache, dass die neue Beziehung nicht so geworden ist, wie er sich das vorgestellt hat. Seine Freundin ist nicht wirklich zu ihm gezogen.

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Und dann kommt der Typ wieder brav zur Mutti geschlurft, dafür wäre ich mir echt zu schade. Du solltest dich fragen ob er auch zurückgekommen wäre wenn seine Freundin zu ihm gezogen wäre, dann wärst du jetzt wahrscheinlich alleine.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    *dafür wäre ich mir echt zu schade" ja, dieser Spruch hilft mir echt weiter!

    Weisst Du, wie oft ich mich das frage? Und dann sehe ich wieder meine drei Jungs, wie es ihnen jetzt wieder gut geht, ... Und da soll ich alles wieder zerreissen - diesmal wäre ich in ihren Augen ja die Zerstörerin - und auf meinen Stolz pochen? Das ist soooo einfach gesagt, aber es ist für mich ein Dilemma. Sie müssen dann ja alle zwei Wochen die Koffer packen, ... wegen mir!

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Nein, nicht wegen dir. Ihr Vater hat dich für eine andere Frau verlassen und ist jetzt wieder da weil es nicht ganz so gelaufen ist wie er es sich vorgestellt hat. Wenn es doch gut gelaufen wäre, wäre dein Mann nicht wieder da und die Kinder würden ihn auch alle zwei Wochen besuchen. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie es in die aussieht und deswegen sage ich ja auch, dass ich mir dafür zu schade wäre. Du bist nicht nur Mutter und Ehefrau, in erster Linie bist du ein verletzter und jetzt auch unzufriedener  Mensch und das strahlst du bestimmt auch aus, ohne es zu wollen. Deine Kinder haben viel mehr davon wenn ihre Mutter glücklich ist. Und das könntest du werden wenn du es schaffst dich für eine Lebensform zu entscheiden. Aber wenn ich deine Frage lese, bezweifele ich, dass du das mit deiner Ehe schaffst und es ist dein gutes Recht diesen Mann vor die Tür zu setzten. Du solltest dich jetzt erstmal GAR nicht unter Druck setzten, weder von dir selbst noch von deinem Mann. Er kann ja bei dir wohnen und du guckst dir das alles in aller Ruhe an, bis du weißt wie es weitergeht. Zwing dich bloß zu nichts, dadurch wird es nur noch schlimmer und es dauert nicht lange und du lehnst ihn nur noch ab. Dein Mann muss gaaanz viel Verständnis für deine Situation und Gefühle haben und wenn er wirklich mit dir zusammen sein will, hat er die auch und gibt dir die Zeit die du brauchst. Du hast schliesslich einiges zu verarbeiten. Alles Liebe für dich und deine Kinder, egal wie du dich entscheidest.

    Kommentar von JZG22061954 JZG22061954JZG22061954

    Jennyblomma, das hast Du super formuliert.

    Kommentar von 8rosinchen 8rosinchen8rosinchen

    hi, vielesneu1968,

    leider ist es ein irrtum, dass es kindern gutgeht, wenn die eltern keine harmonische beziehung führen...

    unsere kinder bekommen alles mit und verstecken in aller regel ihre unangenehmen gefühle...

    und diese versteckten (zumeist) unangenehmen gefühle/emotionen bringen uns im laufe des lebens unsere "probleme", und meistens brauchen wir viele jahre, um die wirklichen ursachen zu erkennen...

    und suchen ständig nach den schuldigen für unsere unerwünschten lebensumstände...lg

    Kommentar von cuckoo cuckoocuckoo

    Ein wichtiger Grund für seine Rückkehr war die Tatsache, dass die neue Beziehung nicht so geworden ist, wie er sich das vorgestellt hat

     

    Autsch....so was hab ich befürchtet, deshalb hatte ich gefragt...

    Ganz ehrlich, es fällt sehr schwer, in diese Situation hinein einen Rat zu geben.

    Wie alt sind deine Jungs? Wie lange könnt ihr ihnen denn die heile Familie noch vorspielen, die ihr - noch? - nicht wieder seid? Wie lange kannst DU ihnen die glückliche, unbekümmerte Mutti vorspielen?

    Ich kann deine Überlegungen gut nachvollziehen, aber du solltest dich nicht "opfern"!  Und du hast ein Recht darauf, deine Entscheidung in erster Linie an deinen eigenen Bedürfnissen zu orientieren. Und zwar ohne schlechtes Gewissen - auch nicht deinen Kindern gegenüber. Leichter gesagt als getan...das weiss ich wohl!

    Weiss dein Mann eigentlich, wie es dir geht? Kennt er den Druck, unter dem du stehst? Weiss er, dass du im Grunde ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber hast, weil du im Moment nicht die liebende Ehefrau sein kannst? Ist er einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen oder hat er eine Antenne für dein Dilemma?

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass euch vielleicht gemeinsame Gespräche mit einer dritten Person, sprich: einem Psychologen oder -falls das für euch in Frage kommt- auch mit einem Seelsorger helfen könnten, euch Klarheit über eure Situation zu verschaffen. Setzt natürlich den Willen von euch beiden voraus, aktiv etwas für eure Ehe zu tun. 

    Die Lösung kann jedenfalls nicht sein, dass du alles in dich reinfrisst und nach aussen "heile Welt" spielst. Dann bist du in ein paar Jahren kaputt :(

    Ich wünsche dir sehr, dass du die richtigen Schritte gehst, um wieder ohne Druck zu leben, in welche Richtung sie auch führen mögen! Alles Gute!

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    mein Mann will keine "Diskussionen" mehr. Er will keine Tränen mehr sehen. Er will "nicht bis zum jünsten Tag" sich schuldig fühlen, Rücksicht nehmen, ...

    Auch will er von Gott nichts wissen. das ist eines unserer grossen trennenden Probleme.

    Wenn ich die Fakten auf den Tisch lege - wie oft habe ich das schon getan ? - da ist alles einleuchtend und für Aussenstehende sowieos klar. Sieht man ja auch hier.

    Das einzige, was ich derzeit von Euren Gedanken umsetzen kann ist, mich nicht uner Druck zu setzen. Ich erlaube mir, einfach den Alltag zu leben. Den Kindern geht es wirklich gut. Ich spiele nichts vor, sie wissen und erleben auch manchmal, wie es mir geht. Doch in seiner letzten Konsequenz können sie das, was verletzt ist, nicht nachvollziehen. Das können sie erst, wenn sie zwanzig sind.

  • 3
    Antwort von JZG22061954 JZG22061954

    Wenn ich richtig verstanden habe, hat sich dein ex Mann von dir wegen einer anderen getrennt und als es dort nicht so wie erwartet lief, fand er den Weg zurück zu dir. Ich würde es an deiner Stelle so sehen wie es ist, Du fungierst als vorläufiger Ersatz und bei nächst bester Gelegenheit ist er wieder auf und davon denn Fakt ist, wäre es anders gelaufen dann wäre er auch nicht zurückgekommen. Du hast also nicht den geringsten Grund dir auch nur die kleinsten Gewissensbisse zu machen oder ihm verzeihen zu müssen, gar mit ihm schlafen zu müssen. Für ihn warst Du die ganze Zeit nicht mehr vorhanden, nicht einmal zweite Wahl und jetzt fungierst Du alle male nur als Notnagel. Für mich und meine Ehe kann ich nur sagen ein einmaliger Fehltritt oder wie auch immer wir dieses Intermezzo nennen und es führt kein Weg mehr zurück, das wissen wir beide, meine Frau und ich und wir empfinden es als richtig so hart zu sein. Letztendlich aber liegt die Entscheidung bei dir.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    vielen Dank für die Antwort

  • 2
    Antwort von 8rosinchen 8rosinchen

    hallööchen,

    einer meiner lebenslehrer hat mal gesagt:

    wenn du dich unwohl fühlst, dann triff eine entscheidung...

    das habe ich spontan verstanden und verinnerlicht...

    z.b. entscheide ich mich oft dafür, die umstände in meinem leben aus einem anderen blickwinkel zu betrachten und ich frage mich öfter, wie könnte ich neu über dies und das denken...

    ich glaube, dass glücklichsein ganz viel mit der art wie wir denken zu tun hat....

    du solltest deine ängste hinterfragen, und in freude verwandeln...

    ängste vergiften unser leben....

    alles gute

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Vielen Dank für diese Antwort. Ja, es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Aber seine Sichtweise anpassen geht nur solange man noch sich selber bleiben kann. Ich habe derzeit die Entscheidung getroffen, so zu leben, wie es jetzt eben ist. Und doch bin ich allzuoft unzufrieden oder traurig darüber, wie schön es hätte sein können.

  • 2
    Antwort von kiss4roses kiss4roses

    Ich bin zwar kein Mann, erlaube mir aber trotzdem, Dir zu antworten...

    Du liebst Deinen Mann immernoch ?

    Dein Misstrauen ist natürlich absolut gerechtfertigt ! Hattest Du in der Zeit als er weg war, nicht die Möglichkeit, Dich zu entlieben ??

    Wenn ich ganz ehrlich sein darf, ...er hat so eine Frau wie Dich überhaupt nicht verdient !

    Verzeihen kann man aber vergessen nicht. Es ist einfach ein Riss in der Beziehung, der sich wenn überhaupt, nur sehr schwer kitten lässt. Möchtest Du Dein Leben lang mit dieser Angst weiterleben ? Wer Dich einmal so sehr enttäuscht und verletzt hat, die Familie einfach im Stich lässt, egoistisch mit allen Konsequenzen nur sein Eigenwohl verfolgt... der wird sich auch in der Zukunft , früher oder später selbiges rausnehmen. Der Charakter eines einzelenen kriegt man kaum geändert. Entweder hat jemand Moral und Verantwortungsbewußtsein oder nicht.

    Was sagen denn die Kinder dazu ?? Schämt er sich gar nicht ??

    Ich hätte ihn nicht mehr aufgenommen ! In den anderthalb Jahren hat man sich doch notgedrungen, mit der Situation arrangiert. Hat er in der Zeit gefragt, wie es bei Euch klappt ? Womit hat er das verdient, zurück zu kommen und wieder mit Euch zu leben, als wäre nichts gewesen... Eure Tränen und Euer Leid einfach ignoriert, was denkt sich dieser Mann, wer er ist ?

    Die jenige die leidet, bist Du. Ich würde versuchen eine Lösung durch Trennung zu finden. Eine Trennung im Guten ist doch auch möglich, den Kontakt kann man ja allein wg. der Kinder, beibehalten. Ich denke da an Dich ! Dieser Mann ist eine Blockade für Dein "Glücklichsein". Nur um vielleicht nicht alleine zu sein, würde ich mir das nicht antun. Du wirst einen neuen Mann finden, wo Du unvoreingenommen in ein 2. Glück starten kannst. Du solltest dem eigenen Glück nur eine Chance geben.

    Wenn einer Trennung Deinerseits jedoch absolut nicht in Frage kommt, würde ich (also Du) dem Mann jetzt mal ganz schön zeigen, wo es lang geht !  Er ist sich Deiner sehr sicher, sonst würde er sich o.g. nicht erlauben. Dreh' den Spieß mal um. Schlafe mit ihm, wenn Dir danach ist aber gebe ihm nicht das Gefühl, er sei der Größte. Mach Dich hübsch und geh' mal raus, mach mal Sachen die Du früher nicht gemacht hättest. Mach Dich für Deinen Mann hochinteressant, so das er Dich kaum noch wieder erkennt, im positiven. Sei nicht mehr so präsent für ihn, damit wird er nicht rechnen. Ich glaub' der braucht das, um mal auf'n Teppich zu kommen und zu merken, was er da eigentlich auf's Spiel gesetzt hat ! Vielleicht bringt das wieder Sonne in Euer Leben und ihr kommt Euch auch wieder geistig näher...

    Wie Du es auch in der Zukunft handhabst, ich drücke Dir für Dein Glück, ganz fest die Daumen !

    Liebe Grüße kiss4roses

     

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast.

    Kommentar von kiss4roses kiss4roseskiss4roses

    Ach, gern !!! Keine Ursache !

  • 2
    Antwort von Motzknochen Motzknochen

    Das tut mir sehr leid was Dir passiert ist , kann dich sehr gut verstehen meine ehe ist auch gerade aus dem selben Grund in die Hose gegangen ....

    ich selber bin auch hin und hergerissen ....

    Wünsche Dir und deinen Jungs alles gute ... und das Du die Kraft hast den richtigen weg für Dich zu finden ...

    liebe grüße Susanne

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Das alles ist einfach Wahnsinn. Man hat einfach das Gefühl, das passt nicht ins eigene Leben. Oder mir kommt es eben noch immer so vor: wie in einem Film.

    Kommentar von Motzknochen Motzknochen

    Man will es einfach nicht wahrhaben und hat die realität klar vor Augen , zumal sich gefühle ja nicht von heute auf Morgen abstellen können ... Ich hinterfrage alles , habe grundsätzlich misstrauen , lege jedes wort auf die Goldwaage ... habe auch schwierigkeiten mit dem loslassen da ich selber keinen Rückhalt in der Familie habe ....

    Ich kann dich verstehen wenn Du versuchst daran fest zu halten ... die frage ist wie lange das gut geht ... ich verstehe deine ratlosigkeit

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Motzknochen: hab' heute hier alles wieder durchgelesen. Vielen Dank für Dein Verständnis. Zumindest im Internet ist es immer noch da. "Motzknochen" - was für ein lustiger Name

  • 1
    Antwort von NextPosition NextPosition

    Tja, wer weiß, was in Deiner Beziehung inzwischen so passiert ist, aber ich schreibe dennoch mal was dazu - und zwar aus zwei Perspektiven: Als Mann und als Scheidungskind.

    1. Ich halte nichts von dem Monogamiekorsett, in das uns unsere Gesellschaft zwängt und dabei so viel zumutet. Leider ist das aus meiner Sicht häufig erst die Ursache für Zerwürfnisse. Nur weil Mann oder Frau einmal Lust hat, mit jemandem anderen eine kleine Beziehung einzugehen und auch Sex zu haben, ist die feste Partnerschaft nicht gleich vorbei. Wie groß die Treue ist, zeigt sich doch, wenn sogar unter solchen Umständen klar ist, wer der eigentliche Partner ist! Ich halte mich für sehr treu. Allen, die das für einen unauflöslichen Widerspruch halten, wünsche ich das Sie dies eines Tages verstehen und vielleicht sogar im Einklang leben können.

    Was Dein Mann durchgezogen hat, scheint jedoch eine andere Sache zu sein. Es ist eine dermaßen klare Abkehr von Dir, dass ich nicht sehe, dass in jener Zeit auch Rest einer Ehe / Beziehung existiert hätte. Die einzige Chance für eine gemeinsame Zukunft sähe ich nur in einem vollständige Neuanfang, der andere Gründe haben muss, als Eure Kinder! So, wie Du das zuletzt beschrieben hast, scheint es diese Gründe aber nicht zu geben. Vor diesem Hintergrund hast Du aus meiner Sicht jedes Recht, Dich von ihm zurückzuziehen und Dein Leben in Bahnen zu lenken, die Dir wieder gut tun.

    1. Als Scheidungskeind habe ich drei Eltern. Meine Mutter, meinen leiblichen Vater als Vater der ersten Jahre und meinen Stiefvater, der die Rolle des Vaters bei mir recht klar übernommen hat, obwohl ich noch seltenen Kontakt zu meinem leiblichen Vater hatte. In allen Konstellationen habe ich hauptsächlich untern Spannungen gelitten, die es zeitweilig zwischen den Personen, aber auch Innerlich bei einzelnen Beteiligten gegeben hat. Immer wenn es klare Verhältnisse gab, konnte ich wieder aufatmen. Das war zum Glück regelmäßig so und ich kann behaupten, eine lebenswerte Kindheit gehabt zu haben. Ich glaube nicht, dass es langfristig gut ist, Kindern eine heile Familie vorzuspielen, dafür sind Kinder viel zu sensibel, und zu empfindlich!

    Wichtig ist es, mit offenen Karten zu spielen: Anforderungen beiderseits klar auf den Tisch zu legen und ehrlich darüber zu sprechen, ob diese Anforderungen erfüllt werden können und erfüllt werden wollen! Wenn zu viel nicht passt und dazu zählt auch das Vertrauen in die Aussagen des anderen, dann passt es halt nicht! Mach dich frei von Deinen Fesseln, die Du Dir selbst auferlegst.

    Außerdem: So sehr Du auch an Deine Kinder denkst, wenn Du versuchst zu ertragen - Mache Dir klar, dass Du damit auch Deinen Kindern eine lebenslange Last auferlegst. Irgendwann werden sie das realisieren und ggf. etwas wie Mitschuld an Deinem Ungklück emfinden.

    Sei ehrlich, auch zu Deinen Kindern! Sie verstehen mehr als die meisten Erwachsenen Ihnen zutrauen oder zugestehen. Erzähle ihnen, wie es Dir geht und was Du daraus für Konsequenzen ziehst. Spiele ihnen nicht zu viel vor! Wenn Du unglücklich bist, können sie das sehr leicht auf sich beziehen. Sage ihnen, warum Du unglücklich bist, das macht es auch Deinen Kindern leichter, zu verstehen!

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Ich rede immerwieder ganz offen mit meinen Kindern. Sie hören, was ich sage. Und sie können es nicht wirklich nachvollziehen: sie spüren nicht, was er in mir zerstört hat. Sie spüren nicht, was mit fehlt. Aus ihrer Sicht ist doch alles da: Haus, Katze, Papa, ... und ich. Seit der Trennung haben wir so gut wie keinen Kontakt mehr zu irgendjemandem: sie sehen nicht, dass sich Erwachsene gerne umarmen, sie vermissen ihn nicht, den Kuss, die Zärtlichkeit, die er mir nicht gibt. Sie selbst bekommen sowohl meine als auch seine Nähe. Im Haus herrscht meist Ruhe.

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Danke für Deine späte Antwort. Es hat sich nichts Wesentliches verändert. Meine Angst vor der Last ist noch immer gross. Wie kann ich das ordnen? Angst, einen Fehler zu machen, Angst es nicht zu schaffen, Angst Ihnen zu schaden.

    Kommentar von NextPosition NextPosition

    Danke fürs Kompliment, ich weiß leider noch nicht, wie ich Dir direkt darauf antworten kann.

    Solche Angst ist wirklich schwierig zu überwinden und blockiert fürchterlich. Sieh` zu das Du etwas findest, was Dir gut tut. Vor allen triff Dich mit anderen Leuten! Das ist hier ja ganz nett, aber Du schreibst jetzt, dass es "lebendige" Kontakte eigentlich nicht mehr gibt.

    Ändere das! Treff Dich mit echten Freunden, kaum raus aus Deinen Verstrickungen.

    Mag sein, dass Deine Kinder nicht in der Lage sind darüber zu sprechen oder das gar kognitiv zu verarbeiten. Aber wichtig ist, dass Du ihnen weiterhin versuchst, transparent zu machen, dass es Dir nicht gut geht und warum. Nicht im Detail, etwas vereinfacht, aber ehrlich. Das wird Ihnen helfen zu verstehen, selbst wenn nicht jetzt, dann vielleicht wenn Änderungen anstehen. Und Änderungen sind Dir zu wünschen.

    Was will der Mann eigentlich von Dir? Warum ist er wieder bei Dir? Sind seine Motive die Kinder? Nimmt er wirklich die Rolle ein, der Zurückgekehrte zu sein und alles wieder da weiterzuleben, wo es vorher aufgehört hat? Wenn ich das so frage, dann komm es mir ziemlich absurd vor.

    ... ich wundere mich ein bischen über mich, dass ich hier einfach so - bei so schwierigen Dingen - auch nur versuche Rat zu geben...

    Trotzdem, Kopf hoch! Komm raus. Erste Schritte und Änderungen bedeuten nicht, dass Du alles, was es jetzt gibt, sofort zerstörst. Du sorgst zunächst einmal dafür, dass Du wieder lebst. Dann kommt auch wieder Bewegung in die Sache. Ich glaube dieser Stillstand, diese Verkapselung in einer "heilen" Welt ist sehr ungesung - für alle Beteiligten.

    Kommentar von NextPosition NextPosition

    Bitte entschuldige diese Textereien, Du musst doch eigentlich die ganze Zeit davor sitzen und mit den Augen rollen. Nach allem, was Du sonst hier für Beiträge hast, weißt Du doch selbst, was gut für Dich wäre, oder?

    Kommentar von VielesNeu1968 VielesNeu1968VielesNeu1968

    Ich weiss wohl,was gut für mich wäre. Ich habe einen Traum oder eine Vision, ... Und ich weiss auch, dass - wenn es so weiterget - ich es nicht schaffen werde.

    Das mit den Kindern und den Ängsten und den Schuldgefühlen - das beschreibt nur irgendwie meine Hemmungen, meine Starre. Doch ich kann es nicht genauer sagen. Der Kampf in mir ist so hart. Ich weiss nicht warum, ich weiss nicht warum, ich immer behandelt werde. Ich kann immer nur "nein" sagen, nie scahffe ich es, mein Leben selbst zu führen.

  • 1
    Antwort von tweety1968 tweety1968

    Also das ist schon schwierig mit dem Vertrauen.Er hat ganzschön lange gebraucht um festzustellen,das er seine Familie vermißt.Ich an Deiner Stelle würde ich einen Schlußstrich ziehen und mit den Kindern ganz neu anfangen.Deine Angst und das Mißtrauen machen Dich kaputt und Deine Kinder spüren das alles auch.Nur um eine heile Familie zuhaben die ihr nicht mehr habt,nein das ist falsch.Denk daran wie es Dir ging als er gegangen ist und wie es Dir jetzt geht.Ich wünsch Dir viel Glück und alles alles gute für Deine zukunft.Mach das was Du für richtig hälst.lg.

  • 1
    Antwort von Erdianer Erdianer

    Rede doch mal mit Deinem Mann über Deine Ängste und Bedenken und geht zusammen zu einer Ehe-/Partnerschaftsberatung  - vielleicht kommt ihr wieder auf einen gemeinsamen Weg. Wünsche Euch viel Glück dabei.

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