Frage von chuckstea, 2.122

An die Leute Gegen Homosexualität?

Was ist euer Anlass, grundlos meinen zu können, über anderer Leutes Leben zu urteilen und zu bestimmen? Ich würde das gerne verstehen, was ist euer Grund? Und was tun sie euch?

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von CalicoSkies, Community-Experte für Sex & Sexualitaet, 930

Servus,

Ich bin selbst schwul, und kann dir das daher nicht aus erster Hand berichten (da ich ja nicht homophob bin :D)
Allerdings gibt es zahlreiche Gründe, wieso Menschen homophob sind, und ich versuch mal dir einige davon zu beleuchten:

Gründe für Homophobie

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1. Religiöser Fundamentalismus

Ich würde fast behaupten, dass religiöser Fundamentalismus die hauptsächliche Ursache für die Homophobie ist, die heutzutage in unserer Gesellschaft immer noch herrscht.

Ich spreche hier mal absichtlich von "Ursache", denn viele homophobe Menschen sind keine religiösen Fundamentalisten und plappern nur nach - dazu aber später mehr :)

Zahlreiche Religionen, unter anderem die monotheistischen Religionen wie das Judentum, der Islam und das Christentum lehnen größtenteils (!) Homosexualität ab.
Aufgrund des Einfluss dieser Religionen in den vergangenen Jahrhunderten wurde Homosexualität von etwas völlig Normalem (wie bspw. wahrscheinlich bei den Germanen der Fall und auch bei den antiken Griechen) zu einem Tabu, zu einer "Sünde" und zu etwas Verwerflichem erklärt - vor allem die katholische Kirche dürfte der Hauptverursacher der heutigen Homophobie sein.

Das Witzige daran ist ja, dass das Christentum keine konkrete Bibelstelle vorweisen kann, an der Homosexualität wirklich verurteilt wird - die Stellen im Neuen Testament dazu sind alle interpretiert und können sich genauso auf Tempelprostitution und/oder Päderastie beziehen :D
Ich habe in einer anderen Antwort dazu mal genauer Stellung genommen und auch angefangen, diese Bibelstellen zu demontieren: https://www.gutefrage.net/frage/christ-sein-und-homosexuell?foundIn=list-answers...

Der große Teil der Christen ist jetzt gemäßigter - so traut die evangelische Kirche bspw. in manchen Ländern bereits homosexuelle Paare; in Berlin wurde erst vor Kurzem umgestellt (-> http://www.welt.de/politik/deutschland/article154170373/Berliner-Kirche-erlaubt-... )
Allerdings gibt es immer noch Randgruppierungen wie bspw. zahlreiche Freikirchen, die Zeugen Jehovas und andere, von denen teilweise extreme Homophobie ausgeht.

Bei der katholischen Kirche ist Homosexualität zwar verboten, allerdings wird es von einer Großzahl der katholischen Christen nicht so gesehen - da denken die Vereinsmitglieder eben anders als der Vorstand :)

Bei den Moslems sieht das schon wieder ganz anders aus - dort wird Homosexualität direkt und sehr stark abgelehnt; Die heutige Homophobie geht leider oft von Muslimen aus.Das liegt teilweise daran, dass der Islam noch "rückständiger" ist als das Christentum und sich noch nicht "deradikalisiert" und gemäßigt hat; andererseits auch daran, dass in den Herkunftsländern vieler Moslems Homosexualität teilweise noch unter Strafe gestellt ist.

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2. Angst / Unbehagen vor dem Unbekannten

Das wird meiner Meinung nach einer der Hauptpunkte sein, wieso Homophobie so verbreitet ist.

Das ist das gleiche Prinzip, wie bereits oben mit den Muslimen erwähnt und trifft daher auch eher auf unsere älteren, konservativen Mitbürger zu - die in einer Zeit aufgewachsen sind, in der Homophobie noch etwas Verwerfliches war, über was man nicht geredet hat (und es auch eine Charaktereigenschaft war, mit der das Ansehen hätte ruiniert werden können)

Gerade bei solchen älteren Leuten ist es oft der Fall, dass sie Homosexualität einfach mit einem "sowas gabs früher nicht!!!" ablehnen - oder behaupten, Homosexualität stehe "ständig in der Öffentlichkeit" (obwohl einfach inzwischen normal darüber berichtet wird und früher schlichtweg überhaupt nicht) oder würde "propagiert" werden...

Sie haben meist falsche Klischeebilder im Kopf, wie Homosexuelle angeblich "alle wären" ("Alle sind promisk", "Die sind alle so weiblich und reden so tuntig", "praktizieren alle An.alverkehr", ...) und lehnen sie dann deswegen - teilweise auch aus religiöser Begründung heraus - ab.

Für viele Menschen ist die Religion ein konservativer Zufluchtsort - und meistens noch so der "letzte Strohhalm" und die "letzte Bastion", da die Kirche eigentlich die einzige Institution ist, die Homosexualität noch offen ablehnt... das ist das, was ich oben bspw. mit "nachplappern" gemeint habe - keine wirklichen religiösen Fundamentalisten, verstecken aber ihr eigenes Unbehagen / ihre eigene Angst vor Homosexualität hinter Religion.

Ein anderes Phänomen was hier auftritt ist die Angst, Homosexuelle würden Kinder umerziehen und "schwul machen" - auch das taucht immer mal wieder auf, und wird besonders von Rechtspopulisten propagiert, wie bspw. der "Demo für Alle" in Stuttgart aufgrund des Bildungsplans in Baden-Württemberg.

Dass natürlich auch das unsinnig ist, ist klar - Homosexualität ist angeboren und nicht änderbar; diese Menschen haben jedoch Angst, dass sich mehr Kinder dazu "entscheiden", "schwul zu werden", wenn man ihnen beibringt dass Homosexualität etwas natürliches ist - bei sowas kann ich mir nur an den Kopf fassen :D

Auch hier lässt sich der religiöse Konservativismus, der Deutschland bis in die 60er hinein fest unter Kontrolle hatte als Ursache betiteln - die jüngeren Generationen sind glücklicherweise aber liberaler und progressiver.

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3. Verleugnen einer eigenen latenten Bi- oder Homosexualität

Das hier ist meiner Meinung nach der interessanteste Gesichtspunkt.

In Studien wurde nachgewiesen, dass viele homophobe Menschen selbst latent homosexuell sind (-> http://elitedaily.com/news/world/homophobic-men-aroused-gay-male-porn-surprised/ ) - dies führt zu interessanten Schlussfolgerungen.

Man kann hier vermuten, dass diese Männer aufgrund anderer homophober Menschen, einer homophoben Erziehung oder anderer Ursachen (homophobe Religion, ...) ihre eigene Homosexualität verdrängen und deswegen eine Homophobie entwickeln, da sie offenlebende homosexuelle Menschen entweder beneiden oder Angst haben, sie könnten durch den Kontakt mit homosexuellen Menschen homosexuell werden:

The idea of repressed or latent homosexuality explains “the emotional malaise and irrational attitudes displayed by some individuals who feel guilty about their erotic interests and struggle to deny and repress homosexual impulses.”

Perhaps this may be an answer to why some of our “straight” friends often overreact with panic or anger when they come across a gay person or things that feel homosexual in nature.

(Zitat ist aus dem Link von oben)

.

Das sind meiner Meinung nach so die Hauptgründe :)

Im Endeffekt sollte man darüber nachdenken, dass Homosexualität angeboren, nicht änderbar, völlig normal und natürlich ist; Homophobie dagegen ist erlernt, änderbar und eine menschenfeindliche Einstellung.

Ich bin nicht "weniger wert", nur weil ich - ich drücks mal krass aus - meinen Penis in Personen meines eigenen Geschlechts reinstecken möchte :)

Heterosexualität, Bisexualität, Homosexualität - das sind alles völlig normale Spielarten der sexuellen Ausrichtung und nichts weiter.

Lg

Kommentar von CalicoSkies ,

PS: Im Kinsey-Report wurde die These aufgestellt, dass viele Menschen eigentlich gar nicht homo- oder heterosexuell, sondern bisexuell sind :)

Man sollte sich daher auch im Klaren sein, dass Sexualität fließende Übergänge kennt und 100% homosexuell und 100% heterosexuell eher selten ist; häufiger ist wohl eine 90:10 - Ausrichtung o.Ä., da bspw. viele (später heterosexuell lebende) Männer in ihrer Pubertät homosexuelle Erfahrungen machen.

Der Anteil an bisexuellen Menschen ist daher - wie der Kinsey-Report beziffert - ziemlich hoch :)

Ob das jetzt wirklich stimmt oder nicht lasse ich mal dahingestellt - aber das zeigt erneut, dass homophobe Menschen vielleicht eigene Neigungen unterdrücken...

Kommentar von Pangaea ,

Ich stimme dir in beinahe allem zu - aber für die "älteren, konservativen Mitbürger" muss ich jetzt doch mal eine Lanze brechen. Wie alt sollen die denn deiner Meinung nach sein?

Meine Mutter ist gerade 80 geworden, sie hat schwule Freunde und wäre niemals auch nur auf die Idee gekommen, Homosexualität abzulehnen.

Spätestens seit der 68er-Generation ist Homophobie kein Thema für die breite Bevölkerung mehr - aber die ehemaligen 68er sind jetzt auch um die 70 Jahre alt.

Ich habe eher den Eindruck, Homophobie ist etwas für die jungen, intellektuell etwas herausgeforderten und schlecht ausgebildeten Männer, die sich als "zu kurz gekommen" empfinden und gegen alle und jeden sind: Schwule, Ausländer, Frauen und Menschen, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten.

Kommentar von chuckstea ,

Tolle Antwort, danke! :)

Kommentar von CalicoSkies ,

Danke für die hilfreichste Antwort!

Kommentar von McLink ,

@CalicoSkies: Wow. Diese Antwort finde ich sowas von toll. Du sprichst mir aus der Seele. Mach weiter so :)

Kommentar von CalicoSkies ,

Dankeschön :)

Kommentar von Zicke52 ,

@CalicoSkies: Ich teile deine Meinung, dass Homosexualität angeboren und nicht änderbar ist. Normal ist sie allerdings nicht, denn die Geschlechtsorgane sind so ausgelegt, dass gleichgeschlechtliche nicht zusammenpassen. Ich würde es mit einer falschen Verdrahtung vergleichen: die sexuelle Erregbarkeit passt nicht zur körperlichen Ausstattung. Und was heisst natürlich? Wenn alles, was die Natur hervorbringt, natürlich ist, dann gibt es ohne Eingreifen des Menschen (wie z.B. Chirurgie) überhaupt nichts Unnatürliches.  D.h. siamesische Zwillinge, Kannibalismus, Seuchen...alles natürlich. Kann man so sehen, aber dann erübrigt es sich, etwas als natürlich zu bezeichnen: unnatürlich gibt es eh nicht. 

Natürlich ist ein Homosexueller nicht weniger wert als ein Heterosexueller. Ein Blinder ist ja auch nicht weniger wert als ein Sehender. Alles sind Menschen und als solche völlig gleichwertig, eine Krankheit oder Behinderung ändert am Menschsein ja auch nichts. Normal/anormal bzw. natürlich/unnatürlich sind grundsätzlich WERTFREIE Bezeichnungen eines Zustandes. Eine "annormale Schwellung in der Brust" in einem Befund ist keine Beleidigung.

Allerdings spielst du mit deiner Bemerkung "weil ich meinen Penis in Personen meines eigenen Geschlechts reinstecken möchte" auf eine sexuelle Praxis an, die viele Menschen anekelt, und das ist einer der wesentlichen Gründe für die sogenannte "Homophobie", den du in deiner Aufzählung vergessen hast. Ekelgefühl ist instinktiv und kann nicht mit dem Willen gesteuert werden, solche Menschen können also Homosexualität vom Verstand her und moralisch völlig akzeptieren. Deshalb habe ich hier von "sogenannter" Homophobie gesprochen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Normal ist sie allerdings nicht

Na aber selbstverständlich ist Homosexualität völlig normal - denn "normal" heißt nur, dass es den gesellschaftlichen Normen entspricht, und das tut es glücklicherweise in unserer heutigen Gesellschaft ;)

Wenn alles, was die Natur hervorbringt, natürlich ist, dann gibt es ohne Eingreifen des Menschen (wie z.B. Chirurgie) überhaupt nichts Unnatürliches.

Es gibt in der Natur einen Unterschied zwischen Variationen, die einfach so auftreten können (wie bspw. verschiedene Augenfarben und eben auch die Sexualität) und Störungen wie du sie genannt hast (https://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4notypische_Variation)

Außerdem bekommst du "Homosexualität ist unnatürlich!!" meistens als Gegenargument zu hören, obwohl die Leute gar keine Ahnung haben, was sie damit eigentlich konkret sagen...

D.h. siamesische Zwillinge, Kannibalismus, Seuchen...alles natürlich

Willst du wirklich Homosexualität mit solchen Sachen vergleichen?

Kann man so sehen, aber dann erübrigt es sich, etwas als natürlich zu bezeichnen: unnatürlich gibt es eh nicht.

Siehe oben: Da Homosexualität eine normale Variation ist, ist es völliger Schwachsinn, sie als unnatürlich zu bezeichnen.

Sag das mal den ganzen Leuten, die "Homosexualität ist unnatürlich" als Gegenargument anführen - genau gegen die richte ich mich nämlich hier :)

Ein Blinder ist ja auch nicht weniger wert als ein Sehender.

Mit solchen Analogien wäre ich sehr vorsichtig...

Alles sind Menschen und als solche völlig gleichwertig, eine Krankheit oder Behinderung ändert am Menschsein ja auch nichts.

... denn ansonsten läufst du Gefahr, dass jemand annimmt, du würdest Homosexualität als Krankheit oder Behinderung sehen.

Ich nehm jetzt zu deinen Gunsten einfach mal an, dass du das nicht  so siehst und einfach die Wahl der Analogien völlig daneben war, okay? :3

Normal/anormal bzw. natürlich/unnatürlich sind grundsätzlich WERTFREIE Bezeichnungen eines Zustandes

Da würfelst du anscheinend verschiedene Definitionen von "normal" durcheinander.

Du zitierst hier "normal" und "anormal" im medizinischen Sinne - dort bedeutet "normal" nichts anderes als "typisch", "gewöhnlich", einen "angemessen Grad der Gesundheit", "nicht erkrankt" und noch zahlreiche andere Dinge.

Wir reden hier aber von "normal" im gesellschaftlichen Sinne - und da hat "abnormal" bzw. "unnormal" eine sehr deutliche negative Konnotation, wie sich auch leicht durch den Wortgebrauch erschließt.

Bei "natürlich" und "unnatürlich" handelt es sich nichts anderes als um eine Aussage, ob etwas in der Natur als übliche oder gewöhnliche Varianz / Deviation o.ä. vorkommt oder etwa nicht.

Bei "unnatürlich" mag evtl. beim biologischen, eigentlichen Sinne keine negative Konnotation mitschwingen - im gesellschaftlichen Kontext aber angewandt (der nichtmal Sinn macht) wird es meistens in negativem Kontext verwendet (X ist unnatürlich!!!!)

Unnatürlich ist vieles - fängt bei Kleidung, Fortbewegungsmitteln et cetera an und hört bei unserem Essverhalten, unserer Gesellschaft (mit all ihren Regeln und Wertvorstellungen), Religionen et cetera auf.

Würdest du deswegen die Aussage "Monogamie ist unnatürlich" unterschreiben, obwohl ich sie wissenschaftlich untermauern kann?

auf eine sexuelle Praxis an, die viele Menschen anekelt, und das ist einer der wesentlichen Gründe für die sogenannte "Homophobie"

Homophobie bedeutet nicht einen Ekel zu haben - Homophobie bedeutet eine Aversion, d.h. Feindseligkeit Homosexuellen gegenüber.

Anekeln darf es dich ruhig - mich ekelt der Gedanke, dass ich heterosexuellen Geschlechtsverkehr haben würde ebenfalls an - ich bin deswegen aber nicht "heterophob" :D

solche Menschen können also Homosexualität vom Verstand her und moralisch völlig akzeptieren.

Womit sie nicht homophob sind.

Kommentar von Zicke52 ,

Ich ging davon aus, dass du "normal" im biologischen Sinn meintest, da du es mit dem Vergleich Mensch-Tier begründest. Gesellschaftlich lassen sich menschliche und tierische Verhaltensormen ja nicht vergleichen. Deshalb begründen sich meine Argumente auch auf biologische Gegebenheiten.

Nein, dass der Geschlechtsakt nur zwischen verschiedengeschlechtlichen Paaren möglich ist, hat nichts mit gesellschaftlichen Normen zu tun, sondern mit der Konzeption der Geschlechtsorgane.

Variation behindert die artgerechte Funktion der Organe nicht. Die Farbe der Augen ändert nichts am Sehvermögen, Kurzsichtigkeit schon. Darum ist ersteres eine Variation, zweiteres eine Störung. 

Bei der Paarung ändert die verschiedene Hautfarbe der Partner (wird auch oft als Vergleich angeführt) nichts an der Möglichkeit das Geschlechtsaktes, Homosexualität schon, da es ihn unmöglich macht. 

Ich verstehe nicht, auf welchen Kriterien deine Definition von Variation und Störung beruht.

Ich vergleiche nicht Kannibalismus oder Seuchen mit Homosexualität. Ich entwerte damit nur das Argument "kommt in der Tierwelt vor, ist also normal".

Ich habe Homosexualität nicht als Krankheit oder Behinderung bezeichnet, aber wäre es schlimm, wenn ich es getan hätte? Findest du Kranke und Behinderte minderwertig?

Ja, menschliche Gesellschaftsnormen sind nicht natürlich,  sondern konstruiert, deshalb habe ich meine Vergleiche auch nicht auf gesellschaftlicher, sondern biologischer Ebene gezogen. Essverhalten ist kulturabhängig, aber es ist natürlich, Essen durch den Mund einzuführen.

Doch, Aversion gegen homosexuelle Praktiken (Ekelgefühl unabhängig von moralischer Bewertung) wird durchaus als Homophobie betrachtet. Siehe Kommentare zu Bemerkungen wie "sie sollen sich in der Öffentlichkeit nicht küssen" (sowas sagen Leute, die das abstösst).

Antwort
von Dhalwim, 365

Also jetzt mal Klartext,

Ich habe nichts gegen Schwule aber Ich bin auch nicht für sie. Sollen machen was sie meinen, jedoch wird es problematisch, wenn z. b. im Gefängniss in der Dusche ("wenn die Seife "fallen" gelassen wird"), gerne mal du weißt schon.

Das kann so manche Männer ziemlich verstören, außerdem ist es etwas "nicht-normales" (heißt, der Großteil der Gesellschaft basiert auf Hetero's und nicht auf Homo's, daher gilt es als nicht Normal, weil der Schnitt von Hetero's dominiert wird),

Aber Homosexualität ist auch wiederum (gerade bei Überbevölkerung) natürlich, weshalb es nicht so verwerflich wäre.

Ich hoffe Ich kriege keine Hass-Kommentare ab, sondern äußere lediglich meine Meinung, Schwul ok, aber das war's auch schon.

Kommentar von Zicke52 ,

Ich teile deine Meinung nicht, dass Normalität aufgrund von Mehrheiten definiert wird. Normal ist es, seine Organe zweckbestimmt zu verwenden (was andere zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten nicht ausschliesst). Es ist normal, Nahrung durch den Mund einzuführen. Führt man sie durch andere Körperöffnungen ein, ist das nicht normal, selbst wenn eine Mehrheit das täte, denn die Nahrung käme nie im Magen an. 

Kommentar von Dhalwim ,

Dann teilst du eben meine Meinung nicht, allerdings möchte Ich einem Missverständniss vorbeugen.

Mit Norm, so meinte Ich den Durchschnitt, d. h. im Schnitt gibt es mehr Hetero's als Homo's. Deshalb ist die Norm "Hetero", und etwas außerhalb der Norm ist "Homo",

außerdem, bevor du dazu was sagst, der Durchschnitt wird auch nicht immer von der Mehrheit definiert, sondern kann auch durch einen einzigen Ausreißer (Extremfall), verzerrt werden. Aber das ist was anderes...

Im übrigen, Ich hätte jetzt gegen diese zweckbestimmung der Organe gegenargumentieren können, dass ein Mann sein Ding normalerweise in eine Frau steckt,

Zweckentfremdung seines besten Stück's, wäre es in einen anderen Mann zu stecken, (wobei du sagtest, dass zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen werden),

allerdings muss Ich dir da auch widersprechen, klar normal ist es Nahrung durch den Mund einzuführen (Zusatzfunktion = sprechen), wenn jetzt jemand es intravenös einführen würde (bei Komapatienten), dann wäre es für diese Person z. b. Normal, für dich vielleicht nicht.

Schwul sein, ist nicht 100%ig gegen die Natur, denn im Falle von Überbevölkerung kommt sowas vor, auch bei Tieren, ABER Normal ist es deswegen noch lange nicht (zumindest für uns bzw. dich mich nicht, bsp. wie das mit dem Intravenösen)!

Die homosexuellen Menschen an sich (nicht alle) sind vielleicht ganz normale Menschen, aber deren Sexualität ist es für uns nicht. Die Natur sah ja vor, Mann und Frau als Eltern und nicht Mann und Mann oder Frau und Frau, wobei wie gesagt es auch teilweise ein natürliches Phänomen ist.

Viele behaupten auch, Nekrophilie, Pädophilie, Sodomie usw. sind Krankheiten,

Ich bin der Meinung, dass es sexuelle Neigungen sind, die wie homosexualität von der "Norm" abweichen und daher nicht normal sind (und krank ist es erst, wenn eine Straftat begangen wurde). Homosexualität ist anders, deshalb nicht schlechter oder besser, genau wie Pädophilie, Nekrophilie, Sodomie,

Aber jetzt kommt der Knackpunkt, gerade bei Pädophilie wird sehr viel geschrien, sobald ein Mann ein Kind missbraucht (oder Nekrophiler eine Leiche vom Friedhof bzw. Sodomist ein Tier auf einem Bauernhof oder auch ein Homosexueller Mann in der Knastdusche einen schwächeren jüngeren Mann),

naja wer brachte denn diese Menschen erst soweit? Eigentlich die Gesellschaft, denn wenn jemand als Pädophiler diagnostiziert wird, und sowas rauskommt, (natürlich ist die Wahrscheinlichkeit gering, allerdings denke viele, dass gerade dann dieser Fall eintritt), ist der Ruf der Person Geschichte.

Deshalb wird das Thema totgeschwiegen, bis ihn der Trieb überkommt.

Noch Fragen?

Kommentar von CalicoSkies ,

Ich teile deine Meinung nicht, dass Normalität aufgrund von Mehrheiten definiert wird

Das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache.

Wir reden hier von "normal" in einem gesellschaftlichen Sinn - und das bedeutet, dass es gesellschaftlichen Normen entspricht; welche von der Gesellschaft, und damit der Mehrheit festgelegt werden.

Was du hier beschreibst ist etwas völlig anderes ;)

Kommentar von PatrickLassan ,

jedoch wird es problematisch, wenn z. b. im Gefängniss in der Dusche ("wenn die Seife "fallen" gelassen wird"), gerne mal du weißt schon.

Das ist nichts weiter als ein dummes Klischee.

Kommentar von Dhalwim ,

Wirklich? Woher weißt du das?

Antwort
von Chriyovime, 856

Ich kann die Frage nicht direkt beantworten, weil ich kein Gegner von Homosexualität bin. Eine Meinung habe ich dennoch zum Thema.

Mir fällt auf, dass Homosexualität bei Männern häufig eher negativ bewertet wird als bei Frauen. 

Ich kenne zwei Arten von Paaren, sowohl bei Homo- als auch bei Heterosexuellen.

Die einen kenne ich sehr lange und weiß so gut wie nichts über ihre sexuellen Vorlieben. Andere lerne ich kennen und sie fühlen sich nach kurzer Zeit berufen, ihre sexuellen Vorlieben, zum Besten zu geben.

Einige erwarten positive Resonanz, wenn sie plötzlich ungefragt, von ihrer Homosexualität oder von ihrer Lieblingsstellung mit dem heterosexuellen Partner berichten. Wenn diese Resonanz ausbleibt, vermuten sie Neid oder Haß auf Homosexuelle, was natürlich reine Projektion ist.

Es ist für mich normal, dass sich ein Paar, unabhängig von der sexuellen Gesinnung, auch in der Öffentlichkeit küsst oder Zärtlichkeiten austauscht. Mich persönlich ekelt es jedoch an, wenn Paare ihr Vorspiel an öffentlichen Plätzen zur Schau stellen. Oft beziehen Homosexuelle, dadurch provozierte, negative Reaktionen, auf ihr schwules oder lesbisches Dasein.

Wenn ein Mensch, seine natürliche Stimme, zwei Oktaven höher ansetzt, dann empfinde ich das als unangebracht. Jeder wie er will, aber ich kann das nicht gut heißen.

Viele outen sich und fangen dann an, sich anders zu geben als sie ursprünglich sind. Sie bewegen ihren Körper bewusst anders, oft weiblich betont. Auch hier gilt für mich, jeder wie er mag, aber ich empfinde es als unnatürlich, gestellt und lächerlich. Mit ihrer Homosexualität hat das nichts zu tun.

Ich verurteile das alles nicht und bestimme sowieso nicht über das Leben anderer. Dennoch fühle ich mich verpflichtet, einem Homo- oder Heterosexuellen, der mich nötigt, meine Meinung über sein Verhalten zu äußern, auch deutlich zu sagen, dass ich es als merkwürdig erachte.

Wenn ich mit dem Auto zu einem Cafe fahre, dann frägt mich keiner, mit welchem Auto ich hier bin. Wenn ich mit einem Ferrari oder einem Schrottauto direkt vor fahre, dann kann ich nicht erwarten, dass alle jubeln und mich beglückwünschen. Deswegen kann ich doch dann nicht jedem vorwerfen, dass er mich wegen meinem Auto verurteilt.

Gegenfrage, wieso müssen manche Menschen unbedingt eine Reaktion auf ihre Sexualität, bei wildfremden Menschen erzwingen und sind dann beleidigt bzw. verurteilen alle, die keinen Freudenstanz aufführen? Das verstehe ich nicht und verurteile es dennoch nicht. Trotzdem finde ich es nicht gut. Von mir aus laufen alle in rosa Ballettkleidern und mit bunten Fahnen umschlungen durch die Stadt. Sie dürfen natürlich auch ihre Stimme verstellen, aber ich bin nunmal amüsiert darüber. Deren Sexualverhalten interessiert mich nicht.

Keine Verurteilung sondern leben und leben lassen und das erwarte ich ebenfalls von Homosexuellen gegenüber Menschen, die von dieser Art der Sexualität abgeneigt sind. Auch diese Meinung sollte man äußern dürfen, auch wenn ich es nicht so sehe. Oftmals steckt sowieso nur eine Homophobie dahinter. Woher die wohl kommt...

Antwort
von catchan, 553

Warum Menschen homophob werden, beschäftigt auch die Wissenschaft.

Inzwischen gibt es Meinungen, die behaupten, Homophobie ist eine psychische Krankheit.

Es gibt auch andere Meinungen. In Russland, wo es Gesetze gegen Homosexualität gibt, ist auch die Anfeindung aus der Bevölkerung stärker als in liberaleren Staaten.

Hervorzuheben ist für mich dieser Aspekt:

Homophobie gehe außerdem oft mit starren Geschlechterrollen und religiösem Fundamentalismus einher.

In diesem Satz steckt nämlich sehr viel mehr. Starke Geschlechterrollen heißt nämlich oftmals, dass man Frauen nur als Mutter und Hausfrau sieht, nicht aber als erfolgreiche Managerin oder ähnliches. Hier steckt auch sehr viel Diskriminierung der Frau dahinter. Etwas, was mir persönlich auch aufgefallen ist. Jemand, der Probleme mit einer Gruppe hat, hat auch oftmals Probleme mit anderen Gruppen.

Interessant wäre es zu erforschen wie viele Pegidaanhänger beispielsweise ebenfalls homophob sind.

Wobei zu erwähnen gilt, dass religiöser Fundamentalismus (bitte auf den Fundamentalismus achten), ebenfalls stark an diesen starren Geschlechterrollen hängen.

Es führt zudem unweigerlich zu der Frage, was treibt Menschen dazu, so fanatisch bezüglich des Glaubens und ihres Lebensentwurfs zu werden.

Die Argumente, die gegen Homosexualität oftmals aufgeführt werden, kann man leicht entkräften. Wer Matthew Vines gelesen hat, kann auch die "christliche" Argumente entkräften. Es führt nämlich deutlich vor Augen, dass Religion meist vergeschoben wird, wenn es um solche Sachen geht.

Hier der Link zur Ursachenforschung:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article148136102/Lesben-und-Schwulenha...

Ich habe leider nichts Besseres als den Weltartikel gefunden.

Und der Link zu Matthew Vines. Wer es noch nicht kennt, sollte es lesen:

http://www.matthewvines.com/transcript/german/

Antwort
von RevatiKKS, 550

Ich bin nicht daran interessiert, über das Leben irgendeines Menschen zu bestimmen. Aber nur weil es auch in der Tierwelt Homosexualität gibt heißt das doch nicht, dass dies für Menschen "natürlich" ist.

Das gibt es doch auch Spinnenweibchen, die ihre männlichen Artgenossen nach der Paarung oder schon währenddessn verspeisen. Sollten wir das unter Menschen auch tolerieren, weil es so "natürlich ist? 

Grundsätzlich ist Sexualität dazu bestimmt, Nachkommen zu zeugen und diese gemeinsam groß zu ziehen. Männliche und weibliche Energie sind verschieden und Kinder brauchen beides um "gesund" heranzuwachsen.

Da gab es einmal einen Bericht über ein lesbisches Paar in den USA, das einen Jungen adoptiert hat. Und dieser Junge war dann schon auf "ganz natürliche" Weise selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass er im falschen Körper sei und sein Geschlecht wechseln wollte. Er ist noch ein Kind und die "Eltern" haben tatsächlich Ärzte gefunden, die bereit waren, ihn mit entsprechenden Hormonen zu behandeln. 

Hier habe ich den Artikel wiedergefunden:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2043345/The-California-boy-11-undergoing...

Ich meine zu viel Toleranz kann zu "T o l l eranz" ausarten und im Moment scheint es eine weithin akzeptierte Tendenz zu geben, die ganze Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln.

Und noch ein Punkt, den man bedenken sollte: In gleichgeschlechtlichen Beziehungen steht Sexualität meistens absolut im Vordergrund. Studien haben gezeigt, dass Homosexuelle viel häufiger "fremdgehen" als andere, da steht die eigene Lust im Vordergrund. Und das wird auch noch als wünschenswert angesehen. 

Wie können solche Partnerschaften auf Dauer funktionieren, welche persönliche "Sicherheit" können sie geben?

Ist es wirklich so, dass sexuelle "Zufriedenheit" der einzige Weg zu einer funktionierenden Partnerschaft ist? Zählen da nicht auch andere Dinge, die auf des gesamte Leben bezogen viel wichtiger sind? 

Kommentar von 261201 ,

Menschen sind Säugetiere, aber okay, bei Menschen ist Homosexualität also auch menschlich. Dein Beispiel mit der Spinne bezieht sich nur auf eine bestimmte Art, und damit auch nicht gleich auf alle, was nicht heißt das man Kannibalismus dann mit Homosexualität gleich stellen könnte. 

Antwort
von Roofies, 756

Weil es oftmals innerlich ängstliche, in sich gekehrte Personen mit Komplexen sind..

"Phobie" für Angst, diese Menschen fehlt es oftmals an Information, das alleine jedoch macht einen intelligenten Menschen nicht homophob, dieser würde sie ignorieren und normal weiterleben.

Homophobe Menschen entstehen meist in Verbindung mit Unwissenheit UND Unsichetheit.
Diese hatten evtl. eine schwere Erziehung, es wird ihnen oftmals in Familien und Religion eingedroschen, vorallem ohne diesen runtermachen zu wollen, in islamischen, wenn nicht sogar zu sagen in islamistischen Verhältnissen; Komplexe weil sie keine Freundinn/Arbeit/Wohnung finden oder mit sich selbst unzufrieden sind können ebenso ein Grund sein..

Mein Tipp ist: Gegenargumentieren, schauen das der Gegenüber intelligente Argumente vorweisen kann, wenn nicht, was fast immer der Fall ist, belächeln und ignorieren. :P

Hoffe ich konnte dir weiferhelfen! :)

Rufus~

Kommentar von chuckstea ,

Danke. :) Tolle Antwort!

Kommentar von energiefisch ,

schauen das der Gegenüber intelligente Argumente vorweisen kann

Ein intelligentes Argument hätte deinem Beitrag ebenfalls nicht geschadet. 

Kommentar von Roofies ,

Gibst ein gutes Beispiel! :)

Antwort
von Wolfnight, 498

Es ist wirklich unglaublich festzustellen, wie wenig tolerant Menschen auch heute noch sind. Jedes Mal, wenn auf eine Minderheit eingeprügelt wurde, hat die Menschheit geschworen, dass so etwas nie wieder passieren wird. Und doch hat sich nichts geändert, bis auf die Gruppen, auf denen man herumhackt. Scheinbar müssen Menschen immer jemanden niedermachen, damit sie sich als Gemeinschaft stark fühlen können. Es braucht doch einen Feind, über den man sich aufregen kann.

Vorurteile sind leider etwas menschliches. Deswegen hat jeder die Verantwortung, kritisch über sein Weltbild nachzudenken. Jeder Mensch ist ein Individuum und vielleicht versäumt man es wegen seines irrationalen Hasses, wunderbare Leute kennenzulernen. Weil man sie nicht bei sich haben will, da sie ja so anders sind.

Hier ist noch ein gutes Video, das ich jedem empfehlen kann:

Antwort
von FreakNimrod, 610

Du widersprichst dir in deinen Fragen gewissermaßen selbst: Erst meinst du, diese Leute machen das grundlos und dann möchtest du den Grund wissen?

Wie dem auch sei, hier ein paar Anmerkungen zur Frage:

  • Die meisten Leute, die ein Problem mit Homosexualität haben, haben auch einen Grund dafür. Ob dieser gut ist oder nicht, ist eine andere Frage.
  • Manche Menschen haben ein Problem mit Homosexualität, weil diese in ihrer Religion als Sünde bezeichnet wird.
  • Dass Menschen über andere Menschen urteilen, ist etwas sehr natürliches. Jeder tut es. Auch Vorurteile können mitunter hilfreich sein.
  • Die Äußerung, dass jemand Homosexualität nicht in Ordnung findet, ist eine Meinungsäußerung. Die Meinung anderer Menschen kann verletzend sein, aber muss ertragen werden. Denn das bedeutet Toleranz: Den anderen ertragen.
  • Wenn sich jemand kritisch über Homosexualität äußert, heißt das nicht, dass er damit die Sexualität anderer von Homosexuellen bestimmt.
Kommentar von chuckstea ,

Ein Mensch braucht für sich selbst einen Grund, etwas zu tun. Für mich persönlich ist diese Handlung jedoch grundlos. :) Ich möchte es einfach irgendwie nachvollziehen, ob der Grund nun ein Guter oder schlechter ist.

Kommentar von Roofies ,

In-Toleranz zu tolerieren ist nahezu unmöglich.. Eine Meinung geht so weit solange sie begründet und auf gegenseitiger Toleranz dem anderen gegenüber geschieht.

Kommentar von FreakNimrod ,

Du verwechselst hier möglicherweise Toleranz mit Akzeptanz. Toleranz bedeutet vor allem, die andersartige Meinung eines Anderen zu ertragen. Einfach gesagt: Ich bin tolerant, wenn ich deine Äußerungen abgrundtief verabscheue, dir aber dennoch zugestehe, diese Meinung zu haben.

Antwort
von howelljenkins, 563

es liegt in der natur des menschen, immer gegen irgendjemanden zu sein. 

ungeliebte gruppen sind i.d.r. minderheiten. welche das jeweils sind, macht abhaengig von medienrummel immer mal die runde. heute sind es die fluechtlinge und muslime allgemein, morgen sind es russland-deutschen, die hartzer oder die AfD-waehler ... blablabla

wenn nichts anderes aktuell auf den naegeln brennt, regt man sich halt wieder ueber homosexuelle auf, weil man gerade ein schwules paerchen knutschen sehen hat oder sich ueber eine tunte im fernsehen aergert.

die mehrzahl der homophoben leute sind notorische meckerer und das sind haeufig die, die mit ihrer eigenen lebenssituation aus den unterschiedlichsten gruenden unzufrieden sind.

was mir persoenlich am meisten auf den keks geht ist die nie aufhoerende gleichsetzung von liebe und sex wenn mal wieder ein religioeses buch bemueht wird, die eigene ablehnung zu rechtfertigen.

in religioesen buecher wird geliebt, was das zeug haelt und zwar GERADE zwischen maennern. 

was religioese buecher dagegen im allgemeinen bemaengeln, verbieten oder verdammen sind SEXUELLE HANDLUNGEN ... und das nicht nur zwischen gleichgeschlechtlichen, sondern auch vor der ehe, mit der frau des nachbarn oder allgemein "ausschweifend". 

die heutige gesellschaft in deutschland, unabhaengig von ihrem glauben, interessiert es zum ueberwiegenden teil einen scheissdreck fuer, was abgesehen von homosexuellen praktiken laut diesen religioesen buechern verboten ist. 

also koennen bitte die religions-argumentierer unter den homophoben einfach mal aufhoeren, ihre kirche vorzuschieben, wenn es um ablehnung von gleichgeschlechtlicher liebe geht? 

sagt doch einfach, wie es ist: ihr findet die vorstellung von analverkehr ekelhaft. und eure vorstellungskraft reicht nicht aus, um unter homosexualitaet auch noch was anderes zu verstehen.

Kommentar von howelljenkins ,

hui, drei pfeile nach unten! wer hat sich denn da auf die fuesse getreten gefuehlt?

Antwort
von Zicke52, 526

Ich bin nicht religiös und habe keine moralischen Vorbehalte gegen Homosexualität.

Allerdings finde ich das Argument "ist keine Krankheit weil es in der Tierwelt vorkommt" albern. Als ob Krankheiten in der Tierwelt nicht vorkämen. Ist Krebs keine Krankheit, weil er in der Tierwelt auch vorkommt? Ist Blindheit keine Behinderung, weil es auch blinde Tiere gibt?

Allerdings würde ich Homosexualität weder als Krankheit noch als Behinderung bezeichnen, eher als eine Art Fehlfunktion. Und ob es natürlich ist oder nicht, hat nichts mit Mehrheiten oder Minderheiten zu tun.

Für mich ist natürlich, was artgerecht ist. Organe haben einen Zweck, und es ist natürlich, sie zweckbestimmt zu verwenden. Der Mund ist beim Menschen zur Bildung von Lauten und zur Einnahme von Nahrung bestimmt. Erfüllt er ersteren Zweck nicht, ist man stumm, und das gilt als Behinderung. Bei einem Fisch ist Stummheit aber natürlich. Es gibt Kinder, die Nahrungseinführung über den Mund verweigern, auch das ist eine Pathologie. Blindheit ist beim Menschen und den meisten Säugetieren eine Behinderung, weil in der Welt, in der sie leben, das Sehorgan eine wichtige Funktion hat. Beim Maulwurf ist es keine Behinderung, sondern natürlich.

Und das weibliche und männliche Geschlechtsorgan sind nun mal so ausgelegt, dass sie sich mit dem andersgeschlechtlichen verbinden können, aber nicht mit dem gleichgeschlechtlichen. Die zweckbestimmte Funktion der Geschlechtsorgane - der Geschlechtsakt - ist also nur zwischen Verschiedengeschlechtlichen möglich, und DESHALB ist Heterosexualität die natürliche Sexualität. Nicht, weil sie die der Mehrheit ist. Selbst wenn sie in der Minderheit wäre, wäre sie immer noch die natürliche Sexualität, da artgerecht.

Und all dies hat nicht mit Hass oder Ablehnung zu tun. Ob Hetero, Homo, sehend oder blind, ändert nichts an der Eigenschaft des Menschseins in seiner Vollwertigkeit mit allen seinen Rechten und Pflichten.

Gleiche Rechte bedeutet aber nicht unter allen Umständen, sondern bei gleichen Voraussetzungen: der Ausschluss Homosexueller von der Ehe ist für mich das Äquivalent des Ausschlusses der Blinden von der Führerscheinprüfung: in beiden Fällen sind die Voraussetzungen nicht erfüllt.

Ich empfinde keinerlei Hass oder Ablehnung gegen Homosexuelle, und will ihnen schon gar nicht ihre Art zu leben vorschreiben.   

Kommentar von howelljenkins ,

geschlechtsorgane haben mehr als eine funktion. sie sind angelegt zur fortpflanzung, erfuellen aber (auch das nicht nur bei menschen) ausserdem einen stressabbauenden zweck. erregung und befriedigung sind essenzielle beduerfnisse, die mit der fortpflanzung weniger zu tun haben, als die meisten denken.

mit anderen worten, auch wenn ich deinen ausfuehrungen nicht komplett widersprechen wuerde, unterschaetzt du da etwas. wenn du recht haettest und geschlechtsorgane ausschliesslich der fortpflanzung dienten, waere zumindest der weibliche orgasmus unnoetig.

dadurch, dass menschen sich unabhaengig vom geschlecht gegenseitig erregen und befriedigen koennen, ist meiner ansicht nach das argument "passt zusammen" zu vernachlaessigen

Kommentar von Zicke52 ,

Ich habe nicht gesagt, dass die Geschlechtsorgane nur eine Funktion haben, der Penis ist z.B. auch ein Ausscheidungsorgan. Auch besteht keine Pflicht, den Geschlechtsakt zu vollziehen, es gibt ja auch Asexuelle.

Auch gibt es natürlich außerhalb des Geschlechtsaktes sexuelle Pratiken, die der Befriedigung dienen und sowohl von Homosexuellen als auch von Heterosexuellen praktiziert werden. Aber von ersteren anstelle des Geschlechtsaktes, von letzteren zusätzlich zum Geschlechtsakt. All dies ist auch völlig in Ordnung.

Was ist sage, ist: der Geschlechtsakt selbst - und das ist nun mal eine wesentliche Funktion der Geschlechtsorgane - bleibt Heterosexuellen vorbehalten. Und nur er hat potentiell Fortpflanzung zur Folge. Deshalb ist es die natürliche Sexualität. 

Und: "natürlich" und "unnatürlich" ist wertfrei!

Kommentar von howelljenkins ,

"der geschlechtsakt hat potentiell fortpflanzung zur folge."

ganz genau. und die vielen male, wo er keine fortpflanzung zur folge hat, also in der mehrzahl der faelle, dient der geschlechtsakt anderen zwecken ...

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, natürlich. Er dient dem Lustgewinn. Hab ja nicht gesagt, dass man nur zum Kinderkriegen poppen darf.

Aber Geschlechtsakt ist es trotzdem. Und der ist nur zwischen einem Heteropaar möglich.

Antwort
von DieterSchade, 407

Ich war früher mal homophob. Warum? Weil ich früher religiös war und Homosexualität in Tora, Bibel und Koran eindeutig als schwere Sünde bezeichnet wird. 

Später habe ich mir überlegt, dass es doch eigentlich immer gut ist, wenn sich zwei Menschen gegenseitig Liebe, Fürsorge und Lust schenken und deshalb ein "lieber Gott" jede Form von Liebe, auch homosexuelle, als positiv ansieht. Noch später habe ich jede Form von Glauben als falsch erkannt.

Kommentar von uncreativeNames ,

Hi, 

ich denke nicht, dass man das so verallgemeinern kann. Wie Homosexualität angesehen wird, ist in vielen Kirchen unterschiedlich und die berufen sich ja auf die Bibel.

Ich bin selber Christ und meiner Auffassung nach lassen sich Homophobie und das Gebot der Nächstenliebe nicht miteinander vereinbaren. 

Kommentar von 55555555555555 ,

Der Prophet Muhammad hat sogar schwule in sein Haus aufgenommen :)

Antwort
von Hamsterking, 625

Jetzt Mal vorneweg, ich bin nicht gegen Homosexualität, denn ich empfinde es als natürlich. Selbst in der Tierwelt gibt es Homosexualität und es sollte überall akzeptiert werden.

Ich verstehe aber auch die Leute, die dagegen sind, denn so wie ich es aufgenommen habe, scheinen sie sich um die Existenz ihrer Rasse zu fürchten. Denn sie denken, dass wenn alle homosexuell "wären", dann würde die Menschheit aussterben, da keine Fortpflanzung mehr möglich wäre. Sie beachten dabei aber nicht, dass es eigentlich gar nicht gehen kann, da wie bereits erwähnt, in der Tierwelt so etwas existiert sehr lange existiert und der biologische Trieb sich fortpflanzen zu wollen/müssen immer größer ist.

Es gibt viele Menschen, die keine Kinder wollen, das ist doch vergleichbar mit keine Kinder kriegen können, weil zwei gleichgeschlechtliche Menschen zusammenleben. Solche Menschen werden aber nicht so behandelt, sondern haben freien Handlungsspielraum. Sowas ist doch unverschämt und unlogisch. Also sollte doch jeder selbst entscheiden können wie sie zu leben haben.

Ein weiteres Problem wäre die Religion, welche natürlich (wie so oft) den Menschen einen Strich durch die Rechnung zieht, da sie sich an bestimmte Regeln halten müssen. Ich bin komplett Anti-Religion, jedoch gedenke ich an bestimmten Tagen meine Ahnen und bete innerlich, dass diese es gut haben wo auch immer ihre Seelen wandern. Ich lebe nach einer Erziehung, die buddhistisch geprägt ist und besagt, dass ich niemandem schaden und meine Umwelt sowie Mitmenschen respektvoll behandeln sollte. Religion kann gut sein für Gläubige, die sich an die positiven Dinge halten und die Negativen hinterfragen, jedoch auch schlecht für diejenigen, die jedes Wort durchsetzen und andere aufzwingen wollen. Ehrenmorde oder Schwulenhass sind das Ergebnis solcher Gedanken. Traurige Welt...

Ein letzter Punkt, der mir einfällt, wieso es Leute gibt, die Homosexuelle hassen, wäre die Begründung, dass sie zu einer Minderheit gehören und "anders" sind. Genauso wie beim Rassismus und der Freizügigkeit gibt es Menschen, die so etwas als "peinlich" oder "unangebracht" sehen. Natürlich ist es nicht das Bild, was wir tagtäglich sehen, doch wenn alle es akzeptieren würden, dann wäre auch dieser Anblick nichts außergewöhnliches.

Spontan würden mir diese Dinge einfallen. Ich bin der Meinung, dass wir alle individuell leben sollten und solange niemand dadurch Schaden nimmt, dann sollte es akzeptiert werden.

Kommentar von Roofies ,

Schön geschrieben, tolle Antwort! :3

Kommentar von omikron ,

Jetzt Mal vorneweg, ich bin nicht gegen Homosexualität, denn ich empfinde es als natürlich. Selbst in der Tierwelt gibt es Homosexualität und es sollte überall akzeptiert werden.

In der Tierwelt gibt es auch Weibchen, die ihre Männchen nach der Kopulation auffressen, ganz natürlich. Insofern verstehe ich dich, fürchte ich, nicht ganz?

Kommentar von Hamsterking ,

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? In der Tierwelt können Vögel fliegen, aber Pinguine nicht...und jetzt?...

Kommentar von omikron ,

Ich dachte nur, ob du mit deinem Kommentar, "es sei natürlich, weil es auch in der Tierwelt vorkäme", meinst, dass der Mensch alles, was in der Tierwelt vorkommt als natürlich zu akzeptieren hat, u.a. auch das von mir genannte Beispiel. Oder ob es gewissermaßen Schranken gibt, welche natürlichen Vorkommnisse in der Tierwelt der Mensch nicht akzeptieren muss - mit der gleichzeitig wichtigen Frage, wer dann berechtigt ist, solche Schranken festzulegen.

Kommentar von Hamsterking ,

Der Mensch gehört zoologisch zu den Säugetieren und evolutionstechnisch fressen wir unsere Männchen oder Weibchen nicht nach der Paarung auf..somit ist kein Vergleich aufstellbar. 

Und zu deiner Frage: Ja, wir haben zu akzeptieren wie die Natur die Lebewesen und die Welt geschaffen hat, denn Kannibalismus in der Tierwelt ist "normal". Mein Text bezieht sich rein auf die Homosexualität und die Annahmen wieso es Menschen gibt, die etwas dagegen haben. 

Alles, was in der Natur vorkommt, ist natürlich.. Dazu gehören also auch die Seltsamkeiten. Der Mensch jedoch ist anders, denn wir sind die einzigen Lebewesen, die nicht "Mit der Natur" lebt, sondern "Von der Natur". Wir halten Tiere gefangen, quälen aus Spaß andere Lebewesen, zerstören die Welt mit unserer Industrie und hegen Hass gegenüber etwas, was in der Natur nun mal vorkommt, was wir als Homosexualität bezeichnen. 

Das Problem hierbei ist ja, dass wir frei entscheiden können, ob wir Schranken festlegen wollen oder nicht, jedoch können wir die Natur, so wie sie ist, nicht ändern, es gibt da nur die Möglichkeit der Ausrottung... Wir können bspw. eine Kuh nicht zwingen auf Fleisch umzusteigen. 

Wer ist nun berechtigt? Niemand.. Die Natur ist keine Person, sondern bezeichnet in der Regel das, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Es sind also weder Schranken oder Grenzen festgelegt worden, daher ist auch niemand dazu berechtigt.

Es werden immer gleichgeschlechtliche Pärchen geben.. Das kann man nicht ändern, also sollten wir lernen damit umzugehen...

Ich hoffe, du verstehst nun, was ich damit meine =) 

Antwort
von DerBuddha, 527

das kannst du lange warten, bis du diese intoleranz verstehst, aber gründe dafür gibt es viele.............:)

es ist ganz einfach, denn so wie es milliarden menschen gibt, gibt es auch unzählige verschiedene ansichten, denkweisen, weltbilder usw...... das größte problem ist dabei der glaubenswahnsinn, denn beim glaube setzt oftmals der verstand und die menschlichkeit aus........... alles was ein imaginärer gott angeblich als gebote erlassen hat, muss man blind befolgen.......... selbst wenn diese gebote menschenrechtsverletzend sind, aber diese verletzung der menschenrechte ist gleichzeitg der beweis dafür, dass religionen und götter nur erfindungen der menschen sind, denn wenn ein echter erbauer des universums existieren würde, er hätte damals gewusst was menschenrecht überhaupt bedeutet............ die menschen damals kannten diesen begriff überhaupt nicht, jedenfalls nicht in allen bereichen so wie wir sie heute als solches ansehen, deshalb sind die damaligen gebote nicht mit den heutigen menschenrechten oder dem verständnis darüber 100 pro konform...........

menschen, die homosexualiät ablehnen, tun das aus ihrem weltbild heraus, wissen aber gar nicht, dass sie in ihrem leben schon unzähligen homosexuellen menschen begenet sind, oft den mensch dann vielleicht sogar sehr sympathisch fanden, aber trotzdem ihre vorurteile ausleben........... für sie ist es schlimm, wie für einen anderen z.b. schlimm wäre, hunde zu essen, was in asien ganz normal wäre............ ist eben alles nur relativ...............:)

Antwort
von mk2112, 503

Sie sind entweder dumm, unreif oder auf eine ungesunde Weise fundamentalistisch religiös.

Oder sie haben selbst homosexuelle Neigungen, können damit nicht umgehen, akzeptieren sich selbst nicht und projizieren ihren Selbsthass auf andere.

Kommentar von chuckstea ,

Danke, so sehe ich das auch! Beste Antwort bis jetzt! :)

Kommentar von mk2112 ,

PS: Bei manchen Kommentaren hier wird mir richtig schlecht.

Kommentar von chuckstea ,

Mir auch, aber es bezeugt doch nochmal deine Aussage! :D

Kommentar von Roofies ,

Schöne Antwort, hatte bei meiner an die sexuelle Neigung gar nicht nachgedacht. :3

Kommentar von Zicke52 ,

Zuerst eine Frage, um zu klarzustellen, wen du so freundlich als "dumm, unreif, ungesund fundamentalistisch" bezeichnest:

-meinst du damit Menschen, die einen Hass auf Homosexuelle haben

-oder Menschen, die Homosexualität wertfrei als nicht natürlich empfinden, aber keinerlei Abneigung gegen Homosexuelle haben?

Kommentar von mk2112 ,

Das erste. Die zweite Gruppe, die keine Abneigung haben, haben zwar eine Meinung, die ich sicherlich nicht teile, aber ich bin bereit, sie zu tolerieren.

Antwort
von JustNature, 408

Ziemlich verkorkste Frage. Es darf immer noch jeder denken was er will. Und in einer Zeit, wo die halbe Republik heftigst dafür kämpft, daß man Erdogan im Fernsehen Ziegenf. Schmumpelp..., Mädchenschänder usw. nennen darf, muß es auch erlaubt sein, in kleiner Runde oder im Zwiegespräch zu äußern, daß man kein Freund ist von bestimmten Sexualgewohnheiten.

Indem man das tut, "bestimmt" man nicht über diese Leute und da man kein Richter ist, "urteilt" man auch nicht sondern äußert seine Meinung.

Was wirklich nervt ist die Tatsache, daß Anhänger bestimmter Sexualpraktiken meinen, die ganze Welt drehe sich nur um ihre Befindlichkeiten und sie müsse daher das maximale tun, um sie zu fördern und Befürworter anderer Praktiken vollkommen ausgrenzen und mundtot machen.

Kommentar von 261201 ,

Natürlich steht es Minderheiten nicht zu, die selben Rechte wie andere zu haben. Ach, was eine schöne Ironie oder? xD

Kommentar von JustNature ,

Unterstellerischer Unsinnskommentar von 261201. Ich habe hier den Schwulen mit keiner Silbe irgendwelche "Rechte" streitig gemacht.

Antwort
von Hayat17, 313

Wieso wird verdammt noch mal in den letzten Jahren so ein Theater darüber gemacht? Wisst ihr eigentlich nicht, dass das auch LIEBE ist? Ich weiß, wie es dem betroffenen mit der Diskriminierung geht, ist vielen egal. Aber hauptsache man hat was zum reden.

Typisch geheuchlere :-)

Antwort
von Sevin123, 453

Es ist keineswegs so dass ich über Schwule abtrünnig oder so rede jedoch hinterfrage ich die Richtigkeit ! Unser Prophet Mohammed hat uns zur Pflicht gemacht jeden Menschen gut zu Behandeln egal welcher Ansicht ,denn ein Moslem zeichnet sich durch seinen edlen Charakter aus. Wie gesagt ich empfinde es nicht als Natürlich aber Urteile nicht und akzeptiere es. 

Kommentar von howelljenkins ,

das wort "abtruennig" bedeutet nicht das, was du hier ausdruecken wolltest (nur mal so angemerkt)

Kommentar von fxlove ,

Oder vielleicht ja doch...aber das wäre plötzlich sehr kompliziert.

Antwort
von Dahika, 241

Psychologen schmunzeln (diskret), wenn jemand lautstark gegen Homosexualität ist. Und sie grinsen, wenn Homosexualität in Homophobie übergeht.

Homophobie ist nichts anderes als die Abwehr eigener verdrängter homosexueller Bedürfnisse. Das konnte man gut an den homophoben Männer (!)bünden wie SA und SS sehen.



Antwort
von TheRealMinoru, 85

Ich kenne viele Muslimen die sagen das schwule nicht in ihre religion passen.

Antwort
von Zicke52, 278

Also ich glaube nicht, dass Heterosexuelle über das Leben Homosexueller bestimmen. Dazu haben sie keine rechtliche Handhabe.

Antwort
von Mainspitz, 152

Lass den Leute doch ihre Meinung . Es interessiert nur kaum jemanden, wer und warum er/ sie Schwul kritisiert. Schwule sind die einzige " Gruppe" die man in Deutschland noch straffrei diskriminieren darf. Da müssen sich die Leute dran abarbeiten. Sie haben ja sonst nichts anderes mehr.

Antwort
von fxlove, 232

Woran lässt sich denn ein wirkliches Ar*chloch einfach erkennen? "Ich habe ja nichts gegen xxx, ABER..."

80% in dieser Frage hier. Was für ein armes Volk, dass doch so im Überfluss lebt.

Kommentar von chuckstea ,

My thoughts. ;)

Antwort
von Zischelmann, 324

Ich kenne einige Homosexuelle, vorwiegénd von der Regenbogen-NAK ;diese gehört zu der Neuapostolischen Kirche. Ich selbst bin kein Gegner von Homosexuellen-ich gehe nach dem Charakter eines Menschen und nicht danach ob er homo hetero oder transsexuell ist. Überall findet man Sympathische Leute mit denen man klar kommt und überall weniger sympathische.. Was ich nicht leiden kann: Wenn manche homosexuelle Menschen andere zwangsouten-das gibt es oft bei Prominenten. Und was ich nicht mag und menschenunwürdig finde-sowohl bei homosexuellen als auch bei Heterosexuellen: Wenn Liebe mit Sex verwechselt wird, wahlloser Partnerwechsel, Sexabenteuer in Kneipen, Darkrooms, Klos, Parkanlagen.. Davon bin ich ein Gegner-denn mir tun solche Leute leid, die gar keine echte Liebe kennen und Männer /Frauen nur als Sexobjekte benutzen...

Gegen eine homosexuelle feste Partnerschaft(gerne wenn gewünscht auch mit Kind/ern habe ich echt nichts.

Antwort
von omikron, 365

Ganz einfach: so wenig wie ich Exhibitionismus sehen möchte, möchte ich Homosexualität sehen. Ich möchte von diesen Sexualpraktiken auch nicht hören. Wenn also jemand Exhibitionist ist und mich (und die Gesellschaft) mit seinen Vorlieben in Frieden lässt, dann ist alles in Ordnung. Dito für das andere.

Im übrigen: wenn ich eine Meinung zu diesem und jenem Thema habe, dann urteile und bestimme ich nicht über dessen Leben. Aber meine Meinung lasse ich mir nicht nehmen.

Kommentar von howelljenkins ,

hat dich schon mal ein homosexuelles paar mit ins schlafzimmer genommen und gezwungen, ihnen beim verkehr zuzusehen? 

oder haengen bei dir staendig schwule und lesben rum, die dir von ihren sexualpraktiken erzaehlen?

Kommentar von CalicoSkies ,

Du informierst deine Mitmenschen doch auch ständig über deine Sexualität - angefangen bei Sätzen wie "meine Frau... / meine Freundin..." bis hin zu öffentlichen Küsschen oder Händchenhalten.

Wenn du das Recht dazu hast, dann hat auch jeder Homosexuelle das Recht dazu, ebenfalls davon zu sprechen - in meinem Fall beispielsweise "mein Freund" und auch öffentlicher Zuneigung ;)

Antwort
von Liquidchild, 388

Leute mit Homophober Einstellung denken eben oft, dass die Kinder und der Rest der Gesellschaft darunter leiden, wenn Homosexuelle toleriert werden und sich öffentlich zeigen dürfen.

 Sie denken, dass die Kinder, die Homosexuelle zusammen sehen, in ihrer Sexualität verwirrt werden könnten. 

Auch finden es viele unmoralisch und in vielen Religionen wird Homosexualtät bestraft und als unsittlich angesehen.  

Kommentar von chuckstea ,

ist es nicht eher das Problem der Gesellschaft, wenn sie es nicht hinbekommt ihren Kindern beizubringen, dass homosexualität nichts schlimmes ist und ganz normal ist? :)

Kommentar von Liquidchild ,

Ja das Stimmt schon, allerdings fürchten konservative Eltern oft, dass die Kinder dadurch ihre eigene sexuelle Orientierung in Frage stellen

Antwort
von VoltaOphron, 320

Ich persönlich habe eigentlich nichts gegen homosexuelle, doch es war, ist und bleibt Unnatürlich.

Kommentar von chuckstea ,

warum?

Kommentar von VoltaOphron ,

Weil das in der Religion ein 'Tabu' ist.

Kommentar von Hamsterking ,

Also meine Religion sagt, dass deine Religion Tabu ist... Wer hat nun Recht? o.O 

Kommentar von LeBaboon ,

In DEINER Religion ist es Tabu. Da aber Glaubensfreiheit herrscht, muss niemand nach deiner Religion leben, ausser du selbst.

Wenn du dir also von einer Religion vorschreiben lässt, wo du deinen Penis hineinzustecken hast, zeigt dass zwar nicht gerade von Intelligenz. Allerdings geht es auch nur dich etwas an.
Wenn du aufgrund deiner Religion Regeln für andere etablieren willst...dann erschiess dich bitte...

Kommentar von CalicoSkies ,

"Natürlich" sagt nur etwas darüber aus, ob es in der Natur vorkommt - da Homosexualität in der Natur vorkommt und eine Variation der sexuellen Orientierung und keine Störung darstellt ist sie selbstverständlich natürlich.

Im Wort "natürlich" ist keine Wertung enthalten - schon gar keine religiöse oder moralische...

Kommentar von VoltaOphron ,

Das ist so 'eckelhaft' wie ihr alle denkt... Nehmen wir mal die Religion da raus... Denkt ihr nur weil es auch in der Natur vorkommt, ist es Normal? Wenn ihr Menschen, die Intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten die auch entscheiden können, was richtig bzw. was falsch ist, so denkt, was soll man denn noch von euch 'Menschen' halten.

Kommentar von CalicoSkies ,

Du solltest dabei bedenken, dass du nicht von "normal" gesprochen hast (im Sinne von "was entspricht den gesellschaftlichen Normen" o.ä.), sondern du hast von unnatürlich gesprochen.

Und natürlich ist eben genau das, was in der Natur als Variation (nicht als Störung) vorkommt, und genau das hat dir hier jeder erklärt ;)

Damit ist alles natürlich, was in der Natur auch vorkommt - dabei ist keine Wertung enthalten, wie ich bereits genannt habe.

Kommentar von VoltaOphron ,

Gott...Wieso sind Menschen nur so dumm -.-'😭

Antwort
von TheDon16, 248

Ich habe nix gegen Homosexuelle, ABER es stört mich extrem dass man heutzutage nicht mehr sagen kann dass man stolz darauf ist heterosexuell zu sein ohne schief angesehen zu werden. Gleichzeitig gibt es allerdings Paraden wie"Gay Pride", doch wenn man für die wahre Familie (Mann+Frau+evtl Kinder) demonstriert wird man von den Medien gleich blöd angemacht. 

Weiterhin denke ich dass Homosexuelle zu viel Medienpräsenz haben, andauernd kommen sie ins TV und es wird über geschlechterneutrale Toiletten diskutiert, aber wäre es nicht viel sinnvoller über den allgemein schlechten Zustand von öffentlichen Toiletten zu diskutieren? Allgemein bekommen sie zu viel Aufmerksamkeit und sind im Verhältnis zu ihrer Anzahl in den Medien gefühlt deutlich überrepräsentiert. 

Es muss einfach erlaubt sein Homosexualität und erst Recht ihre Auslebung in der Öffentlichkeit kritisch zu sehen ohne schief angesehen zu werden! 

Kommentar von 261201 ,

Wer verbietet dir denn stolz auf deine Sexualität zu sein? xD

Ab dem aber hat man eigentlich keine Lust mehr weiterzulesen, du hast zwar wirklich keine homophobe Ansicht, aber irgendwie bist du ein Heterosexist. Du setzt das Familienbild von Mann und Frau an die Spitze, und behauptet es sei das wahre. 

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