Frage von XXLMaster98, 62

An die Leute die denken, dass jeder Mensch das Recht haben sollte überall zu leben: Wie soll das wirtschaftlich funktionieren?

Und seid ihr gleichzeitig bereit, den Großteil eures Reichtums aufzugeben?

Antwort
von berkersheim, 18

Das ist durch die Hintertür das Recht auf Kolonialismus. Das gibt es nicht mal in den USA oder sonst einem Land. Stell Dir vor, in einem afrikanischen Land mit 5 Millionen Einwohnern haben sie Mist gebaut und die Wirtschaft zugrunde gerichtet. Dann beschließen sie, dass sie alle dieses Recht wahrnehmen und nach Lichtenstein mit gerade mal 37.000 Einwohnern ziehen, weil es da ja so schön aussieht und die ja alle so reich sind. Na die würden sich bedanken, wenn irgend ein Rechtsfuzzi kommt und erklärt, die hätten alle jetzt das Recht, in Lichtenstein zu leben, weil es in ihrem eigenen Land ja nicht mehr möglich sei.

Antwort
von DieterSchade, 21

Jede begrenzte Region liefert pro Zeiteinheit nur eine begrenzte Menge nachwachsender  und regenerative Rohstoffe. Man kann z.B. in Deutschland eine begrenzte Menge Nahrungsmittel im Jahr herstellen, eine begrenzte Menge Wind- und Sonnenenergie ernten u.s.w. Wenn man z.B. jetzt die Menge der Landarbeiter verdoppeln würde, dann könnte man natürlich nicht das Doppelte ernten, sondern vielleicht 10% mehr. Würde man die Menge der im Tourismus beschäftigen Menschen verdoppeln, dann würden natürlich nicht doppelt so viele Touristen kommen u.s.w. 

Auch die Menge an bezahlbarer Arbeit die diese Region hergibt, kann nicht beliebig nach oben geschraubt werden. Ein bisschen kann man was machen mit Erfindungsideen. 

Wenn einer in Deutschland z.B. ein Perpetuum mobile 2. Art erfinden würde, oder ein Elixier der Ewigen Jugend, oder eine Ausbildung für gerechte Richter u.s.w. - ja DANN könnte Deutschland 5 oder 10 Millionen Flüchtlinge aufnehmen.  Aber durch die Kosten die die Flüchtlinge jetzt schon verursachen und durch die verfehlte Politik der letzten Jahrzehnte, werden in Deutschland immer weniger High-Tech-Produkte hergestellt. Die Universitäten erhalten immer weniger anstatt mehr Forschungsgelder. Die pro Kopf Arbeitseinkommen werden immer weniger als mehr. Das Verhältnis zwischen BSP und BIP verschiebt sich immer mehr zu Lasten des BIP (d.h. es fließen Kapitalgewinne ins Ausland, die von deutschen Arbeitern erwirtschaftet worden sind). 

Wir brauchen eine GANZ andere Politik, vor allem GANZ andere Parteien. Sonst ist die Situation hier bald so verfahren wie in Griechenland. Da haben die neuen Parteien (fast) keine Handlungsmöglichkeit mehr und müssen die Giftbrühe auslöffeln, die die sogenannten "demokratischen" Parteien ihnen eingebrockt haben.  

Antwort
von hummel3, 30

So etwas funktioniert leider nicht, da kein Staat, keine Gesellschaft dieser Erde, selbst wenn sie sehr reich ist, auf Dauer mit der finanziellen sozialen Belastung fertig werden würde. 

Schließlich würden immer mehr Menschen aus ärmeren Ländern sich den Staat aussuchen, in dem sie sozial und was den Arbeitsplatz betrifft, finanziell am besten gestellt wären, solange, bis nichts mehr da ist. Hart aber wahr!   

Antwort
von voayager, 9

"eures Reichtums", in welcher Welt lebst du denn eigentlich? Du machst grade so, als wenn die gesamte Bevölkerung nur so im Reichtum schwelgt!

Jeder kann hierher kommen, sofern eine Vermögensumverteilung erfolgt. Also die Reichen zur Kasse heranziehen.

Antwort
von Imago8, 26

Wieso sollte das wirtschaftlich nicht funktionieren?

Antwort
von exxonvaldez, 42

Ja.

Wir können nicht ewig auf Kosten der Armen leben!

Wenn wir unseren Reichtum nichtteilen, dann kommt die Armut eben zu uns!

So einfach ist das.

Kommentar von berkersheim ,

Sowas kann nur jemand schreiben, der selbst noch nie was gearbeitet hat. Und wenn wir klug sind schicken wir sie alle wieder zurück oder zu Dir!

Kommentar von exxonvaldez ,

Du irrst dich.

Ich arbeite und bestreite meinen Lebensunterhalt (und einiges mehr).

Aber ich bin eben auch realistisch.

Kommentar von berkersheim ,

Was hat es mit Realismus zu tun, sich selbst freiwillig zum Arbeitssklaven für andere zu machen? Was war denn nach der letzten großen Völkerwanderung? Europaweit bittere Armut für alle. Man muss schon nebendran sein, sowas zu begrüßen.

Antwort
von barfussjim, 9

In dem jeder für sich selbst sorgt und nicht auf Kosten anderer lebt?

Antwort
von skyberlin, 48

die frage ist doch redundant! nur wer woanders sein leben finanzieren und sicherstellen kann, kann überall leben. vorausgesetzt, er bekommt ein visum und eine arbeitserlaubnis.

davon ausgeschlossen sind ausdrücklich politisch verfolgte, kriegsflüchtlinge und anderweitig, an leib und leben bedrohte menschen. die können, nach den genfer konventionen, überall asyl beantragen, wo dies möglich ist.

genau in diesem dilemma steckt jetzt die welt.

Antwort
von ilprincipe, 54

Die Frage ist eher, wie es kulturell funktionieren soll.

Kommentar von getitthatway ,

ganz einfach jeder hat seine Kultur

Kommentar von hummel3 ,

ganz einfach jeder hat seine Kultur

Dieser Kommentar ist leider sehr theoretisch und funktioniert in der Praxis eher nicht! - In einem bestimmten Staatsgebilde können nicht alle nach ihrer eigenen "Façon" leben. 

Antwort
von Bestie10, 53

warum nicht

interessante Sache

sich dort anzusiedeln wo schon gearbeitet - aber noch nicht gegessen wurde

Antwort
von newasassin, 53

wirtschaft is das kleinere übel, die erde würde innerhalb kürzester zeit eine total zerstörte umwelt haben

Kommentar von skyberlin ,

die erde hat leider bereits eine total zerstörte umwelt. die erderwärmung mit untergang von inseln, der plastikmüll, der uns 200 jahre überlebt, atom-endmülllager usw usw. die katastrophe ist in vollem gange.

wer den schuss nicht gehört hat, ...???

Kommentar von newasassin ,

jop aber wir wollen es auch nicht noch beschleunigen oder? ^^

Kommentar von skyberlin ,

ich nicht! es können nur globale lösungen gegen überbevölkerung, ausznutzung, und zerstörung der erde gefunden werden. sonst wird's übel. aber wir sind ja, nach der überindustrialisierung fleißig dabei. ich werde den weltuntergang jedenfals nicht mehr erleben, es sei denn, es bricht ein weiterer weltkrieg aus, der würde ein atomar geführter krieg sein. dann ist mal ende im schacht!

Kommentar von newasassin ,

ich vertrau da voll und ganz auf kim jong un :)

Kommentar von skyberlin ,

bitte, ein konstruktiverer hinweis wäre doch hilfreicher, oder?

kann ich nur als troll-beitrag verstehen, diktaturen hatten und haben wir genügend.

Kommentar von newasassin ,

hö? nordkorea atomkrieg? was ist an kim jong un nicht zu verstehen? ich vertrau darauf das er tut worauf sein land seid 70 jahren hin arbeitet

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