Frage von minnieh, 97

An die Hunderfahrenen unter euch?

Hallo. eine bekannte hatte eine 2 jährige Hündin die sie vor kurzem wieder weg gegeben hat. Mit der begründung das sie wohl in die Wohnung pinkeln würde. Sie hatte sie an die Frau zurück gegeben von der Sie sie bekommen hatte. Eigentlich hatte Sie ein neues Zuhause in Frankfurt gefunden und bis Sie dort einziehen durfte haben wir sie aufgenommen da sie uns kennt. Bei fremden ist sie eher schüchtern und knurrt ab und an mal. Jetzt ist sie seit einer Woche bei uns und das sie in die Wohnung pinkelt kann ich nicht bestätigen. Wir wissen das sie auch nicht so gut behandelt wurde in der Vergangenheit. So wie sie sich bei uns verhält so war sie bei der Bekannten nicht. Dort hat sie auch mal nach dem Sohn geschnappt. Und bei uns ist sie der liebste Hund weicht mir nicht von der Seite. Wir haben allerdings noch einen Kater und manchmal rennt sie bellend auf ihn los. Wir würden sie sogar behalten wenn sie das nicht tun würde. Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die beiden aneinander gewöhnen könnte so das wir sie nicht weg geben müssen? Da wir sowieso auf der Suche nach einem Hund waren kommt das sehr gut. Sie tut mir auch Leid da sie ständig den Besitzer wechseln muss. Ich nehme die beiden manchmal einer links einer rechts und gebe ihnen etwas Leckerli. Es ist zwar schon besser geworden aber manchmal geht sie noch auf ihn los.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 41

Hallo,

das wäre für den Hund bestimmt die beste Lösung. Und wenn ein Hund in die Wohnung pinkelt oder nach jemandem schnappt, dann ist das immer ein deutliches Zeichen für ein Fehlverhalten des Besitzers!

Wenn ein Hund zu selten raus kommt - muss er eben in die Wohnung machen. Und wenn ein Hund bedrängt wird, vllt. geärgert wird, ihm etwas weggenommen wird, er beim Fressen gestört wird etc - dann wird er sich irgendwann wehren - er schnappt.

Mit verständnisvollen neuen Menschen, bei denen er merkt, dass er geliebt wird und wo er genügend Auslauf hat - ändert sich auch das Verhalten.

Du merkst doch selbst schon, dass sich das Verhältnis Katze - Hund bereits nach wenigen Tagen gebessert hat. Die Tiere müssen sich aneinander gewöhnen - sie müssen dazu sogar eine "Fremdsprache" lernen. Die Körpersprache von Katzen ist völlig gegensätzlich zu der eines Hundes:

Beispiel: wedelt der Hund - freut er sich, peitscht die Katze mit dem Schwanz - dann ist sie eher böse gestimmt, schnurrt die Katze - geht es ihr gut, knurrt der Hund - ist Vorsicht angeraten, Katzen sind eher Fluchttiere, Hunde jagen alles was wegrennt usw.

Mit etwas Zeit und Einfühlungsvermögen deinerseits wird es euch mit Sicherheit gelingen, die beiden gut aneinander zu gewöhnen. Sollte der Hund die Katze jagen, darf man ihm auch ruhig mit einem energischen "Nein" dieses verbieten und ihn an der Jagd auch hindern.

Ich drücke dem Hund und euch ganz feste die Daumen, dass alles gut klappt.

Daniela

Kommentar von minnieh ,

Genau das ist es. Die alte Besitzerin war viel zu selten und zu kurz mit ihr draussen. Auch als sie bei uns zu Besuch waren wurde ich Zeuge wie der Sohn die kleine ständig geärgert hat. Bei uns hat sie jeder lieb sogar meine Mutter obwohl sie am Anfang etwas bedenken hatte. Wir sind seit ein paar Tagen am überlegen und sind uns einfach nicht sicher. Sie hört sehr gut, und wenn sie losrennt richtung Katze und ich sofort ihren Namen rufe dreht sie auch sofort um kommt zurück. 

Kommentar von dsupper ,

Na also, das hört sich doch prima an. Gib den beiden noch einige Wochen Zeit, dann ist es wahrscheinlich so, als hätten sie sich schon immer gekannt. Im schlimmsten Fall bekommt der Hund, wenn er zu zudringlich wird und die Katze in die Enge treibt, eins auf die Nase - dann wird er schnell lernen, dass dieses Tier "gefährlich" ist.

Bei uns hatte immer die Katze das "Sagen" - zumindest nach kurzer Zeit.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Katze, deren Zusammenfürung ich unten beschrieben hab, hat 2 große Hunde und einen Kater im Griff. Und die Hunde haben Respekt und lassen sich alles von ihr gefallen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Verhindere, daß sie auf die Katze losrennt. Schaffe eine Situation, wo sich die Katze dem Hund nähern kann, ohne, daß der Hund groß reagiert. Du mußt die Situation/den Hund kontollieren.

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katze, 7

Du solltest dem Hund beibringen, nicht auf die Katze loszugehen.

Ruf ihn einfach zurück oder gib ein energisches "nein" oder "aus" von Dir, und zwar jedes Mal, wenn der Hund zur Katze will.

Deinen Antworten weiter unten entnehme ich, dass es so langsam aber sicher besser wird und ich denke, dass sich die Beiden mit der Zeit auch akzeptieren werden. Hab einfach noch die nötige Geduld.

Antwort
von dennybub, 26

Klasse, dass ihr dem Hund ein neues Zuhause geben möchtet.
Die Katze war zuerst da, deswegen würde ich wenn es Leckerchen und Futter gibt, immer zuerst die Katze füttern. Dann sieht der Hund mit der Zeit, dass die Katze im Rudel über ihm steht und akzeptiert das.

Antwort
von Bitterkraut, 20

Ihr dürft den Hund nicht ohne Leine und Aufsicht mit der Katze zusammenlassen. Die Katze muß auf den Hund zugehen, nicht umgekehrt. Ich fürchte allerdings, daß das Kind schon ein Stück weit im Brunnen ist, wenn der Hund bereits auf die Katze losging, auch, wenn er sie nur verbellt, hat. Katzen vergessen sowas nicht. Mit viel Geduld könnt ihr es aber vielleicht noch hinkiegen.

Der Hund muß sich ruhig verhalten und unter Kontrolle/angleint sein, wenn die Katze mit im Raum ist, oder den Raum betreten will. Ideralerweise liegt der Hund und die Katze kann sich in ihrem Tempo (und das kann verdammt langsam sein) nähern.

Bei meiner letzen Zusammenführung saß die Katze mal eben 2 Stunden da, und hat den Hund beobachtet, bevor sie nen Schitt auf ihn zu gemacht hat, und das bei einem Hund, der alsolut Katzentolerant ist, jedenfalls in der Wohnung. Dann hat sie sich seinem Rücken genähert, der Hund war inzsichen eingepennt, hat kurz daran geschnuppert und dann mit der Pfote getestet, was passiert. Da nix passiert ist, ist sie einfach wieder gegangen und der Hund war fortan geduldet und ein paar Wochen später hatte sie ihn sich völlig untertan gemacht und auf ihm geschlafen, Hunde sind halt schön warm. Und sie putzt ihm jeden Tag die Augen.

Antwort
von Blacksnow87, 31

Mach einfach weiter so und stell den hund sofort ab wenn er der katze nachgeht.
Ich hatte 6 jahre katzen und dann kahmen hunde dazu.. das braucht einfach bissel zeit und geduld!
Aber das wird schon

Antwort
von Fuchssprung, 11

Egal wie sich die Beiden in der Zukunft verstehen, ich würde dem Kater jetzt eine Möglichkeit zum Ausweichen geben. Einen Kratzbaum, der bis zur Decke reicht, von dort ein Brett zu einem Schrank. Darauf eine Schlafdecke und ein weiteres Brett zu einem weiteren Schrank. Manche Leute durchbohren sogar ihre Wände und lassen ihre Katzen dort oben von Zimmer zu Zimmer wandern, so dass sie niemals den Boden betreten müssen. Klar, das kann man machen, aber wenn der Kater ausweichen kann, dann reicht das für den Anfang aus und der Hund merkt, dass der Kater ein Mitbewohner und keine Beute ist. 

Antwort
von eni70, 41

Ihr müsst ihr ihren Platz im Rudel klarmachen. Du bist der Boss, die Katze gehört auch zum Rudel und der Hund ist schließlich neu.

Ohne ganz klare Konsequenz geht da nichts, vor allem nach dem Hin-Und-her, dass der Hund schon mitgemacht hat.

Holt euch rechtzeitig Hilfe, sonst habt ihr 15 Jahre ein echtes Problem an der Backe, was wenn Kinder kommen usw???

Kommentar von minnieh ,

wenn man sie ermahnt dann hört sie sofort auf und kommt zurück. sie hört wirklich sehr gut eigentlich. das selbe ist bei fremden personen. bei ihrem alten besitzer war sie noch schlimmer hab das gefühl das sie erst bei uns etwas aufgeblüht ist. 

Antwort
von leawlfndr, 50

Ich glaube das könnte ziemlich kompliziert werden. Normalerweise gewöhnen sich Hund & Katze nur aneinander, wenn sie zusammen aufwachsen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.

Antwort
von Gargoyle74, 28

Das braucht natürlich Zeit und üpber kurz oder klang ist IMMER die Katze der Chef im Hundehaushalt. Allerdings würde ich die 2 nicht alleine unbeaufsichtigt lassen,solange,bis der Hund seinen Platz-im unterem Rang der Familie angepasst ist.

Antwort
von dogmama, 24

dieser Link kann Dir vielleicht helfen:

http://www.pfotenteam.com/?a=1&t=0&y=3001&r=0&n=246&c=25&...

viel Erfolg!

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