Ich habe mir ein Rhododendronbäumchen für den Balkon gekauft. Im Winter habe ich vor ihn draußen zu lassen. Überlebt er das überhaupt wenn wieder Minustemperaturen wie z.B. -8 C sind? Nützt es etwas wenn ich beim Umtopfen den Rand des Topfes mit Luftpolsterfolie auskleide und dann die Erde reinschütte? Anschließend stelle ich ihn in einen Tontopf. Stimmt es auch, dass bei Frost, die Pflanze gut gegossen werden muss, damit die Wurzeln nicht einfrieren? Danke schon mal & VG
Antworten (3)
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2Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
luckytessluckytess
Bei überwinternden Pflanzen ist die größte Gefahr, dass der Wurzelballen erfriert. Also stelle den Topf auf eine Styroporscheibe, und hülle den Topf mit Jute gut ein. Vergiss das Gießen an frostfreien Tagen nicht, damit der Ballen nicht austrocknet. So versorgt dürfte der Rhododendron gut über den Winter kommen und dich im Frühjahr mit neuen Blüten erfreuen. LG
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Rhododendren können je nach Wuchseigenschaften gut im Topf gezogen werden.
Für den Winter könntest Du eine großzügige Lattenholzkiste vorbereiten. Da stellst du den Topf rein und schüttest mit Laub auf. Luftpolsterfolie würde ich nicht nehmen, da kann die Pflanze nicht atmen.
Auf Feuchtigkeit ist auf jeden Fall zu achten. Die meisten Pflanzen erfrieren nicht, sie vertrocknen über den Winter.
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1Antwort von
Klaus1940Klaus1940
Der Leitsatz für alle Rhododendrenfreunde sollte lauten:“Beschatte die Wurzeln und gib dem Laub ausreichend Sonne!“ Hat man einen Rhododendron mit sehr kleinem Laub, verträgt dieser auch mehr Sonne al einer mit sehr großen Blättern und je mehr Sonne sie vertragen sollen, umso mehr Feuchtigkeit sollte zur Verfügung stehen. Wem die Möglichkeit gegeben ist der pflanzt Rhododendren in die Nähe eines Baches, Teiches oder ähnlichem, denn dann ist eine höhere Luftfeuchtigkeit gegeben, die genauso positiv angenommen wird wie eine etwa um die 5 cm dicke Mulchschicht, die die Bodenfeuchtigkeit konstanter hält. Im Sommer empfiehlt sich auch eine Sprühbewässerung übers Laub (niemals während starker Sonneneinstrahlung). Hochkronige und tiefwurzelnde Bäume eignen sich als Partner zu Rhododendren, meiden sollte man flachwurzelnde Bäume, da sie in direkte Wurzelkonkurrenz mit den Rhododendren treten.
Rhododendren bevorzugen dichte Bepflanzungen, die lichten Schatten und einen Schutz gegen Wintersonne und austrocknende Winde gewährleisten.
Die Hauptblütezeit der Rhododendren liegt zwischen Ende April und Juni. Sie sollten nicht zu schattig gepflanzt werden, da dies die Blüte mindert. Nach der Blüte sollten die abgeblühten Blütenstände vorsichtig ausgebrochen werden, ohne die Knospenansätze zu verletzen. Der pH-Wert, der für Rhododendren am günstigsten ist, liegt zwischen 4,2 -5,5. Wenn der pH-Wert deutlich höher ist lässt das Wachstum nach und es gibt nur noch wenige Hybriden, die trotzdem erfolgreich kultiviert werden können. Der Boden sollte zudem locker humos und gut dräniert sein, da stauende Nässe ebenso wenig vertragen wird, wie zu große Trockenheit. Das bedeutet dass der Boden feucht gehalten werden sollte, mulchen kann man mit Rindenmulch, Nadeln oder Laub, Rasenschnitt erweist sich als ungünstig, da er eher basische Reaktionen hervorruft. Man pflanzt Rhododendren nicht viel tiefer, als sie im Topf stecken, denn da sie Flachwurzler sind, sollten ihre Wurzeln mit nicht mehr als 5cm Boden bedeckt sein.
http://www.kaliebes-blumenhaus.de/geh%C3%B6lze/rhododendren-azaleen/
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