Seit langem fällt mir auf, dass in Artikeln, Stellenanzeigen usw. um der Gleichberechtigung Genüge zu tun, eine geschlechterspezifische Schreibweise angewandt wird. Dadurch leidet aber m.E. die Lesbarkeit solcher Texte oft ungemein. Da werden etwa
ein/eine engagierte/r Verkäufer/in als Leiter/in
einer Filiale gesucht. Und so geht es oft weiter. Sind Frauen hier wirklich so erpicht darauf, in solchen Fällen immer in der korrekten Form angesprochen zu werden, oder ist ihnen das nicht wichtig?
Das tut sie ja eh: LehrerInnen, ÄrztInnen, HandwerkerInnen, KanalarbeiterInnen, KrankenpflegerInnen.
Da muss man inzwischen schon genau hinschauen, ob da die Männer mitgemeint sind und es fehlt gar nicht mehr viel, dann ist die männliche Schreibweise verschwunden.