aristokrat am 29.06.2009 um 16:58 Uhr
Seit langem fällt mir auf, dass in Artikeln, Stellenanzeigen usw. um der Gleichberechtigung Genüge zu tun, eine geschlechterspezifische Schreibweise angewandt wird. Dadurch leidet aber m.E. die Lesbarkeit solcher Texte oft ungemein. Da werden etwa
ein/eine engagierte/r Verkäufer/in als Leiter/in
einer Filiale gesucht. Und so geht es oft weiter. Sind Frauen hier wirklich so erpicht darauf, in solchen Fällen immer in der korrekten Form angesprochen zu werden, oder ist ihnen das nicht wichtig?

Sonst denkt man ja, die suchen nur Männer ^^

Das ist eher eine Zerstückelung der Sprache, bzw. des geschriebenen Wortes. Es liest sich einfach furchtbar.

Das sollte wichtig sein. Ich finde diese Schreibweise auch schrecklich: z. B. LehrerInnen

solange die stellen beiden geschlechter zugänglich ist
einige, wenige Frauen haben die Emanzipation in den falschen Hals bekommen und die Masse muss jetzt darunter leiden :-( Das sagt eine Frau!

Also mir ist es total egal....Ich finde es total albern, dass überall dieses "-in" drangehangen wird. Und das ja sogar nicht nur im Schriftlichen...In Reden wird das auch oft so gemacht und das hört sich einfach nur blöd an.
Ich bin ein Mensch...Das ist auch männlich....uuhh...Muss es ab jetzt auch einE MenschIN geben??

Ich finde das ist meistens eindeutig wer gemeint ist
Ich finde auch, dass das den Lesefluss beeinträchtigt.
es artet aus, das stimmt, aber gleichberechtigung grundsätzlich find ich gut...

Das liegt am Antidiskriminierungsgesetz. Dieses schreibt diese Schreibweise vor.
Aber natürlich der volle Titel ! Ich bin "Donaudampfschifffahrtskäpitänsauszubildende" und so möchte ich auch angesprochen werden. Wie denn sonst ?
aristokrat am 29. Juni 2009 17:17 dann aber bitte: Donaudampfschifffahrtskapitäninauszubildende!!!
Gratuliere das stimmt, aber was mich noch mehr erfreut ist, das ein oder eine Bayer oder Bayerin draufkommt, weil ich wohne zwischen München und dem Chiemsee. Mein Preis dafür: ein Kompliment !
Das müssen die jetzt so machen, wegen dem Gesetz gegen Diskriminierung oder war es die Gleichstellung? Egal, auf jeden Fall müssen sie das jetzt so machen.

Wenn ein Stelleninserat nur Männer anspricht, getraue ich mich als Frau schon gar nicht zu melden! ;-(((
Alternativ wäre ich auch damit einverstanden, daß die männliche Schreibweise wegen der besseren Lesbarkeit ganz wegfällt. Also Lehrerinnen, Ärztinnen, Direktorinnen, Handwerkerinnen, Kanalarbeiterinnen, Krankenpflegerinnen, Professorinnen.... etc.
Die Männer wissen ja, das sie auch damit gemeint sind und haben sicher kein Problem damit, daß die männliche Form assimiliert wird.
Das tut sie ja eh: LehrerInnen, ÄrztInnen, HandwerkerInnen, KanalarbeiterInnen, KrankenpflegerInnen.
Da muss man inzwischen schon genau hinschauen, ob da die Männer mitgemeint sind und es fehlt gar nicht mehr viel, dann ist die männliche Schreibweise verschwunden.