Frage von MrFrageAntwort, 152

An die Atheisten unter euch: Welche Religion bzw. Glauben würdet ihr am meisten ok finden, oder seid ihr am meisten tolerant?

Antwort
von whabifan, 32

Ich tolleriere jede Religion. Ich habe gar kein Problem mit religiösen Menschen. Ich bin nicht Atheist weil ich Religionen verabscheue o.ä, ich bin Atheist weil ich mit Religion einfach nichts anfangen kann. Es interessiert mich einfach irgendwie nicht religiös zu sein. Ich sehe den Reiz darin nicht. 

Es gibt aber keine Religion mit der ich Probleme habe. 

Antwort
von fiva23, 64

Suche mal nach den Gemeinsamkeiten der heutigen Religionen und du wirst erstaunliches feststellen was Numerologie betrifft etc. Viele Gemeinsamkeiten lediglich kleine Namens oder Buchstabenänderungen wurden gemacht das ist erstaunlich warum darauf nirgendwo eingegangen wird.

Du wirst feststellen das Religionen , wie Gefäße sind die nur unterschiedlich ausschauen aber ähnliche Dogmatas beinhalten was an sich schon paradox ist. Man hinterfrägt auf einmal die Ziele und Ansprüche die die jeweiligen Religionen verfolgen und merkt das sogar dass das teufelswerk Geld eine nicht unerhebliche Rolle darin spielt. Da ist für mich das Kind schon in den Brunnen gefallen aber das ist jetzt meine Meinung. Dann frägt man sich ob damit der Mensch nach eigener Meinung wachsen kann mit seinem physischen und psychischen oder eher gegenteilig.

Und dann frägt man sich ob der liebe Gott sowas vorhatte und wenn ja wieso ers nötig hatte ( jetzt bisschen zynisch ausgedrückt)

Irgendwann frägst du die Glaubenden deine bohrenden Fragen und erhaltest besch.... Antworten und dann ist dein Weg offen und da möchte ich auch nicht weiter ansetzen




Antwort
von nowka20, 13

Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu einem Gott, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus dieser Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: aus dem Vortrag vom 12. September 1922 von Dr. R. Steiner)

Antwort
von wombatsupply123, 96

Ich habe nichts gegen Gläubige, solange sie nicht versuchen mir ihren Glauben aufzuzwingen. Dabei ist es mir völlig egal, welcher Religion der Gläubige angehört. 

Kommentar von bastianprimus ,

Ich hab nix gegen atheisten... solange sie mir nicht versuchen ihre Meinung über den Glauben aufzudrücken 😉

Kommentar von wombatsupply123 ,

Dann sind wir uns ja einig :D

Antwort
von ArbeitsFreude, 49

naja,ich bin kein Atheist mehr, aber darf vielleicht antworten, weil ich es immerhin 45 Jahre meines Lebens war...;)

Ich bin letztlich zum Nichiren-Buddhismus gekommen, weil man mir da versprochen hatte: "Da musst Du nix glauben!"

Dann habe ich festgestellt: Ich werde doch zum Glauben aufgerufen! - wenn auch nicht an einen Gott, sondern an mich selbst und an meine "Buddhanatur" -

Seither protestiere ich auch regelmäßig, gegen meine "Brüder und Schwestern" im Buddhismus, sobald ich irgendwas Dogmatisches oder Unschlüssiges  höre.

Das Gute ist aber: Bei uns darf man den Religionsstifter kritisieren, streiten und hadern, ohne deshalb als "Ketzer" gebrandmarkt oder ausgeschlossen zu werden...

Kommentar von suziesext06 ,

hi Arbeitsfreude - das liegt wohl da dran, dass das Wort Glauben so ne Art Pralinenschachtel ist, mit ganz verschiedenen Inhalten. Zb ist im Islam Glauben: die bedingungslose Annahme von religiösen Behauptungen.

In der Torah ist Glauben ein Akt gehorsamen Glaubens und Vertrauens auf die Führungsmacht Jahwes und die Erfüllung seiner Versprechungen.

Im Evangelium ist 'pisteuein' = Glauben eher so ne Aufnahmebereitschaft, ne Aufgeschlossenheit für die "frohe Botschaft=Evangelium". Und in den Paulusbriefen ist Glauben ein "Gottvertrauen", wie steht im Römerbrief: Der Gerechte lebt aus dem Glauben.

Und bei uns Buddhis, das Wort श्राद्ध Śrāddha, das wird gebraucht als "Zuversicht, Vertrauen darauf, dass in jeder leidvollen Lage auch ein Ausweg da ist". Ist ja auch klar, niemand geht zum Arzt, wenn er nicht dran glaubt, dass ne Therapie möglich ist.

Andererseits: so nen Glauben, wie ihn zB die Sunniten fordern, nämlich alles zu glauben was sie sagen und zwar ausschliesslich deshalb weil sie es sagen - so nen Glauben hat der Buddha aus Prinzip abgelehnt und die Mönche immer wieder gewarnt, etwas nur zu glauben weil es in alten Büchern steht oder von alten Gurus gesagt wurde oder weil 'man allgemein so sagt'.

Antwort
von RaoulTompson, 79

Mich stört keine Religion an sich. Ich muss ja nicht dran glauben. Am interessantesten für mich wäre vermutlich der Buddhismus. Es gibt keinen "Gott" an und für sich im Buddhismus und allerlei interessante Denkansätze.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Der Buddhismus ist schluss und endlich ja auch  eine Atheistische Philosophie, der dir lediglich  einen Weg aufzeigt wie du am besten dem Leid  im hier und heute begegnest .

Daher ist er auch so Populär .

Er stellt auch keine sittliche Forderung an den Menschen ..

Kommentar von suziesext06 ,

hi waldfrosch - "auch keine sittliche Forderung an den Menschen" der Buddha verkündigt natürlich keine "göttlichen" Gebote, aber die als 'Ratschläge' formulierte buddhistische Ethik, genannt Shila, lautet so:

Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens Leben zu nehmen an. Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens vom Stehlen (nehmen was nicht gegeben ist) an. Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens von sexuellem Fehlverhalten an. Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens vom Lügen (Unwahrheit Sprechen, mehr als die Wahrheit, weniger als die Wahrheit reden) an. Ich nehme mich der Übungsregel des Abstehens von der Annahme berauschender Mittel, die zur Gewissenlosigkeit führen, an.

Diese einfachen Regeln sind für jede Person, unabhängig von ihrem Alter, in ihrem Wahrnehmungsbereich anwendbar und natürlich von der Bewusstseinsentwicklung des Einzelnen abhängig.

Die Einhaltung dieser Regeln erzeugt gutes Karma, ihre Nichteinhaltung bewirkt übles Karma, das sich schädlich und zerstörerisch auf den Karma-Tuenden auswirkt.

Antwort
von beangato, 45

Ich akzeptiere alle Religionen - wenn mir nichts von anderen Religionen aufgedrängt wird.

Antwort
von chrissi396, 87

Alle Asiatischen Religionen weil sie nicht aufdringlich sind

Antwort
von DerSpbastard, 74

Buddhismus ist nicht so nervig beim Hinduismus finde ich das mit den Kühen gut..

Wie mit sexuellen Menschen solange sie mich nicht überumpeln, ok

Antwort
von TomMike001, 3

Ich bin Atheist, weil ich keinen Bezug zu Religionen habe und mit ihnen absolut nichts anfangen kann. Ich toleriere aber jede Religion, so lange nichts Böses von ihr ausgeht.

Wenn ich glauben müsste, würde ich an die Macht des Geldes glauben!

Antwort
von user30, 46

buddhismus (oder wie es geschrieben wird. bin nicht fan der religionen). man ist frei und wird nicht dafür unterdrückt.

Antwort
von LetzPlayAffe, 9

Also als atheist verabscheusst du nicht direkt alle religionen. Ich wurde atheist, weil ich mit all den sachen, die jede religion einem vorschreibt, nichts anfangen heisst aber nicht dass ich nicht freunde und bekannte habe, welche religiös sind. Aber um deine frage zu beantworten wűrde ich den buddhismus bevorzugen, da er einem lehrt mit sich im einen zu sein

Ich hoffe dass deine frage damit beantwortet ist und wűnsche dir noch einen super schönen tag :)

Antwort
von oOMishaOo, 53

Am freundlichsten ist wohl der Buddhismus. Für die ist es nämlich vollkommen ok, eine andere Religion zu haben.

Aber sind wir mal ehrlich, um an Gott zu glauben brauch man keine Religion. Ich hoffe das werden bald alle so sehen :)

Dann wäre dieses lästige Problem der Zugehörigkeit auch endlich geklärt :D

Also tut mir einen Gefallen, stellt Glaube nicht mit Religion auf eine Stufe :)

MFG

Antwort
von Micromanson, 34

Ich finde jeden Glauben okay.

Jeder darf das glauben, was er möchte.

Jedoch sollte jede Form von Religion privat ausgelebt werden, und nicht ständig in die Öffentlichkeit getragen werden.

Durch Gesetze wie Kirchensteuer usw wird so getan als wäre Gott ein Fakt -
Und selbst Atheisten und Muslime müssen die christlichen Kirchen finanzieren.

Wenn ich finanziell und gesellschaftlich beeinträchtigt werde, möchte ich auch eindeutige Beweise sehen, was bisher aber noch nicht passiert ist.

Antwort
von Crank5, 64

Ich mag das Christentum am meisten.

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