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An Christen: Weshalb glaubt ihr an Gott?

Frage von SunShinePearl SunShinePearl

Hallo zusammen! Ich möchte gerne von Christen wissen, weshalb ihr an Gott und Jesus glaubt. Hattet ihr ein spezielles Erlebnis? Oder seit ihr praktisch seit klein an dieser Überzeugung? Ich selbst bin auch Christ, eigentlich schon immer, aber ich interessiere mich noch nicht lange Zeit wirklich dafür. Falls ihr auch an Gott glaubt, euch aber zu einer anderen Religion zählt, was macht für euch eure Religion zur richtigen Religion? Bin gespannt auf eure Antworten =)

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Antworten (21)

  • 14
    Antwort von Draschomat Draschomat

    Das Problem ist doch die Definition von "Gott". Ist es der Gott der Bibel? Das wäre sehr unwahrscheinlich, weil den Leuten damals grundlegende Wissensgebiete unbekannt waren. Am wahrscheinlichsten ist die Annahme, dass Gott der Ursprung allen Seins ist - und selbst das klingt vage und kann nicht klar ausgedrückt werden. Frag doch mal 100 Christen, was für sie "Gott" ist - du wirst so 100 (mindestens leicht) abweichende Meinungen hören, obwohl sie derselben Religion angehören. Jeder wirft mit Begriffen um sich, und niemand weiß, was sie eigentlich bedeuten...

    .

    Selbst im Mittelalter sprach man noch von einem göttlichen Wunder, wenn ein Mensch "vom Tod zum Leben zurückgerufen wurde", obwohl er nur bewusstlos war. Einen "scheinbar" Ertrunkenen hat man aus dem Wasser gezogen, an Land getragen und für ihn gebetet, und plötzlich lebte er wieder - nicht durch Gebete, sondern durch das Tragen, so dass das Wasser aus der Lunge fließen konnte.

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    Man muss sich in die Menschen von früher hineinversetzen können! Sonst machen weder altertümliche Literaturwissenschaft noch Geschichtswissenschaft Sinn. Wir sind doch in den meisten Gebieten viel weiter fortgeschritten - wir glauben auch nicht mehr, dass bei Sonnenfinsternissen die Welt untergeht, dass bei einem Donner "Gott schimpft" etc.

    Wieso können Menschen nur so schwer neue Erkenntnisse akzeptieren, nur weil sie dafür Altes, evtl. in der Kindheit Erlerntes für falsch anerkennen müssen?

    Das Leben ist Veränderung, Rückschritte und Festhalten am status quo sind verkehrt!

    .

    Bildung hat übrigens auch noch keinem geschadet. Wenn ich nur schon wieder höre: "Meine Religion ist die richtige." Wenn das zwei Menschen mit ungleicher Religion behaupten, wer lügt dann? Wer hat recht? Wird man handgreiflich, tötet man dafür? Was ist eine richtige und eine falsche Religion? Nur weil es meine ist, ist es die richtige? Das macht doch alles keinen Sinn!

    .

    Stellt euch vor, jeder Mensch hätte die Einsicht, dass die Geschichte der Menschheit vor Jahrmillionen begann. Dass Religionen zum Großteil vom Menschen gemacht sind, um besser leben zu können. Dass die historische Person Jesus ein absolutes Vorbild für soziales Handeln ist. Dass Fanatismus und Sturheit jeder Art zu Krieg führen. Dass es falsch ist, alles in der Kindheit Erlernte für wahr und einzig richtig zu halten. Dass es falsch ist, die Meinung einer einzigen, großen Institution zur eigenen und zur einzig richtigen Meinung zu machen. Dass jeder Mensch es wagt, selbst zu denken und seine völlig eigene Meinung zu haben. Dass Gott in der Definition des Anfangs allen Seins - sogar wissenschaftlich betrachtet - sehr wahrscheinlich ist.

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    Wäre das nicht traumhaft? Würden dann nicht alle Menschen besser leben können? Würden dann nicht Bildung, Vernunft, Menschlichkeit und Respekt regieren? Gäbe es etwas Besseres?

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    Aber nein, viele sind uneinsichtig, intolerant, ungebildet, gierig nach Macht und Geld - ein Trauerspiel!

    Kommentar von Lilly2643 Lilly2643Lilly2643

    Fantastische Antwort. DH

    Kommentar von Momo1965 Momo1965Momo1965

    Ich bin sprachlos!

    (Genießt es! Kommt selten genug vor! :-) )

    Grandios, wie immer! DH!

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Du hast Dich sehr bemüht auf Deine Weise eine Antwort auf Gott zu geben und mischt aber zugleich sehr viele Dinge miteinander, aber auch durcheinander.

    Erstens: "Definition Gott." Wir finden tatsächlich sehr unterschiedliche Vorstellungen über Gott in der Antike.

    Hauptsächlich gehen die antiken Religion(Sumerer, Assyrer, Babylonier, Griechen, Römer usw.) von vielen unterschiedlichen Götter aus, die sogar untereinander konkurrieren, auf die Menschen beleidigt und rachsüchtig sind, mit ihnen ihre Spielchen treiben, besänftigt werden müssen usw. usw.

    Diese Götter tragen tatsächlich sehr menschliche Züge, haben sogar Schwächen und können einander bekämpfen.

    Fortsetzung

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Es ist nicht schwer zu erkennen, dass es sich bei diesen vielen Göttern um menschliche Vorstellungen handelt, die in keinerlei weise dem Schöpfer des Universums gerecht werden können.

    In dieser antiken Welt stand bereits der eine Gott des Volkes Israels allen diesen Göttern gegenüber.

    Er hat sich den Menschen auf vielfältige Weise offenbart und mitgeteilt und ihnen Einblick gegeben über sich selbst und über seine Absichten mit ihnen.

    Dieser unsichtbare und unbekannte Gott ist für sie nicht länger ein Unbekannter geblieben, weil Er mit ihnen eine Lebensgemeinschaft, bzw. eine Schicksalsbeziehung eingegangen ist, was sich in besondere Weise durch die Befreiung des Volkes Israels aus der ägyptischen Sklaverei manifestiert hat.

    Dieses Ereignis wurde zugleich Beispiel für die Befreiung der gesamten Menschheit aus ihrer Abhängigkeit von der Sünde(Ungerechtigkeit) und vom Tod.

    So sollte gewissermaßen das Volk Israel ein Brückenkopf für die gesamte Menschheit werden, durch das sie den wahren Gott und auch seine Heilsabsichten kennenlernen sollen.

    So stehen im Zentrum zwei fundamentale Informationen, über die die Menschen in Kenntnis gesetzt werden sollen:

    a) GOTTESERKENNTNIS

    b) BEFREIUNG, BZW. ERLÖSUNG DES MENSCHEN.

    Fortsetzzung

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Die erste Erfüllung dieser göttlichen Absichten fand durch das Kommen des Sohnes Gottes, d.h. durch Christus statt.

    Auf Ihn war die ganze alttestamentliche Offenbarung ausgerichtet, indem sein Kommen auf vielfältige Weise angekündigt wurde. (Lukas 24, 44-47.)

    Er brachte mit seinem Leben Gott den Menschen nahe. Der Unsichtbare Gott trat in menschlicher Gestalt den Menschen gegenüber, damit sie sich ein wahres Bild von Ihm und von seine Absichten machen konnten.

    Darum konnte Christus darauf hinweisen: "Wer mich sieht, der sieht den Vater und ich habe Ihn Euch offenbart."

    Wenn es heute angeblich immer noch differenzierte Gottesvorstellungen gibt, dann liegt es daran, dass sich die Menschen nicht wirklich mit Christus auseinander gesetzt haben, denn wenn sie das machten, dann würden sie auch erkennen wie Gott wirklich ist. Denn mit Christus hat die größte Gottesoffenbarung ihre erste Erfüllung gefunden.

    Dazu sagte Christus: "Wenn ihr mich kenntet, dann kenntet ihr auch den Vater."

    Die zweite Teil der Erfüllung betraf die Erlösung der Menschen durch den Opfertod Christi(Jesaja 53, 1-10; Johannes 1, 29)

    Damit schaffte Er die Voraussetzung, damit die Menschen von ihrer Schuld, bzw. von der Macht der Sünde und vom Tod befreit werden können.

    Hier erfüllt sich die Heilabsicht Gottes mit der Menschheit und zugleich der Beginn der weltweiten Einladung an die Menschen, damit sie eine neue Lebens- und Schicksalsgemeinschaft mit Ihm eingehen, so wie Er das bereits mit dem Volk Israel getan hat.

    Auf diese Weise können wir die etappenweise Erfüllung der Heilsabsichten Gottes erkennen, die zunächst mit einzelnen Menschen ihren Anfang genommen hat, sich fortsetzte über das Volk Israel bis hin zur Einladung an die gesamte Menschheit.

    Fortsetzung.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Durch diese erfüllten Absichten hat Er es uns leicht gemacht Ihn zu erkennen, zu begreifen und vor allem Ihm zu VERTRAUEN. Denn Vertrauen kann man nur jemanden, den wir kennen, den wir einordnen können, von dem wir wissen wie er ist, wie er uns behandelt usw.

    Darum kann auch die gestellte Frage: Warum können wir Gott vertrauen? damit beantwortet werden, weil wir Ihn durch Christus kennen gelernt haben. Er hat uns in beeindruckender Weise seine Liebe nahe gebracht, wie Er uns mit Verständnis und Geduld begegnet uns annimmt in unseren Verfehlungen und zugleich eine neue Chance und Hoffnung gibt und nicht aufgrund irgendeiner besonderen Eigenleistung, sondern weil Er uns leibt, weil wir seine Kinder sind und mit ihnen eine innige Lebensgemeinschaft eingehen möchte.

    Deshalb richtet Christus die ermutigenden Worte an uns: "Kommt her zu mir alle, die mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.

    Und wer zu mir kommt, den werde ich nicht von mir stoßen".

    Bei dem großen Gott des Universum ist der Mensch das Wichtigste für Ihn. Wir sind keine Nebensache, die keine Beachtung wert wäre, sondern wir sind so wichtig für Ihn, dass Er sogar bereits war sich selbst für uns aufzuopfern, damit Er uns zurückgewinnen kann, indem Er das große Hindernis, die Sünde selber beiseite geräumt hat.

    Dieser große Liebeseinsatz, den Er uns zeigte unterscheidet Ihn von allen anderen menschlichen Göttern.

    Diesem Gott, dem wir nicht gleichgültig sind, der uns seine ganze Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt hat, dem können wir aus ganzen Herzen Vertrauen, weil wir bei Ihm am Besten aufgehoben sind.

  • 7
    Antwort von Realito Realito

    Gott ist nur eine Erfindung an den nun so manche Glauben. Es ist Praktisch wenn man nicht weiter weiss.

    Kommentar von MariSu MariSuMariSu

    Du hast keine Ahnung von Glauben und Gott...

    Kommentar von Gerd66 Gerd66Gerd66

    Woher kommt Deine Ahnung? Warum wurde von der Kirche das Judas-Evangelium verboten? Da weiß es unsere Kirche wiedereinmal besser als die, die es damals aufgeschrieben haben? Sekten funktionieren so!

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Das Judas-Evangelium ist eine gnostische Schrift, im 2. Jahrhundert entstanden, die mit guten Gründen nicht in den Kanon der neutestamentlichen Schriften aufgenommen wurde. So wie viele andere fantastische Schriften auch nicht aufgenommen wurden. Und das ist sehr gut so. Sie ist nicht "verboten" worden, sonst hätte man sie nicht aufgefunden. Wenn Du keine Ahnung von der Kanon-Bildung und der Gnosis hast, solltest Du Dich lieber zurückhalten.

    Kommentar von IslamSamiYusuf IslamSamiYusuf

    Du bist blind!Der Name Alle steht sogar auf deinem rechtem Zeigefinger!Wenn es Allah(gott) nicht gebe,wieso bist du hier?Wozu lebst du?

  • 4
    Antwort von evangelista evangelista

    Erstens:

    Aufgrund der Schöpfung. Römer 1, 19.20.

    Zweitens:

    Weil Er sich durch Christus uns Menschen offenbart hat. Er hat uns den unsichtbaren Gott durch sein Leben begreifbar und verständlich gemacht.

    Darum sagte Er: "Wer mich sieht, der sieht den Vater." (Sein Wesen, seine Handlungsweise, sein Verhalten, seine Absichten usw.)

    Wir haben genügend Informationen über Gott erhalten, damit wir Ihm aus ganzem Herzen Vertrauen dürfen.

  • 3
    Antwort von Gronkor Gronkor

    Ich war zuerst Atheist, bis ich das erste Mal einen Gottesdienst der Jesus Freaks besucht habe. Beim Lobpreis habe ich gespürt, dass da eine reale Macht angebetet wird, konnte das aber auf Grund meiner Überzeugungen nicht so richtig akzeptieren. So wurde ich zum Agnostiker.

    Etwa zehn Jahre später habe ich in einer tiefen psychischen Krise zum christlichen Glauben gefunden. Ich wusste auf einmal "jetzt kann mir nur noch Gott helfen". Nach einigem geistigen Ringen habe ich dann gebetet und Jesus angenommen - es war ein Sprung ins Unbekannte. Unmittelbar danach habe ich Gottes Präsenz geradezu körperlich gespürt - ich war etwa eine Woche lang auf einem regelrechten Flash - reiner und klarer als jeder Rausch. Seitdem (das war vor etwa 4 Jahren) bin ich Christ und hatte viele schöne Erlebnisse mit Gott.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "ich war etwa eine Woche lang auf einem regelrechten Flash - reiner und klarer als jeder Rausch."

    .

    :-) Und es war auch einer.

    Was Hormone so alles anrichten können, wenn man sie nur herbeisehnt.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Solipsist, wenn einer ein tiefgehendes, länger anhaltendes religiöses Erlebnis hat, dann spielen sich sicher auch psychische und somatische Prozesse ab. Das bedeutet aber nicht, dass das etwas Falsches ist, weil sich da jetzt solche Prozesse abspielen. Christlicher Glaube ist eben etwas Ganzheitliches. Man kann doch auch den Glauben herbeisehnen, gerade wenn man in einer Lebenskrise ist. Wenn man den Sprung in den Glauben dann geschafft hat, hat das Auswirkungen in alle Dimensionen der Existenz.

    Ich halte dieses Bekenntnis von Gronkor für mutig, authentisch, und wahr. Man kann allerdings nicht ständig auf dem "flash" bleiben. Deshalb rate ich zu einer nächsten Phase, wo der Glaube mit vernünftiger Arbeit gefestigt wird.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Dieses Bekenntnis von Gronkor darf gern mutig, authentisch und wahr sein, nur nimmt das nichts von meiner Behauptung, dass das schlicht Hormone im Frontallappen sind.

    "in einer tiefen psychischen Krise zum christlichen Glauben gefunden"

    Drei mal darfst Du raten was da auch schlicht das wahrscheinlichere ist.

    .

    Ist übrigens auch der Grund dafür, dass oft Alkoholiker (Kein Vergleich beabsichtigt, Gronkor) oft mittels Jesus vom Alkohol abkommen. Das wird eine Sucht gegen die andere eingetauscht und das Hirn nimmt das dankbar an und besetzt dann eben die Rezeptoren mit solchen hormonellen "Erlebnissen". Hab das mal irgendwo neurologisch recht ausführlich zum lesen bekommen.

    .

    Benutze mal Occams Razor und überleg Dir was das wahrscheinlichere ist.

    Soffwechsel, oder der Schöpfer des Universums mit CB-Funk.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Das streite ich ja auch gar nicht ab, dass sich da hormonelle Prozesse abspielen, ganz im Gegenteil. Was ist denn daran schlecht, dass einer zum christlichen Glauben findet, auf eine sehr gefühlsbetonte Art? C.G Jung hat dem Gründer der Anonymen Alkoholiker Wilson in den 1930ern zu einer tiefgehenden religiösen Wandlung geraten, um von der Alkoholsucht runterzukommen. Stichwort "Spiritus contra spiritum". Ich halte das für einen der Wege, den einzigen wohl noch verbleibenden für einen Alkoholiker, von der Sucht loszukommen. Was ist nun daran falsch und verwerflich, auf diese Art zum Glauben zu kommen?

    Aber ich wiederhole mich: Wichtig ist dann die nächste Phase, nämlich eine "vernünftige" Konsolidierung dieses Glaubens, der nicht mehr vom Dauerflash abhängig ist.

    Übrigens bin ich der Ansicht, dass unser westlicher Glaube zu verkopft und zu wenig gefühlsbetont ist. Viele Heilungen im NT und heute in "lebhaften" Gottesdiensten in Afrika (die ich kenne) beruhen (auch) auf Heilung der Gefühle.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Spiritus contra spiritum" :-)))) Großartig! Das kannte ich noch nicht.

    .

    Schnauz, verwerflich ist gar nichts dran. Soll jeder glauben wie er lustig ist, solange er die Menschenwürde achtet und er zum Beispiel nicht anfängt Homosexuelle auszugrenzen weil er zu tief ins AT geschaut hat, oder ähnliche Beispiele. Die Frage ist nur, ob das was man da glaubt auch tatsächlich richtig ist oder nicht.

    Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber ich glaube für gewöhnlich lieber die Dinge, die ich auch für die realistischere aller Varianten halte und nicht an die Variante die ich gerne als gewünschtes Ergebnis hätte.

    .

    Und das der personifizirte biblische Gott tatsächlich real sei, ist nun mal die abwegigste aller zur Verfügung stehenden Varianten.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Darauf kann ich nur mit meiner Lebenserfahrung antworten. Der Glaube ist empirisch, und dann wird er wie in einem Regelkreis ständig an der Theorie (Theologie, sprich die Glaubenserfahrungen der Ökumene) überprüft, gerät in neue Erfahrungen und kommt so "aus Glauben in Glauben".

    Ben Gurion hat einmal gesagt, wer nicht an Wunder glaube,sei kein Realist. Ich möchte das abwandeln und sagen: Wer nicht an Gott glaubt, ist kein Realist.

    Wobei, auch das ist mir klar, einen das Gespött der Leute wie damals Jesus am Kreuz treffen kann: Wo ist nun dein Gott? Das "Kreuz" kann einsam machen, auch das gehört zum Realismus.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Wer nicht an Gott glaubt, ist kein Realist."

    .

    Begründung bitte.

    Wo siehst Du schlüssige Hinweise auf seine Existenz?

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Die Auferstehung Jesu von den Toten. Das Zeugnis ist historisch greifbar. Die Botschaft der Zeugen ist überzeugend. Meine Sekundärerfahrungen mit dieser Botschaft verifizieren das Zeugnis. Grund genug, darauf zu bauen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Die Auferstehung sei historisch greifbar???

    Entschuldige, aber das ist Unsinn.

    Belege, Quellen oder Hinweise bitte. Irgendwas.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Ich korrigiere mich....

    .

    Das ist ja noch schlimmer. Nicht die Auferstehung schreibst Du, sei historisch greifbar, sondern nur das Zeugnis davon!

    .

    Abseits davon, dass ich immer noch bitte Belege, Quellen oder Hinweise für dieses Zeugnis gern hätte, folgende Frage:

    .

    Wie bitte macht ein Zeugnis –selbst wenn es 100% historisch nachweisbar wäre, was es nicht ist– das bezeugte Ereignis wahr?

    .

    Womit ich wieder beim Wunschdenken als Hauptmotiv wäre.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Danke für die Selbst-Korrektur! In der Tat hängt alles am Zeugnis von der Auferstehung. (Die Auferstehung selbst ist nicht historisch greifbar, was nicht bedeutet, dass sie nicht historisch ist. Im Gegenteil, wir bekennen sie ja im Credo.) Die Zeugnisse, davon gehen wir in der Theologie nach Jahrhunderten harter kritischer Arbeit aus, sind "wahr", "historisch nachweisbar", also die Auferstehungszeugnisse im NT.

    Der Wahrheitsbeweis für das Zeugnis? Das Leben der Zeugen. Die Kirche. Die eigenen Sekundärerfahrungen, die die Primärerfahrungen verifizieren. Theologisch: Der Christus praesens oder der Geist Gottes.

    Ob das alles stimmt? Das müsste man ausprobieren. Einsteigen in das Abenteuer des Glaubens. Das ist eine Lebensentscheidung. Ich kann nur sagen, dass das Zeugnis stimmig ist.

    Aber das kann man nicht "von außen" entscheiden, ob das Zeugnis "wahr" ist, und da ziehst Du sicher nicht mit. Theologie muss man vor allem "von innen" treiben, wenn man von ihrem "Gegenstand" auch (!) ergriffen ist. Sonstz ist man "nur" Historiker. (Nichts gegen die richtigen Historiker!) Von außen ist alles ambivalent. Über Jesus urteilten die Zeitgenossen, dass er "ein Fresser und Weinsäufer" sei, und andere glaubten ihm, als sie sich auf ihn einließen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Aber das kann man nicht "von außen" entscheiden, ob das Zeugnis "wahr" ist, und da ziehst Du sicher nicht mit. Theologie muss man vor allem "von innen" treiben, wenn man von ihrem "Gegenstand" auch (!) ergriffen ist."

    .

    Unterm Strich also:

    "Man muss erst glauben, um hernach glauben zu können".

    Oder:

    "Du kannst nur glauben, wenn Du glaubst"

    .

    .

    Ist es das was Du argumentieren willst?

  • 3
    Antwort von MariSu MariSu

    Ich glaube an Gott...manchmal mehr und manchmal weniger. Und er ist kein Fantasiegebilde, an den ich mich klammere, weil es mir nicht gut geht (wie ichs schon oft von anderen gehört habe... -.- ) Denn auch wenn ich nicht zu ihm stand... irgendwie habe ich immer gemerkt, dass da jemand hinter mir steht. und dann fand ich es plötzlich deprimierend, dass ich ihn ignorierte und verleugnete, er mir aber nie von der Seite wich. :( Ausserdem ist er der Grund, dass meine Schwester und mein Vater noch leben... ;) Ich hab ihm viel zu verdanken...

    Kommentar von SunShinePearl SunShinePearl

    So geht es doch vielen wenn sie an Gott glauben.. Immer kommt derselbe Spruch "ja Kirche und Gott ist was für die, die es nötig haben.." mühsam^^

  • 2
    Antwort von izreflexxx izreflexxx

    Hi SunShinePearl!

    Mein Vater ist Atheist. Meine Mutter Agnostikerin. Ich bin entschiedener Christ. Ich habe nach meiner Entscheidung -nachdem ich andere solche entschiedenen Christen getroffen habe- den Vater/Jesus erlebt. Das ist un-glaublich. Aber es ist dennoch möglich! Millionen Menschen auf der ganzen Welt berichten davon. Sie alle leben damit, dass sie als dumm oder irre abqualifiziert werden und erzählen genau den 'Mist', den du gerade hier liest. Gott ist erfahrbar.

    Religion ist Müll! Aus biblischer Sicht braucht niemand die eigene Anstrengung, um zu Gott zu kommen. man braucht keine Priester, man braucht keine Sakramente, man braucht kein 'guter-Mensch-sein' etc... Solche Dinge sind 'Religion'. Du brauchst eine Beziehung zu Gott. Und da muss weggetan werden, was dich von ihm trennt und das kann kein Mensch schaffen sondern nur Gott selbst und du kannst dies als unverdientes Geschenk haben wollen und annehmen.

    An jemand glauben... Was ist das? Fürwahrhalten, dass es ihn gibt? NEIN. Ihm zu vertrauen bedeutet das! Achte darauf, wenn ein Freund mal zu dir in schwierigen Zeiten sagt: "Ich glaub' an Dich!" Glauben heißt Vertrauen. Es kommt von 'geloben'. Der DUDEN sieht es nicht anders.

    Es gibt einen Unterschied zwischen Christen und Juden. Erstere und Letztere stehen mit Gott in einem Bund -haben einen Vertrag. Letztere sind Gottes Volk von Geburt an, wenn sie eine jüdische Mutter haben. Erstere nicht. Niemand kann schon immer Christ gewesen sein. Das funktioniert einfach nicht so. Christ wird man laut Bibel mit einer 'Wiedergeburt' (NICHT Reinkarnation). Diese wird geschenkt von Gott, wenn man danach verlangt, wenn man seine sündige (Sünde heißt, ich verfehle das Ziel [Gott]) Natur aktiv ablehnt und wirklich akzeptiert, dass man nur durch geschenkte Gnade gerettet werden kann... Kirchenmitgliedschaft, Konfirmation/Kommunion, Taufe hat NULL damit zu tun. Bist du wirklich ein Christ?

    Christ. Woher kommt das Wort? Von Christus. Was bedeutet Christus? Das gleiche wie Messias o Maschiach = Gesalbter/Beauftragter (Gottes). Vertraust du Gott nicht? Denkst du, dass es ihn nicht gibt? Dann kann Jesus nicht der/dein Christus sein, denn der Gesandte eines nicht vertrauenswürdigen oder nichtexistenten Gottes ist eben kein Gesandter des lebendigen Gottes. In dem Fall: Du bist kein Christ.

    Wenn du Jesus nicht vertraust, dass er der besondere Beauftragte Gottes ist, dann bist du auch kein Christ. Denn du sagst, dass du keinen Christus brauchst.

    Was ist denn nun der besonders herausragende Auftrag des Beauftragten/Gesalbten/Messias/Christus, der Jesus gewesen sein soll? In der Bibel steht es in Johannes 3,16-19:

    "16 Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht. 17 Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht glaubt, ist damit schon verurteilt; denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist Gottes eigener Sohn. 19 So vollzieht sich das Gericht an den Menschen. Das Licht ist in die Welt gekommen, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, weil ihr Tun böse war."

    Hier sieht man ein Versprechen Gottes und man sieht einen Fluch, den man selbst über sich bringen kann. Das ist bei jedem Bündnis, das Gott mit Menschen geschlossen hat so gewesen. Und alles hängt an einer Entscheidung!!! Also entscheide dich! Vor Jesus, ob du ihn als Christus nimmst oder eben nicht!

    w. Infos www.missionswerk-heukelbach.de

    Lieben Gruß

    Kommentar von SunShinePearl SunShinePearl

    vielen Dank für deine Antwort. =) Die Frage, ob ich wirklich ein Christ bin, möchte ich mir ja beantworten, denn ich habe mich dafür entschieden dieses Geschenk anzunehmen, ca. vor 2 Jahren. Aber trotzdem habe ich manchmal noch Zweifel, die ich allerdings nicht unbedingt als schlecht bezeichnen würde. Denn Zweifel sind zwar schwierig, aber sie sind natürlich und kommen aus der menschlichen Vernunft, die immer alles testen möchte. Und dadurch erhält man dann erneut eine Überzeugung für seinen Glauben. Und ich habe die Frage hier auch gestellt, weil es mich interessiert, welche Einstellungen und Meinungen sonst noch existieren, und ich es spannend finde, darüber zu diskutieren, obwohl schlussendlich vielleicht alle bei der eigenen Meinung bleiben. Gruss

    Kommentar von izreflexxx izreflexxxizreflexxx

    Gezweifelt hat wohl jeder auch einmal. Das führt meiner Meinung nach zu Wachstum.

    Spezielle Erlebnisse hatte ich auch. Du nie? Nie eine Wiedergeburt und Geistestaufe erfahren? Und darüber hinaus?

    Da hab ich schon auch nur einmal etwas sehr Eindrückliches und Prophetisches erlebt. ich kann dir das privat in ner Message schildern. Mich hat das fast kaputt gemacht und jahrelang grübeln lassen.

  • 1
    Antwort von user629 user629

    Ich habe das Evangelium von Jesus Christus zum ersten Mal in einer Kinderstunde gehört. Seit dem Zeitpunkt wusste ich dass Jesus für die Sünden ^der^ Menschen gestorben ist. Was ich aber nicht verstand, war dass einige Christen persönlich und frei zu Jesus beteten. Oft kam es vor dass diese Gebete formulierten wie etwa "Danke Herr Jesus dass Du für ^meine^ Schuld gestorben bist". Ich verstand das nicht. Später erfuhr ich, dass Jesus, wenn man Ihn darum bittet sich einem persönlich offenbaren kann. Ich betete einige Zeit etwa so "Herr Jesus Christus bitte offenbare Dich mir selbst" oder "Herr Jesus Christus bitte zeig mir was Dein Kreuzestod für mich persönlich bedeutet". Nach einiger Beharrlichkeit im Gebet (nach ein, zwei Wochen), hatte ich eine persönliche Offenbarung über den Kreuzestod Jesu.

  • 1
    Antwort von mwesterhoff mwesterhoff

    Hallo SunShinePeal, da gab es viele kleine Erlebnisse, Gesprächsfetzen, ein Satz in einer Predigt, ein paar Bibelzitate, letztlich bin ich seit fast 30 Jahren irgendwie von Jesus gepackt, mal mehr , mal weniger, und so lässt es mich nicht mehr los, auch weil ich mit anderen Christen immer wieder eine Art von Vertrauen erlebe, was ich sonst mit anderen weniger stark erlebe.

  • 1
    Antwort von Teddylein Teddylein

    Ich bin so erzogen worden. Für mich war es von klein auf selbstverständlich, dass es Gott und Jesus gibt.
    Später hat mich die geniale Gestaltung der belebten und unbelebten Natur sowie das Ehrfurcht einflößende Universum in dieser anerzogenen Überzeugung bestärkt bzw. diese bestätigt. Ebenso kann es für mich kein Zufall sein, dass in der Bibel - dem Buch, das beansprucht von Gott zu sein - Dinge erwähnt und vorhergesagt wurden, welche die Menschen damals noch gar nicht wissen konnten.

    Zu Deiner letzten Frage bezüglich der richtigen Religion siehe bitte meine Antwort hierzu:
    Was Ist Die Wahre Religion

  • 1
    Antwort von dreadnought dreadnought

    Glaube (und Unglaube) ist für Menschen, die denken können, immer das, was sie überzeugt und überwindet, und immer subjektiv.

    Das heißt: Ich bin Christ und glaube daran weil die Geschichte mit Jesus die Wahrheit ist, wie alle anderen auch hoffentlich an das glauben, was wahr ist. Das ist die Wahrheit, die mich hat (und nicht ich sie). Für dezidierten Glauben und Unglauben ist aber Selberdenken immer erforderlich.

  • 1
    Antwort von ragste ragste

    ich bin Christ seit meiner Geburt und obwohl ich von der Kriche überhaupt nichts halte glaube ich an gott! Meine überzeugung hole ich meist aus besonderen momenten beispielsweise hatte meine mutter als ich noch klein war einen schweren autounfall überlebte ihn aber ohne einen krazer für mich hatte sie damals nur soviel glück weil etwas ihr geholfen hat. Viele sagen das war zufall aber trotzdem glaube ich dran. An die gesamte gesschichte mit jesus glaube ich nicht zu 100% da viel von der kirche hineingedichtet wurde

  • 1
    Antwort von noobkilla noobkilla

    bin auch christ glaub aba nich an gott :D für mich is das schwachsinn (zumindest k´weis ich keine beweise das es ihn geben soll ??

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ich würde mich dafür interessieren, wie du Crhsiten definierst, wenn es nichts mit dem Glauben an einen Gott zu tun hat. Wenn du bereits eine Definition hast, würde ich mich auf eine Antwort freuen.

    Kommentar von DirkKH DirkKH

    Es gibt auch keinen Beweis, dass es Ihn nicht gibt. Also Wahrscheinlichkeit: fifty fifty. Dann die Welt, in ihrer Dunkelheit zu wählen, anstatt den Gutes vertretenden Gott, ist der eigentliche Schwachsinn, Liebelein. Wenn du darüber nachdenkst, warum du dich gegen Gott entscheidest, würde ich sogar mal wetten, dass dir (fast) keine Gründe einfallen, die nicht auf Egoismus basieren. (vorausgesetzt du bist in der Lage, zw. Gott und Selbsternannten menschlichen Vertretern zu unterscheiden.)

    Kommentar von juhuku juhuku

    Lieber Noobkilla, wenn du nicht an Gott glaubst und nicht an Jesus Christus, empfehle ich dir, aus der Kirche auszutreten. Oder ist da doch was in deinem Innern, dass dich glauben macht - eine Sehnsucht der Seele? Dann begib dich auf die Suche. Ich empfehle die Teilnahme an meditativen Gottesdiensten. Jeder ist eingeladen. Und was du nicht verstehst, lass dir erklären.

  • 0
    Antwort von IslamSamiYusuf IslamSamiYusuf

    wir Muslime sind mehr Christlicher als die Christen selbst!Wir tuen mehr für Allah,als die Christen!

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    Antwort von IslamSamiYusuf IslamSamiYusuf

    schaut euch das mal an

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    Antwort von petersem2010 petersem2010

    S.S. Pearl, Eine Religion ohne den lebendigen Gott und seinem Christus, ist zum Scheitern verurteilt seit Menschen Gedenken. Religionen kann man wechseln wie Oberhemden, doch den einen wahren und lebendigen Gott und seinen Christus NICHT! Dieser Jesus Christus, ist HEUTE genau so lebendig und allgegenwärtig, wie in der Vergangenheit und Geschichte,denn ER ist der ewige Christus und Logos Gottes. Das WORT des lebendigen GOTTES ist CHRISTUS!

    Und das menschliche Leben- ohne GOTT und die völlige Erlösung von allem,was Probleme macht im Menschen und durch den Menschen, heißt außerhalb der Gnade Gottes und seiner Ordnung zu leben. Christus ist darum der Regenerator/ d.h. der Wiederhersteller aller Ordnung Gottes im Menschen und unter den Menschen, und weil die Menschheit sich ihre Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten selber macht, darum wird es keine Harmonie noch Ordnung unter den Menschen geben. (DER Wiedergeburtschrist Gottes!)

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    Antwort von petersem2010 petersem2010

    S.S. Pearl, Eine Religion ohne den lebendigen Gott und seinem Christus, ist zum Scheitern verurteilt seit Menschen Gedenken. Religionen kann man wechseln wie Oberhemden, doch den einen wahren und lebendigen Gott und seinen Christus NICHT! Dieser Jesus Christus, ist HEUTE genau so lebendig und allgegenwärtig, wie in der Vergangenheit und Geschichte,denn ER ist der ewige Christus und Logos Gottes. Das WORT des lebendigen GOTTES ist CHRISTUS!

    Und das menschliche Leben- ohne GOTT und die völlige Erlösung von allem,was Probleme macht im Menschen und durch den Menschen, heißt außerhalb der Gnade Gottes und seiner Ordnung zu leben. Christus ist darum der Regenerator/ d.h. der Wiederhersteller aller Ordnung Gottes im Menschen und unter den Menschen, und weil die Menschheit sich ihre Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten selber macht, darum wird es keine Harmonie noch Ordnung unter den Menschen geben. (DER Wiedergeburtschrist Gottes!)

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    Antwort von juhuku juhuku

    Lieber SunShinePearl, ich wurde als Kind getauft. Meine Eltern sind aktive Christen, das heißt, ich wuchs in einer Atmosphäre auf, in der wir über unseren Kirchgang am Sonntag am Mittagstisch heiß diskutiert haben. Wir waren nicht immer der Meinung des Pfarrers und wir haben auch mit dem Pfarrer darüber diskutiert. Auch in der Schule waren die Ordensfrauen eher Symathieträger - insofern wurde es mir sehr leicht gemacht, in christliche Fußstapfen zu treten. Und dafür danke ich. - Das ist mit Sicherheit anders als heute. Aber das alles wäre nichts, wenn ich nicht selber den Impuls gehabt hätte, dran zu bleiben. Und dabei bin ich Christin geworden - längst nicht mit allem einverstanden, was so offiziell auf dem Papier steht, aber ich denke, dass ich sowohl meinen Verstand als auch meine Intuition in die Gottesbeziehung einbringe. Das ist übrigens kein gradliniger Weg. Ein Mönch in der Benediktinerabtei Münsterschwarzach hat mir einmal gesagt: "Wir sind immer Anfänger im Glauben" - Der Satz bestätigt sich jeden Tag. Denn der Zweifel ist natürlicher Partner des Glaubens. Ohne ihn gäbe es den Glauben nicht. Wär natürlich verlockend, so eine Art von "Flash" zu verspüren: Aber ich bin dafür zu nüchtern. Ich bin überzeugt davon, dass Glaube und Vernunft Hand in Hand gehen, dass Glaube und Wissen nur Pole sind, die sich gegenseitig durchdringen, aber keine Gegensätze sind. Ganz ehrlich: In diesem Forum erwarte nicht zu viel Tiefgang. Schau mal, ob ihr in eurer Gemeinde ein Treffen habt von Leuten, die sich mit deinen Fragen befassen. Frag einfach mal nach. In solchem geschützteren Rahmen bekommst du Antworten, die dich sicherlich auf dem Weg des Glaubens weiter tragen. meint die Lektorin des Materialdienstes "Familien- und Jugendgottesdienste" aus dem Bergmoser und Höller Verlag in Aachen.

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    Antwort von Fantasie23 Fantasie23
    Wir glauben an Gott und verehren Christus, weil:

    er hier auf unserer Erde (= Reich Luzifers) inkarnierte, für uns den Opfertod erlitt, um danach den Luzifer in der Hölle teilzuentmachten.

    Das heißt: Seit dem "letzten oder jüngsten Gericht", das Christus über Luzifer hielt, ist es uns abtrünnigen Seelen wieder möglich, in den Himmel und damit an den alten Platz zu kommen, den wir als heilige Geister vor dem Engelsturz (= Urknall) innehatten.

    Vor Christi Erscheinen auf unserem Planeten war es nicht möglich, dem Einflussbereich Satans zu entrinnen.

    Kommentar von juhuku juhuku

    Hoppla. Eine Vorstellung, die ich so nicht teile. Aus meiner Sicht ist die Welt eine Einheit, nicht eine Zweiheit. Das "Böse" erklärt sich mir als ein Mangel an Erfüllung, ein Mangel an Beachtung und Respekt. Es baut sich ein Druck auf, der sich plötzlich mit lebensfeindlichen Reaktionen entlädt, wie ein Blitz.

    Kommentar von Fantasie23 Fantasie23Fantasie23

    Das ist nicht meine "Weisheit". Das weiß ich auch nur von Geistern aus dem Jenseits (medial überbracht. Die haben den besseren Überblick als ich.

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    Antwort von Maik2 Maik2

    Berichte doch einfach mal aus deiner eigenen Erfahrungswelt.Wie hat dich das verändert als du dich lange Zeit nicht für Gott interessiert hast.Ich glaube das ist das beste Zeugnis für dich.Wenn man Gott fern ist, verändert man sich.

    Kommentar von juhuku juhuku

    Lieber maik, trau dich mal, mehr dazu zu schreiben. Du scheinst Erfahrung zu haben.

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    Antwort von coeleste coeleste

    ich glaube nicht

    ich weis durch erfahrung

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    Antwort von kwon56 kwon56

    Hallo, schau doch mal bei mir im Profil unter Antworten, da habe ich vor kurzem bei "Erfahrungen mit Gott" einiges geschrieben. Da ich Gott als personifizierte ewige gegenwärtige Liebe erfahren habe, kann ich gar nicht anders, als ihm zu vertrauen - trotz meines häufigen menschlichen Versagens. Und manchmal zeige ich, das ich so glaube. Gruß

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