Frage von Panderos, 23

An Autoren: Wann findet ihr im schnöden Alltag Zeit oder vielmehr die Energie zum Schreiben eurer Geschichte?

Habt ihr feste Zeitpläne, eine Mindestanzahl an Wörtern oder anderweitige zu beachtende Punkte, um konsequent zu schreiben? Ich merke sehr oft, dass ich den ganzen Tag nichts gemacht habe, obwohl ich technisch gesehen durchaus Zeit gehabt hätte, und das ärgert mich am Ende des Tages sehr gern, da ich eigentlich relativ ambitioniert bin, Schule mich allerdings runterzieht.

Deshalb schreibe ich in etwa einwöchigen Ferien wirklich gut 10.000 Wörter, aber ich würde gerne auch unter der Schule schreiben. Erfahrungsberichte wären sehr willkommen!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lilomi, 12

Die Schule laugt nicht nur Dich aus! Bei mir war es so: Meine Geschichte verfolgte mich bis in den Schlaf und ...machte mich happy. Smartphones haben auch die Möglichkeit, plötzliche Einfälle kurzfristig aufzunehmen. StichworteWorte zählen ist Unsinn, die Länge spielt doch keine Rolle. Sage, was Du zu sagen hast. Beim Verbessern am Ende gehts dann richtig los. Dir fällt diese und jene Einfügung ein, bessere Wortwahlen, usw. Am Ende kommt oft eine ganz andere Geschichte raus und meist ist sie viel länger. Aber Vorsicht: Man verfällt leicht am Anfang in eine "Dauerkorrektur-Sucht". Man ist nie zufrieden. Und hier beginnt die Zeitverschwendung.

Jetzt zu Deiner Frage: Du suchst Struktur. Darauf kannst nur Du selbst antworten, weil Du Deinen Tageslauf und die täglichen Verpflichtungen am Besten kennst. Morgens hat fast Jeder seine kreativste Phase, die wird im Schulalltag aufgefressen, leider. Bleibt nur der Abend, Verzicht auf sämtlichen medialen Müll, den man ja eigentlich nicht braucht aber dem Sog erliegt. Die vielen Freunde sollten - wenn es wirklich Freunde sind - für Dein Hobby Verständnis haben und Dir nicht mit langen Infos die Zeit stehlen. Schreibe Deine Geschichte mit Leidenschaft. (Die meisten wollen aus Eitelkeit etwas veröffentlichen. Das wird dann eine einmalige Angelegenheit, die schnell vergessen ist.) Kreativ sein ist leider selten geworden, und ich glaube, Du willst es wirklich. Deshalb habe ich Dir geschrieben. Kreativität kann man auch noch ausüben, wenn die Medien explodiert sind. .

Antwort
von annapineapple, 7

Die Antwort kommt bisschen spät aber:

ich bin immer erst durch Musik richtig kreativ und kann mich nur dann richtig konzentrieren. Ideen kommen mir spontan, wenn ich z.B. im Bett liege schreibe ich den Gedanken schnell auf und kann dann erst richtig einschlafen.

Eine Mindestanzahl gibt es bei mir nicht aber ich merke, wenn meine Einfälle "schlechter" werden und höre dann auf, da ist es mir egal wie viel ich bis zu dem Moment geschrieben hatte, Qualität vor Quantität.

Bei einem Buch zum Beispiel habe ich seit 2 Jahren nichts mehr dazu geschrieben, weil mir einfach nichts eigenfallen ist, sobald ich aber wieder Ideen habe, beende ich es :)

Liebe Grüße, Anna

Antwort
von Aaraupanda, 13

An einen Druck solltest du nicht denken, aber nichts machen ist noch schlimmer. Die Inspiration existiert, sie muss dich nur bei der Arbeit finden. So denke an dein Buch deine Person und was sie gerade machen würde, schreib es nieder, den ganzen Tag über und schreib es am Abned alles zusammen

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