Hallo harvesterOFcare!
Deine Frage, nach den durchschnittlichen Stromkosten, lässt sich wirklich nicht einfach beantworten. Wenn ich meinen Verbrauch mit der Antwort von philellade (Mein Kompliment für Deine Sparsamkeit!) vergleiche, gehöre ich wohl zu den Verschwendern. Dabei bewohne ich nur ein 30-m²-Appartement. :-?
Im Mittel kalkuliert man für eine Person 1500 bis 1700 kWh pro Jahr. Mein letztjähriger Verbrauch lag bei rund 1650. Wenn Du nicht wesentlich darüber liegst, solltest Du, bei einem günstigen Anbieter, mit Abschlägen zwischen 37 bis 39 Euro auskommen.
Ich selbst bin Anfang des Jahres zu Hamburg Energie gewechselt und zahle aktuell 37 € pro Monat (bei kalkulierten 1750 kWh).
Wenn ich für 1700 kWh einen aktuellen Vergleich für HH abrufe, finde ich günstige Anbieter mit Preisen zwischen 409 bis 435 Euro pro Jahr. Dabei schließe ich Neukundenrabatte und mehr als 12 Monate Vertragslaufzeit oder Vorkasse aus. Wenn sich nun Dein Verbrauch im o.g. Rahmen bewegt, führt ein Wechsel des Lieferanten sicher zu einer Ersparnis. Tipps dazu und den Link zu einem, m.M.n., seriösem Vergleichsportal, findest Du hier:
- unbedingt mehrere Vergleichsportale nutzen;
- immer die Auswahl der Suchkriterien manuell festlegen;
- keine Vorauskasse!!!
- max. 12 Monate Vertragslaufzeit;
- Abschläge monatlich;
- Achtung bei Boni/Neukundenboni welche an Vertragslaufzeiten gebunden sind! Diese kommen erst nach der Vertragslaufzeit zur Auszahlung. So entfallen diese z.B. bei einer verfrühten Kündigung wg. Umzug oder Preiserhöhung. Auch beinhalten solche Angebote oftmals einen viel höheren Gesamtverbrauch (wird willkürlich vom Anbieter festgesetzt) und somit auch höheren Abschlag, über welchen sich die Unternehmen so vorfinanzieren. Außerdem läuft man dem Bonus später oft hinterher. Spätestens im folge Jahr, ohne Bonus, ist dann das vermeintlich "günstige" Angebot gar nicht mehr günstig, sodass erneut gewechselt und vor allem, rechtzeitig gekündigt werden muss!
- wenn Mindestvertagslaufzeit, dann unbedingt Preisgarantie für den gleichen Zeitraum;
- Sieht man Einsparpotenzial, bedarf es eines höhen Arbeitspreises (eingesparte kWh x Arbeitspreis) für mehr Nutzen. Umgekehrt verhält es sich, wenn kein Einsparpotenzial vorhanden, oder sogar ein Mehrverbrauch zu erwarten ist (hoher Grundpreis, niedriger Arbeitspreis = geringere Mehrkosten [Mehr-kWh x Arbeitspreis]).
- Angebote auf den Seiten der Portale immer mittels Arbeits- und Grundpreis und dem zugrunde liegenden Verbrauch rechnerisch prüfen.
- 2-4 günstige Anbieter auswählen und die genauen Konditionen auf den Homepages der Anbieter nochmals prüfen! Ggf. im Internet nach Kundenmeinungen suchen und anschließend eine Entscheidung treffen.
- Ich empfehle den Vertragsabschluss direkt von der HP des ausgewählten Lieferanten zu tätigen. Dort gibt es manchmal noch Vorteile, welche ansonsten zu Gunsten der Vergleichsportale (Vermittlungsprovision) wegfallen. Außerdem minimiert dies Übertagungsfehler.
Meine Empfehlung für die Suche:
www.energieverbraucherportal.de
Fällt eine Entscheidung anschließend dennoch schwer, gibt es noch einen Dienst, [google nach hauspilot.de], bei welchem ein Honorar anfällt. Dies aber erst, nach erfolgreicher Vermittlung eines wirklich günstigeren Anbieteres.
Viel Erfolg!
hsb
Aus eigener - so mit Stromio - und den hier in GF geäußerten Erfahrungen, kann ich von Flexstrom, Stromio, Hitstrom und ähnlichen Geschäftsmodellen mit Einpreisung hoher Boni nur abraten!
Vielen Dank erstmal. Ich habe gemerkt, dass da noch ein paar Daten fehlten. Also ich hab eine 2 Zimmer Wohnung 45m². Ich achte auch peinlichst genau, wenn ich aus dem Haus bin, dass sämtliche Steckerleisten aus sind. Heizen tu ich mit Gas. E-Herd, den ich im Schnitt 2 mal in der Woche für 10 min.nutze. Laptop, Fernseher hab ich praktisch jeden Tag mehrere Stunden an.