AN ALLE VERSICHERUNGSMAKLER UNTER EUCH! WICHTIG!

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5 Antworten

Mal ehrlich, ein Versicherungsmakler verspricht üblicherweise nichts was gar nicht in dessen Hand liegt sondern von der Entscheidung eines Versicherers abhängt. Erst wenn diese Entscheidung bzw. Zusage vorliegt erhält man diese Bestätigung des Maklers. Der Makler ist Stellvertreter des Kunden, also kann er selbst nichts für eine Versicherung entscheiden, das wäre das gleiche als wenn der Kunde sich selber was zusagt.

Wenn also eh schon Vorschäden da sind dann wäre der normale Vorgang dass man vorab bei der neuen Versicherung erst mal anfragt und sich eine Zusage geben lässt.

Fällt dann der Versicherung im Nachhinein ein dass diese die Zusage nicht einhalten will, kann gegen die Versicherung geklagt werden. Denn Aussagen der Gesellschaft gegenüber dem Kunden bzw. dessen Sachwalter welcher der Makler ja ist sind bindend.

Oder wurde einfach nur ein Antrag geschrieben und es damit eben versucht? Denn ein Antrag auch mit Sonderrabatten bedeutet nicht dass eine Gesellschaft den auch so annehmen muss. Wenn dieser so nicht angenommen wird kann auch der Makler nicht in Haftung genommen werden.

Hier geht es also nur um zwei mögliche Varianten:

  • Liegt eine vorherige Gesellschaftszusage vor? Wenn ja kann gegen die Ablehnung vorgegangen werden, außer es würden andere vorher nicht bekannte Dinge wieder dagegen sprechen (es gelten immer noch die weiteren festgelegten Annahmerichtlinen der Gesellschaften, die z. B. bei mangelnder Bonität).

  • Hat der Makler eine schriftliche Zusage gegeben dass der Vertrag so zustande kommen wird, wie er beantragt wird? Dann kann gegen ihn vorgegangen werden.

Ich vermute dass beides nicht vorliegt. Das Problem ist aber dass nun schnell gehandelt werden muss.

Wenn es kein Makler war dann ist die Frage falsch, da gelten andere Regelungen. Der Versicherungsvermittler ist Stellvertreter der Gesellschaft, nicht des Kunden. Aber auch hier muss man ihm nachweisen was ausgemacht war.

Kommentar von Blondie2012
29.02.2012, 11:26

Genau da hast du recht, beides liegt hier nicht vor. Und es war defintiv eine Versicherungsmaklerin wo ich war. Und wie schon geschrieben ich habe nirgends etwas unterzeichnet, weder bei der Maklerin noch bei der Versicherung. Ich habe es jetzt nochmal mit einem schriftlichen Widerruf des Vertrages probiert, ich denke aber das sie dies ablehnen werden. Die Versicherung sagte mir die einzige Möglichkeit dass sie mich aus dem Vertrag lassen, wäre eine andere Gesellschaft zu finden die mich rückwirkend ab November 2011 versichern würde. Wäre das überhaupt möglich?? Bis jetzt habe ich noch keine Gesellschaft gefunden. Obwohl ich versichern kann, dass in diesem Zeitraum keine unfälle passiert sind.

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Ja. Natürlich. Geh zum Anwalt und lass den das regeln. Wichtig: Auto sofort abmelden!

Was genau hast du unterschrieben? Hast du die Unterlagen noch, die die Maklerin ausgefüllt hat?

Kommentar von Blondie2012
28.02.2012, 18:45

Ich habe gar nichts unterschrieben. weder den antrag noch eine maklervereinbarung.

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Gehe erst mal zu einem Anwalt!

Kommentar von Blondie2012
28.02.2012, 18:49

Ja, anscheinend komme ich da wohl nicht anders raus.

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Ich bezweifle dass es sich um eine echte Versicherungsmaklerin handelt !

Wenn Du wirklich nichts unterschrieben hast, kann das auch so nicht sein ! Fordere von der Gesellschaft alle Antragsunterlagen an, dann wirst Du sehen was da genau gemacht wurde.

Solltest Du das alleine nicht schaffen such Dir einen Echten Versicherungsmakler der Dir hilft ( Z.B. über IHK )

Kommentar von Blondie2012
28.02.2012, 19:02

Ja sie meldet sich auch nicht zurück und reagiert nicht auf anrufe. ich hatte sie mir ganz normal aus den gelben seiten rausgesucht. aber anscheinend gibt es auf diesem gebiet auch viele schwarze schafe.

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