Die Frage ist ganz allgemein gestellt, also versuch ich auch was Allgemeines dazu zu schreiben... Erstmal will man klären ob die Geschwulst gutartig oder bösartig ist. Zwar kann man das nicht so allgemein sagen, aber meist belässt man gutartige Tumoren wenn sie nicht an ungünstigen Stellen wachsen (z.B. auf Gefäße o.Ä. drücken). Man sagt immer: "es gibt nichts was es nicht gibt" - deswegen würde ich nicht sagen, dass ein gutartiger Tumor (kommt natürlich auch immer auf das Organ an!!) nie bösartig werden kann, aber meist ist das Risiko gering. Man muss immer auch an das Risiko einer OP denken. Und das ist auch nicht zu unterschätzen. Eine kleine Probe zu entnehmen ist etwas anderes als das ganze Gewebe/ den Tumor zu entfernen und beispielsweise angrenzende Strukturen versehentlich mit zu schädigen (andere Organe, Blutgefäße, Nerven...). Daher ist es dringend erforderlich zu wissen ob dieses Risiko bewußt eingegangen werden kann/ muss.
Ein anderer Aspekt, der mir noch einfällt, ist der Tumor und seine zugrundeliegende Zellart. Nur weil ein Tumor z.B. in der Lunge wächst, heißt es nicht, dass er "immer gleich" ist. Tumoren entstehen aus unterschiedlichen Zelltypen. Auch innerhalb eines Organs, kann es verschiedene Typen von ihnen geben. Es ist wichtig zu wissen um welchen Typ es sich jeweils handelt, weil sich auch die Therapie danach richtet und zum Teil sehr unterschiedlich ist (z.B. zuerst Chemotherapie + Bestrahlung und danach OP oder z.B. gleich die Op)..
Ich hoffe es war einigermaßen verständlich (mein erster Beitrag :)).
Die Frag war allgemein gestellt. Ich selber bin gesung, GOTT sei dank. Habe nur oft mtibekommen, dass immer noch so häufig Proben entnommen werden. Habe wege so ne Gesichte jemanden ganz leiben verloren. Sie ist immer noch in Chemotherapie. Hätten die es ganz rausgenommen, wäre es erst gar nicht soweit gekommen. Haben die zum Schluss selber zugegeben.
huch wo kommen die ganzen Fehler her....
also fast verloren, sorry. Sie lebt, wenn man es leben, nennen kann.
welchen krebs hatte sie denn?
bei vielen arten spielt es keine rolle, ob man direkt im gesunden exzidiert oder vorher noch eine probe entnimmt, da das metastasierungsrisiko nicht steigt.
bei brustkrebs oder bei hautkrebs z.b.
bei systemischen krebserkrankungen wie lymphomen oder leukämien ebenfalls.
ich glaub du hast dich von der einen frage mit dem tumor in der leiste inspirieren lassen, oder?
dort wurde zwar von tumor gesprochen. ein tumor heißt jedoch zuerst einmal nichts anderes als schwellung. dahinter muß lange kein zellwachstum stecken.
in diesem fall ging es wohl um einen geschwollenen lymphknoten. der kann genauso gut nur entzündlich verändert sein. außerdem würde man ihn in diesem fall sicher komplett resezieren.
Ich hab den Namen jetzt nicht, aber es war gut abgegrenzt. Nicht erblich, sonst hätten wir auch alle den Test machen müssen. Sehr bösartig, schnell ausbreitend.
Das verstehe ich nicht. Warum die es nicht gleich, schnell alles rausgenommen haben. Leider erreiche ich ich im Moment niemanden, das ist wie ne Folter, echt schlimm.
Man muß halt stets das Risiko des Eingriffs gegen den wahrscheinlichen Nutzen abwägen.
Ohne zu wissen, worum es konkret geht, kann ich zu Deinem Beispiel natürlich nicht viel sagen.
Aber z.B bei Brustkrebs geht man mittlerweile davon aus, dass zum Zeitpunkt der Entdeckung eines Tumors, also wenn dieser eine Größe erreicht hat, bei der man ihn überhaupt entdecken kann, schon längst gestreut hat. Was dann später nach Entfernung des Primärtumors noch zu wachsen beginnt, war wahrscheinlich schon Jahre vorher als Mikrometastase angelegt.
Man kann da ganz einfach in Studien untersuchen, ob die Patientinnen, bei denen ein möglicher Tumor, also ein Knoten, direkt komplett mit Sicherheitsabstand entfernt wird, eine bessere Prognose haben, als diejenigen, bei denen vor der Komplettresektion noch eine Stanzbiopsie durchgeführt wird. Und dieses ist halt nicht der Fall. Daher kann man genauso gut erst die Biopsie machen und erst dann, wenn der histologische Befund den Krebsverdacht erhärtet zur ausgiebigeren Operation schreiten.
Wünsch Deinem Angehörigen und Dir jedenfalls alles Gute und viel Glück.
Danke Dir. Euch allen die geantowrtet haben.
Ich hab sie erreicht, sie musste schon wieder op. werden. Ich hasse Grenzen, Bestimmungen. Gesetze, Einreise, Ausreise, Visa .....im Moment. Man ist nur hilfslos....
Gerne. Ich wünsch Euch, dass alles gut ausgeht.