An alle Supermarkt-Fleisch-Esser: Wieso kauft & esst ihr dieses Zeug?

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17 Antworten

An alle Supermarkt-Fleisch-Esser: Wieso kauft & esst ihr dieses Zeug?

An alle Kritiker: Was geht euch das an?

Ich bin mir sicher dass die einen oder anderen von Euch schon Dokumentationen oder Statistiken dazu gesehen haben. 

Dokumentationen? Wohl eher Propagandafilme!

Was die "normale" Tierhaltung angeht sollte man ja vermuten, dass einem
eigentlich schlecht wird wenn man im Supermarkt vor dem Regal mit dem
ganzen Fleisch steht

Nee...schlecht wird mir bei Menschen, die aus der Info "Fleisch aus Supermarkt" auch nur ansatzweise beurteilen können/wollen woher zum Geier das Fleisch kommt. Bei wohlgemerkt 200.000 Landwirtschaftsbetrieben mit Viehzucht in Deutschland! Schlecht wird mir bei diesen Leuten, weil sie angeblich wissen wollen wie die Tiere gehalten werden. Solche Kaffeesatzleser sind mir immer noch ein Rätsel

Trotzdem wird das Zeug munter gekauft. Ich frage mich: Wieso? 

Weil ein Supermarkt mehr Gewinn machen kann und dadurch die Preise niedrig halten kann. An der Qualität des Fleisches macht das nix aus! Es gibt zigtausende Viehzüchter in Deutschland und nicht "den einen", der für den Supermarkt sämtliches Fleisch produziert. Landwirt ist ein hochangesehener (bei mir jedenfalls) und schlechtbezahlter Lehrberuf/Akademikerberuf! Diese Leute stellen unsere Nahrung her und müssen sich jeden Tag solchen Mist von Leuten anhören, die noch nie ein Nutztier von nahen gesehen haben.

Ich persönlich esse lieber weniger Fleisch und kaufe es dafür teurer im Bioladen/beim lokalen Metzger ein.

Und? Was soll da besser sein? Ich persönlich kaufe zwar auch den Großteil beim Fleischer meines Vertrauens, deswegen habe ich aber noch lange nicht den Anspruch Fleisch aus dem Supermarkt zu verleumden. Und soooo viel teurer ist es beim Fleischer auch nicht.

Ich kaufe aber z.B. gerne eine Salami im Supermarkt, weil sie es nur da gibt. Und? Was weißt du jetzt über das Fleisch, nur mit der Info "kommt aus dem Supermarkt"?...Die Salami kostet 25€ das Kilo und stammt aus dem Supermarkt. So...und jetzt hast du die Aufgabe mir zu sagen welcher Bauer die Tiere hält und wie. Anscheinend schaffst du das nur mit der Info, dass etwas aus dem Supermarkt kommt.

aber seitdem ich mich darüber informiert habe

*kopfmeetstischplatte*...jaja...wer da deine "Informationsquellen" sind kann ich mir denken...

Mich würden mal die ehrlichen Antworten dazu interessieren.

Meine ist ehrlich. Ich habe im Prinzip nichts gegen Fleisch aus dem Supermarkt. Deutschland hat eines der strengsten Tierschutzgesetze! Egal ob danach das Fleisch beim Metzger oder Supermarkt landet!

Stört es euch einfach nicht zu wissen, dass es den Tieren absolut dreckig geht?

Mich stört es, dass Leute wie du Landwirte verleumden! Mich stört es, dass Leute wie du Fleisch beurteilen können, nur weil es im Supermarktregal rumliegt. Mich stört es, dass Leute wie du auf "aufgeklärt und informiert" tun und damit jetzt die ganze Welt bekehren wollen. Mich stört es, dass Leute wie du die Landwirtschaft in den Dreck ziehen.

Verdrängt ihr, dass ihr mit eurem Konsum dieses ganze System unterstützt? 

Nein!

Gegenfrage: Verdrängst du den Gedanken, dass du hier ein System propagierst, welches Tierschutzgesetze missachtet und nur für den Supermarkt arbeitet?

Dir ist schon klar, dass der Landwirt die Tiere hält, versorgt und füttert? Und nicht der Supermarkt. Oder verdrängst du diesen Gedanken?

Oder habt ihr euch einfach noch nie richtig damit auseinander gesetzt?

Ich hab mich damit auseinander gesetzt. Ich kam zu dem Schluss, dass die Veterinärämter und das Behörden alle Viehzüchter regelmäßig kontrollieren. Weiterhin kam ich zu dem Schluss, dass ich nicht die Fähigkeit besitze anhand der Info "Supermarkt" auf Haltungsbedingungen schließen zu können. Sowas überlasse ich Mitarbeitern von AstroTV, BibelTV und dir. Ihr scheint diese magische Fähigkeit zu besitzen.

Weiterhin bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nur Anhand eines Preises ich keine Haltung ableiten kann. Wenn die Aufwandkosten 2€ je kg Schlachtgewicht Schwein ist, die Schlachtausbeute 80% ist und der Landwirt 50cent Gewinn draufschlägt, dann noch dazu Schlachtung, Transport und Vermarktung mit einberechne, dann sind das in etwa die Kosten im Durchschnitt für Schweinefleisch aus dem Supermarkt. Nur weiß ich da immer noch nicht, wie man rückwirkend etwas über das Tier aussagen kann. In ein 2Tonnen-Wolf kommen bei großen Schlachterein etwa die Fleischteile von 150 verschiedenen Schweinen rein. Ich kam zu dem Schluss, dass ich aus einer 500g Hackfleischpackung nicht jedes der 150 Tiere persönlich kennen kann!

Oder gibt es einen anderen Grund dafür?

Mhh....der Grund ist, da ich logischer denke und informierter bin und nicht auf so eine Panikmache von Propagandisten hereinfalle, weil ich nun mal nicht naiv bin und mit Viehzucht groß geworden bin!

PS: Das ist kein Vorwurf. ;)

Oh doch und zwar gegen alle Viehzüchter, dessen Fleisch im Supermarkt landet!

Mich würde nur interessieren was in euren Köpfen vorgeht.

In mein Kopf geht es neutral und fair zu. Für Vorurteile und Verallgemeinerungen - wie du sie an den Tag legst (soll kein Vorwurf sein ^^) - bin ich nicht zu haben!

Seitdem ich erfahren habe, wie es in solchen Massenbetrieben aussieht,
stand für mich fest, dass ich meinen Fleischkonsum ändern muss

Ich wette du hast noch nie ein Nutztier von nahen gesehen. Ich wette du hast auch noch nie in einem Stall gestanden.

Ab wann ist etwas für dich Masse? Sind 100 Schweine viel? 100 Rinder? Mit 2500 Schweinen kannst du ja nicht mal für den Alter vorsorgen. Also ab wann ist es bei dir "Masse"? Und was bitte sagt die Bestandsgröße über das Tierwohl aus? Könntest du mir mal irgendwie verklickern, wie man von dem Einen auf das Andere kommt? Ich begreif das bis heute nicht....

und irgendwie fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wieso das so viele Menschen nicht tun

Weil sie nicht alle so naiv sind und diese Supermarkt-Qualtier-Analogie glauben schenken! Gibt Menschen in diesem Land, die haben schon mal Tiere gesehen und waren auch schon mal in einem Viehzuchtbetrieb oder arbeiten selbst für einen oder beliefern den oder sind Veterinär oder arbeiten als Leistungsprüfer, Kontrolleur oder von mir aus auch nur Trekkerfahrer. Man kann nicht jeden Menschen damit indoktrinieren. Ich und viele andere fallen auf solche Unfugs-Propaganda nicht rein. Leider sieht das bei leichtgläubigen Menschen leider anders aus.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Ich hoffe ich war dir ehrlich genug

Mit freundlichen Grüßen

Omni, der gelegendlich sein Fleisch im Supermarkt kauft (!)

(BG)

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Kommentar von xMirage95
14.10.2016, 23:05

Danke für deine ehrliche Antwort. Ich finde es gut dass du so ehrlich bist, möchte aber trotzdem mal eins erwähnen. Und zwar habe ich diese Frage gestellt weil ich von vielen Menschen dazu eine Meinung höre. Logischerweise vereinfache ich das, was ich in der Frage stelle, weil ich bei einer genaueren Darstellung drei Seiten Text eintippen müsste und sich das kein A*sch durchlesen würde. Was ich damit sagen will: Ich weiß dass ich pauschalisiert habe und ich mache das, weil ich so an mehr Infos komme. Das nur mal vorab. Man muss nicht alles Wort für Wort nehmen. ;)

Aber gerne schreibe ich ausführlicher was dazu, du hast dir auch die Zeit genommen (danke dafür!). Mit Supermarkt-Fleisch meine ich das Fleisch, was allgemein in Massenbetrieben produziert wird. Klar mag es hier und da Supermärkte geben die andere Quellen haben, und sicherlich wird es auch Mezger geben wo die Viehzucht nicht fair und richtig abläuft. Wenn ich es genau auf den Punkt bringe würde die Frage lauten: Wieso kauft ihr Fleisch, dass aus einer schlechten Tierhaltung entspringt / habt ihr euch jemals Gedanken gemacht, wo das abgepackte Fleisch herkommt.

Wie ein Supermarkt funktioniert versteh ich genauso wie die Preispolitik. Dass durch die Massen an Produkten das Fleisch ohne Qualitätsverlust billiger wird ist keine Frage. Dass aber die Masse am Produkt auch die Masse an gehalteten Tieren und somit geschlachteten Tieren ausmacht, ist denke ich auch klar, oder?

Obst und Gemüse überproduzieren und wegschmeißen ist eine Sache. Tiere in Übermaßen zu züchten und zu schlachten was anderes.

Was das Tierschutzgesetz angeht muss ich dir leider auch widersprechen. Mag sein dass Deutschland die strengsten Gesetze hat, aber nur weil sie die strengsten sind, heißt es noch lange nicht, dass sie deswegen richtig sind. Sich am Schlechteren zu orientieren habe ich persönlich noch nie als sinnvoll erachtet.

Und sorry, die gesetzlichen Vorgaben über Mindestgrößen von Ställen etc. sind ein Witz. Tiere sind bewegungsfreudig, und das kriegen diese in den Massenbetrieben nicht geboten.

Was die Prüfung angeht würde ich auch nochmal empfehlen nachzuschauen, wer hier was prüft und was für Interessen da mit einspielen. Ganz so einfach ist das nämlich auch nicht.

Mag sein dass sich mein Text etwas propaganda-mäßig liest (wie gesagt, ich habe es wegen der Reichweite so geschrieben ;)). Was du an meinen pauschalen Aussagen kritisiert ist somit auch völlig gerechtfertigt, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Tierhaltung ein ethisch extrem kritisches Thema ist.

Ich hoffe du verstehst meinen Standpunkt jetzt besser. Mir geht es einfach darum dass ich das Gefühl habe, dass unser Fleischkonsum einen extrem "giftigen" Charakter hat.

Ach und eine Sache noch: Wenn du Propaganda-Medien kritisierst die aufzeigen, wie schlecht es Tieren geht und pauschal zum Bestürzen aufrufen, hat das seine Richtigkeit, aber dann sieh bitte die Unternehmenspropaganda genauso kritisch. Es hat seine Gründe, wieso wir von "Salami" und "schlachten" reden und nicht von "Tieren" und "töten". Und bitte hinterfrage auch mal, wieso wir zwischen Tieren selektieren. Wieso sind Katzen süße Haustiere und Hühnchen leckeres Essen? Wieso finden wir ein Kalb niedlich wenn es auf einer Weide vor uns steht und zeigen den Kindern noch "schau mal, da ist ein junges Kalb das ist aber süß" und setzen ihnen nachher ein Kalbsschnitzel vor die Nase?

Ich sag nur, dass sind alles Dinge über die man mal nachdenken sollte. Propagandamedien zu enttarnen ist leicht. Schwieriger wirds wenn du dahin gehst, was für uns selbstverständlich geworden ist. Da liegen nämlich die eigentlichen Manipulationen. ;)

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ich denke die menschen, die das kaufen, sehen das fleisch nicht als wertvoll genug an... bzw wollen es nicht als luxus betrachten und es einfach verzehren wies täglich brot.

ich persönlich find es einfach befremdlich, das abgepackte fleisch da im kühlregal liegen zu sehen, mit sonderpreis-zeichen usw... ich geh schon immer lieber an eine gute fleisch/wursttheke, auch wenn die im selben supermarkt is. ich weiß, da wird auch getrickst, mit der beleuchtung und so... aber es ist trotzdem vertrauenswürdiger und auch einfach angemessener dem produkt gegenüber.

entweder tiefgefroren, oder frisch vom metzger. aber nicht in irgendeiner folie mit etikett °~° und wenn das teurer ist, gibts das eben seltener. ganz drauf verzichten müsste sicher niemand dadurch.

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:38

Ja, das passt ja genau zu unserem verschwenderischen Konsumverhalten... Ist mit dem Fleisch mittlerweile genauso wie mit anderen Lebensmitteln auch.

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Nun, meinen Beweggrund dafür hast du bereits genannt: Mir ist es egal ob es den Tieren gut oder schlecht geht. Die Tiere werden nicht gezüchtet um ein schönes Leben zu haben sondern um geschlachtet zu werden. Ob es den Tieren jetzt gut oder schlecht geht macht letzendlich keinen Unterschied, sie werden so oder so geschlachtet. Und was bitte bringt es mir als Konsument wenn das Tier bis zu seinem Tod eine schöne Zeit hatte und ich dann das Doppelte zahle für Bioprodukte oder ähnliches? Wenn man ein schlechtes Gewissen hat kann man ruhig Bio oder ähnliches kaufen, ich finde das vollkommen unnötig, das Supermarktfleisch taugt meiner Meinung nach völlig, ob es den Tieren gut ging beeinflusst vielleicht den Preis aber nicht meine Kaufentscheidung. 

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:39

Danke für deine Antwort. Hast du generell keine Beziehung zu Tieren (also Haustiere z.B.)? Oder differenzierst du zwischen "essbaren" und "nicht essbaren" Tieren?

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Kommentar von BekkaEst
13.10.2016, 00:07

Harte Ansichten. Aber ich muss zugeben, es ist nicht fair, wenn Bioprodukte teurer sind, nur weil sie Bio sind. Natürlich steigt der Preis da es keine Massenproduktion usw ist, aber dennoch ist der Preis manchmal unnötig hoch.

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Ich glaube, es ist die Macht der Verdrängung. Viele können solche Berichte komplett von dem trennen,was in der Kühltruhe liegt.

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Das Fleisch auf meinem Burger ist doch schon tot, das leidet nicht. ;-)

Nein, im ernst:

Ja, wir wissen ja auch, dass Alkohol eine (für uns giftige) Ausscheidung eines Mikroorganismus ist, dass für die Schokoladenproduktion Kinder versklavt werden, dass für die Zuckerproduktion ganze Landstriche enteignet und die Menschen vertrieben werden, dass uns Rauchen tötet usw. usf. Und das alles bremst den Konsum 0,0 warum sollte es bei Fleisch anders sein?

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:40

Gute Frage. Vielleicht weil viele Menschen Tiere an sich mögen und ihnen gut gesinnt sind, aber es bei sowas dann plötzlich egal wird?

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ich denke, das sollte jeder selbst entscheiden.. und wenn du dich mit diesen bio sachen und so mal richtig auseinandersetzt zahlst du nen haufen geld für nichts bzw das leben der tiere ist da zwar erträglicher und so aber fakt ist auch diese tiere rennen nicht tagtäglich auf der wiese rum, sowas kann sich kein bauer leisten. und es ist schön, dass du dich dazu entschlossen hast, dich so zu ernähren aber das ist eben jedem seine eig entscheidung und gut. genauso wie veganer sich vegan ernähren xD sollen se doch, niemand hat was dagegen aber dann sollen se damit zufrieden sein ein reines gewissen haben und was weiß ich aber die leute, die fleisch essen damit in ruhe lassen. auch diese leute sind keine götter

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:36

Ich sag ja, ist kein Vorwurf. Ich frage mich nur wie man das mit seinem Gewissen vereinbaren kann. ;)

Dass es den Tieren von Biobauern auch nicht 100% gut geht ist mir auch klar, aber zumindest ist es nicht ganz so krank und abscheulich wie in den Massenbetrieben.

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Kommentar von amiliii
13.10.2016, 09:32

das meinte ich :)

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Ich bin kein Fleischesser, aber was ich beobachte ist, dass man sich nicht wirklich damit auseinandersetzt, es geht nicht tief genug. Der Geschmack, die Bequemlichkeit, der Geldbeutel, die Gewohnheit spielen eine Rolle und stehen dann drüber.

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mich würde eher interessieren, woher du diese hahnebüchenen behauptungen nimmst.

edeka kauft beispielsweise alles fleisch von kleinbauernkooperativen. das jungbullenfleisch kommt aus weidehaltung. im winter haben die tiere einen laufstall mit der möglichkeit nach wunsch im freien oder im stall sein zu können.

die schweine haben grosse laufställe, die mit stroh eingestreut werden.

ich würde in deutschland NIE biofleisch kaufen, sondern konventionell nachhaltig.

die biovorschriften sind zum teil nicht nachvollziehbar. beispielsweise ist käse von der alp nie biokäse - weil die tiere mit den naturkräutern und dem freilauf unkontrolliert futter aufnehmen. okay. manchmal fressen sie auch das butterbrotpapier von eine touristen oder einen gummistiefel. aber mehr bio als wenn die tiere durch die ECHTE natur laufen, geht doch gar nicht.

auf bioeiern habe ich regelmässig rollspuren gefunden. und das kann nicht sein. bio heisst freiland.

konventionell nachhaltig.

was anderes kommt bei mir nur selten auf den tisch.

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:46

Also ich kaufe in einem Bioladen, der auf all diese Dinge achtet - Bio, Unterstützung von Kleinbauern, faire Preise. Ich glaube das ist damit ganz gut abgedeckt. Der Bauer vor Ort ist natürlich auch eine Option, wenn man denn einen in der Nähe hat.

Für mich sind das ehrlich gesagt Tatsachen. Es gibt ja verschiedene Quellen dazu. Fängt bei Filmaufnahmen an und geht über Dokumentationen, Unternehmensstellungnahmen, Gesetzesvorschriften und Erfahrungsberichten bis zu Qualitätsergebnissen von Fleischuntersuchungen. Und bis jetzt ist mir da noch nie was Positives aufgefallen.

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Kommentar von Omnivore13
13.10.2016, 02:24

Ich habe gegen deine Antwort nichts auszusetzen, aber mal eine Frage:

das jungbullenfleisch kommt aus weidehaltung.

Bullen in Weidehaltung? Gut ich kenne auch eine Bullenhaltung auf der Weide...das verbraucht aber enorm viel Platz. Weit aus mehr als 1ha pro Rind pro Jahr. Und die Haltung ist schwierig. Bullen werden vornehm eigentlich in Ställen bemästet.

Kann schon sein, dass da Edeka paar Züchter gefunden hat...aber soweit ich weiß sind Bullen auf der Weide eher selten. Sicher dass es Bullen sind und keine Mutterkühe? Denn Mutterkühe werden sehr häufig auf Weide gehalten.

Gruß
Omni

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Nicht jeder kann sich Biofleisch leisten.

Als ALG-II-Empfänger musst Du zusehen, wie Du über die Runden kommst, ohne zu hungern.

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Deine Frage geht nicht weit genug. Auf die No Go-Liste müßten alle Milchprodukte, weil die Milchkühe inzwischen eine reine Qualzucht sind, die ihren eigenen Körper aufzehrt. AUCH die Bio-Kühe.

So. Ich vermeide Discounter- und Supermarktfleisch. Was die Milch angeht, bin ich ausgeliefert, weil noch nicht deklariert wird, wo Milch vom Allgäuer Rind drin ist... zum Beispiel. Und beim Käse geht das weiter.

Wenn man nicht auf alles verzichten möchte, hat man ein Problem.

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Kommentar von xMirage95
12.10.2016, 23:34

Da gebe ich dir vollkommen Recht, die Produkte muss man natürlich auch mit einbeziehen! Biomilch steht bei mir auch auf dem Plan. Dass es den Milchkühen dort nicht blendend geht vermute ich auch, aber ich denke, immer noch deutlich besser als normal.

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Kommentar von Omnivore13
13.10.2016, 02:27

Auf die No Go-Liste müßten alle Milchprodukte, weil die Milchkühe inzwischen eine reine Qualzucht sind

So ein Unfug! Kein Bauer will sich quälende Milchkühe, denn diese geben keine Leistung. Für gute Milchleistung macht man mittlerweile alles, weil der Milchpreis einfach nur katastrophal niedrig ist.

Such mal nach Kuhkomfort und staune! Wenn die Tiere sich quälen würden, dann hätten sie eine Milchleistung von 3500 Liter wie vor 50 Jahren und nicht über 7000 bis hin zu 10.000. Deine Aussage ist einfach nur Murks!

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weils billig ist und das geld nicht für koberind reicht

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Kommentar von Stellwerk
12.10.2016, 23:35

Es gibt ja auch was zwischen Billigdreck und Kobeluxus. Ich hab auch lange v.a. auf den Preis geschaut, aber ganz ehrlich: ein Pfund Hackfleisch vom Discounter, das ein paar Minuten in der Pfanne liegt, ist ganz schnell gar kein Pfund mehr, weil es zu einem Drittel aus Wasser besteht. Kauft man das Hack, das frisch aus dem Fleischwolf kommt, beim Metzger, kostet es zwar mehr - aber es bleibt halt auch als kompaktes Fleisch im Topf und löst sich nicht in Wasser und Schlachtabfallfetzen auf (und das ist industrielles Hack nunmal). Ich bin mittlerweile auch umgestiegen, weniger Fleisch zu essen und dafür halt besseres, das nicht direkt verdampft. Und letztlich ist der Preis dann dafür in Ordnung - der Preis im Discounter hat uns nur leider allen das Gefühl dafür abgenommen, was eigentlich angemessen wäre.

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Supermarkt oder regionaler Metzger?

Viele verschaffen sich selbst gerne eine gutes Gewissen, indem sie nicht bei Edeka & Co. kaufen, sondern bei "ihrem Metzger des Vertrauens", dem kleinen Dorfmetzger eben. Aber:

Die meißten dieser Dorfmetzger schlachten gar nicht mehr selber!

Sie kaufen ihre Ware genauso im Großhandel wie Edeka, Real, Kaufland und wie sie alle heißen. Nur meist wird deutlich teurer weiter verkauft als im Supermarkt. Das macht die Menge ...

Und selbst wenn ab und an noch ne Sau gestochen wird, wo kommen die 50 Schweinefilet her? Die Putenprodukte? Das ganze Rindfleisch? Na, klingelts?

Ich möchte die kleinen Betriebe keinesfalls schlecht reden, aber wirklich andre Qualität als im Supermarkt bekommt man nur noch bei ganz wenigen.

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Die Behauptung,  dass es allen Tieren dreckig geht, stimmt einfach nicht. In der Tierhaltung hat sich in den letzten Jahren einiges getan bezüglich Platzangebot, Tierkomfort und Tierbeschäftigung. Außerdem können nur gesunde Tiere dem Landwirt Gewinn bringen. 

Die ganzen Videos zeigen Aufnahmen aus Ställen von schwarzen Schafen,  vorzugsweise aus dem Ausland oder von vor über 20 Jahren. Besser ist es, landwirtschaftliche Betriebe zu besuchen und sich selbst ein Bild davon zu machen.

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Kommentar von Omnivore13
13.10.2016, 02:16

DH frank!

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Kommentar von xMirage95
14.10.2016, 23:11

Dass sich Einiges getan hat bezweifle ich gar nicht. Ich bezweifle nur, dass bisher genug getan wird. Schau dir mal die gesetzlichen Vorgaben an, wie viel Platz ein Rind so in seinem Stall hat und rechne das mal um, wie viel Platz das für einen Menschen bedeuten würde.

Dass man sich selbst ein Bild machen soll stimme ich dir zu. Sich die Marktsituation und die Gesetze anzuschauen ist meiner Meinung nach aber auch ein nicht allzu unsinnvoller Weg.

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Das ist keine Frage: Du negierst kenntnisfern! Willst Du mit Diffamierung und Pauschalisierung jemand sachlich erreichen?
Dazu habe ich noch garnichts zum Inhalt gesagt: Jeder mündige Verbraucher kann sich informieren und sich beim Einkauf entsprechend verhalten.
Dass es Auswüchse bei Massentierhaltung gibt und dass Discounter bedenkenloser Konsumentenwünsche erfüllen ist Allgemeingut. Es gibt aber auchg genug Alternativen!

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Kommentar von xMirage95
14.10.2016, 23:13

Klar gibt es Alternativen, ich frag ja grade, wieso diese nicht genutzt werden. :D Und auch für dich, ich weiß dass es pauschal geschrieben ist (sonst wäre es in einem Roman ausgeartet...), ich habe oben zu einer Antwort genauer geschrieben, was ich meinte.

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ich kaufe einfach beim türken.. da ist es dann auch frisch und man sieht selber wie die es schneiden. fleisch vom supermarkt (aldi etc) habe ich noch nie gekauft

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Kommentar von Maienblume
12.10.2016, 23:37

Das ist dann geschächtet. Guten Appetit.

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Kurz: mich interessiert es nicht.
Wenn du mir jeden Monat 1000€ überweist, dann kaufe ich auch Bio okay.. aber ich habe nicht viel Geld um überteuerten Furz zu kaufen.

Bio ist für mich Abzocke.

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Fleisch muss sein - beiß rein !!

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