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AN ALLE REITER/ PFERDEPROFIS/ ETC.

Frage von YasminSMILE YasminSMILE

Hallo Ihr Lieben!

Mein Irish Hunter ist fünf Jahre alt und 1,80 groß!

Das Problem an diesem Pferd ist, er kann nicht alleine Ausreiten gehen. Wenn ein anderes Pferd dabei ist geht er, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Auch beim vorne gehen. Allerdings wendet sich das Blatt, wenn er allein (natürlich mit Reiter) unterwegs ist. Wir haben einen Reitplatz im Wald. Um dorthin zu gelangen muss man ein Stück ausreiten. Beim hinreiten habe ich ihn geführt, aber beim zurückreiten bin ich oben gesessen und sofort als er aus dem Platz getreten ist, hat er zu buckeln begonnen.  Wie ein Rodeopferd. Ich habe mir durch diesen Unfall beide Hände gebrochen und habe jetzt (ich denke ist auch verständlich) Respekt, denn ich habe ihn 3 Wochen und bin 3-Mal runter gefallen. 2x mit Gehirnerschütterung.

Wenn man ihn führt ist er wieder das bravste Pferd der Welt!!

Kann mir da jemand helfen das Problem zu bekämpfen??

LG

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Antworten (10)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Marketingexperte Marketingexperte

    Hallo Yasmin,

    ich habegerade mal in deinem Profil gestöbert, du gibst dort an Bereiterin und Pferdeausbilderin zu sein? Ok dann ehrt es dich auf der einen Seite das du hier um Rat suchst, aber auf der anderen Seite sehe ich das mit deinen Angaben sehr skeptisch.

    Iwie passt das nicht sio zu dem was du hier schreibst. Bitte sei nicht böse wg. dieser direkten Worte. Ich sehe es wie die meisten hier, das Pferd hat noch kein Vertrauen zu dir und erkennt dich nicht als "Leitstute " an. Deine mittlerweile verständlich entstandene Unsicherheit (Angst) überträgt sich eins zu eins auf dein Pferd und so kann es gar nicht funktionieren. Ein vorweg gehendes Pferd gibt deinem Pferd sicherheit daher ist die "Diagnose" sehr deutlich.  Bei Springpferden die etwas ängstlich sind, läßt man z.B. auch hin und wieder ein erfahrenes Pferd vorweg springen so gewinnt das Pferd sicherheit.

     

    Ein Tip wäre sehr regelmäßig mit einem Begleitpferd den Weg immer wieder zu gehen so das es zur völligen Normalität wird diesen Weg zu gehen. Aber, und auch hier wiederhole ich die vielen guten Ratschläge hier, mach intensive Boden- unmd Vertauensarbeit, rede und berühre dein Pferd dabei und gib du ihm die Sicherheit die deinem "riesen"fehlt. Wo kommst du denn her? Sehr gerne unterstütze ich dich, ich möchte mich nicht Pferdeflüsterer nennen aber ein wenig Pferdeversteher und meine lange Ausbildung und Erfahrung hilft sicher weiter. Ich wünsche dir eine sonnige Zeit und verliere nicht sden Mut denn irgendwann wird er dir dein Vertrauen zurückgeben und ihr werdet ein tolles Team. Lg. 

    Kommentar von YasminSMILE YasminSMILEYasminSMILE

    Hallo!

    Ich bin Bereiterin. Aber so ein Pferd hatte ich noch nie und bin mit meinem Wissen leider am Ende, da ich schon einiges Versucht habe. Dein Tipp ist wirklich toll ;-), aber leider habe ich das schon versucht. Schön langsam denke ich mir wirklich ob dieses Pferd nicht hoffnungs los ist. (Beim Ausreiten)???

    LG

  • 4
    RatgeberHelden Antwort von Plattschnacker Plattschnacker

    Du Arme.  5jährig und 1,80 m, au weia - der wächst noch 2 Jahre!

    Das Allein-mit-dem-Reiter-sein müssen junge Pferde lernen, das geht nur über Übungen und Vertrauensaufbau.

    Reite gemeinsam mit einem erfahrenen Reiter und mache dabei Übungen wie in Sichtweite 20 m wegreiten und wieder langsam zurück, auf einer Wiese kann man sich 50 m entfernen und dort Zirkel reiten, wo man sich kurz begegnet und wieder trennt.

    Das stärkt das Vertrauen des Pferdes in den Reiter und das Selbstbewußtsein des Pferdes.

    Gute Besserung für Dich!

    Kommentar von YasminSMILE YasminSMILEYasminSMILE

    Haha naya die Größe stört mich nicht wirklich, aber leider hat er dadurch extreme Kraft die ihn beim Buckeln unterstützt. Ich bin eine der "erfahrensten" Reitern im Stall. (Ich möchte jetzt nicht angeben). Die Trainer ist auch schon runtergefallen und hat sich dasd Handgelenk verstaucht. So kann es ja nicht weitergehen.

    Ich habe schon gedacht an einen Pferdeflüsterer.

    Ich habe jetzt mit dem Vorbesitzer gesprochen und er meint. Wenn ich ihn arbeite (dieses Buckeln ist nur an manchen Stellen), d.h wenn ich dort galloppiere ist er abgelenkt.

    Danke!!

    Kommentar von Plattschnacker PlattschnackerPlattschnacker

    Die Größe stört nicht? Na ja, gewöhnlich haben die schon recht früh gesundheitliche Probleme aufgrund von Größe und dem daraus resultierenden Gewicht und werden deshalb nicht so alt, wie Pferde mit Normal-Maß.

  • 3
    Antwort von Queeny95 Queeny95

    Das kann einerseits daran liegen, dass er (noch) zu wenig Vertrauen zu dir hat oder einfach schlicht weg kein Respekt, wenn du oben sitzt.

    Ich nehme aber eher an, dass es am Vertrauen liegt, denn wenn ein zweites Pferd dabei ist, geht es ja, dann fühlt er sich wahrscheinlich sicherer. Vielleicht fehlt ihm einfach irgendwie die Sicherheit, die er braucht um 'anständig' zu laufen.

    Versuche das Problem mit einem Reitlehrer zu lösen, so 'Ferndiagnosen' sind immer schwierig.

  • 1
    Antwort von Sammyx3 Sammyx3

    Hallo liebe YasminSMILE.Ich finde schön das du es trotz verletzungen noch mit dem pferd arbeiten möchtest:) Und ich muss meinen Vorrednern recht geben.Bau vertrauen auf und verschaffe dir auch respekt.Das heißt mach viel boden arbeit.Lern im kunststückchen.Geht spazieren.Oder  putz ihn einfach.Und was wichtig ist zeig dem großen auf liebevolle art und weise das du der boss bist.dann wird sich das denke ich mit der zeit bessern:) viel glück

  • 0
    Antwort von Linaad Linaad

    Hallo , erstmal ein GANZ großes Lob! Ich glaube ich hätte mich nicht mehr auf dieses Pferd gesetzt , wenn ich so oft runtergefallen wäre ( bzw. erstmal nicht ). Was du jetzt tuen solltest ist Bodenarbeit! Das Pferd sollte dir zu 100% vertrauen. Zwischendurch immer mal etwas longieren , damit seine Kondition nicht nachlässt. Wenn du merkst , dass er dir vertraut , solltest du nochmal einen Schritt diesen Weg hochgehen. Nach einem Schritt machst du Pause ( ca. 10 Sek. ) dann gehst du weiter . Sobald er etwas macht musst du gucken ob er vorher ein "Zeichen" gegeben hat. Dann solltest du überlegen , ob er Angst hatte oder nur keinen Bock. Hat er Angst lass ihn gucken . Hat er keinen Bock , einen kleinen Klaps mit der Gerte. Das mit der Gerte bringt echt was ! Hatte ich auch mit Chicca. Oder du lässt einen noch besseren Bereiter drauf. Ich hoffe , dass ich dir helfen konnte. Liebe Grüße , Cecile

  • 0
    Antwort von Lumita Lumita

    Die Frage ist: ab wann darf man sich Bereiter nennen? Ich denke nicht, wenn man mit so einem verhältnismäßig kleinem Problem nicht selber zurecht kommt.

    hast du schon mal an Platzzwang gedacht, oder macht er es auch, wenn du in eine ganz andere Richtung reitest?

    Ansonsten würde ich auf ein Verhäältnisproblem zwischen dir und deinem Pferd spekulieren, aber will mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kenn dich nicht, dein Pferd nicht...

    Kommentar von YasminSMILE YasminSMILEYasminSMILE

    Hallo!

    Da du mein Pferd nicht kennt, denke ich nicht dass du dieses Problem als klein beurteilen kannst. Ich möchte dieses Problem wegen der Sicherheit um  mich, mein Pferd und den anderen lösen. WIr haben hier ein vielfältiges Gelände und ich bin ca. jeden Weg geritten. Er macht es außerdem bei jedem Reiter.

    Ich möchte nicht, dass du das als böse empfindest, aber so ist es nun mal.

    Kommentar von Lumita LumitaLumita

    Ich habe nie gesagt, dass es nicht zu einem großen Problem werden kann. Das kann es immer, aber so wie du es geschildert hast ist es zwar noch im Anfangsstadium trotzdem aber ernst zu nehmen. 

    Es ist also nur klein im Verhältnis zu dem, was es werden könnte. Bitte nicht falsch verstehen.

    In diesem Zeitpunkt ist es aber schon zu groß und hätte in einem viel früheren Stadium unterbunden werden müssen. Als Bereiter sollte man das allerdings wissen und vor her schon erkennen und beheben können. Aber passiert ist passiert.

    Wie gesagt, dann spekuliere ich eher auf ein Verhältnisproblem oder einfach auf eine Blockade , die öfters mal bei so jungen Pferden vorkommt und langsam aufgelöst werden muss.

    "Bereite denem Pferd einen Weg und es wird dir folgen"        M.R.

  • 0
    Antwort von Littlelyn Littlelyn

    Hast du dir schon überlegt, das Pferd zurück zu geben?

    Kommentar von YasminSMILE YasminSMILEYasminSMILE

    Ja das ist mir auch schon durch den Kopf gegange. Dieses Pferd ist von einem Züchter in Irland. Die Transportkosten dass er zu mir kam betrugen 2.500€. Wenn ich ihn jetzt zurückschicke, muss ich dass warscheinlich nocheinmal bezahlen. Außerdem, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann werde ich dass so schnell nicht wieder los ;-)!!

    Kommentar von Littlelyn LittlelynLittlelyn

    Das kann ich gut nachvollziehen ;-) wie ist es denn, wenn dich jmd führt? Das wäre noch interessant zu wissen!

    Kommentar von Lumita LumitaLumita

    Das kann ich NICHT nachvollziehen. Als Bereiter muss man auch mit schwierigeren Pferden klar kommen. Einen hochgezüchteten Hannoveraner, der alles mit sich machen lässt ist VIEL! leichter auszubilden, als ein z.B. leicht hysterischer Vollblüter mit langem Rücken und nicht all zu schönen GGA. Zumal wenn der sich noch in jede kleine Sache hereinsteigert.

    Aber da: bleib ruhig und nimm ein rasenden, panikerfüllten Vollblüter mit Gewicht auf. Frag da Dover, die weiß das am Besten.

    Kommentar von Littlelyn LittlelynLittlelyn

    Ja, das wäre dann der Idealfall... Leider gibt es auch Problempferde, die nicht auf Anhieb leicht zu reiten sind, sondern die benötigen einfach Zeit. Das ändert sich auch bei den besten Reitkünsten der Welt nicht.

    Kommentar von Lumita LumitaLumita

    Wieder falsch. Es gibt keine Problempferde sondern nur Pferde mit ihren Problembesitzern. Punkt, Ende, das ist so!

    Und wenn ich mir ein Pferd anschaffe, sollte ich mir vorher darüber im Klaren sein, was auf mich zu kommt und wenn man sich ein junges Pferd kauft, aber keine Zeit darein investieren will, sollte man die Finger davon lassen und sich ein ausgebildetets kaufen.

    Kommentar von Littlelyn LittlelynLittlelyn

    Sie hat das Pferd doch erst 3 Wochen.. Und ich bin der Meinung, sie hat ein Problempferd, ich sage ja nicht, dass das Pferd so auf die Welt gekommen ist (ganz bestimmt nicht), ich denke aber, dass sie ein Pferd mit Problemen gekauft hat... Wenn sie keine Zeit investieren möchte, dann würde sie sicher nicht nach Rat fragen... Mit deiner Ansicht über die Ausbildung junger Pferde bin ich mit dir absolut einig!

    Kommentar von Lumita LumitaLumita

    ABER! Wenn ich ein Pferd kaufe sollte ich über all das Bescheid wissen. Ich reite vorher Probe, sattel es, trense es, geh evt. mit ihm ins gelände, schau und analysier wie es sich in verschiedenen Situationen verhält.

    zerlegen wir doch mal das Wort Problempferd. dann haben wir einmal das wort Pfedr und das Wort Problem. Also ein Pferd, dass problematisch ist oder Probleme macht. Diese Ansicht ist falsch, denn problematisch ist nur der Besitzer, die Ausbildung oder die Umgangsweise mit dem Pferd, aber nicht das Pferd selber. 

    So wäre also die  Bezeichnug Pferd mit Problemen passender, denn das Pferd scheint in einer Hinsicht (oder auch mehreren) ein Problem mit der jeweiligen Situation oder Besitzer zu haben.

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    Antwort von Riha96 Riha96

    ich denke, wie viele andere hier, das es am vertrauen liegt. Erstmal kennt er dich noch nicht so gut und dann auch die gegend. Reite mit ihm so oft wie möglich in der gegend bzw. wenn du allein bist führ ihn. Irgendwann kannst du dann anfangen kleine stücke ohne anderes Pferd zu versuchen und dann abzusitzen und den rest zu führen. Wenn garnichts hilft würde ich versuchen ein ganz kleines Stück zu reiten und dann gleich wieder unzukehren und zu loben, vllt nochmal was anderes mit ihm machen und dann wieder ein kleines Stück. 

    Mach dir nicht zu viele Sorgen, er ist erst fünf und du hast ihn ja auch erst kurz.

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    Antwort von henny95 henny95

    und nochwas dazu wenn er dich als sein leittier akzeptiert wird er dir überall hin folgen wenn du dir ein video von einer pferde herde ansiehst die flieht fällt auf das oft die leitstute nicht das schnellste pferd ist sondern das was sich das vertrauen erarbeitet hat z.B unter beweiß gestellt das es im ernstfall kleine schleichwege kennt so das die herde weiß wenn wir ihr folgen wird alles gut und diese position musst du für dein pferd einnehmen denn das leittier endscheidet wo man langgeht und in welchem tempo usw.

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    Antwort von henny95 henny95

    du solltest es mal mit bodenarbeit versuchen um die bindung zu stärken wenn dein pferd dir 100% vertraut wird es mit dir überall hingehen

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