Frage von Stupidboy123, 499

An alle Raucher und ex Raucher da draußen, wie ist es so?

Hallo. Ich hab noch nie im Leben geraucht, nicht mal probiert, noch nie gezogen. Hab's auch nicht vor. Ich wollte einfach mal wissen, ob Raucher da draußen die irgendwann mal angefangen haben es bereuen, dass sie angefangen haben. Oder nicht. Wie sind so eure Erfahrungen. Die ex Raucher, warum haben sie aufgehört zu rauchen?

Antwort
von Dahika, 343

Also, ich kenne nur Raucher, die es bereuen, jemals angefangen zu haben. Sie versuchen auch, es sich abzugewöhnen, aber das ist halt schwer und gelingt längst nicht jedem.

Bzw. Mark Twain sagte mal, dass das Abgewöhnen unglaublich leicht sei. Er habe es schon 20 mal geschafft.

Kommentar von Dackodil ,

Er sagte, er schaffe es 20 Mal täglich ;-)))

Antwort
von MarKing93, 247

Ich habe nun seit 7 Monaten aufgehört zu Rauchen. Grund dafür ist in erster Linie die körperliche Leistungsfähigkeit die leidet. Ich treibe viel Sport (Muskelaufbau und Joggen) und habe gemerkt, dass die Kondition sehr stark unter dem Rauchen leidet (auch schon mit 22)

Der nächste Grund war, dass mir bewusst wurde, nachdem ich mich tiefgründig mit der Thematik auseinandergesetzt habe, wie sinnlos das Rauchen überhaupt ist. Es gibt nicht einen wirklich sinnvollen Aspekt für das Rauchen. (Diese, die von unbelehrbaren Rauchern aufgezählt werden lassen sich sehr einfach widerlegen)

Desweiteren kenne ich viele langjährige Raucher so zwischen 40 und 60, da ist mir erstmal bewusst geworden, wie diese Menschen langsam zu Grunde gehen, wie sie merkbar darunter leiden aber nicht mehr den Willen haben aufzuhören. Es ist unschön mit anzusehen.

Also ich würde dir raten, nicht damit anzufangen, es ist sehr schwer aufzuhören!

Antwort
von klugshicer, 465

Erst war ich neugierig und beim Rauchen meiner ersten Zigarette wurde mit ein wenig schwindelig - mir gefiel das irgendwie. Nach kurzer Zeit bekam ich allerdings keine Nikotinräusche mehr und ich rauchte nur noch um die Entzugserscheinungen zu bekämpfen.

Ich wurde zum Kettenraucher und rauchte zeitweise bis zu 4 Schachtel am Tag.

Meinen Zigarettenkonsum konnte ich erst reduzieren, nach dem ich wegen Geldmangel auf Taback umgestiegen war.

Jetzt bin ich fast 9 Jahre Nichtraucher und denke, dass ich vor 30 Jahren mit dem Rauchen angefangen hatte, war eine meiner größten Dummheiten.

Antwort
von DonkeyDerby, 251

Ich kann nicht mehr rauchen, weil ich dann sofort eine heftige Erkältung kriege. Deshalb muss ich es bleiben lassen. Manchmal fehlt es mir schon sehr, ich war nie ein starker Raucher, mehr ein Gelegenheits- bzw. Stressraucher, aber ich mochte die Pausen, die mir das Rauchen verschaffte, bzw. die Gemeinschaft beim Rauchen - Rauchen hat ja durchaus etwas Soziales, jetzt, wo man gemeinsam zum Rauchen nach draußen geht, noch mehr als früher.

Antwort
von rotesand, 314

Hallo!

Ich habe mit ca. 18/19 Jahren geraucht & einfach vom einen auf den anderen Tag aufgehört. Habe weder das Anfangen noch das Aufhören bereut... warum ich aufhörte weiß ich eigentlich garnicht mehr ---------> das war Anfang-Mitte 2009. Ich war kein Dauerqualmer, aber ich fand's irgendwie nie wirklich toll.. es ergab sich einst dass ich anfing & genauso emotionslos hörte es auf.

Ich rauche inzwischen so selten, dass eine Schachtel im halben Jahr locker ausreicht. Nur gaaaaaaaanz selten.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für rauchen, 236

Hallo! Süchtigen Rauchern fehlt meistens die Objektivität. Nikotin in  Zigaretten sorgt bei Rauchern für einen kurzen Glücksrausch in Gehirn. Es werden auch Endorphine = Glückshormone erzeugt wie viele sie z. B. auch vom  Sport her kennen. Doch schnell führt der angenehme Rausch in die Abhängigkeit und der Körper verlangt regelmäßig nach dem Nervengift.

Tabak tötet mehr Menschen als AIDS, alle anderen Drogen ( Nikotin ist natürlich auch eine Droge ) , Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammengerechnet. Und Raucher werden meistens in der Jugendzeit gemacht - und Nichtraucher auch. 

Alles Gute.

Antwort
von TimeosciIlator, 220

Als Ex-Raucher hat mich sehr vieles gestört. Außen vor lasse ich mal die bekannten Dinge wie Lungenkrebs, Raucherbein...etc. Es steht ja sowieso alles auf der Packung.

Außerdem haben die Sargnägel 'ne Menge Geld gekostet, verschafften mir einen unzufriedenen Zahnarzt und braune Fingerkuppen (war leidenschaftlicher Tabakdreher^^). Zusätzlich nervig waren die Sprüche meiner Mitmenschen: "Iiiiih der raucht !" Jeder kennt es...

Auch war es so, dass mir die Zigarette nur seltenst wirklich richtig geschmeckt hat. Nur beim Kaffeetrinken und wenn mindestens eine andere Person mit dabei war. Aber auch dann waren es immer nur die ersten Züge, die schmeckten.

Wobei wir beim allerstärksten Punkt wären: Die Konditionierung ! Man steckt sich mit der Zeit eine an ohne vorher den Gedanken zu haben eine rauchen zu wollen. Man wird ein Sklave seiner selbst !

Gründe gab es also wirklich genug...

Antwort
von Shinda, 319

Ich bereue es definitiv. Ich werde schneller nervös, wenn ich nervös bin hab ich das Bedürfnis eine zu rauchen und wenn ich keine bekomm werd ich aggressiv. Man stinkt den ganzen tag, bekommt gelbe finger (will nicht wissen wie meine Lunge aussieht), hat weniger Ausdauer und gibt immer wieder Unmengen an Geld dafür aus. Fang bloß nicht an. Will schon seit ein paar wochen aufhören und schieb es immer vor mir her. 

Antwort
von MartiniHarper, 178

Hallo,

ich habe aus Geiz angefangen & auch aufgehört.

Hatte den Auftrag im Urlaub für Freunde nh Stange Zigarette mitzubringen und wollte mir bisschen was dazu verdienen ( natürlich nur die legale Menge ;-) )

Am Ende blieb mir aber eine Stange übrig und die wollte keiner zu einem Preis haben der sich für mich gelohnt hätte.

Die lag dann etwa ein halbes Jahr bei mir und ich wurde gerade mit den Abiturprüfungen fertig. Entschied mich ein "Asi Wochenende" zu machen. Heißt Matratze auf den Boden, unmengen an Chips & Fastfood gekauft und gezockt.

Dann probierte ich auch zum ersten mal eine Zigarette, es war widerlich. Beim zweiten mal probieren wurde mir übel. Nach diesem Wochenende lernte ich meine ex bei der Fahrschule kennen.

Sie machte irgendwann aus heiterem Himmel schluss. Ich war fertig und tröstete mich mit Musik und hab dabei geraucht, es war nicht mehr so schlimm wie die beiden ersten male.

Dann hatte ich die Einstellung bekommen, dass ich die Zigaretten aufrauche um sie nicht umsonst gekauft zu haben. Die hielten fast ein ganzes Jahr.

Beim nächsten Urlaub nahm ich wieder paar Stangen mit & diesmal auch eine für mich (obwohl nach dem letzten mal rauchen paar Monate lagen).

Irgendwann war auch die aufgeraucht und nach längeren Pausen kaufte ich mir auch mal in Deutschland einzelne Packungen.

Weil mir das zu teuer ist habe ich einfach aufgehört, war sowieso eher einer der nur bei Kummer oder Stress geraucht hat.

Fand das aufhören nicht schwer, wobei ich gestern nach so langer Zeit beim lernen das Bedürfnis hatte. Gut, dass die Brieftasche eine andere Meinung hatte.

Auf Partys rauche ich aber hin und wieder mit.

Antwort
von Freehms, 189

Lass es, ich sag es dir

Also ich (m/15) habe 2 Monate lang  geraucht. Ein Freund und ich haben es heimlich ausprobiert also 1 Monat Menthol, wir haben uns eingeredet dass Menthol nicht so schlimm sei. Irgendwann sind wir auf Davidoff classic umgestiegen und es hat geschmeckt. Nach ungefähr zwei Monaten hab ich mich gefragt :"Warum rauche ich denn bitteschön ?! Leben läuft alles top Schule freunde familie " und hab dann ganz einfach aufgehört.

PS: Ich war damals der größte Zigaretten verabschäuer meine Freunde haben fast nie vor mir geraucht, weil sie Angst vor meinen Predigten hatten 😂

Lange Rede kurzer Sinn Rauchen hat kein Sinn 😊

Antwort
von howelljenkins, 164

ich rauche durchschnittlich ca. 10 zigaretten am tag seit ca. 25 jahren.

seit 7 jahren rauche ich nicht mehr drinnen sondern auf dem balkon oder draussen vor der tuer.

fuer mich sind das kleine pausen im alltag, die mir und meinen gedanken gehoeren. mit nervositaet hat das bei mir nichts zu tun, eher mit auszeit. tut mir zumindest psychisch gut.

ich gehoere zu der schwindenden anzahl von rauchern, fuer die der positive effekt es wert macht, die negativen und potentiell negativen effekte in kauf zu nehmen.

sollte ich irgendwann lungenkrebs o. ae. bekommen, werde ich das rauchen natuerlich bereuen.

Antwort
von Christel5, 155

Ich nehme mal nur einen Aspekt: "Da draußen".

Da draußen kann es wie in der Wildnis sein. Man ist Wettereinflüssen ausgesetzt. Kommt mit Leuten über das Wetter in's Gespräch. Hört unter Umständen was interessantes. Beklagt die Preise, gibt sich gegenseitig Feuer. Alle sind sich einig, dass Rauchen nicht gut ist. Verabreden sich auf ein nächstes Kippchen.

Gibt auch Leute, die diese arme Minderheit anfahren, wenn sie an denen vorbeigehen. "Fräulein, dass sollten sie doch lassen." - Gern verwendete Ansprache von alten Säcken.

Ich denke wirklich, Du bist auf einem guten Weg, wenn Du das nicht willst. Die Nebenwirkungen - auf Gesundheit und Geldbeutel - sind nicht gut.

Kommentar von Christel5 ,

Ist auch interessant, was die Regierung immer im Haushaltsplan veranschlagt. Zigaretten sollen teuer veranschlagt werden. Aber nicht SO teuer, dass zuviele damit aufhören.

Insofern hat der Staat in seiner Haushaltsplanung die Tabakkonsumer als eine der festesten Einnahmesachen hinsichtlich Steuer. Und diese Einahme darf er verbraten, wie er will.

Antwort
von Nikita1839, 170

Ich kann nur von bekannten reden. Gerade von dem einen, der nun auf arztliches verbot nichtmal in die sauna darf, weil seine lungen nur noch/weniger als 30% 'Leistung' erbringen.

Antwort
von Demutras, 122

Ich war 1 Jahr lang aktiver Raucher (1/3 Schachtel am Tag), bin seit Silvester 2015 nur noch "Gelegenheitsraucher", größtenteils aus finanziellen Gründen. Nur bei Partys oder extremen Stresssituationen greif ich ab und an zu einer Zigarette. Ab und zu wünscht' ich mir eigentlich wieder aktiver Raucher zu sein, hab' den Konsum aber gut unter Kontrolle. Es ist ab und an einfach schön.

Antwort
von Virginia47, 93

Dann lass es dabei.

Ich habe leider das Rauchen angefangen. Und bereue es nun, weil ich nicht davon loskomme. Das heißt: Im Moment will ich noch nicht davon loskommen. Weil ich meine Rauchpausen genieße. 

Antwort
von trucker1942, 48

Habe selber mit 18 angefangen zu rauchen.Heute bin ich 73 und leide an COPD.Trotzdem komm ich nicht davon los,obwohl ich weiß,daß es auch jetzt noch schädlich ist. Kann nur einen rat geben...lass die finger davon.

Antwort
von sebaeschtl, 181

Ich rauche ab und zu Zigarren und ich bereue gar nichts! Denn eine Zigarre ist ein Genussmittel und Zigaretten sind Suchtmittel.

Antwort
von leaalvre, 169

Ich habe einfach so angefangen zu rauchen, aber ich kriege es einfach nicht hin aufzuhören. Es ist wirklich unnötig, dennoch brauche ich es. Doch aufzuhören ist wirklich schwer..

Antwort
von floppydisk, 171

mir hat es geschmeckt, warum ich angefangen habe kann ich heute nicht mehr sagen. nach 14 jahren habe ich aufgehört, das ist etwa ein halbes jahr her. warum? einfach so, es gab keinen grund.

Antwort
von jule2204, 156

Rauchen ist sch.. und das sage ich als ziemlich starker Raucher.

Rauchen verdreckt die Wohnung, ist ungesund und sehr teuer.

Antwort
von Gordon313, 63

Ich rauche gerne PUNKT

Antwort
von bikerin99, 147

Ich bedaure es, angefangen zu haben. Am Beginn glaubt man noch, jederzeit aufhören zu können und dann hat man es verpasst. In Zeiten wie diese, wird es immer schwieriger dem Bedürfnis oder der Sucht zu rauchen nachzugehen (Nichtraucherlokale, öffentliche Gebäude, im Zug, im Flieger,...).

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