An alle Mystiker, Psychologen, Schlafforscher, Traumforscher und Hypnotiseure und Interessenten. Was ist das für ein Wachtraum?

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6 Antworten

Ja, das ist für Sensitive ziemlich normal. Während der entspannten Stimmung dehnt sich dein Bewusstsein aus und tangiert dünnere oder feinere Schichten der Energie, die noch in dem Bereich der Wahrscheinlichkeiten liegen. Wenn jemand z. B. auf dem Weg ist, dich zu besuchen, und kurz davor steht, an deine Tür zu klopfen, dann hat das Ereignis des Besuchs eine Wahrscheinlichkeit von, sagen wir, 99%. Die Energie ist bereits so verdichtet, dass viele Menschen es wahrnehmen können, wenn sie einen Empfangsmodus haben und nicht komplett fokusiert sind. Was das andere betrifft, kann ich verstehen, daß du süchtig danach bist. Wenn uns jemand anschaut, fließt uns ein Teil seiner / ihrer Energie zu, die recht leicht aufzunehmen ist. Aber andere Menschen haben auch andere Ziele und es wäre unklug, dich von ein bißchen Aufmerksamkeit in deinem Glauben abhängig zu machen. Viel besser ist, dich vor dem Spiegel jeden Tag ein paar Minuten zu stellen, und dir zu sagen: Du bist das wunderbarste Mädchen, daß es gibt". Damit fließt deine Energie zurück zu dir und verstärkt sich.

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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Ein Wachtraum ist wie luzides Träumen. D.h. man ist in dem Traum, weiß aber, dass man träumt und kann so den Traum steuern.

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Ein Wachtraum ist es, wenn du merkst das es ein traum ist. Dann kannst du ihn steuern

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Es ist alle andere als Normal, sich für eine Junghexe zu halten. Wenn du erwachsen bist wirst du sicherlich darüber lachen, was du früher für einen Quatsch geglaubt hast.

Und dass du es als Blinde genießt Leuten in die Augen schauen zu können ist logisch, da dir das wohl oft verwehrt bleibt und ein Zeichen der Aufmerksamkeit ist. Allerdings ist es Dumm solch einer Person absolut gehorsam zu leisten und Irrational zu denken, nur weil sie dich ansieht.

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