Wie stehen Musliminnen dazu?

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18 Antworten

Vielleicht solltest Du das dann bei Pegida und Co - Veranstaltungen  machen, damit dein Protest auch ankommt.... Ansonsten  wird es evtl. wenig Beachtung finden.

Diskriminierend finde ich es allerdings schon, wenn ein Kopftuch aus der religiösen Motivation heraus getragen wird, sich abzugrenzen, und u.a.  auszudrücken : " Ich bin eine ehrbare Frau "

Was soll das den Frauen sagen, die kein  Kopftuch tragen ?

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Was willst Du damit erreichen? Es wird den Menschen aber sowas von egal sein, wie Du herumläufst, dass Du Dir die Mühe wirklich sparen kannst.

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Ich bin weder Moslem noch ne Frau, aber ich muss dir sagen das ich das für Blödsinn halte.
Das Kopftuch wurde im Nahen Osten erfunden weil zur Blütezeit des Islams viele Frauen gekidnappt wurden und als Sklaven verkauft das Kopftuch verhinderte das man den "Wert" einer Frau sehen konnte und begrenzte dadurch das Risiko, denn wer klaut schon die "Katze im Sack".
Wer heute, wo sowas in unserer Gegend ja nicht grade eine Gefahr ist, auf eine Kopftuchpflicht besteht ist ein engstirniger Fundamentalist, der nicht eine Sekunde damit verbingt über seinen Glauben nachzudenken, sondern sinnlos die Worte runterbetet anstatt diesen mit der Zeit mitzuentwickeln.

Natürlich steht es jedem frei aus modischem Interesse eins zu tragen wann man will, aber man sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen.
Also anstatt das ganze auchnoch zu fördern solltest du lieber
Musliminnen dazu ermutigen sich von diesem unnützen Relikt zu befreien.

Ist alles weder Abwertend zum Islam gemeint auch wenns nicht meine Idee von Religion ist und ich will auch niemanden beleidigen, aber so sieht die Wahrheit aus.


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Kommentar von flirtheaven
15.02.2016, 09:45

Ob das Kopftuch eine Erfindung des Islam ist, wage ich mal zu bezweifeln. Es gibt darstellung, auch aus Mitteleuropa, die älter sind als der Islam und Frauen mit Kopftüchern zeigen. Auf Bildern aus den 40er-Jahren Tragen z.B. fast alle "Trümmerfrauen" Kopftücher und sicher nicht aus religiösen Gründen. Ein Kopftucht ist zunächstmal eine Kopfbedeckung - mehr nicht.

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dass du keine Muslimin bist, sieht man schon, an deinem Profilbild. Gegenfrage: wofür oder womit willst du dich als Kerl solidarisieren, indem du dir ein Kopptuch übertust?

Das islamische Vermummungsgebot der Frau wird von den Rechtsgelehrten damit begründet, dass nur die vermummte Frau (im Reich des Krieges, der Ungläubigen, tuts denn auch statt Burka ein Kopftuch) als ehrbar gilt.

Unvermummte Frauen gelten als ehrlos, als unrein, sittlich verkommen, und laut den europäischen Imamen provozieren und verschulden sie ihre Vergewaltigung selber.

Im Islam gilt übrigens die sexuelle Ausbeutung ungläubiger Frauen als ein gottwohlgefälliges Werk, zb Sure 4 "Die Weiber", Sure "Die Kriegsbeute" und "Das Leben des Propheten" der Ummayaden.

Das islamische Vermummungsgebot der Frau hat natürlich nichts mit Ehre in unserem Sinn zu tun, sondern mit der von Allah befohlenen Unterwerfung der Frau unter den Mann. Moslemische Frauen, die von kleinkind an dieser patriarchalischen Dressur unterzogen waren, haben dies meist so weit verinnerlicht, dass es ihnen als natürlich erscheint und sie auch denken es schütze sie vor Vergewaltigung. Gegen Sexmob mit moslemischem Frauenbild im Kopf schützt natürlich kein Kopftuch, denn Massenvergewaltigung sind ein alltägliches Ereignis in diesen Regionen, in denen das Opfer nicht mal eine faire Chance die Täter anzuzeigen.

Lass dirs bitte gut durch den Kopf gehn, womit du dich solidarisieren möchtest und wodurch.

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Ich finde es gut, dass du dir zu diesem Thema Gedanken machst. Ich denke aber, der größte Lernerfolg wird bei dir selber eintreten, wenn dich die Menschen in deiner Umgebung für einen Flüchtling halten ,-) Tatsächlich sind die Vorurtele größer, als du dir vorstellen kannst. Offensichtlich sind mehr als 60 Jahre Islam in Deutschland mit der Flüchtlingsdebatte quasi ausgelöscht und jeder Muslim wird automatisch als Flüchtling wahrgenommen. Der natürlich erst recht wieder "nach Hause" gehen soll, auch wenn er deutsch ist oder zumindest schon in der 3. Generation in Deutschland. 

Will sagen, es gibt vermutlich bessere und sinnvollere Wege, deine Solidarität zu zeigen. Aber wenn du Lust dazu hast, probier es enfach mal aus.

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In einem freien Land darf natürlich jeder Bürger und jede Bürgerin ein Kopftuch tragen. Bis in die späten siebziger waren Kopftücher eine durchaus gängige Kopfbedeckung für Frauen. Ich erinnere mich jedenfalls recht gut, dass meine weiblichen Verwandten (Mutter, Tanten, Großmutter) bei Kälte nie ohne Kopftuch rausgingen. Und mit dem Islam hatte keine etwas am Hut bzw. am Kopftuch.

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Kommentar von metin2044
15.02.2016, 09:54

Den musstest du jetzt bringen hahahaha 😂

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Kommentar von hummel3
15.02.2016, 10:22

Tja, damals in der "guten alten Zeit" wurden Kopftücher auch aus "rein praktischen Gründen" getragen und nicht als Aushängeschild und Synonym für die angebliche Keuschheit von Frauen einer mittelalterlichen Religion/Kultur. - Frauen, denen es bei Strafe solange aufgezwungen wurde, bis sie es mangels Geist und Bildung selbst gar nicht mehr anders kannten und konnten!   

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Selbst wenn es keine Religionen auf dieser Welt geben würde, würden viele Frauen einen Kopftuch oder ähnliches tragen, weil es ein praktisches stück fetzen Stoff ist und nicht mehr. Aber es als protest zu benutzen, finde ich persönlich leicht übertrieben.

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Ein einfaches Kopftuch wird nicht ausreichen. Es muss schon ein islamisches sein, kein einziges Haar darf sichtbar werden. Dazu gehört selbstverständlich der moderne Ganzkörperschleier in Form eines weiten, langen Mantels, der deine Korperkonturen verdeckt. Und du darfst dich ohne diesen Ganzkörperschleier nur deinem Vater oder deinem Ehemann zeigen, sonst begehst du eine schwere Sünde.

Um ganz sicher zu gehen, solltest du auch noch Handschuhe tragen, um nicht versehentlich fremde Männer zu berühren. Und niemals Männern in die Augen sehen, ansprechen, oder allein mit ihnen in einem Raum sein, sonst begehst du Zina, das ist haram.

Das ist doch eine schöne Art, seine Solidarität zu bekunden!

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Kommentar von Tyba86
18.02.2016, 16:24

Alles unnötig was du schreibst, wie viele andere hier -.-

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Deine Frage symbolisiert für mich eine etwas sonderbare und irreale Wahrnehmung der Wirklichkeit, welche ich so in diesem Land nicht nachvollziehen kann. 

Wenn aber eine Nichtmuslim aus Solidarität für eine mittelalterliche und diskriminierende Religion Werbung machen will und ebenfalls "Kopftuch trägt" dann halte ich das für absoluten Unsinn und Unkenntnis der Wirklichkeit.

Du scheinst den Islam mit seinem wirklichen Inhalt nicht zu kennen! - Deutlich wird dies auch innerhalb deiner Frage, ob du als Nichtmuslimin ebenfalls ein Kopftuch tragen darfst. In solchen Fällen sollte man sich dann auch nicht mit etwas solidarisieren, was man bei genauerer Kenntnis vielleicht gar nicht mehr so gut findet.

Natürlich darfst du in unserem "freien", nicht islamischen Land ein Kopftuch tragen, wenn dir tatsächlich danach ist. Im Grunde kannst du dir sogar alles auf den Kopf setzen, was dir gefällt und nicht gegen irgendwelche Regeln unseres Staates - der Islam hat hierbei nicht mitzubestimmen, verstößt.

LG hummel3

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Kommentar von Mark1616
15.02.2016, 15:36

Natürlich darfst du in unserem "freien", nicht islamischen Land ein Kopftuch tragen, wenn dir tatsächlich danach ist.

Wie wäre es denn mit einem Nudelsieb für die unterdrückte Religion des fliegenden Spagetthimonsters?

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Kommentar von Trainwreck
16.02.2016, 20:42

hummel denkst du das islamische länder keine Freiheit hab oder das der islam was schlechtes ist? lies den Qur'an und sag mir dann was das für ne Religion ist möge allah dich recht leiten

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Du solltest Dich immer erstmal informieren, bevor Du Dich für etwas solidarisch erklärst.

Ohne Informationen ist schon so mancher "Bock zum Gärtner" geworden.

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Solidarität und Protest gegen Pegida und Co?

Du trägst ein "muslimisches" Kopftuch und Dein Freund dann eine Kippa? Ihr geht dann eng umschlungen zuerst in die Moschee und anschließend in die Synagoge.

Na klar, wenn Dir anschließend Pegida und Co einen Vogel zeigen, bist Du das Opfer und zeigst die Nasen wegen Beleidigung an.

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find ich gut von dir :)

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Ich finde es gut von dir egal was andere sagen ;)

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Spannende Aktion 👌. Unser Land braucht Leute die sich für Muslime einsetzt

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Kommentar von 5000steraccount
15.02.2016, 09:31

Falsch. Unser Land braucht Leute, die sich für Christen einsetzen. Ganz besonders für die, die von Muslimen in Flüchtlingslagern unterdrückt und bedroht werden.

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Kommentar von raphae
15.02.2016, 09:38

Ach Sooo? schon klar !  Ich korrigiere mich, wir brauchen Menschen die Differenzieren können und Leute die alle Menschen helfen !

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Kommentar von raphae
15.02.2016, 09:47

Oh Gott las Hirn regnen

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Mach das. Es trägt sicher zur Überwindung der Spaltung bei.

;-)


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...die Lager in Deutschland leider immer mehr spalten...

Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf: Das finde ich sehr übertrieben. Der Mehrheit wird es schlicht egal sein, ob jemand Kopftuch trägt oder nicht.

Daß man einzelne ewiggestrige Schreihälse aus der schweigenden Mehrheit heraushört, ist normal und besagt absolut überhaupt nichts. Ich meine in diesem Zusammenhang die "schweigende Mehrheit" nicht als negativ, sondern -zumindest, was Deutschland anbelangt- als vergleichsweise tolerant.

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Ich kann mir schwer vorstellen, dass es irgendjemanden interessiert, ob du ein Kopftuch trägst oder nicht - also, nur zu.

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