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an alle mütter, was macht ihr wenn euer kind im Laden irgendwas will und richtig terror macht?

Frage von Schoggi1 Schoggi1

Hallo zusammen

also ich selber habe keine Kinder, aber meine beste kollegin. Ihre Tochter ist jetzt 3 und ja gester waren wir einkaufen und die kleine wollte unbedingt etwas haben. Ihre Mama sagte Nein und wir gingen zur kasse unsere sachen bezahlen. Die kleine ging einfach wieder nach hinten und holte sich das. Dann ist meine Kollegin wieder ihr nach gerannt nahm es ihr weg, nahm sie auf den arm und brachte sie raus. Die kleine fing übelst an zu schreien und machte richtig Terror... Meine Kollegin wusste nicht mehr was sie tun soll, sie war in diesem momment auch sehr überfordert. Und ich konnte ja auch nicht helfen weil ich ja nicht weiss was man am besten in solchen mommenten tun soll.

was kann man dagegen machen? und wie geht ihr in solchen mommenten um?

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Antworten (18)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Goodnight Goodnight

    Deine Freundin hat alles richtig gemacht! Es ist für kleine Kinder unheimlich schwer, alles vor der Nase zu haben und die erweckten Wünsche nicht erfüllt zu bekommen. Ich hab mir mit den Kindern das begehrte Produkt angesehen es bewundert und erklärt, dass ich es auch toll finde, es aber trotzdem nicht kaufen kann und haben es zusammen zurück gelegt. Wichtig ist für mich dass man dem Kind vermittelt ich verstehe dich, dass du traurig bist, trotzdem musst du es aushalten, etwas nicht zu bekommen. Wir haben dann gelegentlich auch Dinge in die Hand genommen und wieder zurück gelegt und bewusst gesagt, das kann ich mir jetzt auch nicht kaufen. Auch wir wurden dann von unseren Kindern getröstet... Es geht um das Üben und Lernen von Situationen und vor allem um das Aushalten von Frustrationen. Im akuten Trotzanfall kann man das Kind nur aus der Situation nehmen und weg bringen, reden bringt dann gar nichts.

    Kommentar von Jaiina JaiinaJaiina

    super Antwort - Trotzanfälle sind keine Provokationen der Kleinen, um die Konsequenz zu testen.. sondern sie sind einfach überfordert mit der Macht ihrer Gefühle, die auf sie einströmen. Sie müssen erst lernen, damit umzugehen - das klappt am besten, wenn man ihnen signalisiert: Dein Gefühl ist verständlich, aber die Situation ist trotzdem nicht zu ändern.

  • 5
    Antwort von Mammilein Mammilein

    Hallo Lulu1987,

    bei uns stellte sich diese Situation nur einmal. Meine Kinder bekamen "nie" etwas im Laden! Sie durften sich "nie" etwas aussuchen. Auch habe ich den Einkauf erst an der Kasse bezahlt und daheim dann das, was wir gekauft haben, verteilt. Häufig auch nicht sofort, sondern erst etwas später! Wenn sie sich etwas aussuchen durften, sagte ich bereits vor dem Laden: "heute dürft ihr euch etwas aussucht." Im Laden selber gab es darüber nicht die leiseste Diskussion. Dann ist mir dies zwei mal hintereinander im selben Laden passiert! Das war dann ein Problem. Denn als ich das dritte Mal wieder vor dem Laden stand, kam sofort der Ausruf meiner Tochter: "Au fein, wir sind wieder am Laden, bei dem wir uns was aussuchen dürfen." Da erklärte ich ihr: "O.k. ich habe einen Fehler gemacht. Heute ist das letzte Mal, wo ihr euch hier etwas aussuchen dürft. Beim nächsten mal, wenn wir hierher kommen, gibt es nichts für euch." Damit war die Sachlage geklärt. Beim nächsten mal, als wir wieder zu diesem Laden fuhren erwähnte ich beim Einsteigen ins Auto nochmals: "Heute kaufen wir nur schnell ein paar Dinge für Mama ein, also heute dürft ihr euch nichts aussuchen." Danach war das kein Thema mehr. Doch wie gesagt, im Laden gibt es darüber keine Diskussion - weder von mir, noch von den Kindern! LG Mammilein

    Kommentar von blumosus blumosusblumosus

    Ähnlich bei uns, mein Kleiner hat auch konsequent NIE etwas bekommen, und daher auch nie angefangen, zu terrorisieren. Manchmal durfte er sich etwas aussuchen, was er "vielleicht" später bekommen würde (und natürlich auch hat), aber niemals im Geschäft selbst. Zur Bestechung vor dem Süßigkeiten-Regal habe ich immer einen Joghurt-Drink oder eine Plastikschale Chips mit (etwas, was er nur selten kriegt und gerne mag), und damit ist er auch schon entschädigt - er weiß, das kriegt er sons eben auch nicht, wenn es Probleme gibt. Reizüberflutung gibt es nur, wenn die Kinder ganz genau wissen, dass sie einen Kaufanreiz geben können!!!!

  • 4
    Antwort von schnecke64 schnecke64

    Das Problem ist, das die kleinen Kinder noch nicht wissen, das wir nur eine begrenzte Menge Geld zur Verfügung haben und sehen uns tagtäglich einkaufen, also wir nehmen uns einfach etwas aus den Regalen und gehen dann damit durch die Kasse und das gestehen wir den Kindern dann selber aber nicht zu. Am besten ist es glaube ich, wenn man die Kleinen in den Einkauf entweder nicht mitnimmt oder, da das oft nicht möglich ist, mit einbezieht.

    Etwa so:

    Mal überlegen, was brauchen wir dennn heute und morgen noch, was sollen wir kochen und möchten wir auch noch was anderes haben.

    Man sollte sich auch davor hüten, sich selber etwas Süsses einzupacken, sonst fehlen einem nachher die Argumente. Oder in dem Fall darf dann jeder was aussuchen, (aber dreijährige sollten das noch nicht allzuoft erleben.)

    Und ab und zu sollte man auch mal etwas wieder zurückstellen, wie das eine Antwortgeberin hier schon erwähnte.

    Wenn das Kind anfängt zu schreien, ist es eigentlich schon zu spät, denn in dem Moment ist es hilflos und frustriert und versteht nicht, wieso wir etwas können, was es selber nicht darf.

    Das Kind dann rausbringen war die einzige richtige Möglichkeit bei einer Dreijährigen.

    Nachgeben wäre in dem Moment fatal gewesen. Wenn das Mädchen sich wieder beruhigt hat, kann man in Ruhe etwas später versuchen drüber zu reden.

    Wer seinem Kind erlaubt, sich bei einem Einkauf etwas auszusuchen (bevor es rumgebrüllt hat), sollte sich darüber im Klaren sein, dass er damit die Weichen für jeden weiteren Einkauf gestellt hat. (Wer muss denn nicht mehrmals in der Woche los und kann nicht dauernd jemandem sein Kind solange dalassen?)

    Wieviele Erwachsene hier haben selber schon einmal nicht widerstehen können und sich etwas gekauft, was eigentlich bei näherer Betrachtungsweise in Ruhe daheim gar nicht nötig war? Ich denke fast alle. Wir werden manipuliert, gelockt mit Farben (ich sehe mir momentan gern**** hellgrüne Dinge**** an und muss mich zusammenreißen, sie nicht zu kaufen, wirkt so frisch auf mich) und mit Aromen und Düften, mit leiser, sanfter romantischer oder mit gute Laune verbreitender Musik. Wie schwer muss das alles dann für ein kleines Kind sein; oft werden sie doch schon im Kleinkindalter mit Werbung vor dem TV berieselt. Auch wenn das zu Hause nicht so sein sollte, dann wird das kleine Kind in dem Moment im Supermarkt mit den Eindrücken total überfordert.


    Und ich hoffe die Aussage ,links/rechts' ist wirklich nur ein Scherz gewesen, denn wer haut uns denn eine links und rechts, wenn wir mal wieder - im Schlussverkauf oder wo auch immer - zugeschlagen haben, also mir keiner (ausser vielleicht ich mir selbst symbolisch).

    (NIcht umsonst sind viel zu viele Haushalte total überschuldet und dann muss der* Zwegat* kommen.)

    Bei einem Hund oder einer Katze würde jetzt bei solchen Aussagen ein Raunen durch die Menge gehen; der Tierschutzverein würde auf den Plan gerufen: ein Tier darf man doch auf keinen Fall mit Schlägen strafen (stimmt auch, denn man schädigt damit das Vertrauen des Tiere zu seinem Besitzer), aber wieso kommen immer wieder diese altertümlichen Bekräftigungen, dass uns das auch nicht geschadet hätte.

    Doch, es hat uns geschadet!

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    ja du hast wohl recht, und schlagen muss eigentlich echt nicht sein, aber ich denke das ist halt auch ne reaktion der eltern wenn sie einfach nicht mehr weiter wissen und überfordert mit der situation sind. Ich denke nicht das Eltern ihr Kind gezielt schlagen würden. Es sollte auch alles ohne gewalt zu regeln sein, geb ich dir absolut recht.

    Kommentar von Jaiina JaiinaJaiina

    leider gibt es Eltern, die ihr Kind gezielt schlagen - sie halten das für eine angemessene Erziehungsmethode nach dem Motto: "uns hats ja damals auch nicht geschadet". Dabei hast du aus meiner Sicht komplett Recht - sie wissen dann in dem Moment einfach nicht mehr weiter und rechtfertigen ihre Hilflosigkeit einfach, anstatt sie dauerhaft zu bearbeiten.

  • 4
    Antwort von guinan guinan

    Ich kann dir eine kleine Geschichte mit der damals 3-jährigen Tochter meiner Freundin erzählen. Wir waren Einkaufen und die Kleine wollte auch etwas haben. Mama sagte: "Brings zurück, das wollen wir nicht kaufen." Die Kleine sagte: "Doch" Machte Terror als Mama es ihr wegnehmen wollte. "Na wirste dann schon sehen", sagte Mama.

    Wir bezahlten an der Kasse. Jana legte ihre Süßigkeit aufs Band. Wir sagten, dass wir das nicht kaufen wollen. Die Kleine wollte uns hinterher.

    Mama fragte: "Hast du Geld?" Die Kleine sagte "Nein- Du".

    Mama sagte "Wir haben unser schon bezahlt, wir wollen das nicht kaufen."

    Die Kleine lief uns nach.

    Ich sagte: "Stop, nur bis hier hin...(da wo die Kasse ist), du kannst nicht zu uns, du musst das erst zurückbringen. Sonst macht das ganz laut (sirenengeräusch nachgemacht) und der Mann kommt, dem der Supermarkt gehört und die Frau an der Kasse sagt, du hast gestohlen und das ist gaaaaaanz schlimm!"

    Die Frau an der Kasse spielte mit, schaute ganz streng. Die kleine ging ganz langsam. Dann drehte sie um, rief "oh je oh je oh je". Nach einiger Zeit kam sie wieder ohne ihre Süßigkeit und lief mit maximalem Abstand zur Kassiererin durch die Kasse zu uns.

    Du ich glaube, das kennen einfach alle Eltern. Die Kleine hat auch schon mitten in der Stadt, wenn sie nicht laufen wollte, sich auf den Fußboden geschmissen und gebrüllt. Muss man einfach manchmal aushalten. Ruhig bleiben, damit gibst du dem Kind das Gefühl, dass es nicht du bist, den dieses Theater gerade trifft. Es selbst benimmt sich schlecht. Merkt es, dass du zu treffen bist, wirds nur schlimmer.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    hahahaha :D das ist geil

    Kommentar von carsten1979 carsten1979carsten1979

    Sie hat ihre Erziehungsverantwortung an die Kassiererin abgegeben. Finde ich nicht gut.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Gar nicht wahr, die hat nur mitgespielt. Wenn die nicht mitgespielt hätte, hätte es die Mutter auch nicht gekauft.

    Kommentar von voyage voyagevoyage

    war ja auch ne Frage an die Mamas und nicht an Carsten :P

    Kommentar von Subo24 Subo24Subo24

    Lieber carsten1979 - diese Antwort ist völlig weldfremd. Du hast keine Kinder - oder?

    Kommentar von Sophia87 Sophia87Sophia87

    Verstehe, was carsten meint. Finde die Situation auch nicht "gut" gelöst. Den Ansatz mit "Hast du Geld?" finde ich bei einem älteren Kind okay. Aber nicht, wenn man dabei fast rausgeht und die Kassieren mitagieren muss. Zu dem ist der Bezug zum "Dieb" schlecht.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    ich glaube nicht, dass sich ein 3jähriges Kind "schlecht benimmt", sondern dass es erst etwas begreifen und erst verstehen lernen soll, denn es ist nicht als ein Erwachsener auf die Welt gekommen. Starke Eltern, sind nicht "zu treffen", starke Eltern finden verständliche Worte und Wege, die Dinge ihrem Kind zu erklären, ohne dass man es als 3jährigen schon zum "Dieb" machen muss, denn das hatte es ganz sicher nicht vor, als es das "haben" wollte..

  • 4
    Antwort von unbekannteta unbekannteta

    Also ich habe einen 3 jährigen Sohn und solche Wutanfälle sind normal. Mein sohn hat sich einmal auf den Boden geschmissen und geschrien und gestrampelt und ich habe ihn hoch genommen , meine Sachen bezahlt und bin raus gegangen. alles reden half nichts.

    Als er das ein anderes mal nochmal machen wollte, hab ich zu ihm gesagt, leg dich auf den boden, strampel mit den Füßen und schrei und weine. Er sah mich an und machte es nicht. Hat gut geholfen, also bei meinem sohn zumindest :-)

    da darf man halt nicht nachgeben und auch nicht auf die anderen Leute schaun. Einfach immer bestimmt sagen dass es das jetzt nicht gibt. Kinder wollen eben ihre Grenzen austesten und wenn sie nicht dir richtigen Wörter finden, das können 3 jährige halt nicht immer, dann fangen sie an zu schreien und weinen.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    haha süss :D

  • 3
    Antwort von carsten1979 carsten1979

    Nicht nachgeben. Die Kleinen versuchen es sonst immer wieder. Ich habe mit meinen Kindern immer vorher vereinbart, ihr dürft euch eine Süßigkeit aussuchen und das hat geklappt. Ich war aber auch konsequent.

  • 3
    Antwort von binima binima

    Du könntest versuchen dein kind abzulenken, mit einer Geschichte, Lied das es vorsingt, Fragen über spiele und und und, die Hauptsache ist eine ablenkung zu bekommen

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    Ja das könnte klappen :)) das werd ich meiner kollegin mal als Tipp geben

  • 2
    Antwort von kiniro kiniro

    Ich schließe erst einmal die Grundbedürfnisse

    • Hunger
    • Durst
    • Müdigkeit
    • Getragen-werden-wollen

    aus.

    Etwas haben zu wollen, kann nämlich auch ein Zeichen für oben genannte Punkte sein.

    Nein sagen und die Sache wieder weg bringen war okay. Aber, wenn sie das Kind alleine raus gebracht hat, finde ich das nicht okay. Ist sie aber mit ihr raus - ist das in Ordnung.

    Ich habe in dem Alter zu Tochter schon vor dem Geschäft gesagt "ich kaufe keine Extras und du kannst auch sauer deswegen sein". Da gab es weniger Probleme als wenn ich erst im Laden "nein" gesagt hätte.

    Ich bin auch schon ohne Einkäufe aus dem Geschäft, weil es absolut nicht anders ging Ich geh doch nicht her und streite mich mit meinem Kind vor Menschen, die meinen es besser zu können.

    Meistens ins es nach einer halben Stunde zuhause wieder besser mit dem Einkaufen.

    Sie sollte aber

    • nicht auf die anderen im Laden achten
    • auf dumme Sprüche die Frage "geben Sie nur kluge Ratschläge oder helfen Sie auch?" stellen, wenn ihr der obere Punkt schwerfällt. Da hat man am ehesten seine Ruhe.
    • eine Kleinigkeit zu essen und trinken fürs Kind zur Hand haben - besonders Hunger (niedriger Blutzuckerspiegel) macht grantig
  • 2
    Antwort von melle2 melle2

    also, ich habe das auch schon erlebt, das ist völlig normal, bei so kleinen.... sie testen ihre grenzen aus, und man darf auf keinen fall nachgeben... deine kollegin hat vollkommen richtig gehandelt. wenn es zu nervig wird, weil die kleine das immer wieder macht, kann deine kollegin sich auch mal genauso verhalten wie ihre tochter... hinstellen und toben... ist zwar super peinlich für die mutter, aber das hilft wahre wunder... (meine tochter war so bluff, das sie es nie wieder gemacht hat...)

  • 2
    Antwort von Lasermann Lasermann

    rechts links

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    ja... meine mutter hat mir früher auch links, rechts eine gegeben und es hat mir nicht geschadet :P

    Aber heute darf man das ja auf keiiiiinen fall.... dann schauen die leute noch komischer.

    Kommentar von carsten1979 carsten1979carsten1979

    Ich hoffe, ihr macht Spaß.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    nein Meine eltern haben mich mit dem Teppich klopfer auf den Po geschlagen.

    Kommentar von Lasermann LasermannLasermann

    :DDD

    Kommentar von Lasermann LasermannLasermann

    :)

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    Ich liebe meine Eltern Trotzdem <3 :D

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    nein, deswegen ! oder das ! würde ich an meinen Eltern ganz sicher nicht lieben, denn Gewalt liebe ich absolut nicht!

    Kommentar von Jaiina JaiinaJaiina

    klar, dann hört das Kind bestimmt augenblicklich auf mit brüllen. Die Sache ist doch die: Kind sieht was, will es haben - ein ganz natürliches Gefühl. Mama will es aber nicht kaufen - warum nicht, versteht das Kind nicht. Kind kann es sich leider selbst nicht kaufen, muss sich also "unterwerfen". Mama hat die absolute Macht, sagt "einfach so" Nein, Kind bekommt seinen Willen nicht, kommt mit der Frustration (noch) nicht zurecht und ist absolut überfordert mit dem Gefühl der Ohnmacht. Also fängt es an zu schreien (kennen wir doch auch, dass uns mal was über den Kopf wächst und wir einfach "austicken".. da wollen wir garantiert nicht Sanktionen in dem Moment, sondern Verständnis, damit wir uns wieder beruhigen können). Sein Kind zu schlagen signalisiert in dem Moment: "Deine Gefühle sind hier nicht erwünscht". Besser ist es, das Kind "aufzufangen", ihm zu signalisieren: "ich verstehe, dass du wütend bist, aber die Situation können wir jetzt nicht ändern". Nur so lernt das Kind auf Dauer, mit negativen Gefühlen umgehen zu können.

    Kommentar von schnecke64 schnecke64schnecke64

    Superkommentar, dem ich hiermit symnbolisch dreihundert Mal den Daumen hoch gebe.

    Kommentar von schnecke64 schnecke64schnecke64

    Dein Rat erinnert mich an eine Situation, als mein Jüngster (1. oder 2. Klasse) total schlecht gelaunt und garstig aus der Schule kam und mich anblökte. Ich habe ihn dann erst mal in den Arm genommen und gedrückt und ihn gefragt, wie es heute so war und ob er einen blöden Tag hatte. Wurde dann von einem mit mir wartenden Großvater einer anderen älteren Schülerin blöd angeguckt, dass ich ihn jetzt nicht maßgeregelt habe für sein unflätiges Verhalten sondern ihn quasi noch mit ,Drücken' belohne.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    ja du hast vollkommen recht. Wenn du das so schreibst, so zusagen bewirkt man dann mit schlagen nur noch das gegenteil also noch mehr geschrei und das Kind versteht ja gar nicht waruum es jetzt geschlagen wird :(( armes Kind.... :S

    das ist wie wenn ich mich aufrege bei der arbeit wegen irgendwas, dann kommt jemand und schlägt mich noch :S oh jeje dann würde ich auch nicht mehr wissen was jetzt ab geht.

  • 2
    Antwort von zarpa0102 zarpa0102

    also ich selbst habe auch keine kinder, aber ich würde es so machen, dass ich es der kleinen auf keinen fall durchgehen lassen würde, da sie es sonst immer wieder macht und ihre grenzen nicht kennerlernt.

    ich würde sie notfalls einfach mal stehen lassen und um die nöchste ecke gehen, von wo aus man sie aber noch sehen kann, sie einen aber nicht. spätestes wenn sie merkt, dass sie mama weg ist, wird sie nachkommen.

  • 2
    Antwort von kovah kovah

    Bin zwar keine Mutter, aber meine Mutter hat mir imemr eindrücklich gesagt, dass es das definitiv jetzt nicht gibt und mich dann ignoriert. Nach spätestens 1 Minute war Schluss mit geheule. Das hat sie oft auch bei kleineren Sachen wie nem Lolli gemacht, irgendwann hatte ich mich dann mit abgefunden, dass es einfach mal ne Ausnahme ist, wenn man was besonderes haben will. Was auch vollkommen logissch ist... Ich würde es bei meinen Kindern auch nicht anders machen. Für falsch halte ich es, einfach nachzugeben.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    ja sie hat ja nicht nach gegeben, sie hat es ihr nicht gekauft.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Sie hat alles richtig gemacht. Kannst ihr keinen Tipp geben, kannst sie nur loben, dass sie duchgehalten hat und ihr dadurch ihr schlechtes Gewissen nehmen.

  • 1
    Antwort von petrapetra64 petrapetra64

    Es war vollkommen richtig, das Kind aus dem Laden zu entfernen und vor allem aus dem Bereich der zusehenden und zuhoerenden Leute. Kinder in dem Alter koennnen den Frust noch nicht verarbeiten, den es mit sich bringt, etwas abgelehnt zu bekommen. Und all die vielen Versuchungen direkt vor der Nase im Supermarkt, das ist einfach oft zuviel.

    Ich hatte ja meist immer das Auto dabei und bin mit meinem Sohn dann oft ans Auto gegangen und dort durfte er sich austoben und dann wieder beruhigen und ich wartete neben dem Auto. Nach kurzer Zeit war der Spuk vorbei und er war froehlich und munter, als waere nichts gewesen. Schlimm sind halt oft die bloeden Blicke der anderen. Die muss man einfach aushalten lernen.

    Waehrend so eines Anfalls sind die meisten Kinder nicht ansprechbar, aber danach sollte man keinesfalls nachtragend sein und ebenfalls so tun, als sei nichts vorgefallen. Zusammen reden, knuddeln und lachen hilft immer. Evtl. kann man dann noch mal kurz erklaeren, dass es halt einfach nicht moeglich ist, jedes Mal etwas zu bekommen, dass man das bezahlen muss und so viel Geld nicht zur Verfuegung steht. Oder dass es schon genug Suessigkeiten gab und zu viel ungesund ist. Was auch immer. Aber nur kurz, nicht als stundenlange Moralpredikt. Und auch zeigen, dass jetzt alles wieder gut ist. Nach und nach wird sie lernen, ihren Frust auszuhalten.

    Manche Kinder schreiben halt wie am Spiess in diesen Trotzphasen, einer meiner Kinder legte sich einfach nur auf den Boden und blieb liegen. Egal wo, im Supermarkt zwischen den Regalen, im Tiefschnee.

    Ohne Auto waere es vielleicht hilfreich, das Kind in den Kinderwagen zu setzen und anzuschnallen und an einem Ort mit weniger Menschen abzuwarten. Oder sie wo hin tragen.

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    Super Antwort Danke :-) Ja sie hat sie gleich rausgebracht ich hab dann gezahlt und ja dann gingen wir nach hause (zu fuss) der ganze weg war noch geschrei. Und dann zuhause brachte meine kollegin sie ins zimmer bis sie sich beruigte und dann ging sie zu Ihr und ja dann wurde gekuschelt und alles war wieder gut :)

    Sie hat auch gesagt das es so extrem noch nie war mit der kleinen. Das war das erste mal..

  • 1
    Antwort von Sabroja Sabroja

    Hallo Lulu1987,

    wenn kleine Kinder von ihren Empfindungen (etwas unbedingt haben zu wollen) "überrollt" werden, müssen sie wieder "auf den Boden der Tatsachen" zurück gebracht werden. Dies gelang mir bei meinen Kindern, indem ich im Flüsterton mit ihnen sprach, inhaltlich mit dem etwaigen Tenor der Antwort von "Goodnight". Durch den Flüsterton kommen die Kleinen wieder in ihre "Mitte" und das Gefühl geht nicht mit ihnen durch.

    Lieber Gruß Sabroja

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    echt das funktioniert? muss ich mal versuchen bei meiner kleiner Nichte :-)

    Danke für die Antwort

  • 1
    Antwort von faLlinqAnqeL faLlinqAnqeL

    kann den anderen nur zustimmen ;) so hart es auch oft sein mag in solchen momenten konsequent zu bleiben aber dass ist das einzig richtige. das kind ärgert sich zwar dann fürchterlich, wird aber mit der zeit einsehen, dass das ganze schreien usw. zu nichts führt und dass dann auch nach einigen solchen situationen bleiben lassen ;)

  • 1
    Antwort von Delfinanne Delfinanne

    Meine Tochter hat sich einmal im laden auf den Boden geschmissen, weil sie keine süßigkeiten bekam. Ich habe mir von meinem Mann den Autoschlüssel geben lassen, bin mit dem Kind zum auto gegangen und habe es in den Kindersitz gesetzt. dort durfte sie sich ausbocken, während ich vor dem Auto gewartet habe, bis sie sich wieder einbekam. Dann sind wir nach Hause gefahren. meine tochter hat nie wieder einen bockanfall im supermarkt bekommen

  • 1
    Antwort von glensas glensas

    Ignorieren und nicht nachgeben, diese Kämpfe muss jeder einmal führen

    Kommentar von schnecke64 schnecke64schnecke64

    Kämpfen ist eher schlecht mit kleinen Kindern. Es heißt ja nicht, dass man verloren hat, wenn man drauf eingeht, aber trotzdem nicht unbedingt in allem nachgibt.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    verständlich und gut erklärt Schnecke64! Kinder sind nähmlich nicht auf die Welt gekommen, damit Eltern mit ihnen "kämpfen" müssen, sondern dass sie von den Eltern verstanden werden!

  • 1
    Antwort von DerPianist DerPianist

    Kindergarten -> Alleine Einkaufen

    Ansonsten seh ich das ja auch ab und zu im Supermarkt. Leb damit, die Leute (zumindest ich) wissen da im Supermarkt auch, dass mein sein Kind nicht verhetscheln sollte

    Kommentar von Schoggi1 Schoggi1Schoggi1

    sie ist 3, in der schweiz gibt es kein Kindergarten für so kleine Kinder, die gehen bei uns erst ab 4 oder 5 in Kindergarten.

    es gibt nur spielgruppen und das ist nur einmal wöchentlich ein halber tag.

    Kommentar von DerPianist DerPianistDerPianist

    das wusst ich nicht....naja augen zu und durch...viel glück ;)

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