Frage von Blumenkind2016, 190

An alle Moslime: Was haltet ihr von den ganzen Debatten, Vorurteilen die in letzter Zeit in den Medien verbreitet werden?

Was ist eure Meinung zu der ganzen Burka, Burkini, Kopftuchdebatte? Wie fühlt ihr euch wenn ihr euch wenn man die muslimischen Männer alle als Vergewaltiger darstellt? Was ist euer Meinung von dem Bild der muslimischen Frau als Unterdrückte und den Männern als Unterdrücker? Wie viele haben euch eigentlich schon offen und ohne Vorurteile, Misstrauen und Aggression nach eurer Meinung gefragt? Ich frage weil ich einfach finde es wird in Medien, Politik und eigentlich jedem Internetforum so viel über das Thema gesprochen, aber selten höre ich die Meinung von Moslimen. Schon gar nicht in Massenmedien wie Bild, Heute oder Kurier (letztere nur in Österreich). Und wenn dann sind es meistens Ausgewählte die schon vorher, wenn auch nur in kleinen Kreisen, für ihre Meinung bekannt sind. Ich möchte einfach einmal die Meinung von einfachen Menschen muslimischen Glaubens hören. Sagt einfach ungetrübt und gerade heraus was ihr denkt, aber bleibt Bitte höflich! Danke schon im Voraus (;

P.S.: Ich fürchte rassistische Kommentare werden sich hier nicht vermeiden lassen, sollte ich aber welche lesen werde ich sie sofort melden!

Antwort
von furkansel, 69

Ja ich finde die gegenwärtigen Entwicklungen frustrierend und bedauernswert. Und dass immer und immer wieder die gleichen Themen durchgekaut werden geht mir sehr stark auf die Nerven. Da man mich in der Regel äußerlich nicht als einen Muslim identifiziert, war ich auch noch nie persönlich mit Rassismus oder Islamophobie konfrontiert. Ab und zu rede ich mit muslimischen Personen über all das und wir unterhalten uns über den Islam aber wenn ich ehrlich bin, empfinde ich es als unangenehm, mit Nichtmuslimen darüber zu sprechen, das tue ich nur ungern. Weil ich Angst habe, etwas falsches zu sagen, weil ich Angst vor der Reaktion meines gegenübers habe usw. Ich würde auch sagen, so angespannt war das gesellschaftliche Klima noch nie...

Antwort
von Bebish05, 30

"Der Islam begann fremd und wird wieder fremd ,wie er begann. Und Tuba (frohe Botschaft) ist für die Fremden"

Das ist ein Hadith, was mir Kraft gibt. Es wurde vorherbestimmt, dass der Islam immer fremder wird und der Hass zunimmt. Was die Mehrheit denkt und sagt, muss nicht die Wahrheit sein. Ich bin auf dem richtigen Weg und daher kümmert es mich relativ wenig, was die Menschen so negatives über meine Religion verbreiten. Vor allem weil ich bei den Meisten weiß, dass sie alles wiedergeben, was sie in den Medien informiert bekommen, ohne sich eigenständig mit der Religion auseinanderzusetzen.
Die Schuld liegt nicht bei den Religionen.. Es ist der Mensch, der machtsüchtig ist und die Religion (und vieles mehr) missbraucht, um an die Macht zu kommen.

Das wollen viele nicht begreifen..

Antwort
von Succcer, 37

Ich finde es traurig und schlimm!
Vieles was verbreitet wird stimmt überhaupt nicht!
Ich bin gegen ein Burkaverbot, jedoch für eine Aufklärung gegenüber der Burka (ich bin gegen Burka).

Was in Köln passiert ist, waren nicht Muslime, die waren alkoholisiert, dass kann man nicht Muslim nennen!

Und der Islam wird frauenfeindlich dargestellt, obwohl er für seine damalige Zeit revolutionäre Frauenrechte hatte!
Zudem sind viele Muslime die in DE leben für eine Gleichberechtigung!

Und ja, ich wurde schon öfters Beleidigt, teils kurz vor tätlichen Angriffen!

Kommentar von Succcer ,

zudem muss man sagen, dass ich (m,15) von Erwachsenen beleidigt wurde, die nehmen keine Rücksicht auf alter

Antwort
von 3runex, 66

Mich persönlich verletzt es gar nicht so sehr. Ich finde es nur traurig, dass viele Menschen Falschinformationen (vor allem im Internet) verbreiten, obwohl sie nicht einmal den Koran gelesen haben. Meiner Meinung nach sollte genau das aber das Mindeste sein, was man tun sollte, bevor man Urteile fällt.

Kommentar von Rationales ,

Würden die Deutschen den Koran lesen, dann hätten sie noch viel mehr Horror vor den eindringenden Moslems. Denn was da alles drinsteht:

Sure 9, 14: Kämpft (mit der Waffe) gegen sie! Allah wird sie mit euren Händen plagen und sie zuschanden machen, euch aber zum Sieg über sie verhelfen. So heilt er die Herzen der Leute, die glauben.

Hier zig weitere Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende:

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/kampfbefehle\_allahs\_im\_kora...

Antwort
von Chemiefreak15, 24

Unsere Politiker versucht uns Muslimen alles in die Schuhe zu schieben !!!Egal ob Attentat oder
Streit !

Antwort
von reziprok26, 47

Über 5 (fünf) Milliarden Menschen essen Schweinefleisch, hören gern Musik  lieben die Liebe, mögen Bilder und  Hunde sind Freunde, lassen sich nicht Beschneiden,  tragen keine Kopftücher, Burkas, Fasten nicht wochenlang und beten nicht 5 x am Tag und Bomben sich nicht in die Luft um ins Paradies zu kommen.

Sind das nicht genug Beweise, dass diese Gebote/Verbote OUT sind, dass es sich ohne diesen Unsinn  unbeschwert und besser Leben lässt. Die  Islammisten aber trotzdem dabei bleiben, und daran festhalten, dann brauchen die sich dann  nicht wunderen, wenn sie für Rückständig gehalten werden.  

Winton Churchill  1965*  „An Muslime ist die Aufklärung vorbei gegangen, es gibt keine rückständigere Kraft auf der Welt als den Islam.

Antwort
von nowka20, 21

achte nicht auf die "lügenpresse"

Antwort
von Kannjanichtsein, 53

Ich finds traurig dass weil die Medien Moslems komisch darstellen, der gesamte Islam hineingezogen wird bzw. dadurch viele Menschen Islamisten und Isis-Anhänger mit Moslems vergleichen.

Antwort
von Machete1338, 17

Viele Menschen sagen es sei rassistisch, wenn man den Islam kritisiert. Religion hat nichts mit Rassismus zu tun...

Kommentar von Blumenkind2016 ,

Einer Religion kritisch gegenüberzustehen ist nicht rassistisch. Wenn man allerdings nicht kritisch sondern, aggressiv und blind von Vorurteilen, nicht nur eine Religion sondern eine ganze ethnische Gruppe Verurteilt, Hasst und als minderwertig ansieht ohne sie überhaupt zu kennen. Einzig und allein wegen ihrem Glauben und/oder ihrem Aussehen ist es rassistisch.      

Kommentar von Machete1338 ,

Es geht in der Frage aber ausschließlich um Muslime bzw Rassismus gegenüber dem islamischen Glauben und dieser ist an keine ethnische Gruppe gebunden. Es gibt deutsche Muslime, afrikanische Muslime, Mexikanische Muslime etc. Rassismus gegenüber Religion ist nicht möglich, obwohl oft "blinder, von Vorurteilen geprägter" Hass auf die Anhänger einer Religion als Rassismus bezeichnet wird, der Begriff Rassismus wird hier aber falsch verwendet.

Antwort
von Jogi57L, 46

Ein Problem dabei ist, dass verschiedene Muslime verschiedene Ansichten haben.

WAS soll man da denn glauben ?

Es gibt solche und solche Muslime.

Eine einheitliche Linie ist da nicht drin.

Daher beziehen sich wohl Vorurteile/Ansichten nur auf einen kleinen Teil der Muslime.

Was ist eure Meinung zu der ganzen Burka, Burkini, Kopftuchdebatte.

Kommt drauf an, wie z.b. Hijab begründet wird

Ist es nur ein Stück Stoff,..? und wird damit begründet:

"ich darf doch anziehen, was mir gefällt"

oder hat es irgendeine symbolhafte Bedeutung, etwa sich von Ungläubigen zu unterscheiden, sich als ehrbare Frau zu zeigen....usw ?

Dann wäre es abzulehnen, weil dadurch andere Frauen diskriminiert würden...

"ich bin ehrbar, und du nicht"

 Wie fühlt ihr euch wenn ihr euch wenn man die muslimischen Männer alle als Vergewaltiger darstellt?

Mein Eindruck ist da eher, dass "der Islam"... manche muslimischen Männer  als potentielle  "Vergewaltiger" hinstellt, 

indem Frauen die Schuld zugesprochen wird, wenn sie Männer irgendwie reizen...z.B.:

Zitat Sheik Yusaf al-Qaradawi in London:
"Vergewaltigungsopfer müssten bestraft werden, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten"

Zitat: Mufti Shahid Mehdi (Kopenhagen):
"Mädchen, die kein Kopftuch trügen bitten geradezu um eine Vergewaltigung"

Was ist euer Meinung von dem Bild der muslimischen Frau als Unterdrückte und den Männern als Unterdrücker?

Darf eine muslimische Frau selbst entscheiden ? 

UND: wird das akzeptiert und unterstützt ??

z.B.:

Entscheidet sich eine Muslima dazu, einen Christen zu heiraten...

Sie will Sängerin, Tänzerin oder Unterwäsche-Modell sein.......

Sie will voreheliche sexuelle Erfahrungen machen...

Sie erklärt mit 18, dass sie jetzt eine eigene Wohnung nimmt...

Gibt es da irgendjemand, außer "Allah".. der sie sofort irdisch zur Rechenschaft ziehen würde ?

Gäbe es so jemanden, dann wäre es natürlich "Unterdrückung"

_____________________________________________________________

oh sorry, du wolltest ja nur von "Muslimen"... habe ich gerade nochmal gesehen, aber weil ich schon so viel geschrieben habe.... lasse ich es stehen....

Kommentar von Gugu77 ,

Mein Eindruck ist da eher, dass "der Islam"... manche muslimischen Männer  als potentielle  "Vergewaltiger" hinstellt, 

DH! Den Gedanken hatte ich auch...

Kommentar von Succcer ,

hetze!

Kommentar von Jogi57L ,

Du meinst mit "Hetze" sicher die  Zitate:

Zitat Sheik Yusaf al-Qaradawi in London:
"Vergewaltigungsopfer müssten bestraft werden, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten"

Zitat: Mufti Shahid Mehdi (Kopenhagen):
"Mädchen, die kein Kopftuch trügen bitten geradezu um eine Vergewaltigung"

Da weiß man nicht, wem man was glauben darf.

Kommentar von Gugu77 ,

Succer: falls Du meinen Kommentar meist; den beziehe ich darauf, dass mir schon viele junge Muslima begegnet sind, die genau das sagen: Wir schützen uns vor den Blicken der Männer. Wir wollen sie nicht reizen.Dieses Argument wird auch hier auf GF verwendet - zumeist von Radikalen. Aber auch , wie Jogi57 schrieb, von Authoritäten. Du solltest schlau genug sein, um  zu merken, dass wir keine Hetzte betreiben, sondern Differenzierungen vornehmen. Die Männer werden mit dieser Argumentation doch von (manchen) Muslimen selbst als hormongesteuerte Bestien dargestellt, indem man Ihnen unterstellt, sie seien nicht in der Lage den Anblick von Frauenhaaren oder nackten beinen zu ertragen- ohne sich sofort auf sie zu stürzen. Mich ärgert es im Alltag, wenn junge Mädchen unter irgendeinem Stockholm- Syndrom leiden und das auch noch wiederholen: Wir schützen uns doch nur.  Es bedarf keinen Schutz. Männer sind keine Tiere...Wieso müssen sich denn die anderen Frauen nicht schützen?

Und im Übrigen denke ich selbst z.B. nicht so über die muslimischen Männer- nicht verallgemeinernd

Ich bin zwar kein Mann, denke aber das es Gewohnheitssache, Sache der Erziehung und eine Sache der  Selbstkontrolle ist. ich gehe mal davon aus, dass z.B. viele Flüchtlinge mit dem ungewohntem Anblick der freizügig angezogenen deutschen Frauen zu kämpfen haben- sie sind nun auch in Zwietracht, was sie bisher püber Geschlechterrollen gelernt haben- kommt natürlich auf den Bildungsstand und Sozialisation an.

Hör doch endlich mit dieser Opferrolle auf und tue etwas damit Muslime ein besseres Image in D. bekommen.

P.S, Du bist noch jung und gar nicht mal so blöd, aber pass bitte auf, selbst nicht in Schubladen zu denken.


Kommentar von Succcer ,

solche leute können den koran nicht aufheben, jeder kann labern, bezieh dich auf koran oder den Propheten

Kommentar von Succcer ,

ich denke nicht in die schublade, aber es wird einfach hier gehetzt wie sonst was

Kommentar von Succcer ,

jeder soll anziehen was er will, ohne sich zu rechtfertigen, außerdem gehen wahrscheinlich alle Muslime auf nicht-kopftuchträger los? Nein, die großen Labersäcke von Saudi Arabien etc labern was sie wollen! wenn ein mann eine frau vergewaltigt, gibt es z.B in der Scharia (bevor jz wieder kritisiert wird, nein ich stelle das GG davor) wird auch NUR der mann bestraft!

Kommentar von Succcer ,

bevor ich jz wieder kritisiert werde*

Kommentar von Succcer ,

bzw. die person die zwang ausübt wird bestraft**

Kommentar von Jogi57L ,

Das glaube ich dir schon, dass die "Lehre" ( Sharia ) entsprechendes aussagt.

die Frage ist nur, ob das auch in den entsprechenden Ländern so praktiziert wird.....und von den Menschen, die sich Muslime nennen....

Aber du hast wohl Recht...

weder "muslimisch", noch "christlich" noch sonstwas sagt irgendetwas aus....

Aussagekraft hat nur das Verhalten und die Einstellung eines Menschen.....

Kommentar von Succcer ,

also! ich kann mich genau so als freiheitlicher führer sehen, müssen jz alle folgen die für freiheir sind

Kommentar von Succcer ,

und nein weder iran noch saudis sind islamisch!

Kommentar von Succcer ,

und gugu, dass ist ja eine frechheit "tu lieber was für das islam image in D", tuh du mal was gegen Rassismus! es heißt immer wir sollen deutsch sein, dann sagt ihr wir gehören nicht dazu und grenzt uns aus? (nein nicht alle deutschen sind so, aber die die es behaupten), du sitzt hier vorm pc, während hunderte muslime in der deutschen Bundeswehr für DE kämpfen!

Kommentar von Gugu77 ,

uccer, das ist keine Frechheit. Vielleicht habe ich es zu persönlch formuliert. Beide extremen Seiten tun sich da nichts. Ich akzeptiere Extreme weder in die eine, als auch andere Richtung. Das Problem ist ein Gegenseitiges und schaukelt sich offenbar hoch. Vielleicht verstehtst Du es so besser.Die Muslime, die ihre Religion freidlich ausüben leiden unter den Radikalen oder denen, die durch schlechtes benehmen auffallen. Ich wünsche mir mehr Muslime, die mit guten Beispielen vorangehen und weniger mit dem Finger auf die Gegenseite zeigen und in die Opferrolle fallen. Das habe ich gemeint.


Und ganz ehrlich: Dein letzter Satz könnte auch von mir stammen. genau dies ist meine Analyse zum Thema-  vor allem bezogen auf Jugendliche, die in der 3. Generation zurück zu Ihren Wurzeln gehen möchten, sich  eine Nationalität und Religion als Identität suchen und so auch anfällig für radikale Ansichten sind.  Sie füllen sich hier nicht angenommen, wenden sich dann ihren Wurzeln zu (in den Ländern waren sie teilweise nich nicht einmal selbst) und finden so eine Zugehörigkeit, mit der sie sich wohler fühlen. Das ist mir klar.

Die Muslime ziehen sich zurück, werden ggf. radikaler, religiös strenger und so bestätigen sie die Vorurteile und dann geht die Spirale weiter. Man kommt nicht zusammen.

Vergiss bitte auch nicht, dass es die Unterscheidung Deutsche- Muslime nicht geben kann. Das eine ist eine Nationalität, das andere Religionszugehörigkeit. Worte sind wichtig. Die von dir genannten Muslime in der BW, sind vermutlich Deutsche.

Ich habe selbst mit Jugendlichen aus aller Welt zu tun, keiner meiner
Schüler ist irgendwie radikal, weil alle zusammenarbeiten und sich
akzeptiert fühlen, mit all Ihren kulturellen Unterschieden.  Antürlich sind Ihre Eltern aber auch für Gespräche offen- das ist nicht immer so.Sie wissen, dass sie gut aufgehoben sind. Natürlich kommt es dann zum Frust, wenn die Chancen auf Ausbildung schlechter sind, als mit einem deutschen Namen. Das ist schwer, aber man muss dann zeigen: "Ich kann etwas. Nur weil es ein auffällige Personen aus meiner Kultur, Herkunfstland gibt, die stören und Extrawürste haben möchten, bedeutet es nicht, dass auch ich so bin".

Lang genug mein Kommentar. ich habe mich aber dazu bewegt gefühlt, dir meine Sichtweise zu erklären.



Kommentar von Succcer ,

ach friedliche muslime können aber nichts dafür, dass ist genauso, wenn ich deine mutter bestrafe, weil du was falsch gemacht hast,

Kommentar von Succcer ,

bei sowas muss man sich nicht beweisen

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