Frage von KleineFrage,

An alle Mamis und Papis: Was kann ich tun wenn mein Sohn bockt?

Hallöchen,

ich glaub, ich hab da bei meiner Erziehung nicht aufgepasst. Mein Söhnchen ist 19 Monate alt und hat nun die Angewohnheit, sobald er etwas nicht bekommt richtig rumzubocken. Er schmeißt sich auf den Boden und weint oder brüllt rum. Ich versuche dem mit Ignorieren entgegenzuwirken und gehe dann aus dem Zimmer. Aber bisher wirkt es nicht. Außerdem kann ich "nein" sagen wie ich will... es interessiert ihn nicht und er macht es trotzdem.

Könnt ihr mir helfen?

Viele Grüße

Yvonne

Hilfreichste Antwort von FataMorgana2010,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn ein 19 Monate altes Kind in die Trotzphase kommt, denken viele Eltern, das liege jetzt an ihnen und sie hätten nicht aufgepasst - ist aber in der Reel gar nicht so, sondern für das Kind kommt jetzt die Phase, in der es sich zum ersten Mal ein bisschen ablöst, und das ist nicht so leicht.

Vorweg: was ich vorschlage (und selber erprobt habe),kostet Zeit und Geduld, aber das ist investierte Zeit, weil man später viel Zeit spart. Erstmal ist es natürlich richtig, dass ein Nein ein Nein ist und bleibt und dass man dem Kind nicht ständig alle Wünsche erfüllt. Man bleibt also bei dem, was vom Kind will oder was man selber nicht tun oder geben will. Das heißt aber auch, dass man nur dann Nein sagt, wenn man das auch wirklich meint - nicht immer erstmal schnell und unüberlegt Nein sagen und sich dann später umentscheiden! Dann versucht das Kind natürlich jedes Nein umzudrehen.

Ein Kind ist zunächst auf sofortige Wunscherfüllung ausgelegt. Ein Nein löst da ganz viele Gefühle aus...

Ich hab mir das immer so vorgestellt, dass das Kind sozusagen von einer Welle von Gefühlen überrollt wird, Wut, und Angst, und Trotz und was weiß ich noch alles, und dass es lernen muss, dieser Welle stand zu halten oder besser: sie auszuhalten, ohne unterzugehen.

Das ist weder Bosheit noch Berechnung, sondern ganz einfach etwas, was man mit 19 Monaten noch nicht gelernt hat, ganz normal. Was also machen? Das Kind wird gerade von seinen Gefühlen überwältigt, steht da rum und brüllt, wirft sich auf den Boden, schreit, heult, schnieft. Wenn möglich, bin ich dann mit ihm zusammen in sein Zimmer gegangen, hab ihm noch mal gesagt, dass er nicht das bekommt was er will, dass ich aber da bleibe und ihm helfe, sich zu beruhigen - und das ich gaaaaanz sicher bin, dass er das auch tut. Notfalls hab ich mich auf einen Stuhl gesetzt und ihm beim Wüten zugeschaut. Das dauert manchmal ein paar Minuten und solange das Kind nicht blau anläuft... ist das dann halt so. Irgendwann ist das vorbei, dann kam er meist von selbst oder ich hab ihn aktiv in die Arme genommen.

In der Öffentlichkeit ist das natürlich nicht so einfach... das weiß ich auch. Aber nach meiner Erfahrung hat sich das dann nach einigen wenige Auftritten erledigt. Es hat keinen Sinn, dem Kind dann zu drohen "Hör sofort auf mit dem Geplärre" - man muss das in Gedanken trennen: das Kind kämpft mit den eigenen Gefühlen, nicht gegen die Mutter.

Kommentar von KleineFrage,

Das hört sich echt toll an! Danke! Das ist genau in meinen Interesse. Ich will ihn nicht bestrafen oder ständig rummäckern oder so... sondern ich will ihm zeigen, dass es nicht schlimm ist, sondern normal, dass man gewisse sachen nicht tun darf/soll. Das werde ich ab sofort machen! Danke nochmal...

Kommentar von FataMorgana2010,

Danke für den Stern. Nur noch als Ergänzung: einfach ist das alles nicht, und es klappt auch nicht immer - und Mamas dürfen ab und zu auch unperfekt sein....

Kommentar von mariposa227,

haste toll geschrieben!!

Kommentar von Gummibaerli132,

Buchvorschlag (bin gelernte Kindergartenpädagogin, und hab mich vor allem mit dem Thema "Grenzen setzen" auseinandergesetzt):

"Kinder brauchen Grenzen" von Jan Uwe Rogge. Wenn es dir zusagt, und du noch mehr wissen willst, gibt es noch jede Menge weitere gute Bücher vom gleichen Autor, z.B. "Eltern setzen Grenzen" (wo es mehr um praktische Beispiele geht, also als Ergänzung zum ersten Buch), oder für später dann: "Kinder können Fernsehen"

Stimme dem obigen beitrag auch ganz zu. Konsequenz ist wichtig, du ersparst dir viel Stress später, wenn du jetzt schon dem Kind zeigst, dass du konsequent bist. Aber ich will hier gar nicht viel dazu schreiben, ich rate dir sehr zum oben genannten Buch!

Kommentar von 1f2in,

Das Kind ist erst 19!!! Monate alt.

Ich habe keinen einzigen Satz davon gelesen, um welche konkreten Situationen es sich handelt.

"Das Kind ist auf sofortige Wunscherfüllung ausgelegt"??!!

Ein Kind erntwickelt Gott sei Dank seinen eigenen Willen, das sind normale und gesunde Entwicklungsphasen!

Deshalb sollte man nur genau hinsehen, was  das Kind genau  will und dann erst entscheiden, ob sich das Kind dabei verletzt, ob es nur neugierig ist und alle neuen Dinge nur entdecken will. 

Und ihm seinen Willen lassen, wenn es Erfahrungen sammeln will.

Kinder  lernen erst ihre Welt verstehen und dabei sollte man sie fördern und unterstützen, damit sie Selbstbewußt werden können.

Dazu bedarf es Einfühlungsvermögen und Verständnis für so ein kleines Kind von Seiten der Eltern.

Je mehr sich die Eltern nur stur stellen, statt dem Kind etwas zu erklären und ihm Alternativen anzubieten, deste aggressiver reagiert ein Kind zurecht darauf.

Je mehr sich ein Kind entwickeln darf, desto weniger wird es von seinen Gefühlen"überwältigt".

Kinder können schon "gegen die Mutter oder den Vater  kämpfen", vor allem wenn man sie nicht kindgerecht behandelt werden und die Elterm in Situationen völlig überfordert sind. 

 

 

 

 

Kommentar von FataMorgana2010,

Ja. Da sehe ich keinen Widerspruch. Daher habe ich ja auch geschrieben, dass man sich genau überlegen soll, ob man in einer Situation nein sagen soll - oft machen Eltern das reflexhaft, weil sie gerade einen Plan haben, den das Kind durchkreuzt (z. B. weil es noch etwas neugierig erforschen will oder eine ganz andere Vorstellung von der Tagesgestaltung hat - also Mama hat sich vorgenommen, nachher noch mal zum Spielplatz zu gehen, das Kind möchte aber gerade eine Viertelstunde einfach nur zusehen, wie der Bagger arbeitet...). Bevor man dann einfach "Nein" sagt, ist es besser, zu überlegen, ob das überhaupt nötig ist. Oder ob ein Nachmittag am Rande der Baustelle nicht genauso spannend ist). Es gibt aber auch Situationen, wo ein Nein nicht nur Sinn macht, sondern auch notwendig ist. Und nun ist die Frage, wie geht man damit um, dass dem Kind natürlich das Nein nicht passt. Darum geht es mir.

Kommentar von 1f2in,

......ich habe Dich schon verstanden, Danke für Deine Antwort.

Ich habe diesen Satz nur noch einmal aufgegriffen, weil es Eltern gibt,  die von vornherein die Einstellugn haben,

"man kann doch diesen sofortigen  Wunscherfüllungen auf keinen Fall immer nachgeben, da könnte es doch "Macht" !! über mich bekommen, oder mich drangsalieren wollen, oder mir nur auf der Nase herumtanzen wollen".

Das sind Gedanken, die haben eigentlich beim Verständis für die Bedürfnisse eines Kindes,  absolut  nichts zu suchen.  

 

Kommentar von kiniro,

Ich muss aber nicht stur nein zu einer Sache sagen. Dem Kind macht es nichts aus, wenn es heute mal geht und aus bestimmten Gründen morgen nicht.

Was du als Wunscherfüllung bezeichnest, nenne ich Bedürfnisbefriedigung (Nahrung, Schlaf, Zuneigung). Wünsche kommen erst später.

Ansonsten finde ich deine Erklärung ganz gut.

Antwort von ereste,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Für die Trotzphase ein bißchen früh.
Ignorieren und weggehen würde ich aber nicht, wohl bei dem Nein bleiben und mich zu ihm hocken und beruhigend reden und erklären - in dem Sinne: wütend darfst du sein, Grenzen gibt es trotzdem. Konsequent und trotzdem kein Liebesentzug.  

Antwort von melle2,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich muss immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn hier einige meinen, dass es sehr richtig und wichtig wäre, wenn man einen "Kinderführerschein" einführen würde.

Was bitte soll das?

Was ist denn richtig für unsere Kinder?

Ist es richtig, alle nach einem Schema zu erziehen, so wie UNSERE GESELLSCHAFT es verlangt?

Ist es nicht eigentlich so, das wir von Natur aus das richtige für unseren Nachwuchs tun? Aber lassen uns von äusseren Einflüssen beeinträchtigen????

Ist es richtig einem Kind ein Leben im Konsum als wichtig zu vermitteln?

Oder es auf Erfolg im Leben zu trimmen, obwohl es vielleicht nach etwas ganz anderem strebt????

Ist es richtig einem Kind vorzuschreiben, was es zu essen bekommt, nur weil es einem selber schmeckt, aber dem Kinde eigentlich nicht????

Ist es richtig ein Kind mit tausenden Medikamente vollzustopfen, weil es ein Mediziner für richtig und nötig hält, und dem Körper noch nicht einmal ein bischen chance gibt, zu versuchen, dagegen erst einmal selbst anzukämpfen???

.........

Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellung von einem richtigem Leben....

und so wie jemand nach seinem Leben strebt, möchte er natürlich auch seine Nachkommen ziehen....

Ich finde es falsch, immer nach so einem Kinderführerschein zu schreien....

Ausserdem hat man in der Schule schon die sogenannten Sozial Fächer, indenen man über Alltägliches, Familiäres Gesellschaftliches sowie Politisches unterrichtet....

 

Natürlich hat man einem Kind oder jungem Erwachsenen gewissen Dinge im Leben vorzuleben, und auch zu entscheiden, aber ob es denn nun richtig für das Kind war ist oder wie auch immer, weiß nur der betreffende selbst......

Kommentar von 1f2in,

melle2......

  1. gibt es noch keinen Kinderführerschein und Du brauchst auch nichts zu befürchten, denn die Regierung hat ganz andere Pläne, die einfach zu lange leider dauern, um auf Kinder mehr zu achten, weil nicht alle Eltern leider nicht fähig sind, das für ihre Kinder zu leisten.

  2. haben Deine Ausführungen, mit einem womöglichen Kinderführerschein, den schon einmal vor vielen vielen Jahren, auch die verstorbene Petra Schürmann öffentlich einmal angesprochen hat, weil sie

  3. auch erlebt hat, wie hilflos Eltern mit ihren Kindern umgehen und wie die Kinder darunter zu leiden haben und

  4. die Gedanken, die Kinderscheinbefürworter zu einem Kinderführerschein hätten, haben auch nur im Entferntesten oder im Geringsten, etwas mit Deinen Gedanken zu tun, die

  5. so alles "durcheinanderschaufeln" was es durcheinanderzuschmeißen gibt.

Antwort von kiniro,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dann sage bitte weniger Nein.

Möchtest du jeden Tag mehrmals "nein, nein, nein!" hören?

Vergiss Erziehung - ich würde mehr auf die Beziehung zum Kind achten.

Im übrigen bockt er nicht, sondern zeigt so seinen Frust. Den solltest du ihm schon lassen. Schließlich bist du ja auch nicht erfreut, wenn du etwas nicht haben kannst.

Stressfreier ist es, ihm Alternativen zu bieten, mehr zu erlauben, ihn zu integrieren, helfen lassen (wenn möglich), wegräumen, wegstellen, sichern usw.

Auf jeden Fall so, dass du öfters ja sagen kannst.

Kommentar von Linzerin83,

Wieder mal, bin ich mit dir völlig einer Meinung. DH!!!

Besonders dieser Satz gefällt mir sehr gut: "Vergiss Erziehung - ich würde mehr auf die Beziehung zum Kind achten."

Da kann ich dir auch nur recht geben. Die "klassische" Erziehung erinnert mich immer so an Dressur.

"Weg vom Eltern sein - hin zum Mensch sein" sag ich immer. Wir müssen unsere Kinder nicht ERziehen (das wäre dann ja Manipulation), sondern sie begleiten, ihnen Halt geben, sie unterstützen, etc...

Kommentar von makazesca,

das spricht mir aus vollem herzen.nur als junge eltern ist man doch oft stark verunsichert und ehrlich auch ..überfordert.aus dem stehgreif muß mal alles könne,oft ohne die hilfe von großeltern,tanten, geschwistern usw.und vor allem ohne vorbilder .dadurch kann man sich noch nicht mal auf sein gefühl verlassen.ich sag immer ,für alles braucht man eine ausbildung und prüfung nur fürs eltern werden nicht.ich wäre voll und ganz dafür,daß junge mädchen(zumindest die

Kommentar von Linzerin83,

makazesca, da geb ich dir vollkommen recht. Wenn ich nur daran denke, wie oft ich anfangs verunsichert war, und wie oft ich mir von anderen was drein reden ließ, was ich dann später bereuhte. Hat bei mir auch anfangs gedauert, bis ich meinen Weg gefunden habe.

Ich finde ja generell dass man Pädagogik schon in der Schule unterrichtet bekommen sollte. Hauptsache die Kinder heutzutage müssen schon 3 verschiedene Sprachen fließend können, und das Periodensystem auswendig können, und und und

Aber für das Allerwichtigste überhaupt, nämlich UNSERE KINDER, wird nichts gemacht.

Nur wenn man einen pädagogischen Beruf ausüben will, hat man die Möglichkeit, in dem Fach auch unterrichtet zu werden.

JEDER MENSCH hat aber früher oder später mit Kindern zu tun. Die meisten kriegen sowieso eigene Kinder.

Find ich auch traurig, dass es so ist. Aber das wird wohl noch lange dauern, bis sich da was ändern wird.

Das paradoxe daran ist, dass man als Hundebesitzer schon einen Kurs machen muss. Was ich zwar eh auch gut finde. Aber was ist mit unseren Kindern?

 

Kommentar von 1f2in,

.........

Kommentar von 1f2in,

Linzerin oder kinoro,ihr habt gerade öffentlich etwas sehr Aufschlußreiches und Gutes für unsere Kinder getan und ausgesagt und hoffentlich nehmen sich das diejenigen,die auch noch offen für andere Gedanken und Gefühle sind, zu Herzen.

Die ewig Unverbesserlichen,

könnten wirklich nur dann in ihrem Denken und Handeln aufgerüttelt und wach gemacht werden, wenn der Staat wirklich mit den besten Psychologen die Schulen ausstatten würde und an Hand von Fallbeispielen

und deren gäbe es genügend,

den Jugendlichen und Älteren eben in den Schulen !! schon frühzeitig aufzeigen würde,

wie es geht und was auch unbeschadet von unterschiedlichen Kindern mit individuellen Charakteren angenommen werden kann und angenommen wird und was absolut nicht geht und was tabu ist mit Kindern!

Leider können nur die " Begüterten" ihre Kinder privat in die besten Schulen schicken, die mit der nötigten Zeit und dem Bestens ausgebildeten Personal, ausgestattet sind.Denn das ist das, was den Staat das Geld kosten würde und evtl. vor lauter Angst die melle2 auch hat, auch noch deren Stimmen dabei verlieren zu können, kommt das eben aus unterschiedlichen Gründen dann schon gar nicht zur Sprache.

Lieber steckt der Staat, das Geld auf Kosten von Kindern, das Geld wie immer und gewohnt in die Nachsorge, statt zum Schutz der Kinder und der Aufklärung der Eltern in die Vorsorge.

Bei Problemen kann man, wenn man schon so weit fortsgeschritten sein sollte, , das ja auch privat angehen.

Barabara Rütting, die einst in der grünen Partei ein paar Jahre lang fungiert hat und alles hingeschmissen hat, weil sie der politische Stil regelrecht im wahrsten Sinne des Wortes krank machte,

wollte nur ein gesundes kostenloses Mittagessen für die Kinder einführen.

Sie ist aber an den Frauen der CSU !!! gescheitert, obwohl sie den Gedanken bestens gefunden hätten und sie ihren Antrag nur deshalb nicht unterstützten und nicht zustimmten, weil der Vorschlag von den Grünen kam!

Das ist "konstruktive" Politik und man sollte politisch genau hinsehen und sich die richtigen Gedanken machen und dementsprechend auch wählen gehen.

Kathia Saalfrank, auf RTL, hat unter anderem auch einen Anfang gemacht und das Echo ist ja bekannt und ich hoffe, dass sie einmal wieder weitermacht.

Kommentar von kiniro,

Danke :)

Leider nur zu wahr, was du schreibst.

In manchen Zusammenhängen klingt das "zum Wohl des Kindes" wie blanker Hohn in meinen Ohren.

Antwort von Martintschi,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebe Mammi, mein inzwischen 20ig monate alter Sohn bockt genauso. Ein guter Rat - einfach "cool" bleiben. Das ist einfach eine phase in der die kleinen merken dass es Grenzen gibt und sie wollen diese einfach durchbrechen, nicht um uns Eltern zu nerven und an den Rand des Wahnsinns (lach) zu treiben sondern um sich selbst kennenzulernen. Bei wichtigen dingen bin ich streng und lass es einfach nicht zu und sage zum geschätzten 500sten mal nein - mit der Zeit merken sie schon wo sie eine chance haben od. eben nicht. Bei banalen dingen - lass ich ihn einfach - es ist auch wichtig dass man sich in der Öffentlichkeit nicht schämt - nimm es einfach hin und vertraue darauf dass es besser wird - solche Phasen werden je nach Alter immer wieder auftreten - ein Trost - andere machen das auch durch - sei dir sicher Du hast nichts falsch gemacht. Gib ihm einfach das Gefühl dass Du ihn lieb hast (das ist immer das wichtigste) in solch schwierigen Phasen - und auch in guten Phasen. Weiterhin alles gute und viel Kraft

Kommentar von KleineFrage,

Lieben Dank! :o)

Antwort von jens79,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist die normale Trotzphase, bleib ruhig, konsequent und warte bis es vorbei ist... so ca 16 Jahre...

Antwort von beast,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

 

informiere  Dich bitte mal  über die Trotzphase ....  die iss  nämlich  ganz  normal

Kommentar von kiniro,

Ich liebe ja die Definition von Jesper Juul "Trotzphase ist, wenn Kinder anfangen selbständig zu werden und Eltern trotzen".

Kommentar von 1f2in,

"Jesper Juul" ist mir noch unbekannt, Danke für den Hinweis.

Das ist ein hintergründig gut formulierter Satz, besonders was die ewig "Unverbesserlichen" und trotzdem nicht weniger Hilflosen letztlich, betrifft.

Denn es sind immer überforderte Eltern, die sich verunsichert fühlen und an sich zweifeln sind und hilflos fühlen.

Andere habe ich das Gefühl, wollen nur bestätigt werden in dem, wie sie mit ihren Kindern sowieso schon umgehen und sie würden sich auch keinen Deut mit sich selbst einmal beschäftigen und auseinandersetzen.

Und das ist dann hier auf den Seiten oft fatal, denn man findet hier immer Befürworter, die das eigene Handeln noch unterstreichen, so dass man sich dann leider nur stillschweigend wieder von den Seiten hier zurückzieht und auch keinen weiteren Kommentar mehr dazu abgibt, ich habe etwas verstanden oder ich habe nichts verstanden.

Es kann nicht nur positive Antworten geben, wenn es notwendig ist, sich und das Handeln seinem Kind gegenüber, in Frage zu stellen, denn eine Veränderung im positiven Miteinander seines Kindes, ist anders gar nicht möglich.

Leider nur ein schlechtes Gewissen zu bekommen und wieder "abzuschalten", hilft keinem Fragenenden und auch nicht ihren Kindern.

Kommentar von 1f2in,

kiniro, ich habe nachgesehen und ich habe Jesper Juul doch schon bei einer Diskussion im Fernsehen miterlebt.

Antwort von Linzerin83,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Natürlich bockt dein Sohn rum, wenn er was nicht darf. Das machen wir Erwachsenen doch auch. Oder willst mir erzählen, dass du selber nicht wütend bist, wenn dein Chef meint, du musst länger in der Arbeit bleiben, obwohl du unbedingt pünktlich heim gehen wolltest?

Ok, wir Erwachsenen haben uns vielleicht schon soweit in Griff, dass wir uns nicht mehr schreiend am Boden werfen. Aber das muss ein Kind halt erst lernen. Für sie ist doch noch alles so neu. Auch Gefühle wie Wut und Frust sind noch was relativ Neues für sie. Klar dass sie in dem Alter einfach noch überfordert damit sind.

Oft ists auch die Art WIE man was sagt. Kinder reagieren, wie wir Erwachsenen auch, sehr empfindlich darauf, wenn etwas zu hart gesprochen wurde. Ist ja für dich auch ein Unterschied, ob jemand zu dir sagt "Du musst länger bleiben, weil ICH ES DIR SAGE!" oder "Bleib bitte länger, ich brauch dich noch unbedingt!" (Ist jetzt nur ein Beispiel)

Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Kinder eigenständige kleine Persönchen sind. Sie DÜRFEN natürlich, so wie wir Erwachsenen auch, auch mal wütend sein. Stehe zu deinem Kind in solchen Situationen, und verbiete ihm diese Gefühle nicht. Nur wer seine Gefühle ausleben und "spüren" darf, wird sie verstehen können und somit lernen, damit umzugehen.

Gefühle hinein fressen ist nie gut, und führt nur nur zu Depressionen, Aggressionen, Migräne, Magenbeschwerden, Introvertiertheit, und und und. Die Liste ist lang. Gefühle müssen RAUS. Deine Aufgabe als Elternteil ist es nur, dem Kind zu zeigen, wie man sie Gefühle ausleben kann, ohne anderen Personen damit zu schaden. Also richtig umzuleiten.

Ein Kind in dem Alter entdeckt, dass es eine eigenständige Person ist. Es entwickelt eigene Bedürfnisse, will sich behaupten, selber Entscheidungen treffen, etc... das ist eine ganz wichtige Phase bei einem Kind.

Zusätzlich (oder vielleicht genau deswegen) entdeckt es seine Gefühlswelt und muss erst lernen mit diesen neuen Gefühlen umzugehen.

Bitte ignoriere dein Kind nicht bei solchen Gefühlsausbrüchen. Ignorieren = Ablehnung. Dein Kind braucht dich aber in dieser Situation. Es macht es nicht, um dich zu ärgern. Sondern es kommt in solchen Momenten mit sich selbst nicht klar und braucht deinen Halt.

Worte wie "Ich verstehe dass du wütend bist" usw können SOVIEL bewirken.

Du hast ja leider keine genauen Situationen aus eurem Alltag beschrieben. Aber ich würd mir deine Verbote auch noch mal genau durch denken.

Das "NEIN"-Wort würd ich mir für wirklich wichtige Dinge aufheben. Nämlich für gefährliche Situationen. Durch zuviel NEIN wird ein Kind schnell Mama- bzw. Papa-taub.

Man muss auch nicht immer konsequent sein. Man kann sehr wohl auch mal nach geben. Es kommt halt immer drauf an worum es geht.

Ich finde, dass "Konsequenz" viel zu überbewertet wird. Bzw. verstehen das viele Eltern falsch und nehmen es einfach zu übergenau.

Durch zuviel Konsequenz (bzw. "Sturheit") übersieht man es oft, auf das Kind einzugehen. Kinder haben eben auch Bedürfnisse und Wünsche die ernst genommen gehören. Klar kann man nicht überall nach geben. Aber überall stur sein, nur weil man einmal NEIN gesagt hat, bringt nichts. Das fordert den Machtkampf erst heraus.

Wenn mal ein NEIN sein MUSS, dann hilft auch viel Ablenkung bzw. klare Anweisungen was ein Kind TUN SOLL, anstatt zu sagen, was es NICHT TUN SOLL.

Es ist zB besser zu sagen "Komm geh mit mir am Gehsteig und gib mir die Hand" anstatt "Nicht auf die Straße laufen!" Oder "Komm hilf mir das einzuräumen" anstatt "Nicht die Regale ausräumen. Usw...

Also generell halt Verneinungen vermeiden.

Bestrafungen solltest du auch vermeiden. Das führt nur zu einem Machtkampf und bringt nichts. Lasse lieber "logische" und "natürliche" Konsequenzen folgen, und zwar unmittelbar danach. So oft wie es geht, sollte ein Kind die Möglichkeit haben, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Geht natürlich nur, wenns nicht zu gefährlich ist.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

 

 

 

Kommentar von KleineFrage,

Ein langer aber sehr eindringender und guter Rat! Danke! Hauptsächlich geht es mir wirklich um die gefährlichen Dinge. Er hatte beispielsweise einige Tage lang den ständigen Drang, an/in unsere Steckdosen zu fassen. Diese sind selbstverständlich gesichert aber er muss dennoch lernen, dass er dort nicht ran darf, weil es ja auch Wohnungen gibt, wo sie nicht gesichert sind. Erstaunlicher Weise haben wir durch eure ganzen Ratschläge und Denkanregungen schon schnelle und gute Resultate erzielt. :o) Nun freue ich mich und hoffe sehr, dass wir weiter einen entspannten Weg gehen dürfen. :o)

Kommentar von 1f2in,

Die Steckdosensind gesichert und  Dein kleiner Sohn will nur  immer wieder testen, was Mama wieder dazu sagt..

Da hilft nur Ruhe bewahren, es kann ja nichts passierem,  auf etwas anderes Ablenken, schau mal was ich da habe z.B. ,, dann mußt Du halt ein Buch oder ein Spielzeut oder sonst was haben oder komm wir gehen ,,,...dorthin oder damal hin, und in  fremden Wohnung nicht die Aufsichtsplicht verletzen! 

Kommentar von Linzerin83,

KleineFrage, ich verstehe was du meinst wegen den Steckdosen.

Ich würds jedoch anders rum sehen.

Ich hab meine Kinder daheim immer mit den Steckdosen spielen lassen (waren eh gesichert), somit wars dann irgendwann nichts besonderes mehr für sie, und es wurde uninteressant.

Dadurch war auch bei anderen Wohnungen die Interesse daran nicht mehr so groß, weil das ja eh was ist, was sie daheim immer haben.

Denk doch mal an die vielen Spielsachend daheim, die sie ein Kind nicht mehr anschaut, weil sie IMMER zur Verfügung stehen. Da muss man als Mutter auch oft hergehen und ein paar Dinge für ein paar Wochen verschwinden lassen, damit es danach wieder interessant ist.

Ich glaube, durch ein direktes Verbot macht man die Sache nur noch interessanter.

Es ist immer besser, dem Kind eineAlternative zu bieten. Steckdosensicherungen sind ja in dem Fall schon Alternativen.

Ich war mal eine zeitlang schon ziemlich genervt, weil mir meine Kleinen immer meine Waschmaschine ein- und ausgeschaltet haben, und ständig an den Knöpfen herum gedreht.

Ich habe ihnen dann eine Spielzeug-Waschmaschine gekauft, wo sie soviel herum drehen dürfen, wie sie wollen.

Sind sie dann wieder zu meiner Waschmaschine hin, hab ich ihnen gleich wieder ihre eigene gezeigt, und ihnen erklärt das die eine der Mama gehört, und die andere gehört ihnen. Und natürlich hab ich voll fasziniert getan, als ob ihre eh besser wäre.

Kommentar von 1f2in,

...ich darf es kurz machen, einfach sehr gute und verständliche Ratschläge und Anregungen für alle Eltern!

Kommentar von Linzerin83,

Vielen Dank :-)

Antwort von feuerlocken,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich glaube Deine Erziehung ist ganz ok. Die Trotzphase macht jedes Kind durch und viele Eltern sind da schon ratlos gewesen.

Meine Erfahrung ist, Ruhe bewahren und konsequent bleiben. Dein Kind lotet seine Grenzen aus und es lernt seine eigenen Gefühle kennen und kann noch nicht damit umgehen. Richtig gute Rezepte gibt es da wohl nicht, denn wir Menschen sind ja alle verschieden. Musst austesten, womit Du die besten Ergebnisse erzielst. Warnen kann ich Dich aber vorm Nachgeben. Damit verspielst Du sehr viel in Deiner Erziehung und erziehst Dir deinen eigenen kleinen Tyrannen.

 

Alles Gute

Antwort von sabine280370,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Yvonne, ich finde, Du machst es richtig. Wir haben es auf diesselbe Art versucht, beim Bocken unseren Sohn zu ignorieren, und es hat gefruchtet. Du hast wahrscheinlich den gleichen Denkansatz: Ich finde es immer sehr wichtig, moeglichst alles zu erklaeren, warum, weshalb, wieso er das und das nicht darf und wenn das noch nicht reicht - Euer Kleiner ist ja auch erst 19 Monate -, dann belohne sein Bocken und Schreien nicht dadurch, dass er zum Schluss doch noch das bekommt, was er moechte. Das waere ein Schuss nach hinten. So lernt er nur, dass sich Schreien auszahlt. Wir haben immer versucht, unserem Kleinen, der jetzt 6 ist, immer dafuer zu belohnen, wenn er was Gutes macht. Also nach dem Schreianfall extra viel Zeit miteinander verbringen, spielen und auch betonen, dass man viel mehr bekommt, wenn man was gut macht. Haltet durch! Ich weiss, es zehrt an den Nerven, aber es zahlt sich aus!

Kommentar von Zwuckelle,

Gute Antwort.

Antwort von RuhrPottBunny,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Durchs ignorieren, wird er nur nochmehr schreien, da er deine Aufmerksamkeit will. Ich finde es nicht gut ein KInd zu ignorieren das verletzt die kleinen Kinder Herzen. Sie denken dann sofort "Mama hat mich nicht mehr lieb" ! Kinder denken nicht wie Erwachsene. Stell dir mal vor du bist frustriert und weinst und dein Patner ignoriert dich einfach!

Kommentar von 1f2in,

RuhrPottBunny...........eine gute Auffassung und man kann nur hoffen, dass Du verstanden worden bist!

Antwort von rosalta,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo!

Das Kinder in dem Alter so reagieren,das ist ganz normal.Es reicht aus wenn du einmal klar

und deutlich nein sagst.Und lass ihn Bocken und schreien ,geh nicht darauf ein.Das wird noch öfter passieren.Aber wenn er merkt ,das du nicht darauf reagierst,wird er irgentwann von allein damit aufhören.Kinder wollen austesten wie weit sie gehen können um das zu bekommen was sie haben wollen.Und wie gesagt ein einziges deutliches nein genügt

Antwort von gauerhof73,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich weis natürlich nicht ganze Vorgeschichte aber trotzdem mit solcher Einstellung wie du schreibst kannst du nicht weiter kommen. Als erstes du muss sich ändern und mit dem Gelassenheit und kläre kopf umzugehen mit folgendes Einstellung: " mein Sohn muss grenze wissen und ich bin dafür zuständig." Wie kann ich dass schaffen? Das kostet Kraft und Nerven. Ich gebe dir nur paar Ratschläge mit dem Hoffnung es funktioniert. Auf meine sicht wird besser wenn bei solche Theater dein Sohn wird nicht allein gelassen aber mit dir bei kläre und deutlicher Gespräch bleiben können wo kannst du ihm mit bringen aus dem welche gründen er kann das nicht haben. Nimmst du ihm auf die Hände schenkst du bisschen  Zuneigung mit Liebe (Er ist dein Sohn!!!) dann stellst du ihm vor haltest mit Deinem Kind  Augen Kontakt und fühlst deutliche Gespräch. In diesem Moment in deinem Irrtum muss Ruche sein und Liebe zu deinem Kind. Er spürt ganze Gefühle welche hast du.  Als Begründung  zum verbot oder Verhinderung Wünsche kannst du interpretieren außerdem versuchst du Gedanke vom gewünschte Ziel ablenken mit dem ganz andere Ideen. Gute gemeinsame Beschäftigung spielt große Rolle. Ich wünsche euch Friede und Freude für das Haus! Dir Gelassenheit und Geduld. Für euch Liebe. Alexander.

Kommentar von makazesca,

leider ein bisschen unverständlich ausgedrückt,aber der inhalt war prima ,und ich kann dem nur zustimmen.ein kind muß mit liebe und aufmerksamkeit groß werden.es gibt nicht umsonst das ADS= Aufmerksamkeit - defizit-syndrom

Antwort von makazesca,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

kleine frage ",man sieht nur mit dem herzen gut ",diesen satz kennst du sicher.wende ihn in deiner erziehung bitte stets an.sich über erziehungsfragen zu erkundigen ,ist sicherlich gut.aber eine erziehung ist nur dann gut,wenn du mit deiner ,wohlgesagt liebevollen ,überzeugung dahinterstehen kannst.was nutzen dir die besten lehrsätze aus dem buch,wenn du nicht dahinter stehst.ich hatte kleine kinder in den anfang 70ger jahren,also beim übergang von der antiautoritären  zur wieder etwas mehr autoritären erziehung.als junge eltern,die wirklich meiner meinung nach immer versuchen das beste zu geben,war es nicht leicht ,sich das beste aus den neuesten erziehungmethoden herauszufischen und dann manches mit schlechtem gewissen umzusetzen,damit man nicht so sehr auffiel,wenn man eigentlich anders dachte.hört sich ,wenn ich es jetzt so lese schrecklich an,glaube mir ich würde heute ganz anders handeln,nämlich so,wie ich es gefühlt habe und dann auch so meinen kindern hätte weitergeben können.nur das ist autentisch und letzlich überzeugend.

Kommentar von KleineFrage,

Da hast du wohl Recht! Grundsätzlich handel ich stets aus dem Bauch heraus aber ich bin ehrlich, manchmal stehe ich an meiner Grenze und brauche etwas Rat oder ein paar Worte, die mir vielleicht die Augen öffnen. Ich glaube nämlich, dass ich in der vergangenheit tatsächlich etwas zu stur war und zu oft "nein" gesagt habe. Grundsätzlich lasse ich ihm immer viel Freiraum und alles aber wenn er eben mal etwas nicht tun sollte, dann kam meist gleich das "nein" rausgeknallt, anstatt eben, wie hier so schön einige geschrieben haben, das negative ins positive zu drehen... also anstatt "mach das nicht" eben "komm, lass uns doch lieber das machen" zu sagen/vorzuschlagen etc... :o) Mein Verhalten habe ich nun die letzten zwei Tage mit einem wirklich guten und überzeugten Gefühl geändert und habe auch sofort positive Resonanz von meinem Söhnchen erhalten. Sicherlich ist der ein oder andere Bockanfall noch immer da... aber das ist dann okay und wenn er wieder ruhiger ist, freue ich mich überschwänglich und tobe mit ihm rum... oder so. Ich danke dir... :o)

Kommentar von Linzerin83,

KleineFrage, bei mir wars anfangs auch so ähnlich. Ich hab in der Anfangszeit auch einige Dinge falsch gemacht. Es dauert halt oft ein wenig,bis man seinen Weg gefunden hat. Und zwar auch einen Weg, hinter dem man stehen kann, und man sich abends ohne schlechtem Gewissen ins Bett legen kann.

Ich hab mir da auch oft Rat holen müssen, und mich einfach mehr mit Erziehung beschäftigt.

Und "perfekt" wirds sowieso nie laufen. Wir Mütter sind ja auch nur Menschen, die eben auch mal Fehler machen oder auch mal einen schlechten Tag haben. Aber man versucht halt immer das Beste daraus zu machen.

Ich finds auf jeden Fall gut, dass du dir die Ratschläge zu Herzen genommen hast, und du jetzt schon die ersten Erfolge erzielt hast.

Mach nur weiter so :-)

Antwort von stenopelix,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ist ganz normal, hatten meine Nichten und Neffen auch in dem Alter. Ist eben die gefürchtete Trotzphase, in der Kinder Grenzen und ihre Macht über andere austesten. Da hilft eben nur: Grenzen aufzeigen und durchhalten (Nein heißt Nein!). Das mit dem Ignorieren beim Wutanfall ist schon ein guter Anfang, wirkt halt nicht sofort. (Du wirst gute Nerven brauchen!). Kannst ja beim Rausgehen sagen, dass Du gerne wieder mit ihm spielst/ wenn er sich beruhigt hat. Meine Schwester hat es noch drauf, sich den den Wutanfall ohne mit der Wimper zu zucken anzugucken und ihn dabei richtig angestarrt (nichts gesagt, nichts getan, noch nicht einmal böse geguckt, nur angestarrt), da hat der Kurze meist sehr schnell aufgegeben.

Kommentar von Linzerin83,

Ein Kind testet nicht seine Macht aus. Schade, wenn das Verhalten eines Kindes so fehlgedeuted wird.

Antwort von Uli74,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

das ist in dem Alter leider ganz normal.

Er ist leider in der Trotzphase und die kann daueren......

Du machst das schon richtig, nur ständig nein sagen bringt da nichts. wenn er schreit hört er dich sowieso nicht, da sind die Ohren auf durchzug.

Also weiter ignorieren und hart bleiben, bloss nicht nachgeben, danach wirst du nach der langen Phase belohnt, glaub mir. Ich spreche aus Erfahrung, habe zwei von der Sorte

Also viel Glück

Antwort von Socat5,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du hast nichts falsch gemacht. Das ist normal. Was das auf den Boden schmeißen und rumbrüllen angeht, würd ich mich einfach mal dazuschmeißen. Sag 'Das sieht richtig aus als ob es Spaß macht' und wälz dich und trommel mit den Fäusten auf den Boden und mach dich richtig zum Affen, noch mehr als er. Das wird ihn erstmal schocken, im besten Fall fängt er an zu lachen.

Die Sache mit dem Neinsagen, tja, da hilft nur Konsequenz. Gibts eben mal keinen Keks.

Kommentar von 1f2in,

Viel interessanter wäre es zu wissen,  welche Situation dem auf den Boden schmeißen und rumbrüllen vorausgegangen ist,  um verstehen zu können warum sich erwachsene Menschen  zum "Affen" dabei machen.

Oft helfen vernünftige Erklärungen und Geduld, statt das Kind zu "schocken".

Das ist nicht mehr als nur eine Ablenkung und eine menschlichere Ablenkung  kann man auch mit der Sprache finden und anderen Angeboten für das Kind, vorausgesetzt, man hat  besitzt Phantasie und beherrscht eine kindgerechte Sprache, die ein Kind auch annehmen kann.

  

Antwort von costacalida,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es gab da mal eine witzige Werbung im Fernsehen. Da warf sich auch ein Kleinkind im Supermarkt auf den Boden, weil es seinen Wllen nicht bekam. Und was tat die Mutter ? Sie warf sich daneben und imitierte ihn....... na dem ist vor Staunen das Brüllen vergangen ! Probiere es mal aus, natürlich zu Hause, lach ! Aber grundsätzlich würde ich ihn weiter ignorieren, dann wird es sich zeigen, wer die längere Ausdauer hat !

Kommentar von melle2,

...warum denn nicht im Supermarkt?

Ist zwar super blamabel vor allem für die Mama, wirkt aber wahre wunder!!!

( hab es selbst schon ausprobiert, lach jetzt noch, wenn ich mich an das Gesicht meiner Tochter erinnere;)

Antwort von Rose18,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du musst einfach konsiquent bleiben , er wird bald merken das es nichts bringt und es sein lassen , du brauchst dazu gute nerven ich weiss das es nicht einfach ist ,

Antwort von mariposa227,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

kenn ich ;-) meine tochter ist gerade 5 geworden und da ist das oft immer noch so. okay, sie schmeisst sich nicht mehr auf den boden, aber das bockige ist halt noch da.

ich habe mal gehört, schreien ist nicht gut. sanktionen aufzeigen ist in dem alter noch ein wenig schwierig. aber aus dem zimmer gehen und schreien lassen, ist denke ich, schon das beste. aber keine sorge, wenn  dein sohn verständiger wird, lässt das schon nach.  meiner tochter sage ich dann halt, "gibt kein  fernsehen" und muss das dann auch einhalten. also halt sanktionen aufzeigen und dinge nicht erlauben, wenn sie nicht hört. aber keine mutter kann immer konsequent sein, ich schon gar nicht.. :-)

ich glaube auch wenn man sich noch so sehr mühe gibt, diese trotzphase ist normal in dem alter. sie merken, dass sie ein eigenes "ich" haben, nicht mit der mutter verbunden sind und testen einfach ihre grezen! man braucht halt sehr viel geduld..

Kommentar von KleineFrage,

Oh ja... Geduld ist echt das Zauberwort... die fehlt mir mittlerweile echt... es vergeht keine Stunde, wo er nicht rumbockt... Aber gut, dann scheint es wohl nicht ganz und gar an mir zu liegen. Danke! :o)

Kommentar von 1f2in,

Deinem 19 Monate alten Kind fehlt ganz sicher etwas von Dir, wenn er jede Stunde "rumbockt".

Ich befürchte wesentlich mehr Aufmerksamkeit!!, Verständnis,  und vernünftige  kindgerechte Beschäftigung mit Dir.!!

Kommentar von makazesca,

der meinung bin ich auch.auch außer acht lassen sollte man nie,daß sich auch eine krankheit so ankündigt,eine erkältung,neue zähne ,meist machen kinder eine entwicklungsphase durch,wenn sie besonders aufmüpfig sind.sie lernen gerade was neues und können es noch nicht einordnen und schreien dann erst mal.als aufmerksame beobachter,stellen eltern dann hinterher oft fest,..aha..darum war er /sie in letzter zeit so unruhig.evtl ist das kind etwas gewachse,kann eine neue körperliche bewegungsart oder hat eine neue fingerfertigkeit gelernt,oder kann neue wörter sprechen.

Antwort von Josi1989,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das ist doch normal bei den Kleinen. Sie versuchen halt zu schauen wo die Grenzen sind und glaub mir das machen sie zeitig genug :-).

Versuche wenn er bockt spielerisch ihn abzulenken vielleicht ein schönes Angebot machen: ein tolles Spiel spielen oder was kleines ,,gesundes,, naschen.

Mit Ignorieren machst du es nur schlimmer dann hören sie gar icht mehr auf und wollen ja gerade noch mehr Aufmerksamkeit.

Keine Sorge das macht jedes Kind gerne :-)

Antwort von Sonnia22,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bist Du wirklich konsequent i. S. "Ignorieren"? Ich würde es weiterhin so machen, wie Du es ja schon tust. Was auch sonst?! Ich hoffe, hier kommen keine Tipps wie "Ein Klaps hat noch nie geschadet" oder "In's Kinderzimmer einsperren" u. ä.

Alles Gute!

Kommentar von mariposa227,

ignorieren find ich auch am besten. ein klaps darf man ja heute auch nicht mehr. in dem alter finde ich das auch nicht angebracht. auf der anderen seite tun manche leute ja aber auch wenn man erzählt, dass man dann und wann schon mal den "berühmten" klapps gegeben hat, als wäre man ein schwerverbrecher. oft denke ich, früher hat man sich keine  kleinen tyrannen erzogen, als man noch mal hauen durfte. grundsätzlich finde ich das auch keine lösung, kann aber jede mutter oder vater verstehen, die bei einem kind, was es schon versteht, wenn es hören soll, mal die hand ausrutscht.

Kommentar von KleineFrage,

Hmm... ob ich wirklich konsequent bin, kann ich ehrlich gesagt nicht zu 100% mit ja beantworten, weil ich auch ab und zu versucht  habe, mit ihm zu reden. Aber er ist noch zu klein und versteht nicht ganz, was ich dann von ihm will.

Nein, einsperren tu ich ihn auf keinen fall und ich verhalte mich auch immer so, dass er weiß, wo ich bin und mich hört oder sieht. Nur, dass ich eben nicht auf ihn eingehe, sondern bspw. die Wäsche aus der Maschine hole.

Ja, die Sache mit dem Klapps ist so nen riesen Diskusionsthema. Ich selbst habe auch ab und zu mal einen Klapps bekommen und ich bin der Meinung, dass er mir nicht geschadet hat. irgendwann ist einfach mal die Grenze erreicht und wenn das Kind pertout nicht hören will und überhaupt nichts greift, dann finde ich persönlich das okay... Zumindest, wenn es um verbote geht, die wirklich wichtig sind wie: Steckdosen, heiße Herdplatte etc...

Kommentar von FataMorgana2010,

Auch dann ist ein Klaps sinnlos - Steckdosensicherungen und Herdsicherung sind viel vernünftiger und wirksamer. Was lernt Dein Kind durch den Klaps - wenn Mama da ist, darf ich den Herd nicht anfassen, weil sie mich dann klappst. Irgendwie nicht die richtige Botschaft. Und die zweite ist auch nicht besser: aha, man darf also andere Leute hauen, wenn man größer und stärker ist als die.

Kommentar von melle2,

...natürlich ist es sinnvoller eine Steckdosensicherung und Herdsicherung im Haushalt zu haben....

aber man kann die Kinder nicht vor allen Gefahren fernhalten, sondern muss ihnen beibringen MIT Gefahren zu leben. Früher gings ja auch ohne Steckdosensicherung oder anderen schönen Erfindungen...

Ich habe als Kind von meinen Eltern nicht die Botschaft ehalten, das ich mich einer Gefahr nicht nähern darf, wenn mama da ist, da ich einen Klaps sonst bekomme; und auch nicht, das stärkere hauen dürfen.

Leider ist in meinen Augen die Erziehung heutzutage so, dass auf der einen Seite die Kinder gezogen werden, wie man sie haben möchte, einen straffen Terminplan haben, von Sport, Musik, Ergo und vielem mehr; sich unserem Gesellschaftsbild anpassen müssen; und auf der anderen Seite, sollen sie sich von fremden und anderen nichts gefallen lassen, und auch nichts sagen lassen...

...da brauch man sich über immer mehr Respektlosigkeit gegenüber seinen Mitmenschen nicht mehr wundern.....

Kommentar von 1f2in,

melle 23

Du müßtest schon noch konkreter dazuschreiben, um was es denn letztlich geht, wenn sich Kinder  von Fremden und anderen nichts gefallen lassen sollen oder auch nichts sagen lassen sollen?

Vielleicht kommt es auch darauf an, wie respektvoll Erwachsene mit Kindern reden, damit sie vor ihnen auch Respekt haben können ?

 

Kommentar von 1f2in,

FataMorgana2010, ich bin völlig Deiner Meinung.

Leider sind solche Gedankengänge von Eltern nicht auszurotten und statt die Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen, 

erwarten Eltern von ihren kleinsten Kindern, dass sie sich schon perfekt wie Erwachsene benehmen müßten.

Wo bleibt dabei das Verständnis der Eltern für ihre Kinder,  auch Kind sein zu dürfen?   

Kommentar von 1f2in,

....für Steckdosen sind die Erwachsenen verantwortlich, weil so kleine Kinder eben nicht wie Erwachsene schon nur!!! vernünftig reagieren können, das ist zuviel verlangt und so kleine Kinder sind dabei völig überfordert!

Deshalb gibt es Steckdosenverschlüsse!

Was die heiße Herdplatte betrifft, ist es Deine Verantwortung diese für Dein Kind zu übernehmen, indem Du  Deine Aufsichtspflicht nicht zu verletzt.

Kinder sind nicht auf die Welt gekommen um zu gehorchen, sondern um sich in der Welt zurechtfinden zu können, indem die Eltern sie dabei unterstützen und beschützen! 

Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und deshalb ist Dein Klaps absolut nicht in Ordnung! 

 

Kommentar von 1f2in,

... es geht nicht darum, dass man "ja heute auch kein Klaps mehr darf", sondern darum, dass die Würde eines Menschen unantastbar ist und die Hand gegen ein Kind zu erheben ist auch unter seiner menschlichen Würde.

So steht es im Grundgesetz!

 Nur wer überfodert ist, der denkt an Verbotenes und hat sich als Erwachsener selbst nicht unter Kontrolle! !

Geschweige dass man dann noch von Vorbildern für  Kinder reden könnte.

 

 

Antwort von Aggi12,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

also mit 19 monaten sowas...naja ich würde das kind icht ignorieren sondern einfach ins zimmer setzen und das machen lasen was es will, denn dann merkt es, dass es deshalb nicht alles bekommt was es will.... viel glück ^^

Antwort von Maroooo,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Einfach weiter durchgreifen, dann wird er es auch verstehen :)

Kommentar von 1f2in,

.........einfach weiter durchgreifen", darunter kann man nun ja wirklich etwas verstehen.

Bei solchen Kommentaren geht mir einfach die Hutschnur hoch und  bei soviel Sensibilität kleinen Kindern gegenüber.

Ich hoffe Du hast keine oder noch keine!

Antwort von Elias007,

Hallo, eine wichtige Frage bei der Reflexion des eigenen Erziehungsverhaltens, ist folgende: wofür geben wir als Eltern Aufmerksamkeit? Häufig leider für Fehlverhalten, was lernt das Kind daraus?- wenn ich meine Mama haben will, muss ich nur stören, bocken... Was gelingt, was begeistert euch beide gemeinsam? auf diese Dinge die Aufmerksamkeit lenken erleichtert es mit Frusterlebnissen klar zu kommen.

Antwort von Zwuckelle,

Lass ihn bocken, egal wie lange das dauert.

Bring ihn in sein Zimmer und mach die Türe zu.

Wenn er schreit, dann stell das Radio an.

Wenn er wieder schreiend aus dem Zimmer kommt, dann bring ihn wortlos zurück.

Irgendwann wirst Du gewinnen, Du musst nur konsequent bleiben.

Kommentar von FataMorgana2010,

Das werde ich nie verstehen - warum Eltern die Erziehung ihrer Kinder als einen Kampf ansehen, den eine der Seiten "gewinnen" könnte. Verstehe ich einfach nicht. Krieg ich dann einen Preis, wenn ich gewonnen habe? Wenn ich gewinne, ist das Kind dann der Verlierer? Wenn ich mich auf einen Machtkampf einlasse mit einem Gegner, der mir so unterlegen ist wie ein Kleinkind, habe ich doch schon verloren.

Kommentar von Zwuckelle,

Schöne Interpretation....................

Was anderes als Machtkämpfe gibts nicht.Diese kehren in der Pubertät wieder.

Als Elternteil bin ich dazu verpflichtet mein Kind zu erziehen.das bedeutet immer, schlechte Gewohnheiten abzulegen und das ist nunmal immer mit einem gewissen Einsatz verbunden.

Kommentar von FataMorgana2010,

Klar. Einsatz ist richtig, das kostet alles viel Zeit, Nerven, Geduld, Auseinandersetzung mit dem Kind, aber um Macht geht es nicht. (Und ja - ich habe ein Kind zu erziehen.... und nicht ohne Erfolg). Es geht um eine sehr arbeitsintensive Erziehung. Und ich will nicht gewinnen... das ist nicht mein Ziel, sondern ich möchte ein Kind zu einem freundlichen, höflichen, erfolgreichen, glücklichen Menschen, der respektvoll mit anderen umgeht und mit seinen eigenen Gefühlen gut klarkommt. Die Frage der Macht interessiert mich da nicht.

Kommentar von Zwuckelle,

Ich glaube fast, Du hast das Ding mit dem Machtkampf so ziemlich überbewertet..........

Kommentar von FataMorgana2010,

Du schriebst von "gewinnen".

Kommentar von Zwuckelle,

^^ Einen Konflikt kann man durch Argumente oder Konsequenz gewinnen, also für SICH entscheiden, wenn das die, für Dich, politisch korrekte Antwort ist!

Kommentar von FataMorgana2010,

Ich hab mir echt überlegt, ob ich noch mal was dazu schreibe. Aber wir reden so schön aneinander vorbei... daher nur noch einmal ein Versuch. Mein Problem ist nicht, ob du poiltisch korrekt schreibst, ehrlich. Mir ging es darum, dass man so eine Trotzphase nicht als einen Konflikt oder einen Kampf oder eine Auseinandersetzung zwischen Mutter und Kind sehen sollte, den man gewinnen oder für SICH entscheiden sollte... sondern als eine Phase, in der das Kind gerade lernt, mit überwältigenden Emotionen zurecht zu kommen. Dabei will ich mein Kind unterstützen, manchmal durch Argumente (was für ein so kleines Kind meist noch nicht geht), meistens durch Konsequenz und liebevolle Anwesenheit. Ich helfe meinem Kind nicht durch Inkonsequenz, nicht durch Streitvermeidung - das wäre alles verrückt, weil auch das folgende Leben ja nicht so ich. 

Aber: Ich will nix für MICH entscheiden. Ich will nicht gewinnen. Für mich ist es völlig egal, ob das Kind den Keks kriegt oder nicht, sondern ich enthalte ihm den Keks vor, weil ich weiß, dass es ihn kurzfristig zwar haben will, mittelfristig aber Bauchweh droht und langfristig die Zähne ruiniert werden. Ich habe also am Ende den Konflikt nicht für mich entschieden, sondern für das Kind. Und das macht einen gewaltigen Unterschied - weil man dann nämlich aufhören kann, sich zu sehr persönlich vom Verhalten des Kindes angepisst zu fühlen.

Kommentar von 1f2in,

zu  Zwuckele kann ich nur eines sagen, ...........keinerlei Ahnung von den Bedürfnissen eines Kindes.

Du solltest eher Hunde dressieren, als kleine Kinder in die Hände zu bekommen. Und erklären hilft dazu sowieso nichts, denn da ist Hopfen und Malz veloren.

Keine Ahnung wie alt Du bist, aber ich hoffe nur, dass Du keine Kinder hast.

Und wenn, dann solltest Du Dir eine Unterstützung und Beratung zur Kindererziehung angedeihen lassen. 

 

Kommentar von Zwuckelle,

Tatsächlich................dann find ich es aber sehr seltsam, dass die meisten anderen genau dasselbe geschrieben haben wie ich, also sollten all diejenigen auch keine Kinder haben :-)

Interessant!

Kommentar von Zwuckelle,

@FataMorgana.Richtig, deswegen ist es besser, in solchen Momenten der "Stärkere" zu sein, der nicht durch Geschrei und Trotz seine Nerven verliert und das Kind dann anschreit oder schlägt.

Und so wirst Du letztendlich eben zum Wohl des Kindes handeln.Und dazu gehört, dass man sich als Mutter/Vater durchsetzt.

Kommentar von 1f2in,

wie gut FataMorgana 2010, dass du noch einmal etwas sinnvolles dazugeschrieben hast und ich hoffe immer nur, dass das verstanden wird!

Zu Zwuckele,

es muss noch lange lange ganz und gar nicht richtig sein, wenn leider so viele was schreiben, was die Würde des Kindes verletzt , was durch die Verhaltensweisen von Eltern niemals einem Kind gerecht werden kann und wenn ich diese eine Methode ! von dir lese, wie sehen dann noch so manche andere von dir wohl aus?

Denn für die Eltern, "funktionieren" die Kinder nicht, dabei haben sie eben noch nicht bemerkt, dass Kinder nicht funktionieren, sondern dass Kinder eben Kinder sind und sich entwickeln und dazu brauchen sie Eltern, die schon einmal etwas von Entwicklungsphasen gehört haben, denn das ist ja wissenschaftlich schon alles erfaßt und sie brauchen Eltern die damit umgehen können, damit sich die Kinder gesund entwickeln und zwar nur ohne "Machtkämpfe" mit den Eltern.

Wenn Eltern das alles einmal erst verstanden haben, wie so kleine Wesen sich in bestimmten Phasen ganz natürlich !! verhalten, weil es die Natur so für sie eingerichtet hat !

Dann erst können Eltern gelassener damit umgehen und den Kindern verständnisvoll so begegnen, wie es für die kleinen Würmer oder auch den älter Werdenden, am hilfreichsten und Besten ist.

Kommentar von 1f2in,

...und für keinen muss es nur anstrengend sein, sondern man kann das Glück, dass es dieses Kind gibt, aus vollem Herzen genießen.

Solange ich solche Kämpfe lese, kann ichj mich nicht wohl in meiner Haut fühlen, höchstens mir macht es Spaß, der "Sieger" über das Kind zu sein, dann ist es aber der Verlierer! Ausgeglichene und zufriedene Eltern, glückliche Kinder.

Antwort von BananaQueen92,

Hallo

ich bin zwar erst 19 und somit (zum Glück) noch keine Mami, aber ich hoffe doch trotzdem, dir helfen zu können. Denn ich war selbst ein Kind, das genau wusste, wie man seine Eltern zu dressieren hat. ;-) Dein Ansatz, ihn zu ignorieren, ist schon ganz gut, aber du solltest nicht aus dem Zimmer gehen. Denn gehst du aus dem Zimmer, brüllt er so lange weiter, bis du wieder hereinkommst. Bleib also bei ihm im Raum, beschäftige dich aber mit etwas anderem und sieh auch nicht zu ihm (denn dann weiß er genau dass du ihn beachtest und er wird immer weiter brüllen). Mach so lange damit weiter, bis er aufhört zu schreien (irgendwann wird er schon müde und wird die Lust daran verlieren) und wenn er aufhört, geh zu ihm, nimm ihn in den Arm und belohne ihn. Ob du nun mit ihm spielst, oder einfach nur auf ihn einredest, vermittel ihm, dass alles gut ist und Mami bei ihm.

ich hoffe, dass dir damit ein wenig geholfen ist. Aber "nein" sagen, ist wohl eher der falsche Weg bei so einem aufgeweckten Kind. ;)

Kommentar von schlumpi2705,

Aus dem Zimmer gehen ist schon richtig. Wenn der Kleine nämlich merkt, dass die Mami nicht mehr da ist, dann lässt er das Schreien auch eher. Und wenn man im Zimmer bleibt, dann kann er gut weiter brüllen und man darf auch nicht vergessen, dass es ordentlich an die Nerven der Mutter geht. Besser raus gehen, sich selbst wieder kurz fassen und dann geht es weiter. Und "nein" zu sagen, ist doch nicht der falsche Weg. Ein Kind braucht gewisse Regeln und es muss auch lernen, mit einen "Nein" umzugehen. Sonst könnte sie ihm gleich alles erlauben.

Kommentar von 1f2in,

zum Nein gehört auch erstmal eine kindgerechte  Erklärung dazu, damit das Kind dieses Nein auch verstehen kann.

Kinder sind keine Hunde denen man nur  "sitz und Platz"  beibringt, sondern es sind menschliche Wesen wie Du und ich und müssen ihre Welt erst verstehen lernen !. 

 

Außerdem kommt es immer auf die konkrete Situation an!

Wenn das Schreien eines Kindes an die Nerven geht, dann nur weil die Mutter ihr Kind nicht versteht und mit  der Situation völlig überfordert ist.

Ich bedauere immer immer wieder, dass es keinen Kinderführerschein für werdende Eltern gibt oder ein Schulfach, indem Kindererziehung wenigstens theoretisch gelehrt wird. 

 

Kommentar von makazesca,

ich habe  das auch immer bedauert,das junge menschen keine lehre machen müssen/können bevor sie eltern werden

Kommentar von makazesca,

aus dem zimmer gehen kann  oder bedeutet für ein 19 mon.altes kind aber verlust ,verlassenheit mit seiner wut,seinem inneren zerwürfnis allein gelassen zu werden.ich habe meine kinder nie in ein zimmer geschickt und sie dort allein schreine lassen,jedenfalls nicht als sie eigentlich noch fast babys waren,denn dann fühlen sie sich einfach nur allein gelassen.diese " erziehungsmaßnahme" habe ich erst viel später angewand,als sie alt genug waren sich mit ihren gedanken selber auseinanderzusetzen und nicht mehr nur von ihren gefühlen überrannt wurden.

Kommentar von 1f2in,

Daumen hoch.

Kommentar von 1f2in,

ich glaube nicht, dass das mit einem "aufgeweckten" Kind zu tun hat.

Ab welchem Alter weißt Du bewußt von Dir, wie Du Deine Eltern zu "dressieren" hattest??Oder haben Dir das Deine Eltern etwa so erzählt?

Man sollte hinsehen, mit was sich das kleine Kind gerade beschäftigt, ich gehe nun von 19 Monaten aus und erkennen warum es schreit.

Mit keinem Wort werden einmal konkrete Situationen erwähnt!

Diese Hauruck-Ratschläge bringen hier niemandem etwas, denn so kleine Kinder sind ernst zu nehmen und auch nicht unbedingt immer so lange einfach schreien zu lassen, bis sie sich die Seele erst mal aus dem Leib geschrien haben, weil sie angeblich die Lust daran verlieren? Oder bis sie müde davon werden?

Da beginnt bei mir schon wieder die seelische Grausamkeit so kleinen Kindern gegenüber!

Denn es gibt liebevollere Unterstützungen, bzw. menschlichere, wobei sich das Kind ernst genommen fühlt und nicht so gräßlich und kaltherzig alleine gelassen wird mit seiner Hilflosigkeit.

Antwort von user932,

Bin zwar keine Mama, aber wie wäre es denn mit einer Belohnung nach einer Tat? Damit sich das Kind daran erinnert, wenn es gehorcht, gibt es als kleines Dankeschön etwas

Kommentar von Socat5,

Is doch kein Tier. Und ein Dankeschön für was? Für eine Selbstverständlichkeit wie auf Mama zu hören?

Kommentar von FataMorgana2010,

Das erinnert mich in der Tat auch an die Leckerlis, die der Zirkusdirektor an die Seelöwen verteilt. Am Ende wird das Kind dann bei jeder Sache fragen: "Und? Was kriege ich jetzt dafür?"

Kommentar von 1f2in,

Sweetkiss1988, bist Du 23 Jahre alt?

Dann hättest Du ja noch Zeit, Dich evtl. noch vor dem Kinderbekommen, mit den Bedürfnissen und den Seelen von kleinen Kindern auseinanderzusetzen.

Dein Kind wäre sicher schlauer als Du,denn wenn es merkt, erst muss ich mal etwas tun was Mama oder Papa nicht will und wenn ich dann gehorche, dann gibt es ein "Lekkerli"...........wie willst Du denn dann aus dieser Nummer wieder herauskommen?

Kommentar von 1f2in,

.............

Antwort von Panzerwels91,

also ich sag da einfach mal lauter nein

Kommentar von KleineFrage,

Das tu ich auch aber es interessiert ihn nicht... :o(

 

Kommentar von 1f2in,

Dein Kind ist erst 19 Monate, noch keine 2 Jahre alt.

Schildere doch ein paar konkrete Situationen wenn Du wirklich einen Rat zu Deinen Problemen  haben willst, denn es gibt keinen Pauschalratschlag, der auf jede Situation passen könnte!

Ein Kind ist kein Roboter, wo Du nur einen Knopf drucken mußt und dann springt er auf Dich an.

  

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community