Frage von KleineFrage 10.05.2011

An alle Mamis und Papis: Was kann ich tun wenn mein Sohn bockt?

  • Hilfreichste Antwort von FataMorgana2010 10.05.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ein 19 Monate altes Kind in die Trotzphase kommt, denken viele Eltern, das liege jetzt an ihnen und sie hätten nicht aufgepasst - ist aber in der Reel gar nicht so, sondern für das Kind kommt jetzt die Phase, in der es sich zum ersten Mal ein bisschen ablöst, und das ist nicht so leicht.

    Vorweg: was ich vorschlage (und selber erprobt habe),kostet Zeit und Geduld, aber das ist investierte Zeit, weil man später viel Zeit spart. Erstmal ist es natürlich richtig, dass ein Nein ein Nein ist und bleibt und dass man dem Kind nicht ständig alle Wünsche erfüllt. Man bleibt also bei dem, was vom Kind will oder was man selber nicht tun oder geben will. Das heißt aber auch, dass man nur dann Nein sagt, wenn man das auch wirklich meint - nicht immer erstmal schnell und unüberlegt Nein sagen und sich dann später umentscheiden! Dann versucht das Kind natürlich jedes Nein umzudrehen.

    Ein Kind ist zunächst auf sofortige Wunscherfüllung ausgelegt. Ein Nein löst da ganz viele Gefühle aus...

    Ich hab mir das immer so vorgestellt, dass das Kind sozusagen von einer Welle von Gefühlen überrollt wird, Wut, und Angst, und Trotz und was weiß ich noch alles, und dass es lernen muss, dieser Welle stand zu halten oder besser: sie auszuhalten, ohne unterzugehen.

    Das ist weder Bosheit noch Berechnung, sondern ganz einfach etwas, was man mit 19 Monaten noch nicht gelernt hat, ganz normal. Was also machen? Das Kind wird gerade von seinen Gefühlen überwältigt, steht da rum und brüllt, wirft sich auf den Boden, schreit, heult, schnieft. Wenn möglich, bin ich dann mit ihm zusammen in sein Zimmer gegangen, hab ihm noch mal gesagt, dass er nicht das bekommt was er will, dass ich aber da bleibe und ihm helfe, sich zu beruhigen - und das ich gaaaaanz sicher bin, dass er das auch tut. Notfalls hab ich mich auf einen Stuhl gesetzt und ihm beim Wüten zugeschaut. Das dauert manchmal ein paar Minuten und solange das Kind nicht blau anläuft... ist das dann halt so. Irgendwann ist das vorbei, dann kam er meist von selbst oder ich hab ihn aktiv in die Arme genommen.

    In der Öffentlichkeit ist das natürlich nicht so einfach... das weiß ich auch. Aber nach meiner Erfahrung hat sich das dann nach einigen wenige Auftritten erledigt. Es hat keinen Sinn, dem Kind dann zu drohen "Hör sofort auf mit dem Geplärre" - man muss das in Gedanken trennen: das Kind kämpft mit den eigenen Gefühlen, nicht gegen die Mutter.

  • Antwort von ereste 10.05.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Für die Trotzphase ein bißchen früh.
    Ignorieren und weggehen würde ich aber nicht, wohl bei dem Nein bleiben und mich zu ihm hocken und beruhigend reden und erklären - in dem Sinne: wütend darfst du sein, Grenzen gibt es trotzdem. Konsequent und trotzdem kein Liebesentzug.  

  • Antwort von melle2 15.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich muss immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn hier einige meinen, dass es sehr richtig und wichtig wäre, wenn man einen "Kinderführerschein" einführen würde.

    Was bitte soll das?

    Was ist denn richtig für unsere Kinder?

    Ist es richtig, alle nach einem Schema zu erziehen, so wie UNSERE GESELLSCHAFT es verlangt?

    Ist es nicht eigentlich so, das wir von Natur aus das richtige für unseren Nachwuchs tun? Aber lassen uns von äusseren Einflüssen beeinträchtigen????

    Ist es richtig einem Kind ein Leben im Konsum als wichtig zu vermitteln?

    Oder es auf Erfolg im Leben zu trimmen, obwohl es vielleicht nach etwas ganz anderem strebt????

    Ist es richtig einem Kind vorzuschreiben, was es zu essen bekommt, nur weil es einem selber schmeckt, aber dem Kinde eigentlich nicht????

    Ist es richtig ein Kind mit tausenden Medikamente vollzustopfen, weil es ein Mediziner für richtig und nötig hält, und dem Körper noch nicht einmal ein bischen chance gibt, zu versuchen, dagegen erst einmal selbst anzukämpfen???

    .........

    Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellung von einem richtigem Leben....

    und so wie jemand nach seinem Leben strebt, möchte er natürlich auch seine Nachkommen ziehen....

    Ich finde es falsch, immer nach so einem Kinderführerschein zu schreien....

    Ausserdem hat man in der Schule schon die sogenannten Sozial Fächer, indenen man über Alltägliches, Familiäres Gesellschaftliches sowie Politisches unterrichtet....

     

    Natürlich hat man einem Kind oder jungem Erwachsenen gewissen Dinge im Leben vorzuleben, und auch zu entscheiden, aber ob es denn nun richtig für das Kind war ist oder wie auch immer, weiß nur der betreffende selbst......

  • Antwort von kiniro 11.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dann sage bitte weniger Nein.

    Möchtest du jeden Tag mehrmals "nein, nein, nein!" hören?

    Vergiss Erziehung - ich würde mehr auf die Beziehung zum Kind achten.

    Im übrigen bockt er nicht, sondern zeigt so seinen Frust. Den solltest du ihm schon lassen. Schließlich bist du ja auch nicht erfreut, wenn du etwas nicht haben kannst.

    Stressfreier ist es, ihm Alternativen zu bieten, mehr zu erlauben, ihn zu integrieren, helfen lassen (wenn möglich), wegräumen, wegstellen, sichern usw.

    Auf jeden Fall so, dass du öfters ja sagen kannst.

  • Antwort von Martintschi 11.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe Mammi, mein inzwischen 20ig monate alter Sohn bockt genauso. Ein guter Rat - einfach "cool" bleiben. Das ist einfach eine phase in der die kleinen merken dass es Grenzen gibt und sie wollen diese einfach durchbrechen, nicht um uns Eltern zu nerven und an den Rand des Wahnsinns (lach) zu treiben sondern um sich selbst kennenzulernen. Bei wichtigen dingen bin ich streng und lass es einfach nicht zu und sage zum geschätzten 500sten mal nein - mit der Zeit merken sie schon wo sie eine chance haben od. eben nicht. Bei banalen dingen - lass ich ihn einfach - es ist auch wichtig dass man sich in der Öffentlichkeit nicht schämt - nimm es einfach hin und vertraue darauf dass es besser wird - solche Phasen werden je nach Alter immer wieder auftreten - ein Trost - andere machen das auch durch - sei dir sicher Du hast nichts falsch gemacht. Gib ihm einfach das Gefühl dass Du ihn lieb hast (das ist immer das wichtigste) in solch schwierigen Phasen - und auch in guten Phasen. Weiterhin alles gute und viel Kraft

  • Antwort von jens79 10.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist die normale Trotzphase, bleib ruhig, konsequent und warte bis es vorbei ist... so ca 16 Jahre...

  • Antwort von beast 10.05.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

     

    informiere  Dich bitte mal  über die Trotzphase ....  die iss  nämlich  ganz  normal

  • Antwort von Linzerin83 11.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich bockt dein Sohn rum, wenn er was nicht darf. Das machen wir Erwachsenen doch auch. Oder willst mir erzählen, dass du selber nicht wütend bist, wenn dein Chef meint, du musst länger in der Arbeit bleiben, obwohl du unbedingt pünktlich heim gehen wolltest?

    Ok, wir Erwachsenen haben uns vielleicht schon soweit in Griff, dass wir uns nicht mehr schreiend am Boden werfen. Aber das muss ein Kind halt erst lernen. Für sie ist doch noch alles so neu. Auch Gefühle wie Wut und Frust sind noch was relativ Neues für sie. Klar dass sie in dem Alter einfach noch überfordert damit sind.

    Oft ists auch die Art WIE man was sagt. Kinder reagieren, wie wir Erwachsenen auch, sehr empfindlich darauf, wenn etwas zu hart gesprochen wurde. Ist ja für dich auch ein Unterschied, ob jemand zu dir sagt "Du musst länger bleiben, weil ICH ES DIR SAGE!" oder "Bleib bitte länger, ich brauch dich noch unbedingt!" (Ist jetzt nur ein Beispiel)

    Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Kinder eigenständige kleine Persönchen sind. Sie DÜRFEN natürlich, so wie wir Erwachsenen auch, auch mal wütend sein. Stehe zu deinem Kind in solchen Situationen, und verbiete ihm diese Gefühle nicht. Nur wer seine Gefühle ausleben und "spüren" darf, wird sie verstehen können und somit lernen, damit umzugehen.

    Gefühle hinein fressen ist nie gut, und führt nur nur zu Depressionen, Aggressionen, Migräne, Magenbeschwerden, Introvertiertheit, und und und. Die Liste ist lang. Gefühle müssen RAUS. Deine Aufgabe als Elternteil ist es nur, dem Kind zu zeigen, wie man sie Gefühle ausleben kann, ohne anderen Personen damit zu schaden. Also richtig umzuleiten.

    Ein Kind in dem Alter entdeckt, dass es eine eigenständige Person ist. Es entwickelt eigene Bedürfnisse, will sich behaupten, selber Entscheidungen treffen, etc... das ist eine ganz wichtige Phase bei einem Kind.

    Zusätzlich (oder vielleicht genau deswegen) entdeckt es seine Gefühlswelt und muss erst lernen mit diesen neuen Gefühlen umzugehen.

    Bitte ignoriere dein Kind nicht bei solchen Gefühlsausbrüchen. Ignorieren = Ablehnung. Dein Kind braucht dich aber in dieser Situation. Es macht es nicht, um dich zu ärgern. Sondern es kommt in solchen Momenten mit sich selbst nicht klar und braucht deinen Halt.

    Worte wie "Ich verstehe dass du wütend bist" usw können SOVIEL bewirken.

    Du hast ja leider keine genauen Situationen aus eurem Alltag beschrieben. Aber ich würd mir deine Verbote auch noch mal genau durch denken.

    Das "NEIN"-Wort würd ich mir für wirklich wichtige Dinge aufheben. Nämlich für gefährliche Situationen. Durch zuviel NEIN wird ein Kind schnell Mama- bzw. Papa-taub.

    Man muss auch nicht immer konsequent sein. Man kann sehr wohl auch mal nach geben. Es kommt halt immer drauf an worum es geht.

    Ich finde, dass "Konsequenz" viel zu überbewertet wird. Bzw. verstehen das viele Eltern falsch und nehmen es einfach zu übergenau.

    Durch zuviel Konsequenz (bzw. "Sturheit") übersieht man es oft, auf das Kind einzugehen. Kinder haben eben auch Bedürfnisse und Wünsche die ernst genommen gehören. Klar kann man nicht überall nach geben. Aber überall stur sein, nur weil man einmal NEIN gesagt hat, bringt nichts. Das fordert den Machtkampf erst heraus.

    Wenn mal ein NEIN sein MUSS, dann hilft auch viel Ablenkung bzw. klare Anweisungen was ein Kind TUN SOLL, anstatt zu sagen, was es NICHT TUN SOLL.

    Es ist zB besser zu sagen "Komm geh mit mir am Gehsteig und gib mir die Hand" anstatt "Nicht auf die Straße laufen!" Oder "Komm hilf mir das einzuräumen" anstatt "Nicht die Regale ausräumen. Usw...

    Also generell halt Verneinungen vermeiden.

    Bestrafungen solltest du auch vermeiden. Das führt nur zu einem Machtkampf und bringt nichts. Lasse lieber "logische" und "natürliche" Konsequenzen folgen, und zwar unmittelbar danach. So oft wie es geht, sollte ein Kind die Möglichkeit haben, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Geht natürlich nur, wenns nicht zu gefährlich ist.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

     

     

     

  • Antwort von feuerlocken 11.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube Deine Erziehung ist ganz ok. Die Trotzphase macht jedes Kind durch und viele Eltern sind da schon ratlos gewesen.

    Meine Erfahrung ist, Ruhe bewahren und konsequent bleiben. Dein Kind lotet seine Grenzen aus und es lernt seine eigenen Gefühle kennen und kann noch nicht damit umgehen. Richtig gute Rezepte gibt es da wohl nicht, denn wir Menschen sind ja alle verschieden. Musst austesten, womit Du die besten Ergebnisse erzielst. Warnen kann ich Dich aber vorm Nachgeben. Damit verspielst Du sehr viel in Deiner Erziehung und erziehst Dir deinen eigenen kleinen Tyrannen.

     

    Alles Gute

  • Antwort von sabine280370 11.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Yvonne, ich finde, Du machst es richtig. Wir haben es auf diesselbe Art versucht, beim Bocken unseren Sohn zu ignorieren, und es hat gefruchtet. Du hast wahrscheinlich den gleichen Denkansatz: Ich finde es immer sehr wichtig, moeglichst alles zu erklaeren, warum, weshalb, wieso er das und das nicht darf und wenn das noch nicht reicht - Euer Kleiner ist ja auch erst 19 Monate -, dann belohne sein Bocken und Schreien nicht dadurch, dass er zum Schluss doch noch das bekommt, was er moechte. Das waere ein Schuss nach hinten. So lernt er nur, dass sich Schreien auszahlt. Wir haben immer versucht, unserem Kleinen, der jetzt 6 ist, immer dafuer zu belohnen, wenn er was Gutes macht. Also nach dem Schreianfall extra viel Zeit miteinander verbringen, spielen und auch betonen, dass man viel mehr bekommt, wenn man was gut macht. Haltet durch! Ich weiss, es zehrt an den Nerven, aber es zahlt sich aus!

  • Antwort von RuhrPottBunny 10.05.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Durchs ignorieren, wird er nur nochmehr schreien, da er deine Aufmerksamkeit will. Ich finde es nicht gut ein KInd zu ignorieren das verletzt die kleinen Kinder Herzen. Sie denken dann sofort "Mama hat mich nicht mehr lieb" ! Kinder denken nicht wie Erwachsene. Stell dir mal vor du bist frustriert und weinst und dein Patner ignoriert dich einfach!

  • Antwort von rosalta 12.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo!

    Das Kinder in dem Alter so reagieren,das ist ganz normal.Es reicht aus wenn du einmal klar

    und deutlich nein sagst.Und lass ihn Bocken und schreien ,geh nicht darauf ein.Das wird noch öfter passieren.Aber wenn er merkt ,das du nicht darauf reagierst,wird er irgentwann von allein damit aufhören.Kinder wollen austesten wie weit sie gehen können um das zu bekommen was sie haben wollen.Und wie gesagt ein einziges deutliches nein genügt

  • Antwort von gauerhof73 11.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich weis natürlich nicht ganze Vorgeschichte aber trotzdem mit solcher Einstellung wie du schreibst kannst du nicht weiter kommen. Als erstes du muss sich ändern und mit dem Gelassenheit und kläre kopf umzugehen mit folgendes Einstellung: " mein Sohn muss grenze wissen und ich bin dafür zuständig." Wie kann ich dass schaffen? Das kostet Kraft und Nerven. Ich gebe dir nur paar Ratschläge mit dem Hoffnung es funktioniert. Auf meine sicht wird besser wenn bei solche Theater dein Sohn wird nicht allein gelassen aber mit dir bei kläre und deutlicher Gespräch bleiben können wo kannst du ihm mit bringen aus dem welche gründen er kann das nicht haben. Nimmst du ihm auf die Hände schenkst du bisschen  Zuneigung mit Liebe (Er ist dein Sohn!!!) dann stellst du ihm vor haltest mit Deinem Kind  Augen Kontakt und fühlst deutliche Gespräch. In diesem Moment in deinem Irrtum muss Ruche sein und Liebe zu deinem Kind. Er spürt ganze Gefühle welche hast du.  Als Begründung  zum verbot oder Verhinderung Wünsche kannst du interpretieren außerdem versuchst du Gedanke vom gewünschte Ziel ablenken mit dem ganz andere Ideen. Gute gemeinsame Beschäftigung spielt große Rolle. Ich wünsche euch Friede und Freude für das Haus! Dir Gelassenheit und Geduld. Für euch Liebe. Alexander.

  • Antwort von makazesca 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    kleine frage ",man sieht nur mit dem herzen gut ",diesen satz kennst du sicher.wende ihn in deiner erziehung bitte stets an.sich über erziehungsfragen zu erkundigen ,ist sicherlich gut.aber eine erziehung ist nur dann gut,wenn du mit deiner ,wohlgesagt liebevollen ,überzeugung dahinterstehen kannst.was nutzen dir die besten lehrsätze aus dem buch,wenn du nicht dahinter stehst.ich hatte kleine kinder in den anfang 70ger jahren,also beim übergang von der antiautoritären  zur wieder etwas mehr autoritären erziehung.als junge eltern,die wirklich meiner meinung nach immer versuchen das beste zu geben,war es nicht leicht ,sich das beste aus den neuesten erziehungmethoden herauszufischen und dann manches mit schlechtem gewissen umzusetzen,damit man nicht so sehr auffiel,wenn man eigentlich anders dachte.hört sich ,wenn ich es jetzt so lese schrecklich an,glaube mir ich würde heute ganz anders handeln,nämlich so,wie ich es gefühlt habe und dann auch so meinen kindern hätte weitergeben können.nur das ist autentisch und letzlich überzeugend.

  • Antwort von stenopelix 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ist ganz normal, hatten meine Nichten und Neffen auch in dem Alter. Ist eben die gefürchtete Trotzphase, in der Kinder Grenzen und ihre Macht über andere austesten. Da hilft eben nur: Grenzen aufzeigen und durchhalten (Nein heißt Nein!). Das mit dem Ignorieren beim Wutanfall ist schon ein guter Anfang, wirkt halt nicht sofort. (Du wirst gute Nerven brauchen!). Kannst ja beim Rausgehen sagen, dass Du gerne wieder mit ihm spielst/ wenn er sich beruhigt hat. Meine Schwester hat es noch drauf, sich den den Wutanfall ohne mit der Wimper zu zucken anzugucken und ihn dabei richtig angestarrt (nichts gesagt, nichts getan, noch nicht einmal böse geguckt, nur angestarrt), da hat der Kurze meist sehr schnell aufgegeben.

  • Antwort von Uli74 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das ist in dem Alter leider ganz normal.

    Er ist leider in der Trotzphase und die kann daueren......

    Du machst das schon richtig, nur ständig nein sagen bringt da nichts. wenn er schreit hört er dich sowieso nicht, da sind die Ohren auf durchzug.

    Also weiter ignorieren und hart bleiben, bloss nicht nachgeben, danach wirst du nach der langen Phase belohnt, glaub mir. Ich spreche aus Erfahrung, habe zwei von der Sorte

    Also viel Glück

  • Antwort von Socat5 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du hast nichts falsch gemacht. Das ist normal. Was das auf den Boden schmeißen und rumbrüllen angeht, würd ich mich einfach mal dazuschmeißen. Sag 'Das sieht richtig aus als ob es Spaß macht' und wälz dich und trommel mit den Fäusten auf den Boden und mach dich richtig zum Affen, noch mehr als er. Das wird ihn erstmal schocken, im besten Fall fängt er an zu lachen.

    Die Sache mit dem Neinsagen, tja, da hilft nur Konsequenz. Gibts eben mal keinen Keks.

  • Antwort von costacalida 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gab da mal eine witzige Werbung im Fernsehen. Da warf sich auch ein Kleinkind im Supermarkt auf den Boden, weil es seinen Wllen nicht bekam. Und was tat die Mutter ? Sie warf sich daneben und imitierte ihn....... na dem ist vor Staunen das Brüllen vergangen ! Probiere es mal aus, natürlich zu Hause, lach ! Aber grundsätzlich würde ich ihn weiter ignorieren, dann wird es sich zeigen, wer die längere Ausdauer hat !

  • Antwort von Rose18 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du musst einfach konsiquent bleiben , er wird bald merken das es nichts bringt und es sein lassen , du brauchst dazu gute nerven ich weiss das es nicht einfach ist ,

  • Antwort von mariposa227 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    kenn ich ;-) meine tochter ist gerade 5 geworden und da ist das oft immer noch so. okay, sie schmeisst sich nicht mehr auf den boden, aber das bockige ist halt noch da.

    ich habe mal gehört, schreien ist nicht gut. sanktionen aufzeigen ist in dem alter noch ein wenig schwierig. aber aus dem zimmer gehen und schreien lassen, ist denke ich, schon das beste. aber keine sorge, wenn  dein sohn verständiger wird, lässt das schon nach.  meiner tochter sage ich dann halt, "gibt kein  fernsehen" und muss das dann auch einhalten. also halt sanktionen aufzeigen und dinge nicht erlauben, wenn sie nicht hört. aber keine mutter kann immer konsequent sein, ich schon gar nicht.. :-)

    ich glaube auch wenn man sich noch so sehr mühe gibt, diese trotzphase ist normal in dem alter. sie merken, dass sie ein eigenes "ich" haben, nicht mit der mutter verbunden sind und testen einfach ihre grezen! man braucht halt sehr viel geduld..

  • Antwort von Josi1989 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das ist doch normal bei den Kleinen. Sie versuchen halt zu schauen wo die Grenzen sind und glaub mir das machen sie zeitig genug :-).

    Versuche wenn er bockt spielerisch ihn abzulenken vielleicht ein schönes Angebot machen: ein tolles Spiel spielen oder was kleines ,,gesundes,, naschen.

    Mit Ignorieren machst du es nur schlimmer dann hören sie gar icht mehr auf und wollen ja gerade noch mehr Aufmerksamkeit.

    Keine Sorge das macht jedes Kind gerne :-)

  • Antwort von Sonnia22 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bist Du wirklich konsequent i. S. "Ignorieren"? Ich würde es weiterhin so machen, wie Du es ja schon tust. Was auch sonst?! Ich hoffe, hier kommen keine Tipps wie "Ein Klaps hat noch nie geschadet" oder "In's Kinderzimmer einsperren" u. ä.

    Alles Gute!

  • Antwort von Aggi12 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also mit 19 monaten sowas...naja ich würde das kind icht ignorieren sondern einfach ins zimmer setzen und das machen lasen was es will, denn dann merkt es, dass es deshalb nicht alles bekommt was es will.... viel glück ^^

  • Antwort von Maroooo 10.05.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Einfach weiter durchgreifen, dann wird er es auch verstehen :)

  • Antwort von Elias007 19.05.2011

    Hallo, eine wichtige Frage bei der Reflexion des eigenen Erziehungsverhaltens, ist folgende: wofür geben wir als Eltern Aufmerksamkeit? Häufig leider für Fehlverhalten, was lernt das Kind daraus?- wenn ich meine Mama haben will, muss ich nur stören, bocken... Was gelingt, was begeistert euch beide gemeinsam? auf diese Dinge die Aufmerksamkeit lenken erleichtert es mit Frusterlebnissen klar zu kommen.

  • Antwort von Zwuckelle 10.05.2011

    Lass ihn bocken, egal wie lange das dauert.

    Bring ihn in sein Zimmer und mach die Türe zu.

    Wenn er schreit, dann stell das Radio an.

    Wenn er wieder schreiend aus dem Zimmer kommt, dann bring ihn wortlos zurück.

    Irgendwann wirst Du gewinnen, Du musst nur konsequent bleiben.

  • Antwort von BananaQueen92 10.05.2011

    Hallo

    ich bin zwar erst 19 und somit (zum Glück) noch keine Mami, aber ich hoffe doch trotzdem, dir helfen zu können. Denn ich war selbst ein Kind, das genau wusste, wie man seine Eltern zu dressieren hat. ;-) Dein Ansatz, ihn zu ignorieren, ist schon ganz gut, aber du solltest nicht aus dem Zimmer gehen. Denn gehst du aus dem Zimmer, brüllt er so lange weiter, bis du wieder hereinkommst. Bleib also bei ihm im Raum, beschäftige dich aber mit etwas anderem und sieh auch nicht zu ihm (denn dann weiß er genau dass du ihn beachtest und er wird immer weiter brüllen). Mach so lange damit weiter, bis er aufhört zu schreien (irgendwann wird er schon müde und wird die Lust daran verlieren) und wenn er aufhört, geh zu ihm, nimm ihn in den Arm und belohne ihn. Ob du nun mit ihm spielst, oder einfach nur auf ihn einredest, vermittel ihm, dass alles gut ist und Mami bei ihm.

    ich hoffe, dass dir damit ein wenig geholfen ist. Aber "nein" sagen, ist wohl eher der falsche Weg bei so einem aufgeweckten Kind. ;)

  • Antwort von user932 10.05.2011

    Bin zwar keine Mama, aber wie wäre es denn mit einer Belohnung nach einer Tat? Damit sich das Kind daran erinnert, wenn es gehorcht, gibt es als kleines Dankeschön etwas

  • Antwort von Panzerwels91 10.05.2011

    also ich sag da einfach mal lauter nein

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