ich würde gerne nächstes jahr mit einer ausbildung als koch anfangen.
könnt ihr mir viellicht erzählen wie das da so abläuft, also was man im ersten ausbildungsjahr lernt.
Wäre es besser wenn ich mich in einem gehobenen Hotel bewerbe, wenn ich später erfolgreich werden möchte?
an alle köche
Antworten (5)
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Hallo,
wenn man in einem gehobenen Hotel (oder Restaurant) eine Stelle bekommt, ist das auf jeden Fall besser (Probezeit ist aber auch entsprechend schwerer). Es gibt dort aber sehr viele Bewerbungen, so dass man dort sehr hohe Erwartungen hat: Zeugnisse, Belastungsfähigkeit, Schnelligkeit, Joberfahrung in der Küche
Ggf. bei kleinen Betrieben in der Umgebung nach einem 400-Euro-Job fragen. Oder Praktikum in Hotel/Restaurant machen. Die Beurteilung nach dem Praktikum kann für den Ausbildungsplatz entscheidend sein.
Viel Erfolg!
Gruß
RHW
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1Antwort von
sillersiller
Koch ist eigentlich ein sehr g.eiler Beruf, aber wenn du dich nicht bis zum Sternekoch hocharbeitst, sprich, dich privat freiwillig immer und immer weiter bildest um Meisterkoch zu werden, mußt du später eventuell mal in ner kleinen runtergekommenen Dorfküche um die Ecke arbeiten und da gemixte Salate anrühren. Das vergessen viele! Man muß mit voller Leidenschaft dabei sein und eben auch was auf dem Kasten haben, wenn man ein gefragter Gourmetkoch werden will! Und eben auch ein gutes Zeugnis vorlegen können, wenn man in einem gefragtem Lokal oder Hotel arbeiten will! Denn deine Kochkunst ist das Kapital des Hotels zum Beispiel.
Weitere Mankos: die späten Arbeitszeiten von Nachmittags in der Nacht hinein und auch immer an Silvester arbeiten, gerade an Wochenenden, wo jeder essen gehen will, da ist dann nix mit Diskos gehen und feiern gehen jedes Wochenende (dafür hast du oftmals Montags frei, wo Lokalitäten meistens geschlossen haben, aber eben nicht am Wochenende) und wenn man dann ganzen Tag in der Küche steht und das Essen für andere Leute macht, hat man kaum mehr Lust für sich selbst zu kochen im Alltag. Das alles muß man eben bedenken!
Was ich damit sagen will, das muß man schon wirklich wollen und extrem Spaß an dem Beruf haben, sonst hat man ein Problem. Viele verschätzen sich.
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1Antwort von
angel12382angel12382
Ausbildungsinhalte Im 1. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
wie man einfache Speisen unter Berücksichtigung der Rezeptur, der Ernährungslehre und der Wirtschaftlichkeit zubereitet und sie anrichtet worauf man bei der Zubereitung von Aufguss- und Heißgetränken achten muss und wie man Getränke ausschenkt wie man Warenlieferungen in Empfang nimmt, sie auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüft und weitere betriebsübliche Maßnahmen einleitet wie man Produkte des Küchenbereichs auf ihre Beschaffenheit prüft und sie ihren Verwendungsmöglichkeiten zuordnet wie Waren zu lagern sind und Lagerbestände kontrolliert werden welche Arbeitsschritte zu bewältigen sind und wie man sie sinnvoll plant wie man sich als Gastgeber den Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert welche fremdsprachlichen Fachbegriffe in diesem Beruf wichtig sind welche Arbeiten im Büro anfallen, z.B. die Führung von Karteien und DateienWährend des 2. Ausbildungsjahres wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:
wie Quark, Joghurt, Eierspeisen und Käsegerichte zubereitet werden wie man Desserts und Süßspeisen zubereitet und anrichtet wie man Marinaden, Panierungen und Füllungen herstellt wie Salate, Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und andere pflanzliche Nahrungsmittel zubereitet werden was bei der Herstellung von Suppen und Fonds zu beachten ist wie man Teige und Massen herstellt und verarbeitet worauf bei der Erstellung werbewirksamer Angebote zu achten ist wie man Bestellungen einleitetIm 3. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden:
wie Fisch, Schalen- und Krustentiere zubereitet und verarbeitet werden wie Fleisch, Innereien, Wild und Geflügel zu Gerichten verarbeitet werden wie man kalte Platten mit verschiedenen Produkten zusammenstellt, anrichtet und präsentiert wie man anlassbezogen dekoriert wie man Reklamationen entgegennimmt, bearbeitet und Lösungen aufzeigt wie Gäste unter Berücksichtigung ihrer Wünsche beraten werden wie Preise nach betrieblichen Kalkulationsschemata zu ermitteln sindWährend der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden zum Beispiel vermittelt:
wie man Ressourcen rationell einsetzt wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden welche Umweltschutzmaßnahmen zu beachten sindIn der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:
Arbeiten in der Küche Arbeiten im Service Arbeiten im Magazin Speisen aus pflanzlichen Rohstoffen Zwischenmahlzeiten Kalte und warme Büfetts Nachspeisen À-la-carte-Geschäft Bankett Aktionswoche Speisenfolge Regionale in- und ausländische KücheRechtsgrundlagen:
Verordnung über die Berufsausbildung zum Koch/zur Köchin Internet
Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Koch/Köchin Internet
Hoffe dir hilft das weiter
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0Antwort von
ioio2562 naja i bin im ersten jahr und i puze sehr viel aba das ist immer so als jahling machst du nur das und grund sachen lern zb wie man mit geräten umgeht das mus dir der betrieb einschulen. eiso zu der frage ob gehobtes hotel oder need i find das ist egal solange du was kanst und dich weiterbildes hast du überall eine chance find i
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0Antwort von
dawaladawala
Die Frage ist natürlich ob Dich ein gehobenes Haus überhaupt nimmt. Denn ein guter Kochlehrling ist imstande sich solche Informationen durchaus selbst zu besorgen.
Es mag Dir eine seltsame Antwort erscheinen. Doch Grundvoraussetzung für dieses Handwerk ist auch Eigeninitiative. Mir wurde die Ausbildung zum Koch von einigen mehrfach gut bewerteten Köchen angeboten. Vielleicht weil ich in meiner ersten Großküche im Vorpraktikum dem Koch eine Spezialität beibringen konnte. Was nach meiner damaligen Ansicht absolut nicht hieß ich könne auch nur einen P.furz.
Beginne also damit zu lernen was zu Hause gekonnt wird. Eigne Dir das an, gehe im besten Fall noch den einen oder anderen Schritt weiter. Heute mit Internet ist das ja keine große Sache mehr. In der Freizeit in einem solchen Haus helfen schadet sicher auch nicht abgesehen von dem einen oder anderen Praktikum.
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