Mit ist schon öfters aufgefallen, dass wenn zwei Hunde sich begegnen und beide angeleint sind, die sich am liebsten zerfetzen würden. Wenn aber beide frei laufen dann spielen sie zusammen.
Was steckt da dahinter?
Mit ist schon öfters aufgefallen, dass wenn zwei Hunde sich begegnen und beide angeleint sind, die sich am liebsten zerfetzen würden. Wenn aber beide frei laufen dann spielen sie zusammen.
Was steckt da dahinter?
Bin nicht ganz sicher, aber ich denke, es hängt sowohl mit dem Beschützerinstinkt des Hundes als auch seinem Bewegungsdrang zusammen. Angeleint ist er zwangsweise nahe bei Herrchen, kann den anderen Hund also nicht verjagen zum Schutz des Herrchens, also knurrt er lieber mal. Und angeleint ist er selbst auch fluchtunfähig, fühlt sich also im Fall einer Bedrohung unwohl, dann also llieber mal selbst angreifen als angegriffen werden. Wer zuerst beißt mahlt zuerst...
Sie wissen, dass sie angeleint nicht ausweichen können, um ihre natürlichen Rituale zu vollziehen, daher bleibt an der Leine nur die Flucht nach vorne.
Hunde an der Leine haben einen ausgeprägteren Schutzinstinkt, einmal sich selber ggü, weil sie wissen, dass sie sich nicht richtig wehren können, machen sie halt Radau und Drohgebärden und andererseits verbindet die Leine sie an ihr Herrchen und stärk das Gefühl!
Dass Hunde häufig an der Leine so reagieren, kann damit zusammen hängen, dass sie sich oft damit nicht ganz "frei", eben eingeengter, fühlen, als ohne. Ich meine, sie können dann nicht ganz frei kommunizieren. Über Aggressionen an der Leine machen Sie dieses dann deutlich. Viele Hunde machen das auch damit der andere seinem besitzer nicht zu nahe kommt denn den muss er ja beschützen
Diese Erklärung ist ganz nützlich:
Zuerst: Wie "unterhalten" sich Hunde? Hunde "reden" hauptsächlich per Körpersprache miteinander . Zusätzlich werden Informationen auch durch Bellen,Winseln/Jaulen,Heulen und Knurren,also durch Lautäußerungen und per Duftstoffen/Gerüchen ausgetauscht und mitgeteilt.
Wenn nun zwei Hunde aufeinander treffen,werden beide Hunde zuerst versuchen mit einander per Körpersprache zu "reden".Hunde besitzen eine Vielzahl von körperlichen Ausdrucksformen,welche oft so "unscheinbar" sind,so daß wir Menschen sie nicht bemerken.Die Körpersprache hat den Vorteil,daß Sie auch bei größerer Distanz zwischen beiden Hunden,eingesetzt werden kann.
Nun kommt das Problem der Körpersprache beim "zivilisierten" Hund! 1.)Viele Hunde werden an einer Leine ausgeführt und treffen an der Leine "hängend" auf andere Hunde.Ein an der Leine "hängender" Hund,hat von vornherein das Problem,daß er sich mit seinen Körpersprachsignalen,welche für den anderen Hund gedacht sind,NICHT so ausdrücken kann,wie wenn er "frei-laufen" könnte!!!
2.) Ein Hund hat nur 3 Möglichkeiten auf eine Situation zu reagieren: Möglichkeit I ) Rückzugs Reaktion (abhauen,Flucht) Möglichkeit II) Passive Reaktion (stehen bleiben und warten was passiert) Möglichkeit III) Aktive Reaktion (Angriff,Aktion starten,Aggression)
Wenn nun ein Hund sich an einer Leine befindet,bleibt ihm nur noch "Passiv" oder "Aktiv".Rückzug ist ihm nicht möglich,da er ja an der Leine hängt.
Hier gefunden:
Besser kann man es nicht erklären. DH.
die leine ist die direkte verbindung zum chef , und jeder will seinen chef verteidigen , sollte nicht ganz klar die rangfolge geklärt sein.
Wenn dann einer der beiden dicke backen macht, gibt´s einfach Ärger
so is es
aber best friends wenn sie alleine rumspazieren? Meiner dreht nämlich gerne mal alleine seine Runden. 20 Minuten, dann kommt er wieder heim.
dann lass dich mal nicht erwischen, denn dann hat dein hund schneller einen leinenzwang, als es dir lieb ist. viele mitmenschen mögen nämlich keine unbeaufsichtigten hunde. zu recht
Hallo???? Erstens ist jede Katze grösser als mein Hund, zweitens lebe ich am Land, wir sind ein total kleines Dorf und jeder kennt meinen Hund, drittens, meine nachbarn warten ja drauf, dass er kommt und sie besucht. Ich habe einen reinrassigen Zwergpekinesen
Gott sei Dank sind bei uns am Land die Menschen noch normal und tierfreundlich. Nicht so wie die in der Stadt.....
naj, mein Hund hat seit 12 Jahren keine Leine, Begleithund , Ausbildung fertig, der weiß, daß er sich auf mich verlassen kann, das ist geklärt. Mit den kleineren Hunde ist das wie mit kleinen Leuten, viele derer machen viel Lärm um wenig Hund , und wer sich dann mit einem großen Hund anlegt, oder vielleich von Mama noch auf dem Arm getragen wird ? ... nix für ungut
naj, mein Hund hat seit 12 Jahren keine Leine, Begleithund , Ausbildung fertig, der weiß, daß er sich auf mich verlassen kann, das ist geklärt. Mit den kleineren Hunde ist das wie mit kleinen Leuten, viele derer machen viel Lärm um wenig Hund , und wer sich dann mit einem großen Hund anlegt, oder vielleich von Mama noch auf dem Arm getragen wird ? ... nix für ungut
Mein Hund wird nicht von Mama auf dem Arm getragen. Er ist jeden Tag 2 x unterwegs mit mir, drehe so Runden mit ca. 6 km, denn für dass das er so klein ist, ist er sehr ausdauernd.
Ausserdem hat er das Herz eines Löwen und auch wenn er klein ist, ist er ein Kämpfer und Beschützer, denn wenn meiner Kleinen einer zu nahe kommt, dann stellt er sich schon dazwischen und blustert sich auf.
Er hat das herz am rechten Fleck...
das war Rhetorik !!! Daß kleien Hunde furchtlos sein können weiß ich , unser Jack-Russel Yorkie hat auch mal ne Bisamratte erlegt, als ich mit Ihm unterwegs war , die hatte sich nur gesonnt , und bei den Kindern gelten nicht die Rudelregeln, das sind Welpen, und für den stirbt dein Hund !
Das Gefühl, von vornherein ausgeliefert bzw. unterlegen zu sein -- es steigert das Geltungsbedürfnis, was sich durch Knurren, Zähne zeigen und Aggression zeigt.
Wie würdest Du Dich verhalten, wenn Du festgehalten wirst und sich ein Unbekannter nähert? Sicher auch erstmal auf "gefährlich" machen.
So ist es.
nciht ganz
Wenn zwei Hunde (=Wölfe) sich begegnen (und dabei nicht durch eine Leine an ihrem natürlichen Verhalten gehindert werden) vollziehen sie ein Begrüßungsritual:
Sie stellen am Geruch das Geschlecht fest und erhalten auch viele andere wichtige Informationen durch gegenseitiges Beschnüffeln von allen Seiten. Außerdem zeigen sie einander dabei mit ihrer Körperhaltung, ob sie sich gegenüber dem anderen Hund als überlegen oder unterlegen einschätzen. Sie können das durch bestimmte Gebärden friedlich untereinander abklären, welcher von beiden sich unterordnen sollte. Das hat dann Gültigkeit, ohne dass sie erst kämpfen müssen. Man nennt das ritualisiertes Verhalten.
Sobald die Rangordnung im Ritual geklärt wurde, ist Friede. Das kann wenige Sekunden dauern oder eine Minute. Danach ist für beide Hunde alles in Ordnung.
Wenn die selben Hunde aber an der Leine an einander vorbei geführt werden, können sie ihr Ritual nicht vollziehen und zwischen ihnen bleibt alles ungeklärt. Deshalb geraten beide in höchste Anspannung, und haben keine andere Wahl, als sich mit einem aufgeregten Verteidigungs-Bellen vorläufig zu schützen.
Jetzt sagen die Einen, man sollte diese natürliche Reaktion durch strenge Maßnahmen unterdrücken. Das kann gelingen. Aber das Problem für den Hund, dass er seine innere Anspannung nicht los wird, weil er seine sozialen Beziehungen nicht klären kann, wird davon noch größer. Er gerät innerlich immer mehr unter sozialen Stress, denn für die Hundeseele ist das soziale Miteinander essenziell wichtig.
Deshalb gehöre ich zu den Anderen, die sagen: So viel wie möglich im freien Gelände ohne Leine laufen lassen und viele freie Begegnungen mit anderen ebenfalls frei laufenden Hunden ermöglichen. Das fördert sein Selbstvertrauen und seine Sicherheit in sozialen Begegnungen, die sich auch positiv auf sein Verhalten an der Leine auswirken wird.
Dass man die Hunde, wenn sie angeleint sind, manchmal aneinander vorbei ziehen muss, oder falls möglich vorher die Straßenseite wechseln muss, das wird so bleiben. Aber es ist möglich, dass es meistens lautlos geschieht, wenn man selbst dabei ganz ruhig und gelassen bleibt. Je gelassener Du bleibst, desto gelassener wird Dein Hund werden, voraus gesetzt er kann sich im freien Gelände ohne Leine die soziale Reife erwerben.
Laut meinen Erfahrungen liegt es daran das sich der Hund an der Leine stärker fühlt, weil er seinen Menschen im "Nacken" hat (auf hündisch- mir kann ja nix passieren und komm meinem Mensch nicht zu nahe). Ohne Leine muss der Hund nun selber entscheiden und kann auch da bei großer Unsicherheit plötzlich zubeißen oder anderweitig überreagieren. Dahinter steckt eine Störung in der Mensch- Hund- Beziehung. Hierbei entscheidet der Hund selber was gut für ihn und seinen Menschen ist. Dazu kommt meist, das diese Hunde zu wenig an der Leine mit anderen Artgenossen im Rücken vertraut wurden (Spaziergänge ohne Hundkontakt). Meine Schäferhundin zeigte nach Ihrer ersten Läufigkeit auch dieses Verhalten. Ich besuchte daraumhin die Hundespielstunde und trainierte vorerst allein mit Ihr Aufmerksamkeit und später in Bereichen wo viele Hundbesitzer unterwegs waren. Durch die Kombination aus Training zu hause und dem Spielen mit Hunden jeder Größe ung jeden Geschlechts und Alters ohne mein Beisein, wurde meine Hündin sicherer und ruhiger an der Leine. Heute gehen wir ohne einen Mucks an sämtlichen Hunden vorbei, da sie gelernt hat, das ein Hund nicht nur bellen sondern auch Spaß machen kann.
Wer also solche Probleme hat sollte auf jeden Fall mit seinem Hund üben und die Bindung stärken. Um die Hundespielstunde oder die Hundeschulde kommt man da nicht drumherum.
Eine Bitte noch. Lassen sie niemals bei völlig fremden Hunden einfach die Leine los. Wenn man nicht genau die Körpersprache seines Hundes versteht kann es auch da zu sehr schweren Kämpfen kommen- also Hundeschule oder Spielstunde (meist 5 €).
Wenn der andere Hund freiläuft hat man auf freiem Feld oft keine andere Wahl als den eigenen Hund laufen zu lassen. Sonst nimmt man seinem Hund jede Möglichkeit die Angelegenheit auf hündisch zu klären. Beißvorfälle gibt es meist zwischen angeleint und unangeleint.
Oft ist es so, das die Hunde sich an der Leine vom Herrchen beschützt fühlen oder umgekehrt meinen sie müßten ihr Herrchen beschützen.
Angeleint haben sie keine Ausweichmöglichkeiten, fühlen sich ausgeliefert, deshalb wollen sie gleich klarstellen, wer der stärkere ist.
Es sind viele gute Antworten dabei, die größtenteils einen wichtigen Aspekt der Sache, nämlich die eingeschränkte Bewegungsfreiheit des Hundes und darausfolgenden Stress, ansprechen.
Was ich hinzufügen möchte ist, daß ein Hund i.d.R. wie der Führer reagiert - ein gesundes Verhältnis zueinander vorausgesetzt. Ich als Hundeführer entscheide, ob mein Rudel flieht, verharrt, oder angreift.
Ein Hund, der diese Entscheidung von sich aus trifft, hat die (für ihn) undankbare Aufgabe des Rudelführers bekommen. Das Dilemma, sich nicht einmal zur Flucht entschliessen zu können, sondern von diesem stupiden, dekadenten Menschen in eine quasi verhängnisvolle Stresssiituation gebracht zu werden läßt dem Tier keine Wahl.
Der Hund nimmt am Geruch, Herzschlag, an kleinsten Körperhaltungen des Menschen wahr, ob dieser eine Situation als entspannt oder bedrohlich empfindet. Das sind die wahren Auslöser problematischer Begegnungen - deren bizarrer Höhepunkt erreicht wird, wenn der Hund vom Menschen auf den Arm genommen wird.
Sie fühlen sich an der Leine sicher und markieren den großen "Macker", ohne Leine sind sie dann oft kleinlaut. Leider ist es keine Garantie, daß Hunde ohne Leine sich nichts tun. Manchmal ist das so, oft bleibt die Aggression aber.
Das Gegenteil trifft zu:
An der Leine sind Hunde in einer extrem unsicheren Situation, weil sie
ihre Begrüßungsrituale nicht vollziehen können
keine Möglichkeit haben, durch Flucht ihre Unterordnung zu signalisieren und den anderen Hund damit zu beschwichtigen und
glauben sie, sie müssten ihren Besitzer verteidigen, denn der ist ja auch an der Leine und kann nicht fliehen.
Das ist für den Hund eine extreme Stresssituation, bei der er unsere Hilfe braucht, um damit klar zu kommen. Schließlich sind wir es, die ihn in die Lage gebracht haben durch das Anleinen. Oder hast Du schon mal in freier Natur einen angeleinten Wolf herum laufen sehen ???
Hälst du dir einen Wolf? Wölfe, die sich unterlegen fühlen, würden in der Natur ausweichen und das Revier des Stärkeren verlassen. Das kann ein Hund nicht!! das erklärt, warum es so viele Beißopfer gibt, auch wenn beide nicht angeleint waren. Habe heute gerade in der Tierarztpraxis zwei solche getroffen. Und meinem Hund ist es auch oft genug passiert. Hunde, die beißen, gehören an die Leine!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist nur so komisch, ein entfernter Nachbar von mir hat einen Huskiemischling, aber der Hund hat den vollen Knall, weil vom Vorbesitzer misshandelt und tja, er kann ja eigentlich nix dafür, aber er hasst weisse Hunde. Tja und meiner ist schneeweiss und wenn sich die zwei an der Leine begegnen (beide angeleint) dann hat der Besitzer damit zu tun, dass er ihn halten kann. Wenn aber der Mischling im Vorgarten liegt und meiner ohne Leine unterwegs ist, dann spielen sie und liegen sogar zusammen auf der Wiese.
Das ist das, was ich nicht ganz verstehe.
Wahrscheinlich hat er die folgende Verknüpfung: Angeleint + weißer Hund = unangenehm. Vielleicht ist er mal angeleint von einem weißen Hund gebissen worden. Das alleine kann schon ausreichen, auch wenn der Husky sich ansonsten mit deinem Hund gut versteht.