Frage von Cherrycheescake, 268

An alle Hundebesitzer. Ich fühle mich tief getroffen, haltet ihr mein Empfinden für noch normal?

Hallo erstmal, ich habe vor knapp einem Jahr meinen geliebten Hund an schwerer Krankheit verloren, da sie unheilbar an einer seltenen Krebserkrankung litt und ich sie erlösen lassen musste.😢 Heute war ich mit meiner anderen Hündin spazieren. Meine Hündin lief zu 2 anderen Hundebesitzern die mit ihren jeweiligen Hunden dort standen hin. Ich hatte ihr aber nein gesagt und sie zurück gerufen, was sie einfach ignorierte.(normalerweiße hört sie aufs Wort, doch als Terrier testet sie alle Jahre wieder, ob meine Regeln noch Gültigkeit haben😂) Ich also hinterher und habe sie erst mal weg genommen und sitz machen lassen und dann belohnt als sie brav war. Währenddessen durfte ich mich anpampen lassen:"sei mal froh das sie so munter ist und die Hunde kennen sich doch...." Ich möchte aber das mein Hund hört wenn ich auch mal nein sage und sie auch mal nicht ihre Kumpels begrüßen darf(als Erziehungtrainingsübung an das sie sich auch normalerweiße hält) Ich möchte halt nicht das sie einst mal entscheidet  " oh da drüben ist mein Kumpel und tschüß" und dann über die Straße o.ä laufen will.Sie muss s sich im Notfall und allgemein immer abrufen lassen. Natürlich hatte ich sie nur im Park unangeleint, aber darum geht es jetzt garnicht. Mein Problem ist das die andere Hundbesitzerin einen Satz raushaute der mir so weh getan hat das ich zuhause nur noch weinte. Sie sagte in einem unsensiblen harten Ton: WAREN DAS NICHT MAL ZWEI!" Sie meinte damit meine verstorbene geliebte Hündin die ich wie ein Kind geliebt habe! Eine Mutter die eines ihrer Kinder verloren hat fragt man doch auch nicht : hattest du nicht mal zwei Kinder! Meine Frage an euch(Hundebesitzer) findet ihr ich übertreibe oder meint ihr euch würde dies auch sehr treffen, da ihr es auch als unsensibel un wenig feinfühlig empfinden würdet? Vielen Dank das ihr meinen langen Text gelesen habt und ich hoffe auf ein paar ehrliche Antworten LG:

Antwort
von Schwoaze, 145

Naja...  woher sollten denn die anderen Hundebesitzer wissen, wie sehr Du an diesem Hund gehangen hast. Das kannst Du ihnen nicht zum Vorwurf machen. Jetzt ist es schon ein Jahr her und diese Leute wussten noch gar nicht, dass Du einen Hund verloren hast. Viel Kontakt wird es da also nicht gegeben haben.

 Einen geliebten Weggefährten zu verlieren, das haben die meisten Hundebesitzer schon einmal durchmachen müssen. Und lustig wird das wohl niemand finden. Hast Du schon daran gedacht, Dir einen Welpen zuzulegen?

Dass Du von Deinem Hund Gehorsam verlangst, ist ganz klar und richtig. Zu Dir kommen, oder gar nicht weglaufen, das ist ein Teil der Erziehung, das muss einfach sitzen!

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ja, aber ich denke man kann jemanden auch normal darauf ansprechen, so wie alle anderen Hundbesitzer(auch welche mit denen ich kaum zu tun hatte) das auch getan haben und tun und nicht so: waren DAS nicht mal zwei! 

Möchtest du auf so ein sensible Thema derart angspochen werden?

ZB auch nach über einem Jahr sowas entgegen geknallt zu bekommen wie :Ist dein Mann Tod oder hattest du nicht 2 kinder!

Für manche mag es nach einem Jahr vorbei sein doch ich werde sie immer lieben und in meinem Herzen spüre ich sie noch.😢

Ich kenne sehr viele Hundebesitzer die ihren Hund so sehr lieben das es sich so anfühlt als wäre ein geliebter Mensch gestorben.

Meine kleine ist auch durch nichts zu ersetzen und ich glaube meine andere Hündin möchte alleine bleiben, denn sie hat meine verstorbene auch abgöttisch geliebt. 

Aber du hast recht warscheinlich ist ihr garnicht bewusst was das in mir ausgelöst hat. Es hat alle Wunden wieder aufgerissen ich weine auch gerade in diesem Moment und kann kaum noch schreiben.

Danke für deine ehrliche Antwort und liebe Grüße

Kommentar von Schwoaze ,

Du, ich kenn ja Deine nähere Situation nicht, weiß auch nicht, ob das überhaupt möglich wäre. Aber: erfahrungsgemäß hilft am besten ein neuer Hund über einen Verlust hinweg.

Du musst ja Deine Kleine nicht vergessen. Du wirst sie immer in Deinem Herzen tragen, so wie ich meine kleine Romy, den Burschi, den Rico, den Ingo, ... es ist genug Platz für alle.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Da hast du recht, doch ein Hund reicht mir momentan völlig aus, aber ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht mehr vorstellen. LG

Antwort
von xttenere, 122

zu Deiner ersten Frage....dass Du Deinen Hund abgerufen hast, war völlig korrekt. Ich mache das mit dem Meinen auch, bevor ich ihn zum Spielen zu anderen Hunden lasse. Ist eine Gehorsams-Übung, damit ich meinen Hund in jeder Situation abrufen kann.

Zu Deiner 2. Frage....dieser Spruch kam aus Unkenntnis über den Verlust Deines anderen Hundes. Es gibt halt Menschen, welche mit ihrer direkten Art schon mal ins Fettnäpfchen treten.

Dass Dich das verletzt hat und Dir weh tut, ist nur natürlich.... Dich aber noch länger darüber aufregen bringt nichts...schadet nur Deinem Gemüt.

Freu Dich auf lange Spaziergänge mit Deinem Hund, und behalte Deinen verstorbenen Hund in liebevoller Erinnerung. Diese kann Dir nämlich niemand wegnehmen.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Danke für deine lieben Worte.

Und zu ersterem muss ich kurz schreiben und erwähnen, meine Hündin (10 jahre alt) hört sehr gut und ich bin manchmal richtig amüsiert, wenn andere Besitzer ihren Hund 10 mal rufen und dieser den macht🖕😂

Wäre ich nicht nach wievor so konsequent und schreite sofort ein, denn der Hund darf mit seinem ungehorsam keinen Erfolg haben, hätte ich einen dauerhaft so unerzogene Hunde wie die der beiden Damen die ihre Hunde sogar an der Leine führen mussten.(ich will auch nicht das mein Hund angeleinte Hunde bedrängt)

Doch als Terrier meint sie, wenn auch sehr selten, ihre Grenzen zu testen und guckt ob diese noch Gültigkeit haben😂

Die beiden Frauen meinten wohl ich müsse meinen fröhlichen Hund doch seine Freude lassen und wenn sie meint zu anderen Hunden ungefragt zu laufen, soll ich mal nachsichtiger sein und nicht so ein Spielverderber! Rolleyes

Danke für dein Verständnis und lieben Gruß

Kommentar von xttenere ,

Ich hab einen RR-Mischling...wie Du sicher weisst, ist der Ridgeback ein Hund mit einem sehr ausgeprägtem Jagdtrieb....Ich rufe daher meinen Hund auch öfters mal während des Spiels mit Artgenossen ab...belohne ihn...( er ist zum Glück sehr verfressen ), und lass ihn dann wieder springen.

Es gibt Leute, die sich fürchterlich darüber aufregen....*der arme Hund*....aber das geht mir am A...vorbei....denn diese Übung muss sein...bevor der Gute mal ausser Kontrolle verschwindet, wenn er was sieht.

Ich hab eine Büffelhornpfeife, und ich hab meinen Tibor heute so weit...dass ich ihn noch auf knapp 100m Entfernung mit dem ersten Pfiff abrufen kann....dafür muss man aber üben und nochmals üben...und dies verstehen halt nicht alle.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ich gebe meiner sogar ein Leckerlie und lasse sie diesen wieder auspucken mit dem Befehl "gib ab". Sie lässt ihn sofort wieder aus dem Maul fallen und bekommt zur belohnung dann 2 Stück. Warscheinlich finden manche Hundebesitzer diese Übung auch überflüssig .

 oder ich habe aus Übungszwecken denn halben Park mit Wurst deponiert und bin dann mit meinen Beiden losgezogen und habe darauf geachtet das sie nix fressen. 

Meine Verstorbene roch die Wurst und hat einen Bogen drum gemacht, weil sie wusste sie darf nicht. Meine andere Hündin wollte sich sofort einen Happen gönnen😂 woraufhin ich sie sofort ermahnte. Das ist für mich Tierliebe, denn Hund vor sich selber zu Schützen ( evtl ausgelegte Giftköder zu fressen).

(Ich habe anschließend  natürlich alles wieder eingesammelt)

Wie du das mit deinem Ridgeback handhabst ist es genau richtig, eigentlich sollte jeder seinem Hund so erwünschtes Verhalten beibringen, aber naja nicht alle sind so angagiert und weitsichtig. 

Leider und man darf sich dann noch völlig falsche Vorwürfe anhören. Allerdings ist das von den Leuten falsch verstandene Tierliebe! Wir eziehen sie nicht um unsere Macht zu demonstrieren, sonder um sie vor Gefahren im Alltag zu schützen. LG:)

Kommentar von xttenere ,

Du bringst es auf den Punkt !

Wünsche Dir und Deiner Fellnase einen schönen Tag.

Antwort
von FelixFoxx, 103

Ich hätte geantwortet: Ja, es waren mal zwei, eine ist leider vor einem Jahr an Krebs gestorben!

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ich habe garnichts gesagt und hörte nur wie die andere Besitzerin, die ich ganz gut kenne, (die aber manchmal etwas eigen ist, ihre Hunde kennen und kannten halt nie Erziehung und laufen auch gerne mal über die Straße)sagte: Ihr Hund ist gestorben........ 

ich bin dann einfach nach hause und habe ein Tränenmeer geweint. Ich weiß ich komme theatralisch rüber(obwohl ich schon fast 30 bin), aber sie war meine kleine große Liebe!( neben meiner anderen geliebten Hündin natürlich) Verstehst du mich FelixFoxx?

Kommentar von FelixFoxx ,

Mir kommen heute manchmal noch die Tränen, wenn ich den Song "Time to say Goodbye" höre, damit wurde meine Fee aus dem Schulbetrieb verabschiedet, im Dezember 1998. Sie starb dann plötzlich nach einem Sturz am 2. Dezember 1999. Aber das Leben geht trotzdem weiter, besonders mein Felix, inzwischen auch schon 20, tröstet mich über den Verlust hinweg.

Antwort
von DonCredo, 71

Hi! Im Prinzip bin ich der gleichen Meinung wie die anderen - es ist auf jeden Fall sinnvoll, dem Hund beizubringen, dass er/sie nicht einfach losrennt. Dass man das hin und wieder nicht ganz so beeinflussen kann wie man möchte kommt einfach vor - gerade bei Hunden mit "eigenem Kopf". Und solange nichts passiert ist doch auch gar kein Problem.

Was die Reaktion angeht: da erlebt man eh die tollsten Dinge, gerade wenn man auf "Hundeexperten" beim Spaziergang trifft. Oft maßen die sich Aussagen an, die ich manchmal gerne mit einem dicken Ast kommentieren wollte - aber man ist ja zivilisiert ;-) - am Besten ignoriert man das einfach. Ich denke, Du bist da warum auch immer in der Situation in einem schwachen Moment erwischt worden und konntest das nicht ausblenden, dann gewinnen die Gefühle die Oberhand, gerade bei so einem Verlust und wenn man seinen "Seelenhund" verloren hat.

Ich glaube auch nicht, dass die Frau Dich absichtlich verletzen wollte, manchen fehlt einfach da die Empathie für andere. Steiger Dich nicht weiter rein, das hat nichts zu bedeuten und führt auch zu nichts. Alles Gute Dir. Gruss Don

Kommentar von Cherrycheescake ,

Vielen Dank für deine tollen und einfühlsamen Worte du bringst es auf den Punkt. Und die Bezeichnung Seelenhund finde ich richtig schön getroffen. Lieben Gruß

Antwort
von SeBrTi, 73

Mit hundeerziehung kenne ich mich nicht aus, aber ich finde du hast recht. Dein Hund muss auf dich hören. 

Das du verletzt und traurig bist, ist vollkommen nachvollziehbar, aber vl haben sie es nicht böse gemeint. Ich hätte denen gesagt das deine andere Hündin leider an Krebs verstorben ist dann hätten sie vl dumm gekuckt.

Kopf hoch und weine nicht wegen fremde Menschen. 

Antwort
von SusanneV, 95

Guten Morgen. Es ist absolut wichtig, dass Du Deinen Hund abrufen kannst und es auch immer wieder übst.

Waren das nicht mal zwei, ist schon eine sehr rüpelhafte Wortwahl. Mich würde das auch treffen, da ich auch sehr sensibel bin. Nein , Du reagierst nicht über. Die Frage kann man auch anders stellen. Wahrscheinlich hat sie es nicht böse gemeint. Es ist halt ihre Art sie auszudrücken. Sensible Leute leiden dann darunter. L.G. Susanne

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ich danke dir für deine lieben und verständnisvollen Worte. Deine Empathie tut gerade sehr gut und ich werde das jetzt mit der Dame abhacken und nicht mehr an mich rankommen lassen. LG:)

Kommentar von SusanneV ,

Das Du das mit der Dame abhackst ist gut. Ich sag mir auch immer, ich lass jetzt nichts mehr so nahe an mich ran. Leider schaff ich das nicht. Sensible und feinfühlige Menschen wie wir können uns nicht so einfach umstellen......

Kommentar von Cherrycheescake ,

Das stimmt aber dafür können wir uns blendent in andere hinein fühlen und sind dadurch bei Problemen gute und verständnisvolle Gesprächspartner für andere, da wir viel Empathie empfinden.

Alles hat seine Vor und Nachteile, aber ich finde es besser zu weich als zu hart zu sein auch wenn dies mehr Schmerz mit sich bringen kann. LG:)

Antwort
von TheDanzinger, 102

Hallo Cherrycheescake!

Naja. Nachvollziehen kann ich es nicht, da ich noch nie in so einer Situation war. Meine Hunde, die ich beide von Kind auf an kenne leben noch, sind jetzt aber auch schon 13 Jahre alt. 

Finde jedoch, dass die andere Hundebesitzerin etwas feinfühliger hätte sein können. Man sollte meinen, dass alle Hundebesitzer wissen, wie das ist, einen Hund zu lieben. Aber naja, es gibt immer solche Menschen, leider. 

Hätte das aber auch gleich angesprochen, wenn die so einen Satz loslässt, bin da eher der offensive Typ. 

Zum Thema Erziehung; meine Hunde sind mittlerweile Top erzogen und hören auf jedes Wort. Da können fünfzig Hunde an denen vorbeilaufen plus saftiges Fleisch vor ihren Füßen, wenn ich nichts sagen, laufen sie auch nicht los. 

Das erfordert natürlich sehr viel Geduld, aber auch Einfühlungsvermögen. Jeder Hund ist etwas anders und auf seine Art und Weise besonders. Darauf musst du achten. Ich würde dir auch empfehlen einen Anfänger-Kurs in der nächsten Hundeschule zu besuchen, damit du die Basics dafür lernst. Man kann nämlich sehr viel falsch machen. 

Wünsch dir noch alles gute mit deiner Hündin und viel Kraft um die Trauer durchzustehen. Da kann man sich so viel Zeit lassen wie man eben braucht. 

-D

Kommentar von Cherrycheescake ,

Danke und zur Erziehung muss ich sagen da bin ich eigentlich auch Profi doch meine Süße meint alle halbe Jahr, Jahr mal wieder ihre Grenzen auszulotzen. Terrier halt😂. 

Aber sie weiß schon das sie vorallem an der Straße top zu gehorchen hat, nur wenn ich nicht immer konsequent bleibe wird sie das einst auch dort meinen auszutesten. Sie hört auch im Park aufs Wort und grundsätzlich halt. Aber diesen, wenn auch seltenen Ausrutschern, muss Konsequent entgegengewirkt werden.

Ich kriege sogar oft Komplimente für mein gut horchenden Hund.

Und vor einem Jahr für meine gut erzogenen Hunde und wurde schon oft gefragt wie uchndas so toll hinbekomme.

Ich sage dann: liebevolle aber unbedingte Konsequenz

Meine verstorbene, auch ein Terriermix, war da wie deine Beiden eine Musterschülerin. Ich konnte sie sogar an ihrer größten Feindin unangeleint vorbei Führen, wärend die andere fletschte und tobte😂......

Liebe grüße und danke für dein Verständnis

Kommentar von Einafets2808 ,

"Finde jedoch, dass die andere Hundebesitzerin etwas feinfühliger hätte sein können"

So finde ich deine Antwort klasse. Aber warum feinfühliger? 

Wenn die Frau erst nach einem Jahr fragt,wo der zweite Hunde ist. Dann scheint der Kontakt auch nicht wirklich Bombe zu sein. 

Aber warum erwarte ich von völlig fremden Menschen,mit den ich ab und zu in Kontakt komme oder ein Schwänzchen halte,Mitleid.

Vielleicht war die Frau auch genervt,hatte einen schlechten Tag,war genervt das die Hündin an ihre vielleicht angeleinten Hunde rannte? 

Vielleicht mag die Frau auch die Fragestellerin nicht. Ich mag auch nicht jede Hundebekanntschaft und bin genervt ,wenn die mich vollquatschen.aber lass mir das nicht anmerken. 

Der Frau in irgendeiner Art und weise einen Vorwurf zu machen ,finde ich nicht ok. 

Kommentar von Cherrycheescake ,

Mein Hund hat nur den Hund meiner Bekannten begrüßt (die eine von den beiden kenne ich ganz gut) und ich war blitzschnell da und habe sie weggenommen. und kniete dann mit dem Rücken zu den beiden ein paar Meter entfernt von ihnen (und war mit meinem Hund beschäftigt)und die andere Frau haute dann diesen Satz unverblümt raus!

Sie sprach mit meinem Rücken nahm sich also nicht mal die Zeit zu warten bis ich fertig bin und ich mich evtl noch einmal umdrehe um mit mir von Angesicht zu Angesicht zu sprechen.

Ich habe auch niemanden vollgequatscht und niemand fühlte sich von mir oder meinem Hund belästigt. Ganz im Gegenteil ich wurde dafür angeprangert das ich meine Hündinn nicht die beiden einfach begrüßen lasse, dies hatte ich aber in meiner Frage auch so erwähnt!

Aber egal jetzt ich habe hier viele tolle verständnissvolle Antworten bekommen und danke auch dir für deine Ehrlichkeit. 

LG:)

Antwort
von o0bellaAnna0o, 78

Es ist verständlich, dass dich das sehr getroffen hat. Ich möchte mir nicht vorstellen, was es bedeutet, einen geliebten Freund zu verlieren. Aber der Mensch, der da im Park nachgefragt hat, der wusste ja nicht, dass die Hündin gestorben ist, sonst hätte er ja nicht gefragt. Verlange keine Sensibilität von fremden Menschen, er konnte es nicht wissen. Lass deine Trauer zu, sie ist ganz normal. Und dass dein Hund gehorchen muss, finde ich absolut richtig.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Sie sieht mich schon seit einem Jahr nur noch mit solohund rumstiefeln und ohne vorher ein Gespräch einzuleiten einen das entgegen zu knallen finde ich sehr unsensibel. Ich beginne Gespräche ersteinmal mit Hallo.......vorallem mit eigendlich fremden Mitmenschen. 

Und es muss einem ja klar sein das der Hund verstorben sein muss sie hatt mich ja vor einem Jahr noch mit ihr zusammen erlebt. Jeder der mich kennt oder nur sieht weiß wie sehr ich meine Hunde liebe.und das es nur der Tod gewesen sein konnte der uns trennte, denn ich hätte nie einen meiner Hunde weg gegeben.  Das schloss auch jeder andere sofort für sich als Option aus(auch andere Leute die uns kaum kannten sprachen mich nun ganz vorsichtig auf das fehlen meiner geliebten Maus an).Jedem anderen war sofort klar da muss was schlimmes passiert sein.

 Ich habe mich noch nie mit ihr vorher jemals unterhalten.... da meine Verstorbene ihren Hund nicht mochte und ihr Hund auch immer angeleint ist und ich möchte meinen Hund nicht zu angeleinten Hunden lassen, da ich niemanden belästigen will(nur wenn vorher vom Besitzer das ok gegeben wird lasse ich es zu). Wenn man eine Mutter anspricht, weil sie eines ihrer Kinder schon länger nicht mehr gesehen hat, fragt man im besten Fall auch erst einmal vorsichtig nach und man begrüßt sich erstmal mit freundlichen Worten, finde ich zumindest.

Ich danke dir für dein Verständnis meiner Trauer und Verletztheit und wahrscheinlich bin ich einfach zu empfindlich weil es einfach so sehr schmerzt und mich ihre direkte Art geschockt hat. LG:)

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Du darfst keine Sensibilität von fremden Menschen erwarten. Freue dich, dass die meisten vorsichtig waren. Ich hatte jahrelang ein Pflegekind. Als er ins Heim musste wurde ich natürlich auch angesprochen, wo denn der “Große“  ist. Dass er nur zur Pflege bei mir war wusste kaum einer. Da kamen auch ziemlich unangenehme Fragen. Oft habe ich gelächelt und, sobald ich unbeobachtet war, angefangen zu heulen. Aber die Menschen, die fragen, meinen es nicht böse. Sie wissen es nicht besser. Hege keinen Groll gegen jemanden, es schadet nur dir selbst. Akzeptiere deine Trauer und schau nach vorne.

Antwort
von Lapushish, 142

Ich finde deine Reaktion etwas drüber. "Waren das nicht mal zwei?" Heißt ja nun wirklich nichts Böses.

Aber ja, den Hund abzurufen, auch wenn es nicht nötig erscheint, ist nicht sinnlos, sondern völlig richtig.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ok danke für deine ehrliche Meinung. Ich denke nur so wie sie es gesagt hat. Sie hat es mir völlig unvermittelt entgegen geknallt und nich erst mal normal Hallo und........ 

Es waren ihre ersten Worte und dies ganz direkt und harsch dies hat mich so erschrocken und geschockt und tief getroffen, denn der Tod meiner kleinen sitzt noch tief und alle anderen Hundebesitzer waren und sind so einfühlsam.

Ich meine ich kenne die eine auch nur vom sehen und so beginnt man mit jemand Fremden keine Konversation finde ich zumindest.

Viele Grüße

Kommentar von Lapushish ,

Ich denke, sie hat einfach (dummer Weise) erst gesprochen, dann gedacht... Das passiert. Ich glaube echt nicht, dass das bös gemeint war.

Liebe Grüße und mach dir nichts draus!

Kommentar von Cherrycheescake ,

Es traf direkt ins Herz, aber du hast recht ich sollte es nicht so an mich rankommen lassen. LG:)

Kommentar von Lapushish ,

Alles Gute dir :)

Antwort
von Herb3472, 119

Du hast völlig richtig gehandelt, als Du Deiner Hündin Gehorsam abverlangt hast.

Und ein Sprichwort lautet: "Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen", in diesem Sinne würde ich versuchen, die unsensible Äußerung Deine zwei Hunde betreffend nach Möglichkeit als das wegzustecken, was sie war: unsensibel, unnötig und dumm.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Danke, das muntert mich gerade sehr auf. LG:)

Antwort
von MessagefromA, 8

Als erstes tut es mir Leid, das du so einen Verlust erlitten hast. Jetzt aber zu meiner Sicht der Dinge. Ich finde es klingt sehr hart, aber es ist wahr: komm drüber weg... Ich habe mein Leben lang Hunde und musste schon vielen von ihnen wegen Krankheit und Alter Lebewohl sagen und ja... eine ganze Weile ist man traurig und man ist wütend das der Freund und Partner nicht mehr da ist, aber das Leben geht weiter. Klar war die Frage unsensibel und man hätte es auch anders formulieren sollen, keine Frage, aber du wirst dich jeden Tag in einer Schleife aus Selbstmitleid sulen, wenn du jeden Tag so denkst. Das muss aufhören, denn irgendwann kommt immer das Lebewohl, damit muss man sich von Anfang an auseinander setzen, sowohl bei Haustieren als auch bei Menschen. Du hast immer noch deine 2. Hündin und niemand sagt dir, das du deine verstorbene Maus aus deinen Erinnerungen verdrängen sollst, aber du musst sie langsam aus deinem Altag entlassen, sonst machst du dich selbst kaputt damit. 

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute

Viele Grüße

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 99

Ich weiß garnicht wo das Problem ist. 

Ok deine Hündin ist unangeleint zu einem anderen gelaufen. Kann vorkommen. 

Aber was ist so schlimm an der Frage "waren das nicht mal zwei" 

Ist doch eine stink normale Frage. Wo ich noch meine beiden Hündinnen hatte,schon 5 Jahre her. Gab es die beiden auch nur im Doppel pack. 

Als die Eine mit 14,5 Jahren gegangen ist,bin ich auch mit meiner Terrier Mix Dame dann alleine spazieren gegangen. Und da kamen auch fragen,wo ist die zweite oder waren das nicht mal zwei. 

Schlimm war es wo beide Mäuse tot waren,und ich alleine rum gerannt bin. Trifft man dann auf Hundebekanntschaften die dann fragen "wo hast du deine Hunde" 

Und auch wenn die Frau dich lange  alleine mit dem Hund sah. Es gibt auch andere Gründe warum ein Hund aufeinmal nicht mehr da ist. Tja das sie dich erst nach einem Jahr fragt,zeigt das der Kontakt ja nicht sehr dolle ist. 

Ja da bin ich oft in Tränen ausgebrochen. Beide Hunde innerhalb von 6 Monaten verloren. Aber beide stolzes Alter ,und waren bis auf typische Alterserscheinungen super gesund. 

Vielleicht kam der Ton deshalb etwas doof rüber,weil sie muffelig war weil deine Hündin einfach auf ihre zugelaufen kam. Kann man jetzt spekulieren. Ob schroff oder freundlich. Die Frage ist normal und ich finde du interpretierst da viel viel viel viel viel zu rein. 

Lass gut sein. 

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ließ dir ggf die Kommentare hier durch ich habe in den einzelnen Beiträgen noch vieles erklärt.

Entweder man hat das Feingefühl und versteht mich, was hier die meisten taten oder eben nicht, wenn du es trotz meiner ausführlichen Erklärungen hier in den Beiträgen/Kommentaren nicht nachvollziehen kannst, dann ist das so und das muss und werde ich so akzeptieren.

Alles liebe und mein tiefes Mitgefühl für den Verlust deiner beiden geliebten Hunde.

Kommentar von Einafets2808 ,

Ich verstehe den Verlust deiner Hündin aufjedenfall,und das du traurig bist.  Aber nicht das du andere Leute (diese Frau) beurteilst anhand ihrer Stimmlage oder das sie kein Mitgefühl gezeigt hat. 

Kommentar von Cherrycheescake ,

Es geht nicht um Mitgefühl das will ich garnicht von dieser Frau. Aber ich möchte auch nicht von Fremden so unhöflich angequatscht werden. Das geht die Frau theoretisch noch nicht einmal etwas an und ich bin ihr auch keine Antwort schuldig.

Man könnte auch sagen" Entschuldigung darf ich sie mal Fragen sie waren doch früher mit 2 Hunden unterwegs mögen sie mir vielleicht erzählen was passiert ist?"

Du verstehst mich nicht und das ist ok aber wir würden uns jetzt wiederholen, deswegen danke für deine Antwort , aber wir sind da verschiedener Ansicht aber ich wollte auch verschiedene Meinungen hören und das hast du mir geboten.

Liebe Grüße

Kommentar von Einafets2808 ,

Ich verstehe dich voll und ganz. Nur ich finde du machst ein Riesen tam tam. Auch hast du keine richtige Frage gestellt.

Du bist auf eine Hundehaltern getroffen die dich nicht begrüßt hat (ok das ist unfreundlich) hallo kann man ja sagen. 

Und die dich gefragt hat "waren es nicht mal zwei" 

So dann warst du sehr traurig und das ist ebenso verständlich für mich. 

Aber so wie du hier kommentierst,und ewig lange Texte schreibst nur , weil kein hallo kam und die Frage etwas schroff gestellt wurde von der Dame. 

Habe ich das gefühlt das du hier einfach,nach dem suchst was du bei der Frau vermisst hast. Nämlich das Mitgefühl und den Verlust deines Hundes. 

Warum dir Frau nun so reagiert hat,bleibt dahin gestellt. Ich bin realistisch nicht mehr nicht weniger. Du steigerst dich da einfach zu weit rein. Bin da nicht so sensible. 

Nur weil keine Begrüßung kam und sie dich nicht freundlich gefragt hat nach deinem anderen Hund. 

Kommentar von Cherrycheescake ,

Ich habe eine richtige Frage gestellt und du hast sie mir auch beantwortet. Danke dafür doch bitte lasse nun gut sein du musst mir nicht zig kommentare schreiben, du hast schon mehrfach zum Ausdruck gebracht das du mich nicht verstehst und dabei möchte ich es nun gerne belassen....

Kommentar von Einafets2808 ,

Ich habe dir sehr wohl zu geschrieben das ich dich verstehe. Das du traurig warst wegen der Reaktion der Frau. 

Was gibt's da nicht zu verstehen. Was soll ich denn bitte nicht verstehen? 

Antwort
von suitman1230, 80

Hunde sind Hunde und Menschen sind Menschen.

Kommentar von Cherrycheescake ,

Hunde sind manchmal die besseren Mensch

Kommentar von Cherrycheescake ,

"Menschen"

Kommentar von suitman1230 ,

schmafuu

Kommentar von Schwoaze ,

Wenn Du damit Deinen Kommentar meinst, kann ich Dir nur voll beipflichten! Schmafuu!

Kommentar von 321xyzzyx ,

Sei einfach still ok

Kommentar von suitman1230 ,

man solle dinge nicht überbewerten oder überdramatisieren ... bei uns wo man im dialekt redet gilt es zum beispiel als höflich wenn man fragt: gibts dei oma nu? (lebt sie noch) oder hast ned moi zwoa kotzn ghabt? (1 katze ist gestorben). sowas ist doch nicht beleidigend

Kommentar von 321xyzzyx ,

&Für dich vielleicht nicht aber entscheide dies doch bitte nicht für alle anderen.

wenn jemand zu dir zB sagt hast nicht gestern noch 2 Kinder gehabt und dein Kind starb nach kurzem Leidensweg an Krebs findest du solche Aüsserungen auch nicht prickelnd!

Man muss immer alle Eventualitäten im Hinterkopf wissen! Und Fremden bleibt man hierüber doch keine Antwort schuldig.Schon garnicht wenn man von der Seite angequatscht wird wie es hier passierte! I

Ich hätte der Frau was erzählt, wenn die mich so angequatscht hätte, das kannst du mir glauben! 

Zumal sie sie nicht einmal den nötigen Respekt hatte sie von Gesicht zu Gesicht anzusprechen, sondern sie stand mit dem Rücken zu der Frau! Das hat sie hier auch einem User so erklärt.

Es gibt auch so etwas wie Feingefühl, aber wir sprechen weiter, wenn dir besagtes selber einmal passiert! 

Und wenn es dich dann nicht juckt dann ist das deine Sache.Menschen empfinden sehr unterschiedlich und das sollte man bevor man sein Mund auf macht auch so berücksichtigen.(ich meine damit die andere Hundehalterin)

MfG 

Kommentar von suitman1230 ,

ich red ja nichtmal. und es ist schlichtweg überbewertet. jeder stirbt mal, damit muss man fertit werden. wie soll das ein aussenstehender wissen

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