Die meisten solchen Zoom-Objektive haben eine Makrofunktion, mit der du Bildbereiche von ungefähr der Fläche einer halben Postkarte aufnehmen kannst. Für normale Geschichten reicht das meistens; zumal du immer berücksichtigen musst, dass Insekten schnell aus der Schärfe-Ebene verschwinden (Flucht) und Tautropfen ohne Stativ und Windschutz wackeln. Du müsstest in dem Fall einen Ringblitz verwenden oder einen externen Blitz, den du im Winkel verstellen kannst (sonst blitzte üebr das Objekt weg). Oder ne verdammt ruhige Hand haben oder ein Studio, wo du dann solche Sachen nachstellst.
Wenn du noch näher dran willst, gibt es mehrere Möglichkeiten:
billig: Nahlinse (bildet aber am Rand verschwommen ab)
etwas teurer: Umkehrringe (setzen das Objektiv falschrum auf; mechanisch! / funktionieren nicht bei allen Objektiven, viel Frickelei, haben früher oft die Profis mit mechanischen Spiegelreflexkameras eingesetzt)
wenn das eine digitale Kamera ist, stell das Bild auf höchste Auflösung und mach ne Ausschnittsvergrößerung.
Frag am besten mal in Foto-Communities nach, was die in welcher Preisklasse empfehlen. Ich hab zwanzig Jahre analog fotografiert (nikon FM2), aber nie professionell, und mach meine Makrofotos momentan mit einer vollkommen billigen DigiCam (mir gehts nur noch um den Jux, nicht um Quali), mit der ich mich derzeit an Fliegen bis auf 2cm ran pirsche.
Zu deiner Frage zu dem Objektiv selbst: sieht gut aus, auch wenn ich Texte mit mehreren Rufzeichen etwas unseriös finde. Guck am besten noch mal was vergleichbare Dinger momentan kosten (Fotocommunities nach dem Objektiv durchsuchen). Für 99 wärs passabel, für 199 fänd ich s n bisschen heftig, wenn du das nur aus jux&Dollerei willst. Kleiner tipp: wenn du dir das Ding zulegst, besorg dir auf jeden Fall nen ganz mormalen Skylightfilter 1A 72mm Durchmesser dazu, und schraub den grunn.sätzlich vor. Zum Schutz der Frontlinse.
Diese Frage teilen