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An alle die schon einmal einen Berner Sennenhund hatten?

Frage von muenchengirl91 muenchengirl91

Hallo, die Berner Sennenhunde sind ja nun mal wirklich süß. Aber anscheinend werden die ja auch ganz schnell krank; was ist eure Erfahrung mit ihnen? Wie lang leben sie / wie oft werden sie krank / wie war das bei euch? :) Und jede Info über den Hund wäre sehr nett ;)

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Antworten (4)

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    Antwort von horbach horbach

    Der Berner Sennenhund zählt zu den vier Schweizer Sennenhundrassen. Ursprünglich wurde er als Wach-, Treib- und Zughund auf Bauernhöfen gehalten und gezüchtet. Dieser Verwendungszweck bestimmt auch heute noch sein Wesen und seinen Charakter. Da das Treiben von Kühen zu seinen vordringlichsten Pflichten gehörte, liegt dies auch heute noch in seinem Blut. Beim Berner Sennenhund jedoch weniger als bei den kleineren beiden Sennenhunden (Appenzeller und Entlebucher), jedoch umkreist er immer noch gerne sein Rudel beim spazierengehen und wacht darüber, dass auch ja niemand verloren geht!

    Der Berner Sennenhund wurde nach seinem Herkunftsort, nämlich dem Berner Oberland, benannt.

    Die Größe des Berner liegt zwischen 64 bis 70 cm Schulterhöhe beim Rüden und 58 bis 66 cm bei der Hündin. Das Gewicht sollte bei der Hündin um die 40 kg, beim Rüden um 50 kg liegen. Das Haar ist lang und dicht. Die Grundfarbe ist Schwarz im dreifarbigen Fell. Über den Augen, an den Beinen, auf der Brust und an den Backen sollte ein kräftiges Braunrot (Brand) und am Kopf, der Kehle, der Brust, an allen vier Pfoten und an der Rutenspitze ist weiß erwünscht. Ein leichter weißer Nackenstrich wird toleriert.

    Ein ganz typischer Charakterzug aller Sennenhunde ist das selbstständige Handeln und Denken. Wer einen vierbeinigen Begleiter sucht, der hündisch-ergeben den Worten und Gesten seines Herren harrt, liegt bei allen vier Sennenhundrassen falsch. Bei all der großen Liebe zu seiner Familie, Duckmäuser und Befehlsempfänger sind Sennenhunde beileibe nicht. Man kann sie eher als verständnisvolle und verläßliche Partner bezeichnen!

    Die Erziehung muß dementsprechend sein: sanft, ohne Dressurgehabe und laute Töne, aber unbedingt konsequent und beharrend! Das Wissen um die ererbten Allroundeigenschaften eines Berners verleitet leider häufig zu der Annahme, dass die Welpen bereits ausgebildet zur Welt kommen. Das ist eine falsche und nicht ungefährliche Ansicht, die leider viele dazu verführt dem Junghund die notwendige Erziehung vorzuenthalten!

    Entgegen der Meinung, Berner seien oberflächlich, langweilig und träge ist ein Berner Sennenhund (genau wie die anderen Sennenhundrassen) jederzeit bereit sein Grundstück und seine Familie zu verteidigen und kann dabei auch ein ordentliches Temprament entwickeln. Diesen Bewachungsinstikt kann man ausnutzen, indem man ihm, wenn er mal alleine bleiben muß, ganz gezielt Gegenstände zur Bewachung übergibt. Als stolzer Wächter mit Sonderauftrag findet er in der Regel nicht die Zeit sich irgendwelchen zerstörerischen oder lautstarken Beschäftigungen hinzugeben! Bei entsprechender Ausbildung ist ein Berner ein Multitalent und wird auch als Gebrauchshund gerne eingesetzt, vom Sanitäts- und Lawinenhund über den Wassersuchhund bis hin zum Schutz- und Blindenführhund.

    Zusammenfassend läßt sich sagen: Der Berner Sennenhund bringt alles mit, was ihn zum zuverlässigen und aufmerksamen Partner macht. Er ist gutmütig, außergewöhnlich anhänglich, wachsam und ohne Furcht. Er hat ein gemäßigtes Temperament. Fremden gegenüber verhält sich der Berner neutral freundlich, jedoch anfangs deutlich reserviert (bitte keinen Sennenhund einfach anfassen!).

    Für die Haltung eines Berner Sennenhundes braucht man den dementsprechenden Platz und Bewegungsmöglichkeiten. Er ist kein Leistungs- oder Ausdauersportler, jedoch schätzt er lange Spaziergänge und nach dementsprechenden Training kann er auch neben dem Fahrrad laufen. Jedoch nicht während der Mittagshitze im Sommer, da macht ihm sein dichtes, langes Haar zu schaffen! Wie alle Sennenhunde sind auch die Berner Wassernarren und schwimmen können sie auch mit Ausdauer!

    Die Pflege ist relativ aufwändig, d.h. das Fell muß jeden Tag gebürstet und gekämmt werden. Während des Fellwechsels haart der Hund ständig und die Pflege wird noch ein wenig aufwendiger!

    Nicht zu verschweigen, die rassetypischen Krankheiten: Wie bei vielen übermittelgroßen Rassen treten gelegentlich Gelenkprobleme (Hüft- und Ellenbogendysplasie) auf.

    So - ich hoffe, dass ich damit ein wenig Klarheit über den ach so einfachen und immer lieben Berner Sennenhund schaffen konnte!

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    RatgeberHelden Antwort von inicio inicio

    bonbons sind suess -tiere nicht -und welpen werden schnell gross! ein bis zu 60kg schwerer huettehund -ist kein hund fuer anfaenger!

    gesundheitlich sind sie nicht sehr anfaellig -wenn du auf eine gute zucht achtest und huepfprobleme haben viele grossen hund.

    ganz wichitg ist eine konsequente erziehung von anfang an - ich empfehle dringend einen besuch einer hundeschule.

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    Antwort von Westernforever Westernforever

    Meine Eltern haben sich zu meinem Missfallen einen Hund vom Züchter geholt.

    Erst zuhause stellte sich raus wieso, Beeni hat eine Fehlstellung der Hinterpfoten. D.h. er steht mit beiden Hinterbeinen NUR auf dem Handballen und von vorne sieht man quasi die Unterseite der Fingerballen.

    Wir haben ihn jetzt seit 3 Jahren und er hatte ansonsten noch keine Wehwechen. Was allerdings in letzter Zeit auffällt, sind kleine Knoten unter dem Fell.

    Da müssen meine Eltern mit ihm zum TA, hoffe es sind keine Tumore oder so.

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    Antwort von dwarf dwarf

    Bevor Du Dich weiterhin mit Fragen hier quellst und vielleicht keine genauen oder richtigen Antworten erhällst, Frage einfach beim Rasseverband nach. Diese können Dir genau sagen, wie die artgerechte Haltung erfolgt und ob der Hund in Deiner Wohnung gequellt wird. Auch werden die Zuchttiere untersucht und es darf nicht mit Krankheiten vermehrt werden. Und damit Du nicht auf dubiose Anzeigen reinfällst: http://www.vdh.de/mitgliedsvereine.html?rasse1=Berner+Sennenhund&rasse2=61

    Und wenn Du diese Rasse möchtest, weil sie süss sind, die gibts auch ohne große Ansprüche mit Namen Welpe Sigi.

    Kommentar von muenchengirl91 muenchengirl91

    nene mit dem welpe sigi kann man keine hunde suppe kochen

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