Frage von Lirin, 95

An alle Diabetiker, egal ob Typ 1 oder Typ 2. Wann seid ihr das letzte Mal geschult worden?

Hallo!

Mich würde mal interessieren, wann ihr geschult wurdet und ob ihr die Schulung sofort bekommen habt oder erst selbst danach fragen musstet.

Habt ihr überhaupt eine Schulung bekommen? Wie lange habt ihr Diabetes und welcher Typ seid ihr?

Seid ihr der Meinung ihr seid selbst gut geschult und woher habt ihr das Wissen?

Außerdem würde mich interessieren, ob ihr - wie ich - der Meinung seid, dass viel mehr und viel besser geschult werden sollte.

Ich hoffe, wenigstens ein paar melden sich, auch wenn ich viele Fragen habe und wünsche euch noch eine schöne Nacht!

Gruß Lirin

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DetlefTe, 29
Ich wurde gut geschult.

Hallo,

Schulungen werden vom Hausarzt oder aber dem Diabetologen veranlasst. Kurzfristig. Meist 3 oder 4 Tage (je Tag ca. 6 Std.) Krankenkassen übernehmen die Kosten. Habe seit 2005 Diabetes 2 und bin mittlerweile 5 x nachgeschult worden. Insulin spritzen muss ich nach wie vor nicht

www.diabetes-ratgeber.net - bitte Newsletter anmelden. Kommen regelmäßig mit Neuigkeiten. z.B. auch mit neuen Medikamenten, die Insulin spritzen verzögern können

www.diabetes-zentrum.de   - ist die Website der wohl bekanntesten Diabetes-Klinik in Deutschland. Auch hier kommen regelmäßig interessante Beiträge. Ganz wichtig: Bei wirklichen Problemen wird einem hier wirklich geholfen. Einweisung in die Klinik nur über den behandelnden Arzt. Im Notfall auch innerhalb weniger Tage.

Bessere oder mehr Schulungen sind m.E. nicht nötig. In den Unterlagen für Diabetiker gibt es genügend Hinweise auf die Art, wie man essen sollte und worauf man achten muss, damit der Blutzuckerspiegel im Normalbereich bleibt (Glykämischer Index) Wenn es interessiert bitte https://www.ugb.de/glykaemischer-index/glykaemischer-index-tabelle/

besuchen. Steht viel interessantes drin.


Viel Spaß beim Stöbern


Detlef


Antwort
von blondiiiiiii, 55

Hallo!
Ich habe seit 3 Jahren Diabetes Typ 2, vererbt durch meinen Vater, er hat seit 36 Jahren Typ 1. Meine letzte "Schulung" war damals zur Einstellung im Krankenhaus, da ich es einfach nicht einsehe, für eine Schulung, die mir vermutlich nicht so viel bringen würde, eine ganze Woche in der Schule zu fehlen und die ganzen Klausuren und den Stoff etc. nachholen zu müssen. Ich selbst, sowie meine Eltern und auch meine Ärzte sagen mir immer wieder, dass ich sehr gut eingestellt bin und gut mit meinem Diabetes klarkomme.
Ich hoffe, ich könnte helfen.

Kommentar von Lirin ,

Herzlichen Dank, vielleicht sind die Ärzte nur in Österreich so verdammt selbstzufrieden und interessieren sich nicht genur für ihre Patienten.

Kommentar von blondiiiiiii ,

Also mir wird jedes Mal wieder wenn ich beim Diabetologen bin, eine Schulung angeboten, die aber immer ca ein halbes Jahr im Voraus geplant werden sollte laut Arztpraxis

Antwort
von Unnicoornn, 12

Hallo, ich bin 15 Jahre und habe seit 11 Jahren Diabetes Typ 1. Soweit ich weiß bin ich mit meiner Mutter, als ich Diabetes bekomme habe, eine ganze Zeit lang mit ihr zusammen im Krankenhaus gewesen. Dort hat sie dann alles über das Diabetes usw. Gelernt und konnte mir ihr angelerntes wissen über die Jahre beibringen. Dann ab Ca. Meinem 7. Lebensjahr bin ich jedes Jahr in den Sommerferien in ein "Diabetescamp" mit anderen Diabetikern im meinem Alter gewesen (Dies war für mich persönlich eine sehr schöne Erfahrung, da man sozusagen zusammen gehalten hat bei bestimmten Dingen). Daher hatte ich zu diesem Zeitpunkt regelmäßig Schulungen. Und jetzt sind 3 Jahre vergangen seit meiner letzten intensiven Schulung. Ich hoffe ich konnte Dir alles beantworten:-)

Antwort
von TheSimspon, 27

am 6.7.15 habe ich typ 1 diabetes bekommen und wurde direkt danach geschult 10 tage lang.
ich finde ich wurde gut geschult meine 2 hba1c werte die sie bis jetzt gemessen haben waren sehr gut.
Ich währe aber trotzdem froh, wenn einem etw genauer die Krankheit erklärt wird zb weiss ich nicht ob ich alkohol mit diabetes trinken darf usw...

Kommentar von Lirin ,

Hallo!

Danke für deine Antwort!

Was deine Frage zu Alkohol und Diabetes betrifft, sollte man wirklich nur in Maßen trinken. Man kann nie genau wissen, wie der Blutzucker reagiert und ob man nicht vielleicht korrigieren muss oder unterzuckert. Dafür braucht man unbedingt einen klaren Kopf!

Für Mixgetränke wie Cola Rot, Vodka Orange oder anderes musst du nur den Saftanteil, wenn er gezuckert ist, berechnen. Süße Liköre, 4cl, schlagen bei mir mit 1 BE an und harte Getränke, wie Vodka, Whisky oder Cognac solltest du garnicht berechnen.

Bitte trinke nie so viel oder so viel durcheinander, dass dir schlecht wird und du dich übergeben muss, denn dann hast du Probleme falls du schon gespritzt hast. In so einem Fall musst du dann viel Saft trinken, denn du weißt natürlich nicht genau, wieviel dir fehlt!

Was Bier betrifft so hat eine Flasche ca. 2 BE.

Ich würde das erste Mal langsam angehen, regelmäßig den Blutzucker messen und vorsichtig spritzen. Solltest du mehrmals hintereinander spritzen müssen, in kurzem Abstand, dann sei vorsichtig mit Korrekturen, denn da ist noch jede Menge Insulin im kommen.

Du siehst, man muss einiges bedenken und braucht unbedingt einen klaren Kopf!

Ich wünsch dir eine schöne Feier und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Kommentar von TheSimspon ,

Ich danke dir vielmals für deine tolle Antwort die wird mit bestimmt helfen🤗

Antwort
von miboki, 47
Ich wurde gut geschult.

Bei meinem Mann wurde vor 10 Jahren Diabetes diagnostiziert und ich habe ihn auf den Schulungen begleitet, damit ich weiß, wie ich mich bei Problemen zu verhalten habe und worauf ich beim Kochen achten muss. Er hat Diabetes Typ 2, muss aber mittlerweile auch spritzen. Die erste Schulung (1 x Wöchentlich, 6 Wochen) kam relativ schnell, sie wurde vom Arzt angeboten (Diabetologe). Wir habem dann einmal pro Woche rund ein Jahr lang bei einer Diabetesgruppe im Krankenhaus mitgemacht. Es ist eine offene Gruppe, an der jeder teilnehmen kann. Nach einem Jahr kam nichts neues mehr dazu und wir beendeten das Ganze. 

Trotz guter Einstellung entwickelte sich die Erkrankung dahin, dass er spritzen muss. Auch hier wurde zeitnah eine weitere Schulung besucht. 

Nach meiner Auffassung wurde gut geschult. Uns wurden die Ängste und Unsicherheiten, die bei der Diagnose entstanden, genommen und wir sind beide sicher im Umgang mit dem Diabetes. Er ist jetzt sehr gut eingestellt. 

Kommentar von Lirin ,

Danke, das gibt wirklich Hoffnung!

Antwort
von SKSHSM, 23
Ich wurde garnicht geschult.

Bei mir wurde vor einem 3/4 Jahr Typ 2 diagnostiziert. Bin mittlerweile beim Langzeitwert von 9,6 auf 6,5 runter, habe ca. 8 kg abgenommen, aber bislang noch keine Schulung gehabt. Es wurde mir eine zugesagt, werde beim nächsten Besuch beim Diabetologen dies nochmal ansprechen.

Antwort
von Kleckerfrau, 28
Ich wurde gut geschult.

Ich habe mein letzte Schulung 2004 gehabt. Bin aber unter ständiger Behandlung beim Diabetologen. Und der ist sehr gut und immer auf dem neuesten Stand. Sehr engagiert.

Bin Typ II

Antwort
von robi187, 29
Ich würde unzureichend geschult.

na eigenlich ist das alles schlimm?

endweder absolut perfekt dann hört man immer als 10x oder man kommt zu überflieger?

aber mal ganz einfach auch eine frage stunde zulassen oder mal eine einfach proschüre was stand der wissenschaft sit?

nein das meist kommt von der chemie dene ich nichts glaube. selbst die selbsthilfegruppen kommen von der chemie industrie?

wenn man 1 + 2 in einen topf wirft dann sollte man auch genau sagen was den einen betrifft oder den anderen nicht? oder was gemeinsam ist.

selbst die verschiedene fachärzte für zuckerkranke habe ich noch nie was gehört.

Antwort
von blondiiiiiii, 32

Typ 1 meinte ich natürlich, habe mich vertippt😳

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten