Frage von GreenPlanet, 169

Was wäre wenn die Hölle existiert?

Nicht alle Menschen glauben an die ganzen Schriften oder dass etwas nach dem Tod kommen könnte. Ja, beweisen kann man aber auch nichts. Leider. Klar, man kann denken, dass dann auch gar nichts kommt..weil man noch nie dort gewesen ist.

Aber was wenn man stirbt und all das was in den Schriften geschrieben stand sich erfüllt? Ich habe etwas recherchiert und die Hölle wird sehr brutal und gewalttätig beschrieben. Jeder würde da angst bekommen. Was wenn dann plötzlich Gott vor einem steht und man eine Abrechnung bekommt. Und urplötzlich aus dem langen Traum den man hier auf der Erde hatte erwacht?

Bin gespannt auf die Antworten.

Antwort
von Unsinkable2, 42

An alle Atheisten: Was wenn die Hölle existiert?

Die Frage ist "Welche Hölle?" Nach Interpretation der meisten Religionen, die Höllen haben, kommen die "Ungläubigen" in die Hölle. Das betrifft Atheisten genauso, wie jene, die an andere Götter oder Religionsinterpretationen glauben.

Das bedeutet nach reiner Logik: Am Ende landen wir alle in der Hölle. Nur eben nicht in derselben. 

Aber was wenn man stirbt und all das was in den Schriften geschrieben stand sich erfüllt?

... nun, nehmen wir nur die Bibel her, würden etwa 99% aller Christen in der christlichen Hölle landen, wenn sich die Schriften tatsächlich erfüllen würden (respektive werden). In Matthäus 25, 31 - 46 steht ziemlich genau beschrieben, wer wann wieso "aussortiert" wird.

Jeder würde da angst bekommen.

... und genau das ist der Grund, warum die Katholiken aus dem Fegefeuer (durch das so oder so alle Menschen müssen) eine Hölle bastelten: Angst.

Angst ist ein klassisches Mittel der Unterdrückung. Angst macht gefügig. Angst blockiert das selbständige Denken.

Zugleich steht "Angst" aber im klaren Widerspruch zu den Behauptungen Jesus' (Neues Testament), wonach der Gott der Christen ein liebender, wohlwollender Gott sein soll.

Kein seine Kinder liebender Mensch würde etwas sagen (oder machen), wie: "Iss dein Abendbrot auf oder lass es; es ist allein deine Entscheidung. Aber wenn du es nicht aufisst, dann bringe ich dich um!"

Insofern ist die "katholische Hölle" ein logischer Widerspruch in der Religion.

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Listigerweise wissen wir aber zwei Fakten nicht:

  1. Ist der Gott meiner Religion (welche auch immer das ist), wirklich der einzige, der richtige, der wahre Gott? Oder könnte es sein, dass der Rest der Menschheit (immerhin rund 80%) doch Recht hat?
  2. Gibt es tatsächlich ein Leben nach dem Tod? Ganz egal, ob in der Hölle oder im Himmel? 

Für beides gibt es - neben dem Glauben und der Hoffnung - keinen einzigen Beweis. 

Deine Frage ist also mit einer leichten Variation viel interessanter:

Angenommen, die Christen würden sich wirklich an ihren Glauben, an die Schriften (ich lasse "Religion" bewusst aus) halten: Die Welt wäre voller barmherziger, sanftmütiger, gerechter, aufrichtiger und ehrlicher Menschen (vgl. Mt 5, 3-12). Mindestens 2,5 Milliarden von ihnen. Und nicht wenige in den Regierungen und an leitenden wirtschaftlichen Stellen in den "westlichen Zivilisationen".

Mir fiele dazu ein Wort ein: "Paradies auf Erden". 

In diesem Fall wäre die Antwort auf deine Frage drastisch verändert. Sie müsste dann lauten: "Wir wissen zwar nicht, ob es eine Hölle gibt. Denn bisher ist noch niemand zurückgekommen und hat es bestätigt. Aber FALLS es eine Hölle gibt und FALLS wir uns im 'richtigen Gott' geirrt haben, hatten wir zumindest ein paradiesisches Leben."

Leider lautet die Antwort jetzt aber: "Wir wissen zwar nicht, ob es eine Hölle gibt. Denn bisher ist noch niemand zurückgekommen und hat es bestätigt. Aber FALLS es eine Hölle gibt, haben wir uns BEIDE TEILE des Lebens - also das irdische UND das himmlische - zur Hölle gemacht."

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Wir stehen also vor einer interessanten Wahl:

  1. Sorgen wir alle gemeinsam - ganz egal, welchen Glauben wir haben - wenigstens dafür, das Einzige, was wir sicher wissen, nämlich das "Leben im Hier & Jetzt", zu einem Paradies auf Erden zu machen?
  2. Oder setzen wir all unsere Hoffnungen auf etwas, das sich nicht beweisen lässt; und das - vielleicht; vielleicht aber auch nicht - irgendwann in einer Zukunft nach unserem Tod abspielen wird? Und wollen wir in einer Welt, die wir uns gegenseitig zur Hölle auf Erden machen, darauf warten?

Ist das nicht eine viel spannendere Frage, GreenPlanet?

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Warum also "Angst vor der Hölle nach dem Tod", wenn man doch von einem "Paradies auf Erden" zumindest GESICHERT schon jetzt eine ganze Menge hätte? Würde der christliche Gott die Christen wirklich dafür bestrafen, wenn sie die Erde in ein "Vorparadies" umwandeln?

Antwort
von ProfFrink, 99

Hallo GreenPlanet,

die Hölle existiert. Ohne Wenn und Aber. Eigentlich rede ich nur ungern über dieses Thema, weil ich es für einen schlechten Weg halte Menschen mit Angstargumenten zu überzeugen. - Aber wenn ich danach gefragt werde, dann muss ich Rede und Antwort stehen und darf nichts verschweigen. Leider bekommen wir auch aus der Bibel nur einen ganz kleinen Einblick über das Aussehen der Hölle. Vermutlich aus dem gleichen Grund: Nicht die Angst vor der Hölle soll uns zu Gott treiben, sondern sein Gnadenangebot lädt zu einem Leben voller Segen ein, dass hier auf der Erde schon beginnen kann.

Wer es unbedingt wissen will: Es ist die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus, die einen Einblick in die Natur der Hölle gibt. Nachzulesen in Lukas 16, 19 - 31. Eine andere Definition ist mir aus einer Predigt bekannt, in der ein Pastor schilderte, dass die meisten Menschen permanent damit beschäftigt sind, Gott aus dem Wege zu gehen, ihn abzulehnen oder sogar zu bekämpfen. Er führte weiter aus: Die Hölle ist der Ort, an dem Sie Gott endgültig los sind. - Das passt ein wenig zu dem was Gregor Gysi einmal sagte: "Obwohl ich ein Atheist bin, fürchte ich eine gottlose Gesellschaft."

Nun zum Ausweg: Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass nur die Guten in den Himmel und die Bösen in die Hölle kommen. Wer ist denn schon gut? Die Bewahrung vor der Hölle ist einzig und allein eine Sache der Begnadigung. Stelle einfach einen Begnadigungsantrag, solange Dein "point of no return" noch nicht überschritten ist.

Kommentar von DerBuddha ,

erstaml müsste man klären, was gut und böse ist......denn das ist nun mal relativ..........

und wenn du schon mit bibelzitaten kommst, dann muss ich auch mal welche schreiben.....

"Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, 10 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

so einenm gott betet ihr an?..........er gibt selbst zu BÖSE zu sein, denn eifersucht ist eine todsünde !!!!!

"Aber ich will Pharaos Herz verhärten, daß ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in Ägyptenland."

zudem auch noch menschen beeinflussen, nur um seine macht zu beweisen............solche stellen gibt es viele im alten testament und du meinst echt, zu so einem gott sollen wir flüchten?...........mal im ernst, ist euch gläubigen eigentlich schon mal die idde gekommen, dass gott selbst der teufel wäre, denn wie heisst es so schön?

"„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen."

genau wie z.b. jesus, der ja auch angebliche wunder vollbrachte und zu seinem vater, der ein monster und verbrecher war, dann auch noch aufblickte..............was wäre, wenn der gott in der bibel der wolf im schafspelz wäre?........denkt mal drüber nach, denn dann hätten alle schlimmen taten und alle widersprüche in der bibel einen sinn......!!

Antwort
von PeVau, 89

Warum sollte ein allmächtiger Gott seine Geschöpfe bestrafen, weil sie Gebrauch von dem ihnen verliehenen Verstand machen und nicht an ihn glauben?

Was soll ein allmächtiger Gott eigentlich davon haben, dass sich seine Geschöpfe vor ihm in den Staub werfen und blind an ihn glauben und ihm auch noch dienen?

Wenn es wirklich einen Gott gibt, dann müsste er doch ziemlich sauer sein, dass sein Geschenk an die Menschen, der Verstand, so wenig genutzt wird und stattdessen wider jede Vernunft an ihn geglaubt wird. Vielleicht kommen dann die Gläubigen in die Hölle?

Ein Atheist ist verstorben und kommt vor Gott. Der schickt ihn in die Hölle. Dort angekommen findet er wunderbare Landschaften, liebliche Musik, erlesene Speisen und Getränke und fröhliche entspannte Menschen. Nur hinter einer Tür hört er lautes Wehklagen und Schmerzensschreie. Er öffnet die Tür einen Spalt, sieht hindurch und fragt, was das denn bedeutet. Der ihn begleitende Teufel zuckt mit den Schultern und sagt: "Das sind die Katholiken, die wollen das so."

Kommentar von AstridDerPu ,

Gute Gegenfragen!

Kommentar von PeVau ,

Übrigens: Humorlosigkeit und Beanstanden wird mit ewiger Verdammnis bestraft!

Kommentar von Loesdauboy ,

In der Hölle ist es wenigstes immer warm :-)

Antwort
von MissMarplesGown, 60

Bereits die IDEE, dass da ein männlich-patriarchalischer, auffällig menschlich-männlich agierender "Gottvater" straft, urteilt und richtet nach menschlichen Vorstellungen, dass er rächt und belohnt, verdammt und erhebt nach menschlichen Vorstellungen, dass er Männer erhöht und Frauen unterordnet, "Feinde" und Untreue vernichtet nach menschlicher Art, wie es damals in diesen Patriarchaten alltagsüblich war, lässt mich sehr misstrauisch werden. Nebenbei soll dies ein Gott der Liebe sein - allgegenwärtig ist aber sein eifersüchtiges, rachsüchtiges, schwarz-weiß-denkendes, egozentrisches, eitles, stolzes und gewalttätiges Denken und Handeln - das nach menschlichem Handeln eines weltlichen Herrschers riecht. Ich denke, wir müssen nicht allzu sehr eine christliche Vorstellung von "Hölle" fürchten.

Denkspiel: Was, wenn es ein Teufel war, der den Menschen im Paradies verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen? Weil er nicht wollte, dass sie ihre Größe und Weite, ihre Möglichkeiten und Kompetenzen, ihre Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung erkannten? Im Paradies war alles vorhanden, es brauchte keine menschliche Verantwortung, der Mensch war abhängig und erhielt dafür...Sorglosigkeit, Rundum-Versorgung. Sollte das so bleiben?

Was, wenn es ein Teufel war, der daraufhin Eva vor Adam die Schuld am Verlust eines "Paradieses" gab und alle Frauen stellvertretend für Eva strafte, indem sie ihre Kinder unter Risiken und Schmerzen gebären müssen? Was, wenn es einem Teufel Freude machte zu sehen, wie Männer an diese Dinge glaubten und sie bereitwillig als Argument für eine lange Zeit der Unterdrückung der Frauen missbrauchte, für Kriegszüge gegen "Ungläubige", für Kriege gegen "Andersartigkeit"? Was, wenn das "Böse" enorme Freude daran hatte zu sehen, wie Kirchenmänner behaupteten, es sei in Frage zu stellen, ob eine Frau überhaupt eine Seele besäße - wie ein Mann?  Es waren und sind mir verdächtig viele Männer die Nutznießer, die Bereicherten, die Mächtigen dieser seltsamen Religion - und es geht immer wieder - wie damals schon - darum: Wer verdient sich die Gnade Gottes, wer erhält den Platz im Himmel, wer verfehlt und wer wird verdammt?

Allein diese auffällige Wiederholung sämtlicher Männerherrschaftsansprüche über Frauen, Feinde, Sklaven, Kinder und Andersdenkende bzw. Andersgläubige ist für mich ein Hinweis darauf, dass hier Männer eine Geschichte zur Ängstigung und Einschüchterung all derer erfunden haben, die sie kontrollieren wollten.

Gut, nehmen wir an, der Gott ist "echt". Selbst wenn ich der herzensbeste Mensch auf diesem Planeten wäre, dazu treu im Glauben an diesen Gott wäre und also einen fetten Platz in einem "Himmel" absolut sicher hätte - ich würde der "Liebe" eines Gottes, der eine Hölle für Menschen erschafft und diese dort leiden läßt, kein Stück weit über den Weg trauen und mich über einen Himmel für mich selbst nicht freuen können. Da er aus der Hand eines Wesens kommt, dessen Entscheidungen mir vorkommen wie die eines rachsüchtigen menschlichen Herrschers - und solche Leute gestalten keine akzeptablen Himmel, sie haben kein Händchen für... wirklich aufrichtig gute Dinge.

Mit anderen Worten: Wenn es exakt diesen Gott, seinen Himmel und seine Hölle tatsächlich gäbe, würde ich den Himmel verweigern. Und wäre damit ein besseres Wesen mit mehr Gerechtigkeitssinn, Mitgefühl und Großherzigkeit als dieser "Gott" selbst - was nicht sein kann, denn MissMarplesGown ist nicht "göttlich" und dieser Gott ist gigantisch mehr als ein Menschlein. Oder: er ist eine schwach gedachte menschliche Idee einer längst überholten Zeit. Wir sind heute bereits in Sachen Ethik und Moral weit über den Stand der Bibel hinaus, und dies bereits als "Normalsterbliche". Das Buch hat an "Göttlichkeit" verloren, seit wir uns entwickelt haben und zu neuen und besseren Erkenntnissen gekommen sind. Es ist nicht auf der Welt umgesetzt, aber menschen arbeiten daran - während über den Bibelgott immer noch zu lesen ist, dass er eifersüchtig, eitel und verurteilend regiert und an Menschen erst dann interessiert ist, wenn sie ihm huldigen.

Was wenn dann plötzlich Gott vor einem steht

Eben. "Er" wird ein Mann sein. oder niemand. ;-) Götter stehen nicht im Gewand vor Menschen und "rechnen mit ihnen ab". Das tun nur Menschen.
 Und Menschen, die "abrechnen", sind nicht einmal die "besten" Menschen, die wir haben.

Kommentar von Machtnix53 ,

Eine wunderbare Antwort, werde ich mir merken.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Lieben Dank! ;-)

Antwort
von Yudara, 169

Manche bezeichnen die Hölle als einen "von Gott verlassenen Ort" oder als "gottesfern". Da ein Atheist sowieso auf die Hilfe von Gott verzichtet (oder diese ablehnt) wäre es ja in dem Sinne nichts schlimmes daran. Wenn wir annehmen, dass es die Hölle wirklich gibt, dann würde das "sortieren" der Menschen nach den Taten erfolgen. Meiner Meinung nach ist dabei eine gute Tat, die von einem Menschen getan wurde aus Angst vor der Hölle nichts wert. Ein Mensch der nur Gutes tut um in den Himmel zu kommen ist egoistisch, da er die Tat im Endeffekt nur für sich tut.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 127

Ich bin Buddhist und der Ansicht, dass ein hypothetischer Gott die Menschen eher an ihren Handlungen beurteilen wird und nicht welches religiöse Parteibuch die jeweilige Person in der Tasche hat.

Jemand der einfach aufgrund seiner humanistischen Gesinnung, seiner Empathie oder allgemeiner Hilfsbereitschaft hilft, oder sich für andere Menschen einsetzt und engagiert, macht eine Menge Gutes, ohne dafür eine himmlische Belohnung zu erwarten.

Auf der anderen Seite gibt es fanatische Betbrüder, die nahezu zwanghaft irgendwelche religiösen Regeln befolgen, Ungläubige verachten, sich sozial isolieren und nur noch seiner Religion folgt.

Wenn dieser Gott die Menschen tatsächlich nach ihrem jüdisch-christlich-muslimischen Parteibuch erretten würde und nicht aufgrund ihrer Taten - dann gehe ich gerne in die Hölle, da dann im Himmel ohnehin nur Schleimer und servile Kriecher unterwegs sind.

Die Bibel gibt allerdings in vielen Erzählungen die Hoffnung, dass eben nicht jene errettet werden, die laut und werbewirksam im Tempel ihre Gläubigkeit zur Schau stellen, ansonsten aber den Balken im eigenen Auge nicht sehen - sondern jene die friedfertig sind.

Gibt es einen Gott, dann wird mir mein positives und menschenfreundliches Handeln von diesem Gott möglicherweise positiv angerechnet und ich sitze wie bei ARD und ZDF in der ersten Reihe.

Gibt es nach dem Tod aber gar nichts, habe ich in meinem Leben zumindest gutes getan, habe geholfen und war tolerant - was der frömmelnde Betbruder nicht unbedingt von sich behaupten kann.

Ich respektiere praktisch jede Konfession - aber ich lasse mich nicht mit Erzählungen von himmlischen Belohnungen, oder höllischen Strafen belästigen

Kommentar von comhb3mpqy ,

laut der Bibel ist es unmöglich Gott ohne Glauben zu gefallen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Sollte diese Aussage stimmen, widerspricht die Bibel in diesem Punkt eben meinen persönlichen Ansichten.

Angst vor einer Strafe durch irgendein höheres Wesen habe ich dennoch nicht. Ich bin für mein Handeln und die Folgen selbst verantwortlich, da brauche ich nicht noch einen externen Richter.

Antwort
von nowka20, 54

Da hilft nur erkenntnis!

---wenn du stirbst, ist doch nur dein physischer körper weg.du bist noch da mit all einen gelüsten, neigungen, trieben, süchten usw., die sich nur mit irdischen dingen befriedigen lassen. 

---da du aber keinen körper mehr hast, mit dem du diese "negativen" seelenbedürfnisse befriedigen kannst, mußt du sie dir abgewöhnen, bevor du als ein reiner mensch in deine geistige heimat aufgenommen werden kannst.

---das tut immer sehr weh, denn es ist einer entziehungskur gleich.

---jeder, der sich das rauchen abgewöhnt hat, kann davon ein lied singen. 

---diese sphäre, wo man sich die schlechten erdengewohnheiten abgewöhnt, nennen alle unwissenden menschen" HÖLLE.

Kommentar von DerBuddha ,

egal was du rauchst, hör auf damit...............*g*.

die ganzen bedürfnisse, neigungen, triebe usw. sind folgen von chemischen, biologischen und elektrischen vorgängen im körper, wissenschaftler nennen das auch neurochemie........und dass alles ist dann für die emotionen, den gemütszustand und auch für die bedürfnisse verantwortlich und wenn der köprer tot ist, sind diese vorgänge auch vorbei............

und deine vorstellung von einer aufnahme in eine geistige heimat hat auch nur mit deinen hirnaktivitäten zu tun..........*g*

deine vorstellung von der hölle sind schon sehr "gewöhnungsbedürftig", um es mal freundlich zu sagen, ach nö, mein hirn hat grade anders entschieden, die elektrischen impulse, die nun meine finger bewegen, schreiben einfach nur: lächerlich....:)

Kommentar von nowka20 ,

die ganzen bedürfnisse, neigungen, triebe usw. sind folgen von chemischen, biologischen und elektrischen vorgängen im körper, 

es ist genau umgekehrt.

sei doch bitte nicht so wissenschaftsgläubig, sondern denke nach

Antwort
von JBEZorg, 24

Die "Hölle" existiert wirklich. sie ist nur keine "Hölle" so wie sich naive Menschen sie sich vorstellen und hat auch einen ganz anderen Zweck. Aber sie ist tasächlich für Nichtnützer gedacht, für die es keien Verwenduugn mehr gibt.

So und jetzt fang' an etwas vernünftiges aus sich zu machen :)

Antwort
von Emma60, 58

Die Hölle gibt es tatsächlich, sie ist zur Läuterung der Seele gedacht, es ist eine Prozess. Ich habe dir hier eine Beschreibung wie es dort so ist:

"Man hat mir befohlen, dir die Hölle zu zeigen." Er rief einen Mann zu sich und wies ihn an, sie herumzuführen. Die unerschrockene Hardevi erhob sich und folgte ihm. Der Führer zeigte ihr erst einen Ort, wo eine endlose Zahl von Seelen - einst menschliche Wesen - angekettet waren. Er sagte ihr: " Sie warten hier auf ihre Bestrafung." Dann kamen sie zu Gruben voller Abfall, die einen so entsetzlichen Geruch verströmten, dass sie ihn fast nicht ertragen hätte, wenn ihre Aufmerksamkeit nicht völlig von dem schmerzvollen Seufzern und Weinen ergriffen worden wäre, das aus diesen dunklen Löchern drang. Das ist eine Art der Bestrafung. Möchtest du noch mehr beispiele der Bezahlung für ihre Sünden sehen, die Sünder hier erleiden müssen?" Sie verbarg das Gesicht in den Händen und schüttelte den Kopf.

Der Aufenthalt in der Hölle ist aber nicht ewig, genauso wenig wie der Aufenthalt im sogenannten Paradies, nach einer bestimmten Zeit werden die Seelen Wiederverkörper, und auf ein neues zur Erde gesandt. Bis die Seele  in einem der Leben hier auf Erden, müde ist und zu Gott zurück möchte, in unsere ewige Heimat.

Antwort
von Gegengift, 111

Angst führt nicht zu einem aufrecht gelebten Leben, sondern zur Stagnation  unserer gottgegebenen Fähigkeiten.

Antwort
von Thylacine, 150

Ich bin eher Agnostiker, wenn es um die Existenz Gottes geht, aber an die Hölle glaube ich definitiv nicht, weil sie absolut unlogisch wäre. Wenn wir nach Gottes Abbild geschaffen wurden, wäre es paradox, wenn er seine eigene Schöpfung in die Hölle schicken würde, nur weil sie von den Möglichkeiten, die ihr von Gott gegeben wurde, falsch Gebrauch macht. Denn schließlich wäre er selbst letztendlich die finale Ursache und derjenige, der am Ende der Kausalität für alle Sünden steht.

Kommentar von DieGnade ,

Aber er gab ja dem Menschen einen Verstand. Der Mensch muss also gucken was er (nicht) tun soll. Wo ist jetzt Gottes Anteil am Schuld des Menschen?

Kommentar von Trashtom ,

Wenn Gott alles erschaffen hat, hat er auch Wut, Gewalt und Hass geschaffen. Das wollte er damit sagen. Er hätte auch ein Universum erschaffen können in welchem diese Emotionen nicht existieren. (Sollte für einen Allmächtigen wohl zu schaffen seinl.)

Kommentar von DerBuddha ,

Aber er gab ja dem Menschen einen Verstand. Der Mensch muss also gucken was er (nicht) tun soll. Wo ist jetzt Gottes Anteil am Schuld des Menschen?

den verstand nahm sich der mensch erst selbst durch die angebliche sünde, als er nämlich erkenntnis/verstehen erlangte..........verstand ohne erkenntnis/verstehen wäre nichts wert.............:)

und die schuld liegt eindeutig beschrieben im alten testament.......denn wenn die schriften gottes worte und taten enthalten, wäre der gläubige ja dumm, wenn er nicht diese schriften und ihre darin beschriebenen dinge annimmt........und genau aus diesem grund ist die welt so, wie sie ist.......weil der gott in der bibel ein mächtgieriger, menschenbeeinflussender und mordender gott war........und so ist der mensch auch, genau wie sein erschaffer........!!!

Antwort
von DarkSepia, 84

Das wäre höchst grotesk. Erstmal müsste dieser (allgütige???) Gott so etwas wie eine Abrechnung zulassen, zweitens muss es irgendeine Erklärung dafür geben, warum dieser Gott all das zugelassen hat, wofür es später eine Abrechnung gibt. Vielleicht bedeutet das auch, dass Religionen, die eine Hölle postulieren, sehr unglaubwürdig sind.

Kommentar von martin7812 ,

allgütige Gott

Wie kommst du darauf, dass Gott allgütig sein muss?

Es gibt Religionen, die an Götter glauben, die Menschen gegenüber sogar feindlich eingestellt sind.

Auch im Christentum wurde noch nie an einen "allgütigen" Gott geglaubt.

Kommentar von DarkSepia ,

Wie kommst du darauf, dass Gott allgütig sein muss?

Das ist eine häufig verwendete Definition.

Es gibt Religionen, die an Götter glauben, die Menschen gegenüber sogar feindlich eingestellt sind.

Das ist Polytheismus, nicht Monotheismus.

Auch im Christentum wurde noch nie an einen "allgütigen" Gott geglaubt.

Doch, genau deswegen plagen sich so viele Christen und Moslems mit dem Problem des Übels auf der Welt. Bei einem Gott mit unbekanntem moralischem Status würde man sich nicht darüber wundern.

Antwort
von LisanneVicious, 92

Dann hätte ich so gelebt wie ich es will, nach meinen ganz eigenen Überzeugungen! Zumal ich wahrscheinlich gar nicht in die sogenannte Hölle kommen würde, weil ich niemandem Unrecht tue. 

Gegenfrage: Was wäre wenn es keinen Himmel gibt??

Kommentar von DerBuddha ,

nun ja, den himmel gibt es doch.............*g*.

ich weiss wie du es meinst und diese frage ist eine gute gegenfrage..........:)

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich sehe das so: Ich bin gläubig. Wenn es den Himmel nicht gibt, bin ich tot. Ob ich in meinem Leben Spaß hatte ist dann egal. Alles ist dann egal. Ich habe einen kurzen Augenblick gelebt und gerate dann in Vergessenheit.

Wenn es aber Himmel und Hölle gibt, so ist das nicht egal. Ich denke, es ist besser gläubig zu sein und am Ende gibt es den Himmel nicht, als nicht gläubig zu sein und ewig in der Hölle zu landen.

Bevor es Missverständnisse gibt: Auch ich habe Spaß in meinem Leben, nur möchte ich damit nicht sündigen.

Mein Hauptgrund gläubig zu sein ist aber nicht die Angst vor der Hölle, sondern dass ich an das Christentum wirklich glaube. Prophezeihungen aus der Bibel wurden war, Menschen berichten auf youtube von ihrer Begegnung mit Jesus und auch ich habe Sachen erlebt, die mich glauben lassen. Die Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten also kein Interesse, sich die Religion einfach auszudenken. Ich glaube also, dass es den Himmel gibt.

Laut der Bibel ist es ohne Glauben unmöglich Gott zu gefallen. Also ist es falsch zu sagen, dass ich aufgrund meiner guten Taten in den Himmel komme, obwohl ich nicht an Gott glaube. Man muss an Jesus, Gottes Sohn glauben, um in den Himmel zu kommen.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Ich sehe das so: Ich bin gläubig. Wenn es den Himmel nicht gibt, bin ich tot.

Du vergißt - wie die meisten Christen - dass es noch ganz andere Möglichkeiten und Alternativen gibt - die Menschen ermöglichen, von einem weiteren Dasein nach dem Tod des Körpers überzeugt zu sein, ohne ausgerechnet über den Glauben an religiöse Weltbilder gehen zu müssen. Eine Vorstellung von "ewigem Leben" geht  auch ohne einen "Gottvater".

Ob ich in meinem Leben Spaß hatte ist dann egal. Alles ist dann egal. Ich habe einen kurzen Augenblick gelebt und gerate dann in Vergessenheit.

Schwach gedacht - insbesondere für einen Vertreter einer Religion, die einen "Gott der Liebe" verkörpert. Jedes Lachen, jede liebevolle Hand, jede kleinste Motivation, jede Ermunterung, jede geringste Aufmerksamkeit, jedes Mitgefühl, jede Güte und Hilfe, die Du in Deinem kurzen Leben anderen Menschen zuteil werden lässt PLUS die Entwicklung kluger, starker und "guter" Persönlichkeiten mit Verantwortungsgefühl, der Du über eigene Kinder auf den Weg hilfst, machen diese Welt besser und erträglicher für die, die nach Dir kommen. Dafür allein lohnt sich das Leben bereits - abgesehen davon, was man hier für sich selbst, über das Leben und über die Menschen währenddessen lernt.

Es ist egozentrisch zu meinen, das Leben sei egal und nutzlos gewesen, wenn nicht für Dich selbst ein "Dasein in Ewigkeit" dabei herausspringt. 70-80 Jahre sind eine Menge Zeit, hier viel Gutes und Sinnvolles zu hinterlassen für weitere Generationen. Viele verschwenden ihr gesamtes Leben, um Leid und Unverständnis zu hinterlassen und in negative und wenig nachhaltige Dinge involviert gewesen zu sein. "Gut" sind auch die Menschen, die hier ihre persönliche positive Aufgabe finden, OHNE genau zu wissen, wann und ob sie dafür "entlohnt" werden - oder ob überhaupt irgend ein Gott bei ihren Bemühungen wohlwollend auf sie persönlich niedersieht.

Ich habe aus gutem Grund und einiger Erfahrung den Eindruck, dass es bei einigen Christen tatsächlich vor allem um den eigenen Popo geht - auch wenn das selten so deutlich wie hier ausgesprochen wird. Ich hatte ganz phantastische Gespräche mit Nonnen in einem Kloster. Diese Frauen wussten ganz genau, warum sie buchstäblich jede Stunde ihres Lebens hier in dieser Welt als verschwendet ansahen, wenn sie sich NICHT den vielen Aufgaben widmeten, die den Menschen in ihrer Umgegung das Leben erleichterten und verschönten. Sie gingen bewusst mit der Natur um und informierten über Bioanbau und Heilkräuter, bewirtschafteten einen Biohof, einen Kräutergarten und Gemüsefelder, sie verkauften eigenen Honig, beschäftigten benachteiligte Menschen in diversen Handwerksstätten, auf den Feldern und im Klosterladen, boten Menschen jeder Überzeugung, Haltung und Herkunft offene und aufgeschlossene Gespräche und auch Aufenthalt an und demonstrierten in der gesamten Umgebung menschliche Liebe, Aufgeschlossenheit, Aufmerksamkeit und Toleranz.

Es ging um die Liebe und Achtung vor der Natur und allen Menschen, ob gläubig oder nicht. DA konnte man etwas lernen über die Kunst der Nutzung von Lebenszeit. Es gibt Christen, die haben den Blick so sehr im Himmel, dass sie die Erde und ihre Mitmenschen vergessen. Nicht Christsein garantiert also, dass Leben sich gelohnt hat, sondern die jeweilige persönliche Haltung und Perspektive, mit der man auf die Welt und seine Mitmenschen sieht - und die Bereitschaft, hier die Ärmel hochzukrempeln, solange man etwas bewegen kann. Was danach kommt oder nicht, das sieht man dann, wenn es soweit ist. Bis dahin ist man mehr oder weniger nützliches Mitglied einer Weltgemeinschaft.

Kommentar von LisanneVicious ,

Natürlich hast du recht. Wenn du tot bist bist du tot. Aber wäre dein Leben denn dann nicht etwas eingeschränkt gewesen? Ich persönlich kann eben nicht nachvollziehen wieso man nur das tut was Gott möchte. Man sollte seine eigenen Überzeugungen haben und nicht so denken wie man denkt, nur weil es in einem Buch steht. Man sollte sich ohne Einfluss durch andere, entwickeln und seine ganz eigene Überzeugung von Recht und Unrecht entwickeln. 

"Laut der Bibel ist es ohne Glauben unmöglich Gott zu gefallen. Also ist es falsch zu sagen, dass ich aufgrund meiner guten Taten in den Himmel komme, obwohl ich nicht an Gott glaube. Man muss an Jesus, Gottes Sohn glauben, um in den Himmel zu kommen."

Ok, dann ist es so. Das bestätigt allerdings mein negatives Bild, dass ich von Gott habe. Für mich bedeutet diese Aussage eher, dass es nicht darauf ankommt ein guter Mensch zu sein, sondern eher darauf ein gehorsamer Mensch zu sein.
Das ist aber auch nu meine persönliche Meinung dazu...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ob wir ein guter Mensch sind ist dennoch nicht unwichtig. Wir sollen unseren Nächsten Lieben wie uns selbst und anderen Menschen auch helfen.
Zwar werden wir nur gerecht durch Glauben, dass ist aber keine Erlaubnis zum sündigen.

Antwort
von DepravedGirl, 45

Manche Atheisten handeln moralischer als Leute die jeden Sonntag brav in die Kirche gehen.

Und selbst wenn das nicht so sein sollte, dann hat man eben Pech gehabt.

Angst kann mich nicht dazu veranlassen an irgendeinen von den vielen Göttern, die es angeblich geben soll (es gibt nicht nur das Christentum !) zu glauben !

Götter die sich nie zweifelsfrei zu erkennen geben kann man sowieso vergessen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt Christen, die gesund geworden sind, nachdem für sie gebetet wurde, obwohl die Wissenschaft dafür keine Erklärung hat. Auch berichten auf dem youtube Kanal "Mensch Gott" Menschen von ihrer begegnung mit Jesus. Auf dem Berliner Fernsehturm ist ein Kreuz zu sehen. Gott gibt sich also zu erkennen.

Kommentar von DepravedGirl ,

Das sind für mich keine Beweise !

Antwort
von MattTH, 106

Das tut sie ! Nennt sich Erde 😉

Kommentar von ProfFrink ,

..und doch gibt es einen kleinen Unterschied. So manche Hölle auf Erden hat auch wieder aufgehört. Irgendwann waren die Nationalsozialisten besiegt und es ging wieder aufwärts. Irgendwann ging der Eiserne Vorhang wie durch ein Wunder auf und die Bevormundung der Menschen in den Staaten des Ostblocks war zu Ende. Und spätestens mit Beginn der Rente muss ich so manchen unmöglichen Vorgesetzten nicht mehr länger aushalten.

Das schlimme an der echten Hölle ist die Unaufhörlichkeit, die Endgültigkeit eines nicht mehr zu ändernden Zustandes, für den ich mich mal entschieden habe. Die kleinste Störung, wie z.B. ein Steinchen im Schuh oder ein kleiner Zahnschmerz wird zur Qual, wenn er nicht mehr aufhört. Man kann dann an nichts anderes mehr denken, als daran, diesen Missstand wieder los zu werden. Man ist dann gefangen. - Wir sind aber zur Freiheit berufen. Möchtest Du nicht auch lieber frei sein?

Kommentar von MattTH ,

Vielleicht siehst du das Leben einfach zu naiv/positiv! Ja klar, der Eiserne Vorhang ist Weg , wie auch die Mauer! Und was hat es gebracht!? Die Russen haben Putin der sie demnächst in die Gülle reitet, und Deutschland hat mit den Ostbürgern einen Haufen Nazis geerbt! Nenn mich pessimistisch, aber da hat sich in meinen Augen nichts verbessert! Sobald ein Übel verschwindet tritt ein anderes an dessen Stelle! Gab es Jemals seit Menschen gedenken einen Tag ohne Kriege auf diesem Planeten!? Das ist genau DER nimals endende "Schmerz" oder besser gesagt; das niemals endende Elend das du da als Hölle beschreibst!

Was unterschiedet das Leben von der Hölle!? Du sagst sie ist unendlich! Ist nicht das Leben auch ein Kreislauf, also Unendlich?

Freiheit ist, wie alles, relativ!

Antwort
von MrsTateLangdon, 66

Ich würde den Teufel verführen, ihn töten und dann Königin der Hölle werden 😂

Kommentar von GreenPlanet ,

Wer sagt, dass der Teufel über die Hölle herrscht? 

Kommentar von MattTH ,

Aha, seh ich da etwa Pläne die Weltherrschaft an dich zu reißen!? 😄

Antwort
von Dummie42, 68

Die Frage stellt sich nicht, denn es gibt keine Hölle. Und wenn doch, dann nur menschengemachte hier auf Erden.

"Die Hölle, das sind die anderen" Sartre


Kommentar von comhb3mpqy ,

Da es Menschen auf youtube gibt, die von ihrer Begegnung mit Jesus berichten und Prophezeihungen aus der Bibel war wurden glaube ich an Gott. Weitere Gründe findest du, wenn du meine bereits beantworteten Fragen ansiehst. Damit glaube ich auch an das ewige Leben.

Antwort
von Gaiasduhter, 74

Darf ich mal nachfragen, warum Du die Frage ausschließlich an Atheisten richtest? Es gibt Religionsgemeinschaften, die auch nicht an eine Hölle oder die Schriften der monotheistischen Religionen glauben.

Antwort
von DerBuddha, 57

wenn es so wäre, wenn also die schriften wahr wären, dann wäre die hölle und das "paradies" gleich, denn die dinge, die in den schriften über gott stehen, im alten testament, die sind genauso schlimm, wie ein angeblicher teufel........

eine ausnahme gibt es jedoch.......in der hölle wäre alles erlaubt............:)

und im paradies nicht, denn der "liebe" gott möchte im paradies nur dumme, willenslose und alles befolgende zombie-menschen........genau steht es nämlich in der bibel, wenn man sich mal gedanken über den rauswurf macht.............gott wollte nämlich nicht, dass die menschen erkennen, denn als sie vom baum der erkenntnis naschten, also ERST DANN ihre tat wirklich realisierten/erkannten, wurden sie bestraft..........

Kommentar von MattTH ,

Sehr gut erkannt!  :)

Antwort
von Nikita1839, 99

Das is mir dann sowas ganz egaal

Antwort
von Gastnr007, 103

tja Pech gehabt, aber es lebt sich besser ohne Angst, weshalb man sich keine machen sollte - und ich glaube nicht, dass Atheisten in die Hölle kommen, nur weil sie nicht an Gott glauben, sondern wenn dann nur, wenn sie wahrhaft böse waren.

Kommentar von comhb3mpqy ,

die Bibel sagt, dass die, die nicht glauben auch nicht in den Himmel kommen.

Kommentar von Gastnr007 ,

welcher Abschnitt und Zwischenabschnitt? Wieso sollte so etwas in der Bibel stehen? Nicht in den Himmel zu kommen, wenn es nur die Wahl zwischen diesem und der Hölle gibt, wäre sehr ungerecht für brave Atheisten.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Johannes 3,36

Wir müssen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Johannes 3,36

Wir müssen an Jesus als den Sohn Gottes glauben.

Kommentar von Gastnr007 ,

damit steht da aber nichts davon, dass wenn nicht, man direkt ein von Gott verachteter Mensch ist

Kommentar von comhb3mpqy ,

Hast du die Stelle gelesen? Ich finde sie ziemlich deutlich. Aber es gibt noch andere Stellen wo das steht, kannst du ja mal bei google eingeben.

Antwort
von scrutinize, 59

Irgendwie scheint sich die Vorstellungen eingebrannt zu haben, dass man sich aus Angst vor der Hölle zum Gott der Bibel bekehrt. Aber Angst führt nie zur Versöhnung und vermag's auch nicht,  sondern die Güte Gottes.

Darum heit es auch:

"Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit? Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?"

(Römer 2,4)

Darum ist sie es auch, die uns zu ihm gezogen hat, nicht die Angst vor Bestrafung.

Und sie ist es auch, die für mich bis heute so überwältigend ist, weil ich sie nicht fassen kann.



Antwort
von Piratin2000, 147

Wenn plötzlich Gott vor mir steht hab ich eine laaange liste mit Gründen, ihn nicht zu mögen/nicht an ihn zu glauben. Und dann soll er sich mal rechtfertigen! Danach gibts sicher eher Hölle für ihn als für mich.

Kommentar von ProfFrink ,

Wenn plötzlich Gott vor Dir stehen würde, dann wärst Du sooo klein mit Hut. Nicht, weil er Dich verurteilen würde, sondern weil Du Dich  angesichts der überwältigenden Präsenz und einer nicht vorstellbaren Reinheit Dich buchstäblich in einem anderen Licht sehen würdest. Es wäre ein "Begegnung der Dritten Art", wenn ich diesen Kinoklassiker zitieren darf. - Du würdest es kaum überleben (vor Schreck). - In der Bibel ist an seltenen Stellen von Begegnungen "nur" mit Engeln die Rede. Schon diese Begegnungen waren so überwältigend, dass es immer von oben hieß "Fürchte Dich nicht!"

Lies auch mal Lukas 5,1-11. Da ist die Rede von Petrus, der am helligten Tag von Jesus herausgeschickt wurde, um Fische zu fangen. Macht normalerweise keiner. Jeder der was vom Fach versteht, fährt nicht am helligten Tag 'raus um Fische zu fangen. Petrus tat es, weil es ihm vom Herrn gesagt wurde, gegen alle Vernunft. Er tat den größten Fang seines Lebens. Allein von diesem Erlebnis war er so überwältigt, dass er sagte: Geh' von mir Herr, ich bin ein sündiger Mensch! - Das hatte ihm niemand eingeredet, das hat er schlichtweg selbst an sich entdeckt. - In dieser Hinsicht müssen wir realistisch sein! 

Kommentar von Piratin2000 ,

Vorrausgesetzt Gott wäre so wie in der Bibel beschrieben. Die Bibel ist aber eine Quelle aus zweiter Hand. Die Schreiberlinge haben die Ereignisse nicht miterlebt und vermutlich über Generationen erzählt bekommen. Hast du je "Stille Post" gespielt? Da kommt schon mal was anderes raus...

Alles was du sagst sind also Spekulationen. Gut - ich hab auch nur spekuliert. Aber eine Tatsache: Wenn Gott so gütig ist, warum gibt es dann Kriege? Warum gibt es dann RELIGIONskriege? Warum hält er seine Gläubigen nicht im Zaum und lässt sie in seinem Namen töten? Warum lässt er Flüchtlinge im Meer ersaufen? Warum gibt er einzelnen Menschen so viele Probleme, dass sie den Weg des Selbstmordes gehen?

Sobald du alle diese Fragen beantworten kannst (Gott dies also aus einem extrem guten, nachvollziehbaren Grund geschehen hat lassen), DANN darfst du mir mir von "einer nicht vorstellbaren Reinheit" usw erzählen.

Gott sollte niemanden verurteilen, wenn selbst er es nicht schafft mit Situationen wie Kriegen klarzukommen und diese aus der Welt zu schaffen.

Und jetzt komm mir BITTE nicht damit, dass diese Menschen das ja verdient hätten, oder glaubst du Flüchtlingskinder haben das Ertrinken verdient? Glaubst du die Menschen die bei Kriegen "Kollateralschaden" sind, haben dieses Schicksal verdient?

Was ich oben ausdrücken wollte (von dem ich überzeugt bin): Gott darf weder mich noch sonst jemanden verurteilen, erstmal soll er sich an die eigene Nase packen. Gott ist für mich nicht "rein", er hat auch Blut an den Händen. Auch wenn er nichts "getan" hat, er hat nicht eingegriffen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Was du ansprichst ist die Theodizee Frage.
Du kannst dich darüber mal im Internet informieren. Auch das Buch Hiob kannst du mal lesen.

Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben. Wir sind keine Marionetten. Aber er hat uns auch Gebote gegeben, an die wir uns halten sollen. Wenn wir uns daran halten, Gott und alle Menschen wie uns selbst zu lieben, so gibt es keine Kriege. Auch würden keine Flüchtlinge im Meer ertrinken.

An diesem Leid sind auch wir, das Volk schuld. Wenn ich auf Demonstrationen gegen Flüchtlinge gehe, so ist es, meiner Meinung nach auch meine Schuld, wenn sie dann im Meer ertrinken, da die Politiker aufgrund der Demonstration die Aufnahme von Flüchtlingen gestoppt haben. Mal so als Beispiel

Kommentar von Piratin2000 ,

Generell muss ich dir irgendwie zustimmen, aber "Gott und alle Menschen wie uns selbst zu lieben" missfällt mir doch sehr. Es gibt zu viele Menschen die sich wenig lieben.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich muss meine Aussage etwas korrigieren: Wir sollen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen Kräften.

Wir sollen unsern Nächsten lieben wie uns selbst. So steht es im Markusevangelium.

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