Hallo liebe Leute,
ich bin 23 Jahre jung und habe vor ca 4 Jahren den Kfz Mechaniker gelernt. Aufgrund von ständiger Belastung von meinem rechten Handgelenk hat sich dort unterm Kahnbein eine Zyste gebildet. Durch diese Zyste kann ich meine Hand nicht schmerzfrei abknicken. Dieses Handicap macht meine Arbeit relativ schwer da jede unbedachte Bewegung einen stechenden Schmerz mit sich bringt und die Reaktion darauf meistens das loslassen des sich in meiner Hand befindlichen Gegenstands ist. Ich habe beim Amt einen Antrag auf Rehabilitation gestellt um eine Umschulung bezahlt zu bekommen. Es wurden Mrt und Röntenaufnahmen gemacht. Nach dem Anschauen der Bilder sagte mein Chirurg das er eine Umschulung befürwortet und eine Operation NICHT ohne Bedenken ausführen möchte. Die Unterlagen erhielt das Amt ebenfalls und nach einem gründlichen Check beim Amtsarzt bekam ich heute die Antwort vom Amt. Die schreiben mir das dass Amt zwar für die Umschulung zuständig ist aber ich keinen Anspruch habe da ich noch keine medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen gemacht habe. Nun stellt sich mir die Frage welche Maßnahmen das seinen sollen`?! Meines Wissens verschwindet eine Zyste nicht durch Joga, Gymnastik oder Schmerzmittel. Die einzige Möglichkeit wäre also eine Op die von meinem Chirurgen wie gesagt nur mit Bedacht durchgeführt werden soll. Was soll ich nun machen ?! Als erstes werde ich Wiederspruch einlegen und mit meinem Chirurgen telefonieren ob der eine Idee hat. Sollte ich mir eventuell einen Anwalt nehmen ? Ich habe auf diesen Bescheid ca 4 Monate gewartet, wenn ich jetzt noch eine aufwändige Therapie mache die am Ende dann doch nichts bringt sind schon 8-10 Monate zusammen verstrichen. Da muss es doch noch eine andere Lösung geben. Hat eventuell jemand Erfahrung in diesem Bereich ?!
Ich habe schon ewig lange gebraucht bis ich jemanden gefunden habe der mich über diese Rehabilitierung aufgeklärt hat. Das Amt (Agentur für Arbeit) hat es nicht als nötig empfunden mich da zu beraten. Ich kenne wiederum andere die eigentlich Grundlos Umschulungen bekommen haben. (Freundin von meiner Schwester ist gelernte Zahnarzthelferin und weil sie nichts fand hat sie eine Umschulung bekommen, arbeitet jetzt bei der Stadt.) Also ich gehe arg davon aus das es immer darauf an kommt wer für einen zuständig ist.
Ich hoffe es kann mir jemand helfen und danke euch schonmal für eure investierte Zeit. VIelen Dank.
Durch eine OP wird das entstende Narbengewebe diese Zyste nur ersetzen. Es könnte allerdings auch passieren das sich die Situation verschlimmert da ich eine wulstige Narbenbildung habe. Das würde bedeuten das es mit einer Op nicht erledigt wäre und das wäre super viel Stress für den Körper. Op , Reha, warten bis es abgeheilt ist und das selbe von vorne. Auch nicht gerade eine bessere Art sich den Alltag zu gestalten. Trotzdem Danke
Nicht ganz, es ist zwar richtig, dass die Zyste häufig "wiederkehrt" , aber es gibt auch einen großen Anteil an Patienten die danach quasi völlig geheilt sind (2/3) ... so eine OP ist mittlerweile ein Routineeingriff, welcher sicherlich auch wie jede andere OP ein gewisses "Restrisiko" beinhaltet. Wozu du da eine Reha brauchst ist mir allerdings schleierhaft. Da Du noch recht jung bist, dürfte sich der "Stress" für deinen Körper wohl in Grenzen halten. Die Entscheidung liegt selbstverständlich alleine bei Dir, ich kann nur nicht nachvollziehen wie man auf eine Chance wieder völlig gesund zu werden verzichten kann..aber das kann natürlich auch an mir liegen...