Amt versäumt abmeldung!?

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7 Antworten

Die Schulden hat nicht das "Amt" verschuldet.

In Deutschland besteht Krankenversicherungspflicht. Wer keine hat, MUSS sich selber freiwillig versichern.

Die finanzielle Lage ist hier egal, da er es ja anscheinend auch nicht nötig hatte, weitere Sozialleistungen zu beziehen.

Die Schulden sind rechtens und die Krankenkasse wird diese auch eintreiben.

Auch gibt es hier keine Ermäßigung, weil er kein Arzt gebraucht hat. Jeder muss in Deutschland seine Beiträge bezahlen, egal ob er grad einen Arzt braucht oder nicht!!

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Es ist völlig normal, dass man seine Krankenversicherung selbst bezahlen muss, wenn man weder sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist noch im Leistungsbezug beim Amt ist.

Seine Schulden bei der Krankenkasse sind also rechtmäßig aufgelaufen und sind auch von ihm selbst zu begleichen.

Wenn er mit seiner Freundin zusammen lebt, dann bilden die beiden eine Bedarfsgemeinschaft und es wird erwartet, dass sie ihn mit unterstützt.

Wenn er ihr also nicht auf der Tasche liegen möchte, sollte er halt bereit sein mehr als nur auf 450 Euro Basis zu jobben sondern sich einen richtigen Job suchen.

Willkommen im Leben!

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Kommentar von Nola0909
04.08.2016, 10:02

Danke für deine Antwort 😊

also die 450 sind nur als einstieg es wird mehr nur nicht gleich ( vertraglich vereinbart) aber jetzt hat er eben das Problem. Was die gemeinsame Haushaltführung angeht da zahlt jeder sein ding niemand zahlt für den anderen. 

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ist alles so richtig, wenn es keine Leistungen vom Amt gibt, muss sich jeder selbst bei der KK versichern. 

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ok er sagte aber auch er war in der Zeit auch nie beim Arzt. Kann da evtl bisschen von den Schulden erlassen werden? Und nochwas das Amt hat aber vor der Krankenkasse so getan als bezüge er noch Leistungen das ist doch nicht rechtens oder? 

fg

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Kommentar von turnmami
04.08.2016, 13:38

Nein. Es ist völlig egal, ob er beim Arzt war oder nicht. Er muss seine Beiträge an die Krankenkasse bezahlen, wie jeder andere auch. Keiner bezahlt erst Beiträge, wenn er einen Arzt braucht.

Er ist selber verpflichtet, sich um seine Krankenversicherung zu kümmern!

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Also, sehe ich auch so, wie die anderen hier. Mit Ende des Leistungsbezuges ist mal selber dafür verantwortlich, dass man Krankenversichert ist (mittlerweile ist dies ja Pflicht).

Die Schulden sind vollkommen irrelevant, weil im Zweifel die KV Beträge den Schuldentilgung vorgehen.

Auch ist die Freundin irrelevant. Die haben eine Bedarfsgemeinschaft gebildet und deshalb hat er kein ALG2 mehr bekommen?

Fakt ist, er hat und hatte die Pflicht eine Krankenversicherung abzuschließen. Diese Beiträge muss er grundsätzlich selber zahlen. Wenn sein Verdienst nicht dafür bzw. für den Unterhalt seines Lebens ausreicht, dann kann er u.a. ALG 2 beantragen.

Wenn er nun z.B. eine Bedarfsgemeinschaft mit der Freundin bildet, er deshalb kein ALG2 bekommt, dann muss grundsätzlich die Freundin für ihn aufkommen.

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