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Amphibienzoo im Garten - Fluch oder Segen?

Frage von beckham1 beckham1

Als vor ca. 25 Jahren der Nutzen des Schwimmbeckens nicht mehr den Aufwand gerechtfertigt hat, wurde dieses Becken nach und nach in ein Feuchtbiotop umgewandelt.

Zunächst nur von Karpfen besiedelt, finden viele Tiere hier einen Anlaufpunkt: Vögel (Ein Wildentenpärchen hat uns öfter mal besucht) und andere Tiere, wie Frösche, Kröten und/oder Unken, die mich auch nicht stören, wenn´s nicht zu viele sind.

In diesem Jahr sieht das etwas anders aus: - Es gibt dunkle Stellen im Wasser, die durch Unmengen von Kaulquappen entstehen, und ich sehe mich schon jetzt von diesen Amphibien eingekreist. Hier entstehen zigtausende von diesen Quakern, wenn ich dagegen nichts unternehme.

Und wenn die Kröten auch auf Wanderschaft gehen, kommen sie doch nächstes Jahr wieder zum Laichen hierher. - Was soll das bloss werden ??

Ist es sinnvoll, diese Tierchen rauszufangen, und im Bach schwimmen zu lassen?

Alle kann ich sowieso nicht raus holen, aber vielleicht könnte ich dadurch den Schaden minimieren.

Ein Bekannter riet mir, einen Raubfisch einzusetzen. - Aber was macht der mit den Karpfen?

Wenn nun aber ein Grossteil dieser Kaulquappen erst in Holland an Land gehen, würde es mich ja gar nicht weiter stören. - Das ist weit genug von Koblenz, und wäre mir schon ganz recht ^^

Hat hier einer Erfahrung mit sowas?

Ich freu mich über jede gute Idee dazu.

Oder soll ich die Natur einfach mal machen lassen ??

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Antworten (6)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von WACHTURM WACHTURM

    Wieso stören Sie Sich an Erdkröten?

    Erdkröten kommen nur einmal im Jahr für ''ein Paar Tage'' an den Teich, und quaken nicht!

    Sie geben nur kaum zu hörende Geräusche von sich und die Quappen tun den Teich und der Natur auch nichts, wandern nach der Entwicklung zur Kröte ab!

    Genießen Sie dies doch und erfreuen Sie sich daran, diese Art weiter am Leben zu erhalten!

    Nur die Wasserfrösch (kleiner Wasserfrosch, Teichfrosch und Seefrosch) sind die ''leider'' oft ungern gesehenen Gäste im Gartenteich, wo Nachbarn auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht mehr schlafen können!

    Ich habe Ihnen eine Freundschaftseinladung gesendet! Bitte nehmen Sie diese an, damit wir uns mal Nachrichten senden können!

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    das klingt sehr einleuchtend !

    -Eine Person mit solchen Argumenten nehme ich sehr gerne an,

    ich nehme an, denn ich sehe hier mehr, als ich erwartet habe^^

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Lieber Kollege - mir ist gerade Dein Nick aufgefallen...

    Du kannst mich nicht bekehren - lool

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    ich habe vor ein paar Tagen mal eine dieser Erdkröten getroffen. - ...ca 5cm lang und echt interessant. - ich freu mich schon auf den Frühling - wenn die alle wiederkommen^^

  • 3
    Antwort von Mammilein Mammilein

    Hi beckham1,

    das sieht ja richtig schlimm aus, welche Mengen du in diesem Biotop hast. Doch keine Angst, das reduziert sich, täglich. Sicher ist dir bekannt, das Frösche Mücken fressen. Wusstest du aber, das sich Mückenlarven von Froschbabys ernähren? (Dies ist jetzt wirklich kein Witz!)

    Auch sonst werden viele dieser Qualquappen gefressen, bevor sie zu Fröschen wurden. Wenn zu wenig Nahrung für die Tiere da ist, fressen sie sich auch schon mal gegenseitig. Die Frösche selbst haben auch eine ganze Reihe von Fressfeinden. Viele kommen aber auf ihren Wanderungen auch im Straßenverkehr ums Leben.

    Dann kommt es außerdem darauf an, was für Frösche du da hast. Die Knoblauchkröte zum Beispiel quakt nicht und ist auch nicht auf ihren Geburtsteich fixiert.

    Also lass einfach die Natur machen. Die reduziert ein zuviel an Fröschen sowieso!

    LG Mammilein

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Das mit den Mücken weiß ich. Aber ich dachte auch, daß sich die Froschbabys eher von den Mückenlarven ernähren.

    Zuwenig Nahrung kann es eigentlich nicht geben, da ich die Karpfen ja auch nicht verhungern lasse.

    Und - das sind hier echte Quaker. Ein Paar gab es ja immer schon.

  • 2
    Antwort von beckham1 beckham1

    Danke an alle.Leider weiß ich noch nicht, welche Antwort wirklich die hilfreichste war, denn ich glaubte wirklich, dass die Natur das regelt.Jetzt bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher. Das erste Foto ist gerade mal 7 Tage älter als die Anderen, und zwischenzeitlich glaubte ich sogar, der Regen hätte diese Tierchen weggeschwemmt. Aber ich hoffe immer noch, dass es ein Segen ist^^

    Das letzte Foto zeigt ein etwas anderes Problem: Es gibt ca. einen halben Zentner Johannisbeeren, und keiner hat Zeit.

  • 1
    Antwort von Kellerkauz Kellerkauz

    Die Natur macht schon ne Menge, aber das gefällt nicht immer dem Immobilienbesitzer...

    Wir fischen immer Großteile vom Froschlaisch ab (-> Kompost), bevor es soweit ist, quasi ausserkörperlicher Schwangerschaftsabbruch...

    Thema Nahrungskette: ausgewiesene Vegetarier gibt es unter Fischen nicht. Jeder Fisch, dessen Maul groß genug ist, wird Kaulquappen fressen.

    Allerdings sind Kröten-quappen meines Wissens nach für viele Fische "ungenießbar" -> Giftstoffe.

    Ansonsten werden die meisten KQs von kleinerem Getier verspeist: diverse Insekten und deren Larven (allen voran Libellenlarve und Gelbrandkäfer). Das wird dann die Natur früher oder später von selbst erledigen.

    Wer keine Angst davor hat, kann sich ja eine kleine Ringelnatter (ungiftig) im Teich halten, die kümmert sich später auch um die ausgewachsenen Exemplare ^^

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Das mit der kleinen Ringelnatter wäre natürlich auch eine Idee.

    Wir hatten mal einen Glasaal eingesetzt, dem es hier gut ging. Aber der ist schon lange abgehauen.

    Nur wieder die Frage: Was macht die Ringelnatter mit den kleinen Karpfen?

    Kommentar von WACHTURM WACHTURM

    Ringelnatter fressen alles, was sie in den Halz kriegen!

    Auf Youtube gibt es diverse Bilder, was diese Bilder für große Fische verschlingen können!

  • 1
    Antwort von adianthum adianthum

    Freu dich! Dort scheint sich ein richtiges kleines Paradies zu entwickeln.

    Und mach dir keine Sorgen, die Natur regelt das von alleine. Wenn es viele Quappen bis zum Frosch schaffen sollten, kannst du vielleicht in Zukunft Watvögel in deinem Garten begrüßen. Hoffe die Karpfen sind groß genug um nicht mehr durch einen Reiherhals zu passen ;-)

    Ein Raubfisch würde mit ein wenig Pech eingehen, wenn er nicht mehr genug zu fressen findet.

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Der Raubfisch müsste dann auch bald wieder raus.

    Aber die Karpfen sind mittlerweile auch alle hier geboren. Daher sind auch viele kleine dabei. - Der Reiher würde sich freuen.

  • 1
    Antwort von HektorPedo HektorPedo

    Raubfisch! Spannende Sache.

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Er meinte einen kleinen Hecht etc.

    Kommentar von HektorPedo HektorPedoHektorPedo

    Ich dachte an einen Zander, aber vielleicht leben die nur in Fließgewässern. Vielleicht sind solch edlen Fischen die schleimigen Knubbel aber auch zu eklig.

    Kommentar von beckham1 beckham1beckham1

    Ein Fließgewässer ist es ja nicht. Hier tut sich nur bei starkem Regen etwas, da die Dachentwässerung  das einzige Frischwasser zuführt. Deshalb auch die Karpfen. - Die stecken das weg^^

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