Dominges am 23.04.2008 um 10:56 Uhr
Ich habe gestern von einer Freundin erfahren, dass an dem Gymnasium ihres Sohnes sog. Amoklauf-Proben durchgeführt werden - die Kinder lernen also, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen. Was denkt Ihr darüber? Ist das übertrieben oder eine sinnvolle Sicherheitsmaßnahme? Ich finde es irgendwie erschreckend, aber auf der anderen Seite muss man sich wohl mit dem Thema beschäftigen...zu unserer Zeit gab es nur den guten, alten Feueralarm.
ich finde für so einen Ausnahmefall gibt es keine Probe. Wenn jemand sowas wirklich vorhat, lässt sich nicht vorraussagen, was passiert. Und die Kinder werden unnötig verängstigt

weil zum Himmel nochmal soll man den so eine Panikmache organisieren..ma sollte lieber die Ursachen für solche Erscheinungen bekämpfen anstatt Geld in komische Trainingsstunden zu stecken..
absolutes Unverständnis..

Macht unnötig Angst.
Besser: Regelmäßige Proben für Feueralarm und dann bei Gelegenheit darüber informieren, was man bei einem Amoklauf genauso und was ander machen würde.
Feuer ist viel wahrscheinlicher als ein Amoklauf.
Dominges am 23. April 2008 11:07 Gute Idee!

Solche Übungen können potentielle Täter überhaupt erst auf die Idee eine solche Tat durchzuführen.
es tendenziell egal ist ob Amoklauf oder Brandfall das Verhalten in Gefahrensituationen grundsätzlich nicht zu viel geübt werden kann. Die meisten Leute sind auch heute noch in Gefahrensituationen total überfordert.
...sollte nur nicht zu oft stattfinden, denn dann finde ich es übertrieben - dann kann man sich wirklich verrückt machen, obwohl kein Grund besteht. Einfach wie den guten alten Feueralarm durchführen.

wir denken zuviel über das Schreckliche nach, wir sehen zuviel Schreckliches im Fernsehen, in den Zeitungen, wir hören zuviel Schreckliches
Es ist eine Un-Kultur des Grauens, eine Jagd nach Sensationen, nur weil sich das gut verkaufen lässt.
Ich weiss, dass es naiv ist, das Schreckliche nicht zu betonen, aber ich muss mich nicht expressiv und exzessiv mit dem Schrecklichen auseinandersetzen. Ich bin in dieser Beziehung ein "Spinner", ich weiss...
aber ich bin es sehr bewusst.

Ich gebe Valve recht, man muss die Kinder nicht unnötig ängstigen

ich finde auch, dass es nur unnötige Panik erzeugen würde!

die Kinder so besser auf den Ernstfall vorbereitet sind!! Wenn wirklich mal ein Amoklauf passiert und es endet in einem grausamen blutbad, schreien am Ende wieder alle: Sowas gehört doch geübt.....!!

es in Deutschland ausnahmefälle sind...

Gut vorbereitet zu sein kann nie schaden.
Auch wenn man sich nicht auf soetwas vorbereiten kann, aber schaden wird es mit Sicherheit nicht. Ich finde es gut.
...,wie valve richtig feststellt, dadurch Schüler(innen) unnötig verängstigt werden. Wer kommt eigentlich auf solch abstruse Ideen?!

... so was nicht geprobt werden sollte. Das kann man doch auch anders titulieren. Feueralarm wird geprobt und das ist richtig.

weil es offenbar keine offiziellen Vorschriften dazu zu geben scheint, ob der Schulleiter üben muss oder nicht.
denn was sollte man da üben können?Tür geht auf,Schüler entsetzt und schockiert,-Und da steht dann einer in der Tür und ballert mit einer Pistole.... in den Raum.

sowas lässt sich doch gar nicht planen. bei einer probe sind aeh alle ganz ruhig und findens noch lustig aber wenn das dann wirklich mal passiert was man ja nicht hofft, läuft dann eh alles anders ab. die schüler werden nervös und hektisch und denken überhaupt nicht mehr an die probe die da irgendwann mal war. udn ausserdem macht das nur angst

es die Kinder nur noch zusätzlich ängstigt! Man kann nicht alle Eventualitäten vorher abfangen! Dann müßte man auch noch trainieren, wie verhalte ich mich, wenn ein Flugzeug ins Dach kracht, wenn eine Gasleitung explodiert, wenn der Wind das Dach abdeckt oder wenn ich krampfhaft mit einem Unglück rechne und mal nix passiert!
DH
DH, lieber sollte Aufklärung im Unterricht betrieben werden.