Frage von LebenderToter, 429

Amoklauf in München: Ist es für euch unnachvollziehbar wenn man Mitleid mit David / Ali hat?

Antwort
von Argon1, 109

Ich denke zumindest solte man hinterfragen was für Eltern er hat?
Warum wurde er nicht richtig betreut?

Keiner will die Verantwortung übernehmen für jemand der wegen psychischer Störungen nicht richtig behandelt wurde.

Solche Menschen sollte man eben niemals alleine auf die Bevölkerung loslassen solange nicht 100% feststeht, das er gefahrlos ist.
Es ist eine Pflicht der Gesellschaft solchen Menschen zu helfen damit das nicht wieder passiert.

Mfg Argon1

Kommentar von Barney123 ,

Hallo argon,

Da kann ich Dir nur ein kleines Stück folgen! Die Eltern mögen eine Rolle spielen, müssen aber nicht. Denke die ganze Umgebung ist hier in der Verantwortung. Der rücksichtlose Umgang der Menschen in unserer Gesellschaft ist eine wichtige Ursache!

Für richtig halte ich, dass die Gesellschaft vor den Attentaten geschützt werden muss. Keine Frage! Aber die Verantwortung der Gesellschaft einfach abschieben und dem eh schon geschädigten sogenannten "Täter" zuschreiben ist einfach und zeugt von Ahnungslosigkeit. Ich denke in Fällen von Amokläufen sollten wir von Opfern sprechen, die keinen anderen Ausweg mehr sahen. Aber es ist so einfach, die Schuld aus der Masse von sich zu weisen und demjenigen zuzuschieben, durch den sich das Unfassbare äussert.

Beim letzten Absatz muss ich Dir aber Recht geben! Nur die Gesellschaft kann das Problem lösen: Durch einen respektablen Umgang miteinander, durch gutes soziales Verhalten. Und ja, es kommt immer wieder vor, dass wir dafür Heute Spezialisten brauchen! Aber ein guter, respektvoller Umgang der Menschen miteinander wird das Problem stark reduzieren. Nur ist unsere Gesellschaft gerade erst aufgebrochen, zu einem langen Weg. Das Wissen und das Verständnis für solche Zusammenhänge ist bereits vorhanden, aber bei der Allgemeinbevölkerung noch lange nicht angekommen! Das ist das eigentliche Problem, es gibt nur sehr wenige Menschen, die sich mit diesen Zusammenhängen wirklich auseinandersetzen.  Der Irrglaube von solchen Dingen Ahnung zu haben ist viel zu weit verbreitet! Das ist das eigentliche Problem!

LG

Kommentar von Barbaratlos ,

Da stimme ich voll und ganz zu. Allerdings: Wir sprechen oft vom sozialen Umgang miteinander und vergessen dabei die Moral. >Wie du mir, so ich dir< auf der einen Seite und der kategoische Imperativ auf der anderen (in etwa: >handle so, dass dein Handeln zum allgemeinen Gesetz werden kann<), dazwischen liegen Welten und viel, viel Erfahrung, Lernen und Konsequenz.

Wir erwarten oft von unseren Mitmenschen eine sehr hohe moralische Einstellung und sind uns meistens nicht darüber im Klaren, wo wir selber stehen oder ob wir konsequent für unsere Entscheidungen einstehen können oder wollen. Denn das ist nicht immer ganz einfach, schließlich sind wir emotionale Geschöpfe.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Barbaratlos,

>Wie du mir, so ich dir<

Nach diesem Motto habe ich nie gehandelt. Ich wurde mit dem Motto erzogen: "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu" Und daran habe ich mich bis auf wenige Ausnahmesituationen auch gehalten. Und als ich in solchen Ausnahmesituationen dann war, habe ich das gemacht, was Henry Kissinger einmal gesagt hat:

"Intelligente Menschen erkennt man daran, dass sie sich Ratgeber suchen, die noch intelligenter sind als sie."

Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Deshalb kann ich Heute auch zu dem stehen, für das ich in meinem Leben verantwortlich bin. Und ganz ehrlich: Wenn ich diese Möglichkeit nicht gehabt hätte, dann sähe das Heute durchaus anders aus. Aber trotzdem muss ich Dir Recht geben. Die Menschen handeln oft emotional. Und viele vergessen dabei vollkommen, was gut und richtig ist. Da gibt es viele Beispiele in der Geschichte, die das belegen. Das III. Reich ist eines davon. Die Hexenprozesse von Salem ein weiteres.

Tja, und der soziale Umgang miteinadner: Die modernen Sozialwissenschaften wissen genau was abgeht. Sicher gibt es noch Forschungsbedarf genug. Aber was das nun schon Jahrtausende alte Gebot der Nächstenliebe bedeutet, wissen wir nund doch recht genau. Das Problem ist: Durch die überkommenen Erziehungsmethoden, die auch Heute noch gang und gäbe sind handeln die Menschen emotional einfach anders - eben ohne Verständnis und Nächstenliebe. Ich bin davor auch nicht gefeit, aber diese negativen Emotionen habe ich bisher praktisch nicht ausgelebt (oder aber im gut entschuldbaren Rahmen). Zu den Fehlern, die ich gemacht habe kann ich stehen. Mit meinen Fehlern habe ich meist mir selbst geschadet. Damit kann ich umgehen. Andere haben damit, denke ich, viel größere Probleme.

LG

Antwort
von Agentpony, 103

Du kannst Mitleid mit der leidenden Person Ali David Soboly haben. Psychische Erkrankungen sind Scheixxe und nicht immer therapierbar.

Für mich ist das aber losgelöst von der Wut, die ich auf eine Person empfinde, die nicht nur mehrere Unschuldige am eigenen Leid teilhaben ließ, sondern sich anscheinend bewusst in diese Mentalität hineinmanövriert hat. Es gab genug Gelegenheiten für Ihn, seinen Pfad zu ändern. 

Selbst, wenn er nicht mehr leben wollte - die letzte Gelegenheit für ihn war, einfach die Waffe als Erstes gegen sich zu richten, und es wäre Allen vieles erspart geblieben. Tausende Leidende alleine in Deutschland wählen jedes Jahr diesen einsamen Weg, ohne dabei Unbeteiligte mitzunehmen. Das ist traurig genug.

Aber nein, dieses Arxxxloch verdient kein Mitleid für das Ende, das er gewählt hat.

Kommentar von sol88 ,

Genau!

Antwort
von Barbaratlos, 162

Ich halte es für eine moralisch weit entwickelte Leistung, wenn man diesen Perspektivwechsel vornimmt. Und ich glaube auch, dass es der richtige Weg ist, um solche Geschichten zu verhindern.

Nur wenn man versucht zu verstehen, wie es dazu kam und die Beweggründe des Täters nachvollzieht, kann man etwas daraus lernen.

Bitte nicht falsch verstehen: Die Tat ist entsetzlich. Aber: Wie schrecklich muss es einem jungen Menschen gehen, dass er zu solchen Mitteln greift?  Und was können wir tun, um solches in der Zukunft zu verhindern?

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Barbaratlos,

Ich habe nun schon mehrere Experten gehört/gelesen. Das eine ist das, was die Sicherheitskräfte bereits tun. Ich finde, werden ganz schön viele Anschläge verhindert, wenn auch trotzdem noch viel zu viele soche unsäglichen Taten passieren.

Aber in der vorbeugung sind sich alle einig, habe jedenfalls noch keine gegenteilige Meinung gehört, die ernstzunehmen gewesen wäre: Diese Leute integrieren, ihnen nicht das Gefühl geben, dass sie Aussenseiter sind. Ihnen die Chance auf ein menschenwürdiges Leben geben. Der IS rekrutiert im Westen seine Leute in den Ghettos, wo die Leute keine Chance auf Teilhabe an der Gemeinschaft haben. Das führt dazu, dass sie sich selbst immer weiter isolieren und gerade junge Leute glauben dann irgendwann, dass sie etwas gutes tun, wenn sie sich solchen Eiferern anschliessen. Bei allen Amokläufen waren das Menschen, die von der Gemeinschaft ausgeschlossen waren. Also für mich ist die Sache klar.

LG

Kommentar von Barbaratlos ,

Voll und ganz einverstanden. Kann ich nur unterschreiben.

Antwort
von BertRollmops, 170

Mitleid ist das falsche Wort für mich, weil es Verständnis für sein Handeln impliziert. Und verstehen kann ich das nicht. Aber natürlich wirft die schreckliche Tat Fragen auf. Wie konnte es so weit kommen? Hätte man es nicht verhindern können? Wie steht es um unsere Gesellschaft, wenn Menschen zu so etwas befähigt werden? Wo können wir, jeder einzelne von uns, im Leben Liebe und Mitgefühl geben, um die verlorenen Seelen zu integrieren? Jeder spricht heute von Integration. Aber können wir offen auf Menschen zugehen? Ich weiß es nicht. Und ich bin zutiefst traurig. So sinnlos..

Kommentar von Barney123 ,

Schau mal hier:

https://goo.gl/vNrDij

Denke das beantwortet einerseits Deine Fragen und doch, denke das ist durchaus verständlich, wenn auch keinesfalls akzeptabel

LG

Antwort
von FuHuFu, 56

Wenn man davon ausgeht, dass er psychisch Krank war, dann kann ich Mitleid auch verstehen. Vielleicht ist es aber auch die Angst, dass man selbst einmal eine schwere psychische Erkrankung bekommt, und dann ebenfalls zum Amokläufer wird.

Antwort
von RicWalker, 125

Man kann nur dann eine Situation nachempfinden, die Gründe verstehen und Mitleid mit einem Täter haben, wenn man selbst ähnlich tief gefallen ist.

Ich selbst war damals ausgegrenzt, opfer von teils extremem Mobbing und kann daher sehr gut nachvollziehen, dass jemand glaubt, der Selbstmord sei der einzige Ausweg aus dieser Hölle. Für jemanden, der bereits so tief drinnen steckt, habe ich durchaus Mitleid.

Leider wagen viele den Schritt sich selbst umzubringen. Gott sei Dank nur wenige davon, die die letzte Reise nicht allein antreten wollen. Paradebeispiel der Pilot, der die Maschine an die Bergwand flog.

München lässt vermuten, dass in seiner verdrehten, depressiven Wahrnehmung, der Täter seinen Opfern ein ähnliches Schicksal ersparen wollte. Das würde zumindest für mich erklären, warum er gezielt auf Jüngere schoss.

Das alles mag ich verstehen und für den Werdegang des Täters bis zur Tat Mitleid empfinden. Doch die Tat selbst hätte nie passieren dürfen.

Egal ob Columbine, Winnenden oder München: Ausgrenzung, Mobbing und fehlende Liebe erschaffen die Täter. Erklären wir diesen Dingen den Kampf, schauen nach unseren Mitmenschen, dann können wir etwas dafür tun, dass sich so etwas nicht wiederholt! 

Kommentar von Barney123 ,

Hallo RicWalker,

wenn man selbst ähnlich tief gefallen ist.

Du tust noch Heute so, als wäre das einfach so passiert! Mobbing passiert nicht einfach so. Da gibt es Täter, die Verantwortung haben! Es ist bekannt, dass es den Anführern tatsächlich darum geht, dem Opfer zu schaden! Die machen das ganz bewusst und mit Absicht!

LG

Kommentar von RicWalker ,

Klingt hart, Barney123, aber Mobbing ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Es ist in der Natur des Menschen, dass er sich entweder unter ordnet oder oder selbst nach einer möglichst hohen Position strebt. Jene, die nach oben streben, erliegen leicht der Versuchung denen, die sie für schwächer halten, zu zeigen, dass sie sich für besser halten. Und von denen wiederum gibt es Neider oder jene, die um ihre Position fürchten und denjenigen versuchen klein zu halten.

Das alles führt zu Mobbing und kommt für viele Täter mit einer Selbstverständlichkeit zu Tage, die erschreckend ist. Mir ging diesbezüglich ein Licht auf, als ich in eine Situation kam, wo sogar ich das Gefühl bekam, die Mitauszubildende bettle ja geradezu danach gemobbt zu werden. Ich erlag der Versuchung herauszufinden, wie es sich anfühlt auf der verhassten anderen Seite zu stehen.

Deshalb sage ich ja, dass du nur dann etwas nachempfinden und ein Verständnis bekommen kannst, wenn du etwas ähnliches durchgemacht hast.

Opfer von Mobbing verändern sich. Aus eigener Erfahrung und langjähriger Beobachtung kann ich berichten, dass es vier Wege gibt, die das Opfer dadurch einschlägt:

Typ A ist am wünschenswertesten. Er hat gelernt verbales Mobbing mit Galgenhumor zu nehmen und schlagfertig zu kontern, physischem Mobbing klärt er einmalig mit letzter harter Konsequenz. Typ A's lassen sich später einfach nicht den Tag verderben und kaum etwas kann ihnen anhaben.

Typ B hat gelernt Mobbing stoisch zu ertragen, es sich nicht unterkriegen zu lassen. Er hat sich ein Dickes Fell angewöhnt und ist später als Erwachsener in der Regel Stress resistenter als andere.

Typ C kann kaum damit umgehen, wird depressiv, lässt mit der Leistung nach, beißt sich aber irgendwie durch dank der Hoffnung auf bessere Zeiten. In Phasen ohne Mobbing blühen sie auf, behalten aber oft eine gewisse Ängstlichkeit, die mancher als "Mobbingopfer-Aura" bezeichnet. Darauf springen Mobber an und wenn sie nicht irgendwann doch noch die Hürde zu Typ B schaffen, dann kann aus ihnen Typ D werden.

Typ D wie Death stürzt in ein Tiefes Loch, aus dem er alleine nicht mehr heraus kommt. Am Ende Wählt er den Weg, dass sein Leben keinen Sinn mehr hat und beendet es. Wie im Ausganspost erwähnt gibt es hier auch noch drei Unterarten:

D1 Beendet es einfach still und heimlich und oft für Angehörige unerwartet.

D2 wählt den Abgang mit großem Knall. Dass sind die, die sich vor Züge, Busse und Lkws werfen, sich mit Benzin übergießen, oder sonst eine Aufsehen erregende Weise für ihren Abgang wählen.

D3 will vor seinem Tod noch Rache. Das sind die, die eine Todesliste schreiben und dann "Amok laufen", wobei nur die Medien das fälschlich so nennen. Tatsächlich waren solche Ereignisse wie Winnenden und Columbine keine Amokläufe, sondern der Definition nach Attentate.

D4A sind jene, die ihr leben zwar beenden wollen, ihnen aber der Mut fehlt, die Reise alleine anzutreten, also nehmen sie noch welche mit. (Der Pilot z.B.)

D4B sind jene, die wie vermutlich auch der Münchner, nicht alleine gehen wollen und noch ein paar gezielte Opfer mitnehmen, um ihnen ein ähnliches Schicksal ersparen zu wollen.

Ich selbst rutschte kurzfristig in meiner Schulzeit bis D3 ab, konnte mich aber noch rechtzeitig auf Typ C retten. Später wurde daraus sogar Typ B. Heute, nachdem ich die richtigen Personen kennen lernen durfte, habe ich es sogar zu Typ A geschafft. 

Mobbing macht dich entweder Kaputt, härter oder zu einem besseren, in manchen Augen sogar zu einem Bemerkenswerten, gar zu bewundernden Menschen.

Faktoren dafür sind natürlich Fähigkeiten und der Charakter vor dem Mobbing. Ebenso wie das Umfeld. Wenn du Personen hast, die dir vermitteln, dass sie dich lieben und dir bei allem beistehen, dann wirst du lernen alles durchzustehen, es vielleicht sogar zu meistern.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Mobbing positiv ist. Generell ist es eine unethische und verwerfliche Sache.

Doch Konflikte lassen uns entweder Scheitern oder machen uns Stärker. Lehren uns etwas. Und somit werden manchmal durch Mobbing vermeintliche "Opfer" auch zu Diamanten gepresst.

Kommentar von Barney123 ,

Nein Ric Walker, das sehe ich anders!

Du kannst die Folgen nicht in ein paar Kategorien einteilen und das Ganze beschönigen! Du bist einer, der das Ganze schönredet, und so tut, als hätten ihm die Verbrecher etwas Gutes getan. Du hast dich ihnen unterworfen.

Ganz egal was Du dir einredest, alles positive, das Du erfahren hast, wäre auch ohne Mobbing erreichbar gewesen! Vielleicht hättest Du Dich mit dem Einen oder Anderen nicht auseinandergesetzt, vielleicht hättest Du das Eine oder Andere nicht gelernt. Aber dafür hättest Du viel mehr andere Dinge lernen und erreichen können. Denn wir wollen doch eines nicht vergessen: Mobbing kostet Kraft, Mobbing raubt Lebensenergie. Mobbing reduziert die Lebensqualität manchmal bis auf NULL. Dieses reduziert die Möglichkeiten eines Menschen IMMER.

Also träum weiter!

Ich bleibe realistisch!

LG

Kommentar von psycho987 ,

Hallo RicWalker,

Ja, Konflikte gehören zum Leben, und jeder erfolgreich gemeisterte
Konflikt macht uns stärker. Und Barney hat schon Recht: Es gibt Dinge, die hätte ich anders nie gelernt. Ja. Aber das was Du machst, nennt man in der Psychologie Rationalisieren und das ist ein Krankheitssymptom.

Manchmal ärgere ich mich über die Idioten, die mir das angetan haben.Denke, das ist völlig normal und gesund. Damit kann ich ganz gut leben. Vielleicht feiern die Idioten auch ein Fest, weil sie glauben es geschafft zu haben eine Eiche zu fällen. Aber die Eiche lebt und ich mache Heute die Dinge, die mich interessieren, die mir Spaß machen. Natürlich habe ich auch Federn lassen müssen. Ich gehe davon aus, dass die Anführer sich unheimlich toll vorkommen und sogar meinen, sie hätten der Gesellschaft einen Gefallen getan. Manchmal kennt Größenwahn halt keine Grenzen. Nein, das Gegenteil ist richtig. Aber ihre maßlose Ignoranz verhindert, dass sie das erkennen. Daran werde ich nichts ändern können. Dazu habe ich den falschen Beruf und die falsche Ausbildung. Und für den Beruf, den ich dafür bräuchte, fehlt mir die natürliche Begabung.

Mein Leben geht weiter. Und mit dem, wofür ich verantwortlich bin,
kann ich ganz komfortabel leben. Und ich kann mir das ansehen. Ich muss es nicht verleugnen, ich muss es nicht Schönreden. Die Anderen müssen sogar immer Geschichten erzählen, weil sie nicht zu dem stehen können, was sie sagen wollen. Oder weil sie es nicht erklären können, weil sie nur etwas nachplappern, unfähig selbst zu denken.

Diese Idioten sind selbst schuld? Nein nicht mal das. Sie haben es
nicht anders gelernt, und sie wollen das wahrscheinlich auch nicht
begreifen und verstehen. Dann würden sie nämlich in ihr Antlitz sehen müssen, müssten sehen, wie sie wirklich sind. Ich habe gesehen, wozu ich fähig sein könnte, aber das wurde zum Glück durch die Hilfe von Menschen, die nicht so dumm daherreden verhindert.

Und trotzdem: Bei dem bisschen positiven das ich dadurch erfahren habe, überwiegt das Negative weit. Und Mobbing insgesamt ist ein Verbrechen, dazu kommen noch die einzelnen Mobbinghandlungen als Straftaten. Das schön-zureden verstehe ich nicht. Ich bin stark genug, der Realität ins Auge zu schauen. Ich bin schon als Kind dazwischen gegangen, als ein Junge am Boden liegend geprügelt wurde. Wer hat das bei mir gemacht? Wer hatte Zivilcourage? Wer ist von Recht und Gesetz überzeugt, dass er es verteidigt? Die Meisten haben nicht einmal verstanden, was daran gut sein soll.

Mein Leben geht weiter. Ich werde das Beste daraus machen. Ob ich mich noch einmal auf die Freundschaft mit einem anderen Menschen einlasse? Im Moment kann ich mir das nicht vorstellen.

Ja, Gewalt ist Heute noch Bestandteil unserer Gesellschaft. Die kommt von einer falschen Erziehung. Überwiegend jedenfalls. Mobbing, und die Tatsache dass alle zuschauen und die Meisten mitmachen? Nein. Ganz sicher nicht. Das Problem ist, dass es zu viele Leute wie Dich gibt, die das normal finden. Deshalb unternimmt auch keiner was. Und deshalb bist du Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Nein, sich eine höhere
Position durch Gewalt sichern? Das habe ich durchaus auch anders erlebt. Das ist Heute vielleicht oft so, dafür gibt es Gründe, aber es ist nicht zwangsläufig so. Da liegst Du ganz sicher falsch! Und ich sehe Zeichen, dass wir Führer haben, die den Grundstein dafür schon gelegt haben, dass sich das ändern wird. Das Gesetz zur Verhinderung von Gewalt in der Erziehung ist einer davon. Das Grundgesetz, wenn auch noch nicht ganz gelebt, ein weiterer. Es gibt noch viele Beispiele. Ich werde mich auch in Zukunft an solchen Ideen orientieren. Und an Leuten, die solche Ideen vertreten. Wenn man nämlich genau hinschaut, dann kann man
erkennen, dass sich schon einiges geändert hat. Und das wird
weitergehen. Manchmal gibt es Rückschritte, ja, aber ich denke, es wird weiter besser werden. Ob die Menschheit es schaffen wird dass alles gut wird? wir werden sehen.

Wie schrieb doch Dan Bessie?

We have the weapons that enable us all to die together; can we not forge the tools that enable us all to live together?

Es gibt Menschen die arbeiten daran. Die wissen, dass es immer
Menschen geben wird, die glauben, sie seien schlauer und besser und hätten das Recht, sich über Recht und Gesetz hinwegzusetzen. Zu denen will ich nicht gehören, und ich will das auch nicht schönreden. Wie sagte doch einmal ein kluger Lehrer zu mir? "Aus der Position der Resignation immer das Richtige tun!" Nein, resigniert habe ich nicht. Das ist gut so. Aber ich werde mich an die Realität auch nicht anpassen. Da bleibe ich Überzeugungstäter! Da fühle ich mich denen, die mich das
gelehrt haben verpflichtet. Das ist sicher nicht der einfache Weg, aber gerade in dieser schwierigen Zeit habe ich erlebt, dass ich dadurch immer Boden unter den Füßen hatte. Daran werde ich nichts ändern!

LG

Antwort
von MrHilfestellung, 258

Nein, selbst mit den allerschlimmsten Mobbingerfahrungen und den schwersten Depressionen habe ich kein Verständnis, wenn man Unschuldige ermordert.

Kommentar von wfwbinder ,

genau so ist es.

Kommentar von psycho987 ,

Verständlich ist das schon, schaut mal hier:

https://goo.gl/vNrDij

Nur akzeptabel ist es nicht. Und ihr seht, es gibt durchaus andere Wege. Nur sind die nicht so leicht zu finden und hinter ganz hohen Mauern von Vorurteilen (gegen psychisch belastete Menschen) verborgen!

LG

Antwort
von veronicapaco, 236

Es ist schon nachvollziehbar aber empfinden tue ich so nicht. Diese Person hatte schwere psychische Probleme. Das ist nicht leicht.. Auch wenn es nicht in Wort zu fassen ist was er getan hat.

Kommentar von veronicapaco ,

Interessante denkensweise finde ich auch.. Man sieht alles immer nur von der einen Seite. Aber wenn wir uns jetzt mal von dem emotionalen abschotten und daran denken wie es für diesen Menschen war und was dies in ihm ausgelöst hat. Wie kommt es zu solchen Gedanken? Warum hat er sich nicht einfach umgebracht? Warum ein Amok Lauf genau an diesem Ort? Ich finde diese Person nicht uninteressant.

Kommentar von veronicapaco ,

Ich finde es zu einfach immer nur von der einen Seite zu denken, die die trauert. Klar ist es schrecklich. Aber es ist auch mal interessant an Stelle des Mörders zu denken.

Kommentar von ImJahre2016 ,

das ist es ja. durch die medien können wir nie wissen was wirklich dahinter steckt. es war sicher ein blackout was jeden menschen treffen kann. das ist gefährlich. was ihn getrieben hat ist wirklich die kernfrage weil es auch für mich "unnachvollziehbar" ist unschuldige menschen zu töten.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Jahr 2016,

können wir nie wissen was wirklich dahinter steckt.

Doch, können wir. Die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema ist recht leicht und gut zugänglich. Wir können genügend Informationen darüber bekommen, um das zu verstehen. Auch die Expertenmeinungen (Wissenschaftlaer aus dem Sozialwissenschaftlichen Bereich und Spezialisten die sich speziell mit diesem Thema beschäftigen) zu den Gründen für die Radikalisierung im Islam sind sich ziemlich über die Gründe einig. Allerdings ist richtig, dass die Tagespresse zu den Hintergründen zu wenig sagt. Aber mit Interesse hat Heute jeder die Möglichkeit sich zu informieren! Und dafür, dass eigentlich jeder die Möglichkeit hat, gibt es zu viele Menschen, die zwar eine detaillierte Meinung zum thema haben, aber im Grunde nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung haben.

LG

Kommentar von veronicapaco ,

Ich denke das man wenn es einmal psychisch Berg ab geht, es recht einfach ist in sowas rein zu rutschen.. Also wie du gesagt hast, es könnte jeden von uns treffen. Und um sowas in sich selbst verhindern zu können muss man eben auch mal an stelle des Mörders denken.

Kommentar von ImJahre2016 ,

Richtig. Die Frage ist wie man soetwas am besten verhindern kann weil ich glaube dass man solche Menschen nicht erkennen kann. Das selbe wie damals Columbine Massacre in den USA. Es ist abartig wie ein Mensch soetwas tun kann. Da frage ich mich was duese Menschen inclusive diesem Ali durch den Kopf ging. Ob es ein Kurzschluss im Gehirn war.

Kommentar von psycho987 ,

Es war mit Sicheheit kein einfacher Kurzschluss. So etwas baut sich über längere Zeit auf, durch immer weitere Demütigungen

LG

Kommentar von veronicapaco ,

Ja ich denke auch das es ein Kurzschluss gewesen sein muss.. Bestimmt hat die Person länger drüber nachgedacht, sich informiert, aber sich nicht getraut bis zu diesem Kurzschluss eben.. Hätte er länger drüber nachgedacht wäre es sicher nicht dazu gekommen.

Kommentar von BertRollmops ,

Eine illegale Waffe mit 300 Schuß Munition klingt nicht nach Kurzschlusshandlung. Das war geplant.

Kommentar von KittyCat2909 ,

"Bestimmt hat die Person länger drüber nachgedacht, sich informiert, aber sich nicht getraut bis zu diesem Kurzschluss eben.. Hätte er länger drüber nachgedacht wäre es sicher nicht dazu gekommen."

Laut Polizei war es von längerer Zeit geplant.   Er hatte damit mehr als genug Zeit darübner nachzudenken, was er anrichtet- sonst hätte er übrigens keine Scharfe Waffe beschafft - ohne Seriennummer.

Einen Mörder in Spe wird es kaum interessersieren, dass zufälliger Weise an ähnlichen Datum ein Verbrechen verübt wurde- dieses sich übrigens in vielen Punkten absolut unterscheidet.


Kommentar von psycho987 ,

Hallo veronicapaco,

Das Problem ist, die Gefühle werden so übermächtig, dass du sie irgendwann nicht mehr unter Kontrolle hast. Mit solchen Gedanken geht man durchaus längere Zeit schwanger. Nur was hilfts, wenn man keinen anderen Ausweg mehr sieht? Da kann dann nur noch von aussen geholfen werden! Und wenn es erst einmal so weit ist, dann ist in aller Regel so viel passiert, die Leute so isoliert, dass Hilfe schwierig ist. Für mich ist das Heute kein Problem mehr. Wenn ich wieder in so eine Situation komme, dann weiß was zu tun ist. Ich weiß auch Heute schon, dass ich mit derartig Problematischen Menschen einfach keinen Umgang mehr pflege. Das ist mein erster Schritt gewesen. Und ich bin stolz darauf, mich darauf eingelassen zu haben. Die G'esellschaft muss begreifen, dass sie zu solchen unsäglichen Vorkommnissen einen ganz entscheidenden Beitrag leistet. Nur können halt die meisten Menschen nicht zugeben, wenn sie einen Fehler gemacht haben. Die schlechten sind doch immer die Anderen. Wie viele Leute kennt ihr, die Fehler zugeben können? Beobachte doch einfach einmal, wie unterirdisch die Leute versuchen immer Recht zu haben! Da beginnen derartige Probleme

LG

Kommentar von veronicapaco ,

Ja mit Sicherheit geplant und vorbereitet aber vielleicht nicht getraut dies zu machen. Wobei wenn ich genauer darüber nachdenke, es war doch genau an dem gleichen Tag an dem der Anschlag von dem Norweger war.. Vielleicht war es dann doch eher keine Kurzschluss Reaktion 🤔

Kommentar von veronicapaco ,

Du hast mich falsch verstanden.. Hätte er vielleicht in dieser Kurzschluss Situation länger nachgedacht wäre es nicht dazu gekommen. Also sich dann noch im Griff gehabt.. Und sorry aber von diesem Waffen Kram verstehe ich kein Wort 😬

Kommentar von Barney123 ,

hallo veronicapaco,

Hätte er vielleicht in dieser Kurzschluss Situation länger nachgedacht wäre

Nein, ich denke damit liegst Du völlig falsch! Das ist eine rein emotionale Geschichte. Neueste Neurologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Entscheidung bereits gefallen ist, wenn sie uns bewusst wird. Ich spüre das auch immer bei mir selbst, wenn meine erste Reaktion eine andere ist, als die, die ich dann für richtig halte, wenn ich darüber nachgedacht habe. Und es ist Heute bekannt, dass derartigen Vorfällen ganz extreme seelische Verletzungen vorausgehen. Diese seelischen Verletzungen kommen aus der Umgebung der Menschen, die so etwas tun. Es ist also falsch, dem Amokläufer die alleinige Schuld zuschreiben zu wollen. Es ist richtig, das Problem zeigt sich für die meisten Menschen erst mit dem Amoklauf - aber die Ursachen kommen von ausserhalb des Attentäters, sowohl in der Erziehung (nicht zwingend) als auch aus seinem sozialen Umfeld. Die meisten Menschen durchschauen das aber nicht, weil sie viel zu wenig darüber wissen. Und dann sind sie mit einer einfachen, schnellen Erklärung zur Stelle. Der Dunning-Kruger-Effekt lässt grüßen. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb: Die Leute haben zu allem eine sehr detaillierte Meinung - aber oft nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung. Darin liegt das Problem.

LG

Kommentar von veronicapaco ,

Ja wenn ich mir das so anhören liege ich vermutlich falsch, ich finde es sehr interessant wie die Meinungen zu dem Thema sind..

Antwort
von nowka20, 94

ist für mich nachvollziebar, denn der hat nun keine möglichkeit mehr, sich zu bessern

Kommentar von psycho987 ,

Mit der Annahme, dass der Attentäter schlecht war, wäre ich äußerst vorsichtig. Das greift viel zu kurz. Die Sache ist viel komplzierter.

Kommentar von nowka20 ,

lese meinen text genauer und dichte nichts hinzu!

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Nowka,

Was bitte hat Psycho an

denn der hat nun keine möglichkeit mehr, sich zu bessern

falsch verstanden? Wenn er sich bessern muss, dann liegt doch das ganze Problem Deiner Menung nach beim Amokläufer? Was bitte hat er daran falsch verstanden? Was bitte hast Du daran verstanden, wenn Du die Möglichkeit betrauerst, dass sich der Attentäter nicht mer bessern kann? Du schreibst doch eindeutig, dass die Schuld beim Amokläufer liegt! Er muss sich bessern. Was bitte ist für Dich da nachvollziehbar? Erkläre es mir bitte!

LG

Kommentar von nowka20 ,

er kann nun nicht mehr menschlicher werden

wir alle haben einen "unmenschen" in uns, was ganz normal ist.

der attentäter hatte ihn nur rausgelassen

Antwort
von konzato1, 143

Ich gehe  mal davon aus, dass du jetzt Ali S. aus München meinst.

Ich habe jetzt keine Ahnung, was du mit "unvollziehbar" meinst.

Aber mit einem Massenmörder habe ich definitiv kein Mitleid!

Kommentar von psycho987 ,

Mord setzt ja niedrige Beweggründe voraus. Ist Verzweiflung ein niedriger Beweggrund? Ich denke nicht. Beschäftige Dich intensiver mit dem Thema. Du wirst staunen. Mitleid habe ich nicht mit denen, die andere Menschen so schlecht behandeln, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als einen erweiterten Selbstmord.

Kommentar von konzato1 ,

Ich beschäftige mich mit solchen Themen, denn ich bin vermutlich auch schon etwas länger auf dieser Welt als du.

Wenn jemand mit einer Pistole und mit vollster Absicht Menschen erschießt, dann ist das Mord! Und nichts anderes.

Mit solchen Menschen habe ich absolut kein Mitleid.

Deinen letzten Satz verstehe ich übrigens nicht. Willst du damit andeuten, dass der (Selbst) Mörder gezielt Jugendliche umgebracht hat, die ihn gemobbt haben? (Durch die Einladung zum Mc Donald)

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Konzato,

Wenn Du Dich mit solchen Themen intensiv beschäftigst, also nicht nur die Tagespresse liest und Dir die Augen reibst was alles passiert, dann weißt du über die Hintergründe zu Selbstmord, Amoklauf und die Gründe, warum so vile junge Menchen zum IS beitreten doch bestens Bescheid! Ich gehe stramm auf die 60 zu. Wie alt bist Du? Wie Du mit diesem Hintergrundwissen zu so einer Ansicht kommen kannst ist mir ein Rätsel. ehrlich. Aber ich halte es durchaus für möglich, dass ich die falschen Berichte gelesen habe. Mach mich schlau und erklärs mir. Ganz einfach! Über mein Hintergrundwissen kannst Du hier mehr erfahren und wenn Du Dir meine Antworten in meinem Profil durchliest. Einfach erklären, wo ich den Fehler mache, oder aber die Fehler. Einfach Behauptungen aufstellen reicht nicht!

LG

Kommentar von konzato1 ,

Ich bin noch keine 60.

Bei einem Selbstmörder kann ich ja verstehen, wenn er aus psychischen Gründen aus dem Leben scheiden will. Wer aber 9 Menschen vorher noch umbringt, ist ein Mörder!

Da brauche ich keine Tiefenpsychologie studiert haben oder sowas.

Kommentar von Barney123 ,

Doch Konzato, denn nur dann kannst Du es verstehen. Ansonsten urteilst Du vorschnell und verkennst die Situation. Aber ist Dein Ding. Es gibt hier genügend Kommentare von mir. brauche da nichts weiter dazu zu sagen. Sich einfach nur darauf zurückziehen, der hat was falsches gemacht wird der Sache nicht gerecht und keinem der Opfer, weder die wirklich unschuldigen, noch dem Verzweiflungsopfer.

Antwort
von ImJahre2016, 196

du meinst "unnachvollziehbar " nehme ich an. ich kenne ihn nicht, darum kann ich nichts beurteilen. ich sehe höre auch nur das was die medien mir auftischen. aufjedenfall stimmt da was nicht.

Kommentar von ImJahre2016 ,

es soll sogar schon mal leute gegeben haben die erpresst wurden dinge zu tun, etc. unter false flag. sind wie gesagt alles nur geschichten. mord an unschuldigen menschen ist nie zu verzeihen.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Jahr 2016,

Wenn das eine Verzweiflungstat war, fehlen die niedrigen Beweggründe und dann ist es kein Mord. Es gibt Menschen, die organisieren ganze Netzwerke um anderen Menschen zu schaden und erzähen Lügengeschichten. Das ist Rufmord und Rufmörder sind auch Mörder. Ein Selbstmörder sieht oft keinen anderen Ausweg mehr. Und Amok ist ein erweiterter Selbstmord! Beschäftige Dich mal näher mit dem Thema!

LG

Antwort
von Bionestric, 152

Er hat 9 Leuten das Leben genommen und viele Familien unendlich unglücklich gemacht also ja, es ist unverständlich

Kommentar von psycho987 ,

Hallo Bionestric,

Deine Antwort ist ehrlich und akzeptabel. Nein sie ist im Vergleich zu vielen anderen Antworten viel mehr. Sie ist auch noch ehrlich. Respekt. Ich denke sie stimmt in ihrer vollen Länge. Bei einem Wort will ich Dir weiterhelfen:

unverständlich

Ja, das ist der Schlüssel. Wenn jemand etwas nicht versteht, dann sagt er damit, dass er entweder zu wenig weiß, nicht in der Lage ist, die Zusammenhänge zu erkennen und das dann zu verstehen, oder eben beides. Lies mal den Link in meinen Kommentaren. Vielleicht kommst Du dem Verständnis damit näher.

LG

Antwort
von October2011, 117

Ja, ich habe auch Mitleid mit David Ali und dessen Familie.

Und ich habe Mitleid mit den Familien der Opfer.

October

Antwort
von reader070403, 160

Ich finde es nicht nachvollziehbar! Mobbing ist keine Entschuldigung dafür unschuldige abzuschlachten und dann noch sich selbst zu richten. Ich bin einfach nur wütend und sprachlos wie Menschen so etwas machen können!😔

Kommentar von ruokay ,

Aber Leute, die mobben sollten mal überlegen, was sie anrichten. Die sind mitschuldig

Kommentar von KittyCat2909 ,

Mobbing ist keine Entschuldigung dafür unschuldige abzuschlachten..

Das sehe ich auch so!

"Leute, die mobben sollten mal überlegen, was sie anrichten. Die sind mitschuldig"

So ein Unsinn. Niemand ist mitschuld, wenn Jemand sinnlos Mordet- ausser der Mörder.

Andere Menschen haben auch Probleme und meist sehr viel schlimmere, als 'nur' gemobbt zu werden und trotzdem Morden sie nicht.

Kommentar von Barney123 ,

Halo Kitekat,

Doch, die Leute die Mobben, interessiert es nicht, was sie anrichten, und deshalb tragen sie da mit Verantwortung. Auch wenn es nach Mobbing nicht zu erweiterten oder einfachen selbstmorden kommt bleibt da noch in aller Regel ein kranker Mensch zurück und Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe jährlich in Deutschland. Krankenversorgung und Renten nicht mitgerechnet.

"nur gemobbt werden" unterirdischer gehts wohl nicht mehr.

Kommentar von reader070403 ,

Na ja. Du hast nicht ganz unrecht aber es entschuldigt einen Mord trotzdem nicht.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo reader,

es entschuldigt einen Amoklauf nicht. Nein. Aber normalerweise ist das auch kein Mord, weil es da wohl keine niederen Beweggründe gibt. Zumindest sehe ich das so. Aber es ist verständlich und erklärbar. Das ist ein Unterschied, und zwar ein großer!

Kommentar von reader070403 ,

Vorallem an völlig fremden, die nichts damit zu tun haben.

Kommentar von ImJahre2016 ,

mobbing "kann" schlimmer als der tot sein. Es kann Menschen in den Wahn treiben. Ganz gleich ob Sie gute Menschen sind können diese betroffenen Leute platzen. und das betrifft jeden. keiner kann sich davon frei sprechen. wirklich keiner.

Kommentar von reader070403 ,

Aber dann kann er sich in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen oder zur Polizei gehen da Mobbing illegal ist. Es gibt andere Lösungen als ein Amoklauf. Aber ich denke auch dass Mobbing in kleinster Weise akzeptabel ist und es auch härtere Strafen für Mobbing geben sollte.

Kommentar von LebenderToter ,

Sowas wie Moral und Rechtsstaatlichkeit spielt auf den Grundboden der Naturgesetze und der Kausalität wohl keine Rolle mehr. 

Kommentar von Barney123 ,

Hallo reader,

Na ja, wenn das mal so einfach wäre. Sicher wenn Du da hingehst werden die Dir helfen. Aber woher weist Du das denn, wenn Du in so einer Situation bist? Und glaubst Du die Polizei interessiert sich dafür, ob Du gemobbt wirst? Die meisten Menschen stehen da erst einmal hilflos davor, weil Du nicht weist, was da mit Dir passiert. Ihr macht es Euch da aber einfach.

LG

Kommentar von reader070403 ,

Ja, leider.😔

Kommentar von ImJahre2016 ,

Ja. Schulen sollten diesbezüglich auch besser überwacht werden. Das es soweit kommen musste ist traurig. Alles andere ist Spekulation. Ich hoffe dass soetwas in solch einer Form so schnell nicht wieder passiert.

Kommentar von reader070403 ,

Vorallem das schlimme ist es gibt das so gut wie überall und es gibt immer Schein-Gründe um andere zu mobben. Ich bin in der 7ten Klasse und bei uns gab es schon diverse Sachen mit Mobbing bei denen jemand andere Angegriffen und bedroht hat( teilweise mit einem Messer) weil er sich gemobbt gefühlt hat. Es waren immer nur 2-3 Leute die ihn genervt haben und es kam immer wieder die Polzei! Ich finde das echt schrecklich das es schon so früh beginnt! Und wie schnell das ausarten kann.

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