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Amoklauf in einer Realschule in Winnenden: wie geht man mit dem Sohn um, der dabei war?

gefragt von FreiheitNummer7 am 11.03.2009 um 20:15 Uhr

Heute fand in Winnenden in einer Realschule ein Amoklauf statt und der Sohn eines Freundes war unter den Schülern, die 'betroffen' waren. Die Schüler wurden ziemlich rasch psychologisch betreut vom Roten Kreuz und konnten recht lange von der Schule gar nicht weg. Vorhin telefonierte ich mit meinem Freund-sein Sohn ist inzwischen daheim, steht aber komplett neben sich. Wie verhält man sich da am besten? Mein Freund ist selbst derart unter Schock, dass er nicht mehr weiß, was richtig oder falsch ist. Falls sich jemand auskennt- wäre sehr dankbar für einen Ratschlag.


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bibi8888
beantwortet von bibi8888 am 11. März 2009 20:16
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zeigt ihm, dass ihr jederzeit für ihn da seid, aber bedrängt ihn nicht......er braucht Zeit

Kommentar von Simple_avatar8smallRedBergfee am 11. März 2009 20:20

d.h.

Kommentar von Simple_avatar1smallalwinmarion am 11. März 2009 20:43

ja genau - da sein wenn Vater oder Sohn Hilfe brauchen oder einfach nur reden möchten DH


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 11. März 2009 20:16
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Auf jeden Fall morgen den Sohn zur Schule begleiten, das Treffen dort mit den anderen Schülern wird ihm gut tun, sie haben alle das Trauma und können darüber reden, Psychologen werden auch dort sein.


anonym
beantwortet von anjanni am 11. März 2009 20:16
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Trösten. Viel reden lassen. Und den Psychiater/Notfallseelsorger fragen. Die sind dafür da und kennen sich aus.


Carlotta2009
beantwortet von Carlotta2009 am 11. März 2009 20:17
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Auf alle Fälle würde ich da eine psychologische Behandlung in Betracht ziehen. Alleine schafft man sowas glaube ich nicht. Alles Gute für Euch.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 11. März 2009 20:17
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Ich glaube nicht, dass man da richtige Ratschläge geben kann. Das ist ein Fall für Profis. Sellsorger, Psychologen.


Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 11. März 2009 20:23

Tausche ein e gegen ein l!


kiki68
beantwortet von kiki68 am 11. März 2009 20:17
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Ich glaube, dafür gibt es kein Patentrezept. Ich denke, es ist extrem wichtig, dem Kind Nähe zu vermitteln und auch wirklich immer da und in der Nähe zu sein. Außerdem würde ich die Krisenberatung, die angeboten wird, immer annehmen.


alwine1963
beantwortet von alwine1963 am 11. März 2009 20:18
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Ersteinmal einfach da sein und dem Betroffenen verständlich machen das er jederzeit reden kann und darf. Sonst erstmal in Ruhe lassen. Eine sehr besch... Situation. Da ist noch sehr viel Therapie nötig um das alles halbwegs zu verarbeiten.

Alles Gute.


anonym
beantwortet von peunty am 11. März 2009 20:19
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das ist natürlich ne heikle Sache. Ich habe in Emsdetten gearbeitet, als dort vor 2 Jahren der Amoklauf war. Wir haben tagelang darüber geredet. Jeder kannte betroffene Schüler, aus meiner Berufsschule kannten sogar viele den Attentäter, die Lehrer der Schule usw. Das Reden hat uns gut geholfen. Aber wir waren schließlich nicht direkt dabei. Ich würde auf das hören, was der Junge will. Wenn er sprechen will, dann laßt ihn. Hört ihm zu. Wenn er lieber Ruhe will, dann gönnt ihm die. Zwingt ihm nichts auf.


Mezzoforte
beantwortet von Mezzoforte am 11. März 2009 20:16
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Das überlasse dem Kriseninterventionsteam.

Kommentar von FreiheitNummer7 am 11. März 2009 20:28

Nun, mein Freund muss sich aber auch irgendwie verhalten. Es ist nämlich sein Sohn!!

Kommentar von 45e7a9d0f6029754d447d844e3a9eac8smallMezzoforte am 11. März 2009 20:32

Er kann nur in ein langes Gespräch involviert werden, wobei man ihm versucht zu erklären, was normal denkende nicht verstehen.


flamingstar
beantwortet von flamingstar am 11. März 2009 20:17
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Die ganze Familie braucht psychologische Betreuung und das über einen längeren Zeitraum. Sie braucht Zeit, das Ganze zu verarbeiten. Sei einfach für sie da.


AJWhv
beantwortet von AJWhv am 11. März 2009 20:17
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Ich rate zu einer Therapie für Beide!


lulutheone
beantwortet von lulutheone am 11. März 2009 20:18
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das was heute passiert ist ist sehr schlimm... ich würde ihn jetzt erst mal seine ruhe lassen! bis er sich wieder "findet" und realisiert was heute passiert ist!!! zeig ihm das du für ihn da bist, aber nur wenn er dich braucht!!!


wolfgang1956
beantwortet von wolfgang1956 am 11. März 2009 20:19
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Er wird sehr viel Zeit brauchen, dieses Erlebnis zu verkraften!


anonym
beantwortet von BegineEva am 11. März 2009 20:22
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umgehend zu einer Krisenberatungsstelle oder einem guten Psychologen.

Alleine bekommst du das nicht in den Griff.

Für heute abend, versuch dich nicht aufzudrängen, hör zu, was er dir sagt und für die Nacht würde ich tatsächlich mal ein Beruhigungsmittel einsetzen. Es gibt homöopatische in der Apotheke.

Wenn er gläubig ist, ruf den Pfarrer an.

Es gibt für den stuttarter Raum sicher auch eine Telefonseelsorge.Biete im die als Gesprächspartner an, wenn er überhaupt jetzt schon reden will. Meist sitzt der Schock erst mal so tief, dass der Betroffene wie benebelt ist.


anonym
beantwortet von nunnu am 11. März 2009 21:38
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Ich denke die situation ist sehr schwer! Ich würde sagen er sollte versuchen ihn nicht zu bedrägne aber auch versuchen es nicht zuzulassen das er sich komplett verschliessen wir! Ich weiss das ist eine schwammige Antwort aber ich denke es wäre zuviel für den Jungen ihm ein gespräch aufzudrängen aber auch wiederum zuviel ihn komplett in ruhe zulassen! Vielleicht einfach nur anwesend sein! Ich war selbst nicht in so einer Situation und habe auch auf meiner arbeit noch nie solch einen Fall gehabt aber aus den erfahrungen herraus kann ich sagen das ind brezlichen Situationen beides verkehrt sein kann bedrägen und auch einsamkeit!Ich denke aber auch trotzdem rat bei den zuständigen Psychologischendiesnt holen! Wünsche alles gute! lg



anonym
beantwortet von hypericum am 11. März 2009 22:16
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Aconit C30, 5 Kügelchen, die Gabe eventuell nach 2 Std wiederholen, vielleicht nochmal am Folgetag (ist ein homöopathisches rezeptfreies Mittel, das bei Schocks und/oder Panikanfällen eingesetzt wird). Weniger wirkungsvoll, aber auch besser als nichts: Rescue-Tropfen/-salbe/-bonbons; die Bachblüte Star of Bethlehem. Ansonsten kann ich nur sagen: gebt ihm Gesellschaft, hört ihm vor allem zu, wenn er das will, und laßt ihn allein, wenn er das braucht. Ein guter Osteopath kann da auch viel helfen. Aber es braucht auf jeden Fall Zeit - und die Welt wird für ihn nie wieder wie vorher.


Noona
beantwortet von Noona am 12. März 2009 09:52
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Hi FreiheitNummer7. Das beste, was ich empfehlen kann, ist eine EMDR-Therapie zu machen. Denn dieser Junge ist schwerst traumatisiert. Da helfen Psychotherapien wenig - resp. gehen jahrelang. Da dieses Trauma noch so 'frisch' ist, kann es auch in ein paar wenigen EMDR-Sitzungen transformiert werden, d.h. der Junge kann sich davon befreien. Trauern darf man, auch mitfühlen darf man - aber vom Schock MUSS er befreit werden.

EMDR-Therapeuten findest du im Internet unter EMDR.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) kannst du auf Wikipedia nachlesen.

Alles Gute und LG!


Praline
beantwortet von Praline am 12. März 2009 12:28
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Erklären, erklären - ist nicht so einfach. Ich machs in Richtung: Psychisch gestört - nicht ganz normal!


pruloe
beantwortet von pruloe am 18. März 2009 14:40
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Hab diese interessanten Links gefunden: www.zeit.de/online/2009/12/schulmassaker-eltern-kinder?page=all und psychcentral.com/lib/2007/tips-for-talking-to-students-about-a-school-shooting/


anonym
beantwortet von PsychologeMatu am 7. April 2009 17:15
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Es ist wohl das schlimmste was dieses Jahr bisher geschehen ist. Du musst solche Menschen wieder aufbauen, sie aber trotzdem wie normale Menschen behandeln!

Übrigens bin ich Internet-Psychologe wenn ihr darrüber reden wollt schreibt mir eine Mail betreff: winnenden an: ""


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