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Amerikanische bzw. westliche Politik im Nachkriegsdeutschland: Ein Segen?

Frage von TrueLover TrueLover

Ich höre immer wieder, dass die Lage Deutschlands (inkl. der deutschen Bevöllkerung) in der amerikanischen Besatzungzone so viel besser war als in der sowjetischen Zone. Stimmt das wirklich? Warrum war die amerikanische Politik damals so ein 'Segen' für Deutschland? Hatten die Menschen im 'Westen' eine bessere Versorgung?

Danke schonmal!

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Antworten (9)

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    Antwort von jospe jospe

    eine weitaus bessere versorgung. die menschen hatten das glück, in der richtigen himmelsrichtung zu wohnen

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    Antwort von basti4321 basti4321

    Der wesentlichste Vorteil des Westens war die Freiheit.

    Ganz markantes Thema: Das Auswandern wohin man wollte - falls Du mal in Berlin sein solltest, besuch mal das "Checkpoit-Charly"-Museum. Ist schon verrückt was die Menschen alles versucht haben um den Osten zu entkommen.

    Aber auch zu verreisen wohin man wollte.

    Keine Angst von Stasispitzeln belauscht zu werden, bez. der Meinungsfreiheit.

    Letztlich die Religionsfreiheit.

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    Antwort von apolda345 apolda345

    zudem hatten die im osten noch das problem das die nicht nur keine unterstützung bekommen haben,sondern so ziemlich alle betriebe wurden abgebaut und als rep-zahlung nach russland gebracht.

    Kommentar von apolda345 apolda345apolda345

    noch vergessen der nette ami hat natürlich zu allem überfluss ein embargo verhängt an alle ostländer darunter vielen auch ganz normale güter die ein land braucht.

    Kommentar von cherskiy cherskiycherskiy

    Das stimmt zwar, dass sie DDR - besonders Ende der 40er und in den 50er Jahren Reparationszahlungen und -lieferungen leisten musste. Aber später wurde die DDR sehr großzügig von der Sowjetunion unterstützt (sonst hätte sie nicht solange überlebt). Es gibt sogar eine Anekdote, die diese Abhängigkeit belegt: Als Honecker auf die Krim fuhr und Brezhnev auf seiner Datscha traf, hat Leonid Ilitsch lächelnd zu Honecker gerufen: «Ну, поможем, поможем!», (Nun, wir helfen euch, wir helfen) wohl wissend, dass die deutschen Freunde um Hilfe bitten würden. Erich hat dabei so getan, als verstehe er nichts...

    Kommentar von apolda345 apolda345apolda345

    nee stimmt nicht,z.b. hat die ddr die trasse mitgebaut/finanziert und als die fertig war haben die russen den preis extrem gesteigert sodass die kraftwerke wieder auf kohle umgerüstet werden mussten,mitlerweile hatte der russe diese aber ausgeschlachtet z.b. die rußfilter geklaut! die ddr durfte keine flugzeuge bauen wurde vom russen verboten.noch 1998 wurde ein gesetz beschlossen das geraubte und gestohlene kunstwerke nicht zurückgegeben werden mit der begründung reparaturzahlung! die russen haben sogar die schienen abgebaut!dieses pack

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    Das ist aber in gesamt Deutschland geplant worden auch im Ruhrgebiet wurden Fabriken demontiert ung gesprengt -der Morgentauplan so nannte sich die Absicht, Deutschland zum Agrarstaat zu befördern was aber Gottseidank verworfen wurde. Der kalte Krieg machte ein Ende mit dem Morgentauplan.

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    Antwort von Nunuhueper Nunuhueper

    Nicht zu vergessen:die reeducation der Westalliierten!

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    Antwort von Strassenkater Strassenkater

    Ja aber doch nicht nur in der amerikanischen Besatzungszone sondern in den 3 Westonen. Die Russen hatten doch selber nichts zu Essen oder was man so nennt. In den Taschen der russischen Gefallenen wurde Rationen mit Sonnblumenkörner gefunden.Erst in den letzten Kriegsjahr bekamen die Sowjetsoldaten Büchsenfleisch aus den USA. Also die Versorgungslage war Drüben besser als in der Sowjetzone.Umsonst sang man nicht: Chici,Chico Joh-Käse gibt es im HO-Fische gibt es an der Grenze-Wir bekommen nur die Schwänze.

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    Antwort von cherskiy cherskiy

    Ja, das stimmt. Besonders durch ein großes Wiederaufbauprogramm der USA. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren.

    Die Besatzungspolitik der Westmächte nach dem Krieg hatte zunächst aber keineswegs die rasche wirtschaftliche Erholung Deutschlands zum Ziel. Der Personenverkehr zwischen den drei Westzonen unterlag noch bis 1948 Beschränkungen. Die von Wirtschaftsexperten wie Ludwig Erhard bereits seit Sommer 1945 angemahnte Währungsreform wurde zunächst verweigert. Nach verschiedenen, bereits während des Krieges erörterten, aber später verworfenen Plänen, wie mit dem für den Weltkrieg verantwortlichen Deutschland zu verfahren sei, entschieden sich die westlichen Alliierten schließlich für den Wiederaufbau. Im Vergleich zur Sowjetischen Besatzungszone hielten sich die Demontagen in den westlichen Besatzungszonen in Grenzen. In dem Maß, wie dann die Differenzen zwischen den Weltmächten wuchsen und sich relativ rasch in den Kalten Krieg steigerten, wurden die Wirtschaftshilfen für Westdeutschland ausgeweitet.

    Im gesamten Zeitraum der Wirtschaftshilfe (von 1948–1952) leisteten die USA den bedürftigen Staaten der Organisation for European Economic Co-operation (OECD) Hilfen im Wert von insgesamt 13,1 Milliarden Dollar — (entspricht heute rund 75 Milliarden Euro).

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    Antwort von Strassenkater Strassenkater

    Ja das stimmt zumal 1948 in den 3 westlichen Zonen und Westberlin die Westmark eingeführt wurde gab es mit einmal Alles zu kaufen.In der Ostzone wurden die Betriebe erst demontiert und danach Enteignet.Russland konnte auch nicht viel liefern weil es selbst nicht viel hatte zu liefern da der Krieg auf russischen Boden stattfand, die USA aber waren auf den eigenen Territorium praktisch davon nicht betroffen und waren in der Lage vieles in die Westzonen zu exportieren. Schon in den 50ziger Jahren waren die Geschäfte wieder wie vor dem Krieg,wärend in der DDR noch Lebensmittelmarken bis 1957 verteilt wurden wo Rationen man auf Marken bekam.

    Kommentar von bigheizer1975 bigheizer1975bigheizer1975

    Und trotzdem haben wir nicht gehungert bzw. sind nicht verhungert ...

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    Antwort von Rolf42 Rolf42
    Kommentar von TrueLover TrueLoverTrueLover

    also gut?

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    Antwort von FalkTauberle FalkTauberle

    Na ja, es wurden jedenfalls "Päckchen nach drüben" von West nach Ost und nicht umgekehrt geschickt.

    Kommentar von bigheizer1975 bigheizer1975bigheizer1975

    Das ist so auch nicht ganz richtig, es gab auch Päckchen in die umgekehrte Richtung, wenn auch bestimmt nicht so viele aber es gab sie!

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