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American Stafford Rüde mit Welpe zusammenführen...brauche Hilfe

Frage von HazeFanatikk HazeFanatikk

Hallo. Ich habe einen 6 Jahre alten Rüde. Vor einer Woche habe ich mir einen Welpe dazu geholt (Rüde). Der große war bei den Besuchen vor dem Kauf des kleinen dabei. Sie haben sich eigentlich ganz gut verstanden. Jetzt habe ich das Problem, dass die Beiden sich überhaupt nicht verstehen...der große knurrt und bellt den kleinen an, flüchtet vor ihm. Sie wurden an einem neutralen Ort zusammengeführt, damit der Kleine nicht in das "Revier" des Großen "eindringt". Nur leider war auch das nicht erfolgreich...was kann ich jetzt machen, damit sich die beiden aneinander gewöhnen? Ich weiß, dass die Beiden sich selbst zusammenraufen müssen...aber vielleicht gibt es etwas womit ich ihnen das erleichtern kann?

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Antworten (7)

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    RatgeberHelden Antwort von Brigitta270755 Brigitta270755

    Du musst wissen, dass der ältere Rüde seinen Heimvorteil hat und auch behalten muss. Außerdem musst du von ihm "verlangen", dass er den Kleinen zu akzeptieren hat, wenn er also, ohne dass der Kleine etwas macht, auf den Kleinen losgehen will, musst du es ihm verbieten, klar und eindeutig. Geht aber der Kleine auf den Älteren zu, und dieser knurrt nur, macht aber sonst keine Anstalten, den Kleinen anzugreifen, dann musst du ihm das auch erlauben. Er muss dem Neuen ja schließlich zeigen dürfen, dass der seine Grenze zu wahren hat. Das ist die Grundbedingung dafür, dass der Große euch hilft, dem Kleinen "Manieren beizubringen".

    Nur knurren gehört letztlich zu einer normalen Kommunikation unter Hunden dazu und wenn der Große das NICHT darf, wird es nicht lange dauern, bis der Kleine ihm (und euch) auf dem Kopf herumtanzt.

    Der ältere Rüde muss wissen, dass er immer noch das sagen hat, dass ihr ihm immer noch die Hauptrolle im Rudel zugesteht, dass er als ranghöher auch dem Welpen mal eine Grenze zeigen darf, die der Kleine auch zu respektieren hat (aber da braucht ihr euch nicht einmischen, das machen die beiden sicher untereinander aus, - solange es keinen wirklichen Beißangriff gibt! Und eben das müsst ihr ihm einfach eindeutig untersagen.

    Unter Hunden gibt es keine Demokratie, und eine echte Rudelneuordnung ist frühestens zu erwarten, wenn der Welpe geschlechtsreif wird und spätestens, wenn der Altrüde mal kräftemäßig abbaut. und der jüngere sich verpflichtet fühlt, die Ranghoheit zu ändern.

    Inzwischen bitte den Jungrüden nicht bevorzugen, das steht ihm aufgrund der natürlcihen Rudelordnung nicht zu - und je mehr ihr den älteren und dem jüngeren gegenüber zeigt, dass ihr dies erkennt und vor allem auch anerkennt, desto eher wird der Haussegen geradegebogen sein.

    Kommentar von makazesca makazescamakazesca

    DH ----mal wieder ne super antwort!!!!

  • 2
    RatgeberHelden Antwort von Portbatus Portbatus

    Zu allererst solltest du dem alten Hund alle seine Rechte lassen und den Kleinen nicht bevorzugen, denn dadurch wird der Ärger ausgelöst.

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Der Kleine wird ja zwangsläufig mehr Aufmerksamkeit von dir beanspruchen müssen. Wenn du aber den Großen da überall miteinbeziehst, z.B. auch beim raustragen zum Pipimachen oder anderen Welpen-Besonderheiten wird aus dem Konkurenzverhalten ein Beschützerinstinkt werden, je nachdem, wie geschickt du den großen beim Kleinen mit einbeziehst.

    Der Große will immer erst seine Ressourcen/Rechte gewahrt wissen, wenn du das umlenken kannst und ihn in Alles "welpenmäßige" mit ein beziehen kannst, dann hast du Frieden in der Bude ;-D).

    Das sollte ja dein Ziel sein.

    Kommentar von makazesca makazescamakazesca

    ist halt wie bei den kleinen menschen auch !immer schön mit in die pflege des kleineren einbeziehen.

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    ;-D), genau, das habe ich gemeint, ich habe aber ganz bewusst den Vergleich vermieden, denn so etwas kann man nur aus der Erfahrung heraus verstehen.

  • 1
    Antwort von ugaugamann ugaugamann

    Du hast dir einen zweiten Stafford - Rüden geholt? Dir ist schon klar das es über kurz oder lang einen Rangkampf geben wird und zwar unabhängig davon ob sich die 2 jetzt erstmal aneinander gewöhnen? Bei einer deratigen Auseinandersetzung kann ( speziell bei dieser Rasse ) einer auf der Strecke bleiben....oder beide. Gleichgeschlechtliche Hunde dieser Rasse sind sehr proplematisch zu halten, du müsstest sie immer wenn sie unbeaufsichtigt sind trennen, selbst wenn sie sich 1 oder 2 Jahre verstehen kann es durch Zufall zu einer Auseinandersetzung kommen und diese fällt aufgrund des genetischen Hintergrundes nahezu immer sehr hart aus. Ich würde bei den Bull - Rassen ( APBT, Amstaff, Staff. und EB ) immer zu einem gemischten Doppel raten ( Hündin & Rüde ) .

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Kannst Du einmal bitte nachvollziehbare Quellen für das von Dir Geschriebene nennen?

    Gerne lerne ich über genetische "Andersartigkeiten" von Hunden bezüglich Sozialverhalten hinzu.

    Kommentar von ugaugamann ugaugamannugaugamann

    Ich bezweifel zwar das es dir wirklich ums dazulernen geht aber ich informiere dich gerne darüber das sich bezüglich jeder Hunderasse genetische Andersartigkeiten festmachen lassen, durch diese selektiv entstandenen Unterschiede unterscheiden sich die Rassen nämlich. Deshalb nimmt man ( z.B ) keine Pudel zur Saujagd, dafür aber gerne Jagdterrier zur Fuchs & Dachsjagd. Das Sozialverhalten von Pitbullterriern oder Amstaffs ist nicht schlechter als das von Schäferhunden oder Wölfen . Allerdings muß man wissen das es auch bei Wölfen zu Beschädigungskämpfen kommt die nicht selten auch tödlichen Ausgang nehmen. Der Kampf ist (so roh und unliebsam er uns auch vorkommen mag )nichts unnatürliches, auch Haushunde führen Ernstkämpfe aus, natürlich immer gemäß ihrer Fähigkeiten und so macht es einen Unterschied ob z.B ein Rottweiler an einen Kaukasen gerät oder ob 2 Pekingesen sich um eine Wurst streiten.... Der Punkt ist das die Möglichkeit eines Rangkampfes immer besteht, zusätzlich muß man bedenken das diese Hunde ( Amstaffs & Pitbullterrier ) nicht dazu neigen aufzugeben d.h. wenn sie aneinander geraten knackt es richtig , lange und ausgiebig.... Ich besitze Seit etwa20 Jahren APBT s und beschäftige mich mit dieser Rasse etwa 25 Jahre, ich weise auf diese Dinge nicht hin weil ich die Rasse diskriminieren möchte sondern weil ich sie liebe und den Schaden der aus falsch verstandener Tierliebe & Unwissenheit entstehen kann gerne verhindern täte.

    Denn wenn etwas geschieht waren es diese ,, Kampfhunde ,, unabhängig davon wie naiv sich der Halter verhalten hat.

    Kommentar von manteltiger manteltigermanteltiger

    Da muß ich Yarlung Tsangpo uneingeschränkt recht geben! Kampfmaschinen werden gemacht - nicht geboren Wieviele gleichgeschlechtliche Hunde hattest du bisher schon? LG manteltiger

    Kommentar von ugaugamann ugaugamannugaugamann

    Ich habe bisher nur einmal diesen Fehler gemacht und einen Sohn neben dem Vater gehalten, es war problemlos bis der Sohn 2 Jahre alt war. Dann als niemand zuhause war kam es zu einem Rangordnungsstreit der beide Hunde ( und meine damalige Wohnung auf 2 Etagen ) stark schädigte .

    Ein Tier ist niemals mit einer Maschine zu vergleichen, aber das Pitbullterrier oder auch Amerikan Staffords per genetischer, selektiver Auswahl in der Lage sind härter & unnachgiebiger zu kämpfen als z.B Schäferhunde leuchtet wohl selbst dem Laien ein, in diesem Sinne sind sie geborene Kämpfer, Mental genauso wie physisch.

    Du schreibst: Da muß ich Yarlung Tsangpo uneingeschränkt recht geben!

    Wobei denn, sie hat doch garkeine Aussage getroffen?

    Abgesehen davon soll jeder gerne seine eigenen Erfahrungen machen, ich bin schon aus Erfahrung klug geworden warum sollten es andere leichter haben.

  • 1
    Antwort von skinbabe skinbabe

    also, ein paar mögl. wären: -kein spielzeug -futter in getrennten räumen geben an sonsten einfach mal warten was passiert. vorerst hilft eine wasserpistole. wenn die beiden stress anfangen dann einfach dazwischen spritzen.. glg

  • 1
    Antwort von makazesca makazesca

    ich denke mal ,der große ist erst mal etwas verwirrt..was soll er machen -außer knurren und diesem kleinen monster erst mal aus dem wege gehen.bevorzuge keinen hund ,aber zeig dem alten schon ,daß er immer noch die nr.one ist.er wird den kleinen erziehen .das sieht sicherlich manchmal aus als wollte er ihn zerfleiscehn ,aber dafür müßt ihr ein gespür entwickeln ,nicht zu früh und auch nicht zu spät eingreifen .laß den beiden viel zeit,geh viel raus ,und erwarte nicht ,daß der alte viel mit dem kleinen spielt.es könnte sogar sein,daß ihm der kleine auf die nerven geht ,dann liegt es an euch dem kleinen klar zu machen ,daß der große seinen ruhe haben will.es dauert halt,bis sie die gleiche sprache sprechen,habt einfach geduld.

    googel mal unter--zusammenführung von welpen und althund --- steht ne menge drin

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    Antwort von manteltiger manteltiger

    Hm, der Altersunterschied ist eigentlich in Ordnung! Und der ältere Hund ist gesundheitlich o.K.? Auf jeden Fall hat der ältere Hund das Vorzugsrecht! D.h., er steht bei jeglichem Handeln deinerseits immer vorne an, an erster Stelle. Er darf nicht das Gefühl bekommen, der "Neue" drängt ihn von seinem Platz. Um was für eine Rasse handelt es sich oder sind diese verschieden?Bewerte nicht alles über, vielleicht ist die Umstellung für den "Großen" doch extrem schwer! Und den Kleinen darf er ruhig mal anknurren; im Rudel wird dem Übermütigen auch die "Meinung geblasen". Auch wir haben zwei Rüden und dies klappt wunderbar. Am Anfang hat jeder davon abgeraten - auch weil sie lediglich 3 Monate auseinander liegen. Und auch wir hatten mit so einem knappen Altersunterschied doch starke Bedenken. Aber es klappt wunderbar! Und bei einem Altersunterschied von 6 Jahren sehe ich eigentlich noch weniger Probleme. Aber unser erster Hund war niemals alleine. Er war ein Hunde Kumpel gewöhnt. Ist dein Älterer auch ein Hunde-Mitbewohner gewöhnt? LG manteltiger

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    Antwort von flecki211 flecki211

    mhh, schwierige situation. rüde und rüde funktioniert leider nicht immer so, wie man es sich vorstellt. der kleine kommt ja nunmal aufeinmal in das revier von deinem ersten hund, und das der es nicht so toll findet, ist völlig normal. er ist eben der chef... der kleine muss und wird sich aber wohl auch unterordnen. lass die beiden einfach mal machen, und greif nur ein, wenn es nötig ist. und bevorzuge den kleinen bitte nicht. sonst wird der große noch eifersüchtiger... viel glück

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