Frage von sudo1985, 328

American stafford in NRW?

Also Hallo erstmal. Also ganz zum Anfang meiner Frage schon einmal direkt, ES GIBT KEINE KAMPFHUNDE.....so, dass musste eben sein. Also Meine Frage zielt darauf ab, dass ich im Internet zwar viele Infos bekomme aber aus diesem ganzen Wirrwar nicht ganz schlau werde. So genug geschwafel, ich (30 Jahre alt) bin immer mit Hunden groß geworden und bevor jetzt irgendwer sagt warum diese Rasse usw. ist mir egal. Mein Herz gehört einfach dem american staffordshire terrier. So allerdings gibt es da ja doch dezente Aufflagen diesen Treuen und Charakterlich sehr starken Hund besitzen zu dürfen. Ich informiere mich schon seit einigen Jahren darüber aber so ganz genau kann mir das niemand beantworten. Erstens......welches Polizeiliches Führungszeugnis braucht man? (kleines oder großes) Zweitens......wenn man "einwach" einen unglücklich gezeugten Welpen aus einem anderen Bundesland einführt muss man das im Vorfeld klären? (nach Sachkundeausweis und so) Drittens.....ab wann ist der Wesenstest fällig? und zu guter letzt....angenommen man rutscht (heutzutage muss man ja damit rechnen) ins hartz stimmt es, dass in nrw (oder am niederrhein) Hartz 4 Empfänger von der hundesteuer befreit sind? Zum letzten punkt hab da mehrere gesehen und gefragt die mir das schon bestätigt haben aber ich kann mir das nicht ganz vorstellen.

So ist ja doch ein ganz guter Text geworden.....ich bitte darum, dass ich nur konkrete Antworten erhalte die hilfreich sind und keine Flut an Antworten wie: "Hol dir doch was anderes" oder "als Statussymbol holt man sich keinen Hund"

Danke ich bin 30 Jahre alt weiß was ich seit 10 jahren will und ich weiß auch warum....ich liebe alle Hunde mag diese spezielle Rasse aber mehr als alle anderen.....und werde auch diesen Hund zu einem treuen liebevollen Begleiter in meinem Leben machen, so wie es bei jedem Hund sein sollte!

Danke im Vorraus

Antwort
von Saturnknight, 167

ich kann dir leider nicht alle Fragen beantworten, da ich nicht aus NRW komme sondern aus BW.

Ich hatte bis vor 3 Wochen einen Pitbull, aber der ist leider an Herzstillstand verstorben. Meine Frau und ich haben uns nach einiger Zeit dann Gedanken gemacht, über einen neuen Listenhund und haben uns informiert. Als wir uns den Hund damals holten, gab es nicht viele Auflagen in dem Ort, aber mittlerweile sind wir umgezogen, in einen anderen Ort. Den alten Hund im neuen Ort anmelden war kein großes Problem, aber bei einem neuen Hund wäre das anders.

Wir haben auf dem entsprechenden Ordnungsamt nachgefragt, da hieß es, wir bräuchten ein großes polizeiliche Führungszeugnis. Das würde dann aber die Stadt beantragen.

Der Wesenstest wäre bei uns einmal glaub ich mit 6 Monaten und dann nochmal mit 18 Monaten fällig.

Was leider auch noch dazu kommt: im alten Ort gab es keine erhöhte Steuer für Listenhunde, im neuen Ort aber schon. Da zahlt man das 5fache eines "normalen" Hundes (also 360€ statt 72€). Es heißt hier auch wirklich "Kampfhundsteuer" und nicht "Listenhundsteuer". Da merkt man wie unser Ordnungsamt drauf ist, wenn sie immer noch das Wort "Kampfhund" benutzen. Ein Bekannter von mir hat auch mal nachgefragt, ob man nach bestandenem Wesenstest die normale Hundesteuer zahlen muß, oder die Listenhundsteuer. Aber die Antwort war keine große Überraschung: auch mit bestandenem Wesenstest zahlt man die erhöhte Steuer.

Das war wie gesagt alles in BW. Am besten fragst du mal in deinem zuständigen Ordnungsamt nach, die SOLLTEN es am besten wissen - aber leider gibt es da auch Unterschiede. Eine Familie in Bayern hatte einen Pitbull. Der Beamte im Ordnungsamt sagte ihnen, solche Hunde dürften in Bayern nicht gehalten werden - aber wenn er einen Wesenstest bestehen würde, dann dürfe er bleiben. Nun, der Hund hatte ihn bestanden, aber hinterher hieß es auf einmal, der Ordnungsbeamte hätte einen Fehler gemacht, der Hund müsse trotzdem weg aus Bayern. So kam er über einen Tierschutzverein zu uns ...

Kommentar von sudo1985 ,

cool das ist doch mal nen wort besten dank dir :)

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