Was ist wohl besser geeignet: die ambulante oder stationäre psychiatrische Behandlung? Es handelt sich um ein 16jähriges Mädchen, das an Depressionen leidet und diese mit Alkohol ertränkt. Weiterhin kommt eine soziale Störung (hier Kontaktarmut) hinzu - und ein Selbstmordversuch.
Ambulante oder stationäre Behandlung bei Suizidversuch
Antworten (16)
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2Antwort von
Gogol Ich würde bei einer solchen Akutsituation auch eine stationäre Behandlung empfehlen, schon wegen der präventiven Überwachung. Im Anschluß Psychotherapie, zunächst Einzeltherapie, dann Gruppentherapie. Auch Selbthilfegruppen sind sehr sinnvoll.
Die Qualität der Behandlung ist allerdings Glücksache, in beiden Fällen, klinisch und beim niedergelassenen Therapeuten. Wichtig: nicht den "Erstbesten" nehmen, mehre "testen", ob man miteinandner gut auskommt. Kein seriöser Psychotherapeut ist etwa beleidigt oder traurig, wenn man nach dem Erstgespräch nicht wiederkommt.
Man hat ansinsten wenig Einfluß, wenn möglich und falls mit den Ärzten zu reden sein sollte, um Therapie mit sog. Trizyklischen Antidepressiva bitten.
Sog. "SSRI" (Selektive-Serotonin-Rückaufnahme-Hemmer) hingegen meiden. Sie sind erstens wirkungslos und zweitens können sie fürchterliche Störwirkungen entfalten: Angstzustände, verstärkte Depression, aggressive Impulsdurchbrüche, psychotischen Kontrollverlust, Identitätstörungen, Blutdruckentgleisungen usw. Psychisch u.U. ähnlich einem "Horrortrip" unter LSD!
Leider sperren sich viele Psychiater noch gegen diese definitiv nachgewiesenen Fakten. Der Grund dürfte neben dem Marketing-Einfluß der Hersteller und einer gewissen Priester-Mentalität der meisten Ärzte sein, daß viele Behandelte von subjektiver Besserung berichten.
Dabei handelt es sich aber nur um Autosuggestions- und Placeboeffekte. Die Medikamente erzeugen ja tatsächlich einen deutlich veränderten psychischen Zustand (etwa wie Alkohol oder Cannabis auch), - und den interpretiert der Patient dann eben als Besserung. Was aber, wenn stattdessen die oben beschriebenen Störwirkungen eintreten?
Das Risiko ist zu hoch! Zumal es mit den traditionellen und bewährten Trizyklischen AD gute Alternativen gibt.
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2Antwort von
KarabKarab
Erst wird bei Suicid immer eine stationäre Behandlung empfohlen, wegen der Ursachenforschung und der Suicid-Gefahrenbannung.
Wobei eine anschliessende ambulante Behandlung weiterführend sein kann.
Denn wenn der Versuch da war ist das Kind fast im Brunnen.
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2Antwort von
Sanjana18Sanjana18
und wo ist der arzt?!???? normalerweise wird bei einem suizidversuch vom arzt automatisch die behandlung in einer geschlossenen psychatrischen anstalt angeordnet. ob das allerdings immer sinnvoll ist, darüber läßt sich streiten...
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krabbe22krabbe22 Das ist falsch. Es wird nur sehr selten gegen den Willen des Patienten bei einem Suizidversuch eine geschlossene psychiatrische Behandlung angeordnet.
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LaGitanaLaGitana @krabbe22 es werden sogar leute gegen ihren willen eingewiesen die keinen suzizid versucht haben....-.-
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Sanjana18Sanjana18 nicht bei jugendlichen... und bei suizidgefahr ist die einweisung nicht an den willen des patienten gebunden, da man ihn in dem falle vor sich selber schützen "muss". sogar die polizei kann einen dann einliefern lassen!
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LaGitanaLaGitana na klar auch bei jugendlichen!
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krabbe22krabbe22 Natürlich ist es auch gegen den Willen des Patienten möglich. Wird aber in der Praxis selten gemacht. Ich habe nur Widersprochen das "automatisch die Behandlung in einer geschlossenen psychatrischen anstalt angeordnet wird". Das ist nicht so. Bei Minderjährigen ist es natürlich so das der Erziehungsberechtigte das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat und somit der Wille des Patienten weniger zählt.
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2Antwort von
LaGitanaLaGitana
stationär.. aber sie soll sich nicht mit antidepressiva vollpumpen lassen
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KarabKarab stimmt, was du sagst.
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Sanjana18Sanjana18 meist hat der patient keinen einfluss auf die medikamentation...
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LaGitanaLaGitana natürlich nicht denn es ist ja viel schwerer sich mit den problemen des patienten zu beschäftigen als ihm einfach pillen schönzureden oder notfalls aufzuzwingen......
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1Antwort von
kochstuebchenkochstuebchen
ich möchte wissen, wo die Familie ist. Normalerweise würde diesem Kind schon geholfen.(enn ich die Mutter wäre)sorry, ich bin einfach so.
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ChwascChwasc Du bist gut.
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1Antwort von
tr3xy eine stationäre behandlung wäre wohl die bessere..um einfach die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten!! Denn bei einer ambulanten Behandlung besteht immer noch große Gefahr, da es dort einfacher ist, sich zu betrinken oder einen Selbstmordversuch zu begehen..was aber nicht heißt, dass es bei einer stationären Behandlung nicht möglich wäre...dennoch rat vom arzt beziehen, da er einfach eine bessere einschätzung des Charakters und der Gefahr machen kann!
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1Antwort von
wondergirlwondergirl
ich denke auch erstmal stationär denn wenn sie schon suizidversuche unternommen hat kann man sie dort besser 'überwachen' und gerade wegen dem alkohol denn da sollte sie eigentlich nicht daran kommen
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Anja40 Da ist wohl eine stationäre Unterbringung die bessere Lösung. Da ist sie Tag und Nacht unter Kontrolle und im Notfall ist immer jemand da.
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kretiundpletikretiundpleti
erstmal stationär, wegen dem Alkohol, wenn sie dann gefestigter ist weiter ambulant
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KarabKarab Suicid gefärdete müssen nicht immer Alkoholabhängig sein. Ein Fall ist mir von einer psychisch labielen 19-jährigen Frau bekannt, welche sich die Pulsadern aufgeschnitten hatte.
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kretiundpletikretiundpleti Ich meine, daß die Gefahr besteht alkoholabhängig zu werden, wenn sie versucht ihre Probleme damit zu kompensieren. Da ist es besser gleich stationär zu behandeln, weil sie dort konsequent überwacht werden kann und lernt Alternative Bewältigungsmethoden anzuwenden.
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kittykat77kittykat77
Stationär, da die Angehörigen mit der Situation sicher überfordert sind, entscheiden kann das aber am ehesten der behandelnde Arzt
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1Antwort von
BruenoDerStarBruenoDerStar
Das kann dir hier kein Laie beantworten.
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SmashSmash Das finde ich auch. Wer kann denn mit so wenigen Angaben eine genaue Diagnose stellen und die Therapie entscheiden. Das ist unverantwortlich von diesen Möchtegern-Medizinern
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frischlingfrischling
Stationär!
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badguysimonbadguysimon würd ich auch mal sagen, klingt schon ziemlich heftig
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klausi08klausi08
Ich würde ihr helfen.
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KarabKarab stehst du aber meist auch nur hilflos danneben, weil es meist weitreichende Gründe sind, die zum Suicid führen.
Danke für diese Antwort.Du kennst dich ja bestens aus.Deine Infos kann ich ja direkt beim Diagnosegespräch einsetzen.Vielen,vielen Dank!!