Frage von ruuth66, 186

Ambulant statt stationär?

Habe nach Ablehnung einer Reha im Widerspruch jetzt eine ganztägige ambulante Reha statt einer gewünschten stationären Reha bewilligt bekommen und fühle mich irgendwie überfordert damit. Allein schon der Gedanke daran täglich im dunklen Herbst und Winterwetter mit dem Auto zu fahren bedeutet puren Stress für mich und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Rehaklinik auch nicht gut erreichbar. Außerdem habe ich ja den normalen Alltag trotzdem am Abend zu bewältigen. Andererseits bekomme ich sicher kein Heimweh.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und sollte ich vielleicht nochmals Widerspruch einlegen?

Antwort
von MuttiSagt, 120

Es gibt für die Menschen die Autofahren können fast nur noch eine ambulante Reha. Du bekommst ja das Kilometergeld wieder. Und so stressig ist es ja auch nicht, wenn du zur Arbeit fährst ist es ja nichts anderes.

Antwort
von Konrad Huber, 130

Hallo ruth66,

Sie schreiben:

Ambulant statt stationär?

Habe nach Ablehnung einer Reha im Widerspruch jetzt eine ganztägige ambulante Reha statt einer gewünschten stationären Reha bewilligt bekommen und fühle mich irgendwie überfordert damit.

Antwort:

Der eigentliche Sinn und Zweck ambulanter Maßnahmen heißt doch im Klartext: Kosteneinsparung!

Also:

Ihre äzrtliche Begründung muß demzufolge maßgeblich überarbeitet werden, denn bei ambulanten Maßnahmen ist das wertvolle Geld meist beim Fenster rausgeschmissen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von ruuth66 ,

Im Widerspruch meines Arztes stand eigentlich drin, dass ambulante Therapie nicht zumutbar sei, da ich jetzt schon am Ende meiner Kräfte sei. Das bezog sich allerdings darauf, dass man die Reha abgelehnt hatte und meinte, dass die Krankenkasse zuständig sei und ich mich neben meiner Vollzeittätigkeit ambulant um Therapie kümmern soll. Jetzt wurde bewilligt aber leider nur ambulant.

Kommentar von Konrad Huber ,

Ambulante REHAS können auf gar keinen Fall das leisten, was eine stationäre REHA eigentlich ausmacht!

(Tapetenwechsel, Abstand zum Alltagstrott, Konzentration auf Erlernen von Verhaltensweisen, welche das Leben leichte machen, usw.)

Die Sozialversicherungsträger verschenken nichts!

Wenn Sie Leistungen beanspruchen wollen, so müßen Sie selbst als betroffene Person ganz genau wissen, was Sie wollen und was Sie wirklich brauchen!

Die meisten Verfahren werden von medizinischen Laien auf Grund der Aktenlage entschieden, selbst vor den Sozialgerichten!

Dies müßen Sie mit Ihren Ärzten herausarbeiten und Ihre eigene Krankenakte auf Vordermann bringen!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-un...

Im nächsten Schritt müßen Sie um das kämpfen, was Sie wollen!

Verlassen Sie sich auf gar keinen Fall darauf, was Ihnen die Sozialversicherungsträger schreiben, lassen Sie sich von einem kompetenten Rechtsbeistand beraten, denn als juristischer Laie sind Sie in der Regel überfordert!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Kommentar von ruuth66 ,

PS Danke für die guten Wünsche

Antwort
von m01051958, 126

dieses vorhaben wieder rückgängig zu machen dürfte es zu spät sein.. hättest du dir rechtzeitig und besser überlegen sollen. Nun wirst du wohl dadurch müssen.Deine genannten Gründe hast du  zwischen den RehaZeiten schließlich auch..

Kommentar von ruuth66 ,

Was hätte ich besser überlegen müssen? Hatte leider keinen Einfluss auf die Entscheidung ambulant oder stationär, lediglich darauf ob überhaupt eine Reha genehmigt wird .

Antwort
von eulig, 111

die meisten ambulanten Rehaeinrichtungen bieten einen Fahrdienst an. d.h. sie sammeln morgens alle Patienten ein und bringen sie nach Ende auch wieder nach Hause.

Kommentar von ruuth66 ,

Würde ja schon ein bisschen Stress rausnehmen. Danke für die Info.

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