Amazon hatte mich nicht informiert?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Jein.

Grundsätzlich ist die Weitergabe an ein Inkassounternehmen bei Amazon ein automatisierter Massenvorgang. Die Frage ist nun auch ob Amazon Auftraggeber ist oder ob die Forderung abgetreten worden ist. Im letzteren Fall ist dann das Inkassounternehmen Dein neuer Gläubiger.

Die Sache hängt vor allem davon ab, wie die Zahlungsrückstände entstanden sind. Amazon bietet die folgenden Möglichkeiten zur Zahlung an:

  1. Rechnung
  2. Lastschrift
  3. Kreditkarte

zu 1) Wenn Amazon Dich auf der Rechnung eindeutig auf einen Verzug nach 30 Tagen hingewiesen hat, ist keine weitere Mahnung notwendig.

zu 2) Kommt es zu einer Rücklastschrift tritt sofort der Verzug ein, so dass es auch keiner Mahnung mehr bedarf. Ferner sollte Dich Deine Bank in dem Fall informiert haben.

zu 3) Spielt hier keine Rolle (in dem Fall wäre kein Verzug eingetreten).

Wenn die Hauptforderung nicht bestreitest würde ich Dir empfehlen direkt an Amazon schnellstmöglich die Hauptforderung unter Angabe Deiner Kundennummer und Zweckgebunden zu überweisen.

Im Falle einer Abtretung mit ordnungsgemäßer Abtretungsurkunde überweist Du die Hauptforderung unter Angabe des Aktenzeichen ebenfalls zweckgebunden umgehend an das Inkassounternehmen.

Etwaigen Inkassokosten widersprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die weitergabe an ein masseninkassobuero ist bei unternehmen wie amazon automatisiert. 

Zahl die Hauptforderung zweckgebunden direkt an amazon und rechne 5 Euro pauschal dazu.  Bei einem lastschriftstorno noch mal 5 euro dazu

Die Inkassogebühren werden nicht expl eingeklagt. 

Böse Briefe kommen trotzdem

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Xipolis
13.05.2016, 00:45

und rechne 5 Euro pauschal dazu.

Ich meine, dass Amazon keine Mahnungen per Brief verschickt. Somit kämen allenfalls Verzugszinsen in Betracht. Für 5.- € müssten aber 120.- € seit mehr als einem Jahr offen sein.

Bei einem lastschriftstorno noch mal 5 euro dazu

Eindeutig zuviel!

Amazon verlangt in diesem Fall pauschal 3.- € Schadenersatz (Nr. 5 Abs. Bezahlung im Lastschriftverfahren Satz 1 Verkaufsbedingungen amazon.de AGB).

0

Nein. Inkasso kann auch ohne Mahnung erfolgen. Normalerweise schickt Amazon Mahnungen per E-Mail. Schonmal in den Spam geschaut/alte E-Mail Adresse angegeben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Raiin4
11.05.2016, 16:50

Klar aber die Rechnung wurde immer höher und wurde nie informiert bis ich sah dass mein Konto gesperrt wurde.vom Inkasso ist auch nichts gekommen.

0
Kommentar von mepeisen
11.05.2016, 20:08

Inkasso kann auch ohne Mahnung erfolgen

Die Kosten sind dann grundsätzlich aber nicht durchsetzbar. Ohne Mahnung kein Verzug und ohne Verzug keine Verzugsschäden. Eine Ausnahme gemäß BGB, wo die Mahnung wegbleiben kann, liegt hier offenbar nicht vor.

1

Ich glaube Amazon sichert sich da gut ab. Die werden dir bestimmt vorab was geschickt haben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Raiin4
11.05.2016, 16:52

Aber vom Inkasso kam ja auch nichts.

0

Was möchtest Du wissen?