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Amarone bella Valpolicella von 1999

Frage von deiwel deiwel

Habe gerade eine Kiste mit Rotwein gefunden: Amarone bella Valpolicella von 1999, wer kennt was davon? weg damit oder lieber behalten?

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Antworten (4)

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    Antwort von MojitoTom MojitoTom

    Ich hatte kürzlich die Gelegenheit einen Amarone zu probieren und war von seinem Geschmack begeistert. Lediglich der Preis von 35 Euro pro Flasche (Mindestabnahme 6 Fl.) haben mich vom Kauf abgehalten.

    Man sagt, bei guten Bedingungen ist er bis zu 25 J. lagerfähig. Also auf jeden Fall behalten und probieren.

    http://www.sempre-italia.de/service/feuilleton/koenig-des-valpolicella-der-amaro...

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    Antwort von Truman Truman

    Der Amarone ist die Steigerung von Valpolicella. Der Valpolicella kommt aus der Gegend nordöstlich von Verona, wobei es kein Val-Policella (Tal mit Namen Policella) gibt !

    Früher hat man versucht dort einen süssen Wein herzustellen, ähnlich deutschem Eiswein. Man hat die Trauben in so einer Art Heuschober zum Trocknen aufgehängt und die erst im Februar (verschrumpelt) zermanscht und Wein daraus gemacht. Wenn man Pech hatte und es war ein feuchter Winter sind die Trauben verschimmelt und verfault statt zu trocknen.

    Dann konnte aber noch was schief gehen und anstelle dem süssen Recioto della Valpolicella setzte eine weitere Gärung ein und vernichtete den Restzucker, dann war es nur noch ein Amarone (von amaro = herb, bitter).

    Inzwischen hat dieser Amarone Liebhaber gefunden und man hat die Produktion stark ausgeweitet. Nur statt die Trauben zu trocknen mit dem Risiko, dass die verfaulen, hat man die gleich ausgepresst und den Saft dann eingekocht. So eine Art Marmeladenfabriken sind da entstanden. Das Dumme dabei ist nur, dass durch das Kochen der Wein anschliessend wirklich einen leichten Bittergout bekommt wie das Wort amaro ja auch sagt.

    Vor 30 Jahren habe ich mich da mal durchgetrunken und nur ein Hersteller hatte diesen Bittergout nicht, damit war das Kapitel für mich erledigt. Inzwischen hat die Kellerreitechnik Fortschritte gemacht und heute wird der Traubensaft im Vakuum bei Zimmertemperatur aufkonzentriert, damit ist der Bittergout weg. Trotzdem, die Trauben geben wegen der Konzentriererei weniger Wein und dann kostet das Aufkonzentrieren natürlich Geld, damit ist ein höherer Preis auch gerechtfertigt. Andererseits sind solche Alkohol- und Stoffreichen Weine natürlich auch länger haltbar.

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    Antwort von Sytix Sytix

    Schenk ihn mit hihi kann sowas edles immer gebrauchen (:

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    Antwort von Engelchen437 Engelchen437

    ui der ist saulecker. und wenn du keinen rotwein magst, haste halt was zum verschenken ;)

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