am sterbebett meiner mutter habe ich bitterlich geweint und ich hab ihr gesagt das sie auf sich und uns(mein vater und meine schwester)aufpassen soll!!! dafür habe ich bei ihrer beerdigung keine träne vergossen warum nur??? seit sie am 24.01.2009 gestorben ist hab ich zwar sehr oft an sie gedcht jedoch nicht mehr geweint warum nur ???? ps:das beschäftigt mich unheimlich!!!

ich denke, dass du noch in der schockphase bist...das braucht alles sehr viel zeit. wünsche dir alles gute.
Das kann völlig normal sein, Trauer und Trauerarbeit zeigt sich nicht nur in Tränen... Du solltest auch weiterhin an sie denken und deinen Schmerz oder auch Tränen, wenn sie wieder hoch kommen, zulassen und nicht verdrängen. Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute...

Sie wird Dir Deine letzt Bitte erfüllen und auf Euch aufpassen - wie auch immer.
Und das ist in Dein Bewusstsein eingedrungen und tröstet Dich !!!
Mach Dir keine Gedanken, dass Du jetzt nicht mehr weinen kannst, es zeugt davon, dass Du den Tod Deiner Mutter "verarbeitet" hast.
Verarbeitet heißt nicht vergessen !!!
Sieh das einmal so: Der Gedanke "da oben" eine Fürbitterin zu haben, ist das, was Dich tröstet und Dir hilft, und das ist wunderbar

Du hast Dich von ihr verabschiedet, als sie noch lebte und ihren Tod gut verarbeitet.
vielleicht weil du schon am sterbebett schon so viel geweint hast. aber das bedeutet nicht dass du sie nicht vermisst! vielleicht überkommt es dich ja irgendwann mal wieder. geht mir auch mal genau so wenn ich an jemand verstorbenen denk ;)

Das ist bei Trauer glaube ich normal. Jeder hat seine eigene Art Trauer zu verarbeiten.
Du weinst vielleicht nicht mehr, weil man irgendwann keine Tränen mehr übrig hat.

weil Du die überwältigenden Gefühle der Trauer verdrängst. Das ist ein ganz normaler Mechanismus bei der Trauerbewältigung. Zudem fühlst Du Dich vermutlich verantwortlich für Schwester und Vater und meinst deshalb, immer stark sein zu müssen. Musst Du aber nicht! Du musst es rauslassen. Ist nur so ne Vermutung.
als mein freund gestroben ist habe ich auf der beerdigung auch nciht geweint. danach zwar schon, aber dass du seitdem nciht mehr geweint hast ist nichts schlimmes. das verarbeitet jeder mensch anders. es kanna uch passieren, dass es ganz plötzlich kommt.
es zeigt jedenfalls NICHT das sie dir egal gewesen wäre!

wie alt bist du?du bist immer noch traumatisiert,du kümmerst dich um den rest deiner familie,bist so eine art mutterersatz und wer ersetzt die die mutter????vielleicht solltest du dir professionelle hilfe holen

Weil du an ihrem Sterbebett gemeinsam mit ihr trauern konntest. Das stimmt so für deine Mutter und dich.
Vielleicht ist es ein Segen, dass du nicht ganz die Fassung verlierst.
Ich konnte auch nicht weinen auf der Beerdigung meines Vaters, da war ich 6.
Eine gute Frage, Bienchen! Ich habe mir auch darüber viel Gedanken und Vorwürfe gemacht, früher; aber eine Antwort weiß ich auch nicht.
salzundlicht am 27. Juni 2009 02:08 Du warst damals 6. Kleine Kinder begreifen es noch nicht so gut, was es bedeutet wenn jemand stirbt. Du warst einfach zu klein.
Enschuldige, dass ich mich so einmische.

Hallo!
Wenn man glücklich ist sollte man sich freuen. Wenn man traurig ist, dann sollte man trauern und ruhig weinen, die Gefühle einfach rauslassen.
Aber diese hektische, immer mehr hartherzige und egoistische Welt, gewöhnt uns dieses Zeigen der Gefühle ab.
Am Sterbebett hast du sehen können, wie deine Mutter gelieten hat und dir wurde klar, dass sie bald nicht mehr da sein wird.
In solchen Momenten am Sterbebett eines lieben Menschen, wird uns bewußt, dass wir nicht ewig leben, sondern jedes Leben irgendwann zu ende geht.
Uns wird bewußt, dass wir nicht auf einer Insel der ewig gesunden leben, und die Krankheiten und der Tod kennt keine Grenzen.
Diese Tatsache über unsere Verletztheit, Vergänglichkeit und die starke Verlußtangst, schlägt den stärksten auf die Knie quetscht ihm die eine oder andere Träne aus dem Auge heraus.
Vieleicht würde es dir gut tun, wenn du für die Armeseele deiner lieben Mutter beten würdest, oder einfach im Gebet deine Gefühle JESUS übergibst. Sprich dich bei Ihm aus, sage Ihm alles was dich stört, übergebe es Ihm.
Es ist egal ob du weinst oder nicht, wichtig ist es, dass du dich in Liebe an deine Mutter erinerst.
Wichtig ist es, dass du weißt, dass du deine Mutter liebst, sie dich geliebt hat und ihr euch in Liebe verabschiedet habt.
Als meine Mutter Brustkrebs hatte, mußte ich öfters die Tränen unterdrücken, obwohl ich ein harter Kerl war und sein wollte, damals mit als 20 jähriger junger Hüpfer.
Heute muß ich schon mit Tränen kämpfen nur wenn ich etwas trauriges sehe. Aber als meine Großmutter 2006 verstarb, da konnte ich auch nicht weinen. Ich denke ich habe ihr die Erlösung von den furchtbaren Schmerzen gegönt, und du deiner Mutter wahrscheinlich auch.
JESUS Segen und Liebe.

Wie alt bist Du? Es kann sein, dass Du Dich von Deinem Versprechen unbewusst überfordert fühlst. Du möchtest stark sein und willst nicht weinen. Wenn es Dich sehr belastet, such einen Therapeuten oder eine Selbsthilfegruppe für Trauernde auf....alles Gute LG
Will ich dir gern beantworten. Der Körper hat positive und negative Energien. Der Tod der Mutter z.B ist mit negativer Energie besetzt. Hast du dich über diese Sache lange genug ausgeweint, ist diese negative Energie aufgebraucht, der Tod der Mutter ist dir nur noch in Erinnerung und nicht mehr negativ besetzt.