Ich bin mit meinem Nervenkostüm ziemlich zu Fuß. Meine Mutter, 71, (wir wohnen im gleichen Haus) zeigt viele Anzeichen dieser Krankheit. Vor etwa einer halben Stunde hat sie ein Gespräch mit mir und meinem Vater belauscht. Wir unterhielten uns über das Mittagessen, das sie für uns alle gekocht hat. Da war (mal wieder) etwas schief gelaufen, obwohl wir alles eindeutig besprochen hatten. Aber das ist nebensächlich.
Sie hatte also gehört, dass ich mir ihretwegen Sorgen machte. Als mein Vater nun die Zimmertür öffnete, stand sie da und sagte mit Tränen in den Augen: "Ich bin nicht bekloppt!" Mir zerriss das Herz.
Dann redeten wir ungefähr zwanzig Minuten über diese Thematik. Sie ist natürlich der Überzeugung, dass ihr Bruder (75) zwar A. hat, sie jedoch nicht. Ich bat sie dann, eine Uhr mit der Uhrzeit "fünf vor halb vier" zu zeichnen. Vor einigen Wochen hatte ich in einem Forum gelesen, dass man damit als Laie (annähernd) erkennen kann, ob jemand A. hat. Je nach Schweregrad ist die Uhr fast korrekt bis nicht mehr erkennbar. Sie schaffte es halbwegs: Ihre Uhr hatte drei Zeiger, nur einer davon ging von der Mitte des Kreises aus.
Meine Frage ist nun, wie kann ich weiter vorgehen? Das Thema Arzt ist für sie ein rotes Tuch. Sie ist der Meinung, sie ernähre sich g
Bei Alzheimer ist das nur bedingt richtig. Es gibt kaum medikamente und dann kommt es auch darauf an, in welchem stadium der krankheit sich der patient befindet. ab einem gewissen krankheitsgrad machen diese medikamente keinen sinn mehr.